Bewegtes und Bewegendes

Lichtblicke im November (2)

November 14, 2009 · Kommentar schreiben

Winterzeit ist Puzzlezeit und Frau Ansku ist ziemlich ziemlich puzzleverrückt (wie schon letztes Jahr). Immer gut dabei, ein helles, buntes, fröhliches Sommermotiv zu verwenden, das vertreibt auch gleich die grauen Gedanken.

Das hier war eigentlich ein „Quickie“ für „mal so zwischendurch“, obwohl man eigentlich keine Zeit hat zum Puzzeln. 1000 Teile, ausgeliehen von einer Freundin, fertiggestellt in zwei Wochen – hauptsächlich zwei Wochenenden, weil ich unter der Woche, wenn ich erst abends im Dunkeln heimkomme nicht mehr oder nicht mehr so lange bei künstlichem Licht puzzeln mag. Dafür musste ich aber trotzdem jeden Morgen, bevor ich zur Arbeit ging, wenn es schon hell war, wenigstens kurz an meinem mal wieder zum Puzzeltisch umfunktionierten Schreibtisch vorbeigehen und wenigstens ein kleines Teilchen an seinen richtigen Platz einsetzen. Die paar Minuten muss Zeit sein.

(Ob ich mir zu Weihnachten oder zum Geburtstag wohl mal 5000 3000 Teile wünschen soll??)

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Max Mustermann und seine Verwandten

November 11, 2009 · 6 Kommentare

Anfrage einer lieben Freundin beim benachbarten großen Internetnetzwerk, was denn „Matti Meikäläinen“ bedeutet. Matti Meikäläinen bedeutet frei übersetzt „Matti Unsereiner“ und ist ähnlich wie Max Mustermann in Deutschland ein Platzhalternamen.

Beim Googlen fand ich dann noch eine Liste von Platzhalternamen in vielen verschiedenen Sprachen und sowas darf natürlich dann auch der Bloggerwelt nicht vorenthalten werden. Der kleine Sprachwissenschaftler in uns allen kann daraus wieder interessante Details zur Namensbildung in verschiedenen Sprachen und Kulturkreisen erkennnen, hach schön!

Einen schönen Mittwoch noch!

Ihre Frau Ansku Anskumann :) )

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Für eine aktive Freizeitgestaltung

November 10, 2009 · 8 Kommentare

Auch so ein typisches Berufsanfängerphänomen ist, dass ja zunächst soviel neues auf einen einströmt, dass mit Arbeitsschluss gegen 13 oder 14 Uhr die Arbeit noch nicht getan, im Sinne von abgehakt ist. Besonders gravierend wird das dann, wenn man als Werkstudentin in 19 Stunden eigentlich fast das komplette Aufgabengebiet einer Sekretärin abdeckt, keine Kollegen zur Unterstützung hat und den ganzen Laden alleine schmeißen muss, wenn man damit ein kleines bisschen überfordert ist und wenn der Arbeitsberg auf dem Schreibtisch wie auch das schlechte Gewissen trotz Überstunden von Woche zu Woche größer wird… Ziemlich genau um 13.15 Uhr/ 13.45 Uhr/ 14.15 Uhr/ 15.15 Uhr, je nachdem wie ich rauskomme, wenn ich dann zum S-Bahnhof gejapst bin, gerade noch meine Bahn erwischt habe, fängt nämlich das Kopfkino an. „Ach, ich hätte noch tun können…“ „Ach, ich müsste noch XY anrufen.“ „Hab ich die Unterlagen XYZ ordentlich genug vorbereitet für den Chef?“ „Hab ich daran gedacht, XYZ zu erledigen und dem Chef auf den Tisch zu legen?“ „Ach, ich hätte noch….“ Solche Gedanken scheinen sicherlich dem einen oder anderen bekannt, aber wenn man über Stunden nicht schafft, abzuschalten, dann ist das doch ziemlich nervig und anstrengend.

Gestern nachmittag war es mal wieder richtig schlimm. Ich überlegte lange, ob ich noch etwas länger bleiben sollte und noch dies oder das erledigen sollte, entschied mich aber dann dagegen, weil 1. ich aufgrund von zuwenig Schlaf hundemüde war, 2. trotzdem schon eine Menge erledigt hatte, 3. alle weiteren anstehenden Aufgaben ein hohes Maß an Konzentration und Wachheit erfordert hätten und 4. der Chef nicht da war und ich weiss, dass wenn er Ende der Woche wiederkommt, noch eine Menge Arbeit auf mich zu kommt, Überstunden nicht ausgeschlossen. Außerdem muss ich sowieso morgen nochmal rein. Vielleicht war das die falsche Entscheidung, denn sobald ich in der S-Bahn sass, nahm das schlechte Gewissen überhand und rollte über mich wie ein Güterzug. Alle Versuche, mich davon zu überzeugen, dass erst Montag ist, der Chef erst wieder am Donnerstag da und morgen auch noch ein Tag ist, schlugen fehl, ich fühlte mich hundeelend. Der nächste Versuch, Ablenkung mit Musik und Lesen schlug ebenfalls fehl. Ein Spaziergang von der U-Bahn nach Hause konnte diese Unzufriedenheit, diesen fahlen Nachgeschmack im Gegensatz zu sonst auch nicht lindern, auch nicht ein Tee zu Hause und eine Runde durch das geliebte Bloggersdorf. Schlussendlich legte ich mich ins Bett und schlief eine halbe Stunde, das half dann endlich abzuschalten und Job Job sein zu lassen. Morgen Mittwoch ist auch noch ein Tag.

*seufz* So hab ich mir das mit dem Bürotür zu und Schluss! schönen Feierabend, Wochenende, Urlaub des Arbeitenden nicht vorgestellt, aber ich denke, das ist so ein typisches Anfängerphänomen und gibt sich mit der Zeit.

Derweil hab ich mich jetzt entschlossen, das allnachmittägliche Kopfkino mit aktiver Freizeitgestaltung zu umgehen, anders geht es leider nicht. Alleine zu Hause lässt sich kein Kopfkino anhalten, also werd ich versuchen, mich täglich möglichst häufig, nach Möglichkeit gleich nach der Arbeit mit lieben Freunden zu verabreden, um auf andere Gedanken zu kommen, auch wenn jeden Tag irgendwo Mittagessen oder Kaffeetrinken vermutlich auf Dauer ziemlich teuer wird und mein knappes Gehalt auch in kürzeser Zeit wohl wieder versoffen verfressen wäre. Aber anders geht es nicht. Also, ich bin für alle Schandtaten bereit werd dann mal mein Telefonbuch durchtelefonieren, wer wann Zeit hat.

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Lichtblicke im November (1)

November 9, 2009 · 6 Kommentare

Lichtblicke allerorten in Bloggersdorf, da möchte ich nicht nachstehen und auch ein bisschen Licht in den grauen November bringe.

Meine Lichtblicke sind:

so oft wie möglich mit lieben Freunden einen Kaffee trinken gehen und sich plötzlich mitten in Afrika wiederfinden.

(to be continued)

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X wie…

November 9, 2009 · Kommentar schreiben

X fehlt ja auch noch:

X wie X-Beine

Das war die Idee der Frau Ansku Mutter, als ich sagte, das ich X-Photos brauche. Und das sind auch die schönen Schuhe der Frau Ansku Mutter.

X wie X


X wie römisch X :)


[klick aufs Bild]

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W wie…

November 9, 2009 · Kommentar schreiben

Bisher konnte ich sie ja nicht zeigen, weil Flickr mich nicht liess, aber zumindest für W und X hab ich eifrig geknipst:

W wie Wolke


W wie Weinen


W wie Weg


W wie Walk the line


[KLICK aufs Bild]

W wie Wunder der Natur



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Begegnungen

November 9, 2009 · 2 Kommentare

Neulich gab es eine Begegnung der besonderen Art und die war sogar sofort sehr zutraulich und sehr klebrig anhänglich. Faszination pur, trotz und gerade wegen Gartenarbeitstag. Bei solch spannenden Begegnungen geht sogar die Frau Ansku zwischendurch mal freiweillig in den Garten und die schwer schuftende Familie im Hintergrund schimpft, weil Frau Ansku die ganze Zeit nur fasziniert vor der Kamera steht.

Und dafür, dass ich diese Photos jetzt endlich zeigen kann, ergeht ein ganz besonderer Dank an die Frau Mäusedoktor mit vielen lieben Grüßen nach Finnland. Flickr wollte mich plötzlich nicht mehr meine Photos in den Blog einbauen lassen.

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Die Sache mit der Belohnung

November 8, 2009 · 8 Kommentare

Mit Zähneknirschen las ich die Woche Frau Schussels Artikel über Essegewohnheiten und musste schweren Herzens zugegeben, das entspricht auch ziemlich genau meinem Verhalten. Allerdings kann ich das auch noch toppen: Richtig übel wird das Ganze dann, wenn diese Belohnung gleich zweimal stattfindet, einmal wenn z.B. ein Tag ziemlich stressig war und glorreich „überlebt“ ist und einmal, wenn ein Tag richtig gut gelaufen ist. In beiden „muss“ abends, nach dem Abendessen oder vorm Fernseher eine Belohnung her und das ist dann eben am besten etwas Süßes.

Aber, der kleine Unterschied dabei ist: Ich kann eine Erklärung dafür liefern. :D Neulich erzählte mir meine Mutter, dass sie in einer Zeitschrift gelesen hat, dass das Gehirn während es nachts die Ereignisse des Tages verarbeitet ziemlich massiv Glucose abbaut und diese Gluccose quasi schon im vorneherein einfordert, deshalb hat man abends vorm Fernseher oft so einen „Jieper“ auf etwas Süßes. Hach, das ist doch schön, wenn man für alles eine Rechtfertigung Erklärung hat, dann „darf“ man auch in aller Seelenruhe sündigen! ;) :D

(Ganz ehrlich, ich habe dieses Verhalten, sich mit Essen zu belohnen und zwar eben gleich doppelt und damit zu fast jedem Anlass auch schon häufiger bei mir beobachtet und ich finde das eigentlich auch nicht wirklich gut, nicht in erster Linie wegen dem vielen Zucker und den paar Pfunden zuviel, die ich mit mir herumtrage, sondern wegen dem Verhalten an sich. Dennoch hat es für mich momentan keine Priorität, da etwas zu ändern. Dauerhaft werde ich sicherlich mal was ändern müssen, aber momentan hab ich – gottseidank – kein Kind, dem ich ein Vorbild sein müsste ;) und hab auch gerade genügend zu tun, gewisse andere Dinge zu regeln und in geordnete Bahnen zu lenken. Da ist mir das bisschen viel Schoki zuviel grad herzlich wurscht. Ich passe auf, dass es nicht überhand nimmt und esse z.B. meistens davor erst noch etwas Obst als Ausgleich, aber das war’s dann. Projekt Zuckerfrei daher verschoben auf nächstes Jahr)

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Reiselustig

November 8, 2009 · 8 Kommentare

Ich hätte Lust, mal wieder zu verreisen, für ein paar Tage, irgendwohin. Sehr Lust.

Die letzte Reise ist ja auch erst schon zwei Monate her. :)

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Geburtstagsmarathon

November 7, 2009 · Kommentar schreiben

Mit dem Geburtstag des besten Bruders den man sich vorstellen kann, wird heute der alljährliche Geburtstagsmarathon eingeläutet. Was bedeutet, dass ich ab jetzt bis ca. Ende März (Ausgenommen noch Februar) ungefähr ein Mal pro Woche irgendwo irgendjemandes Geburtstag feiern werde, allen voran die Geburtstage in der Familie und die der liebsten Freunde. Find ich schon jedes Mal wieder faszinierend, wie sehr sich das in meinem Umfeld doch auf die Zeit von Oktober/ November bis ca. März/ April konzentriert, ein kurzes Zwischenhoch Ende Mai/ Anfang Juni und dann kommt – bis auf die ganzen Weihnachtskinder Ausreisser im September – lange lange (fast) nichts.

Leider leider merkt man das dann irgendwann auch finanziell, aber bis jetzt haben wir das ncoh immer geschafft, dass es für die letzen auch noch reicht. ;)

Aber was rede ich lange, ich muss los! Die Familie und die Vorspeisenplatten beim besten Italiener in Town (wer jetzt wissen will, wo das ist, muss mir eine Mail schreiben. ;) ) warten auf mich!

Einen bombastischen Abend Euch allen!

 

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Wochenbilanz III

November 6, 2009 · Kommentar schreiben

* Gelernt, dass man meinen Vornamen auch mit W schreiben kann. Und zwar während eines Telefonats, weil ich ein Ersatzteil für den Kopierer bestellen musste:

Kopierfrau: Und Ihre Emailadresse?

Frau Ansku: frau.ansku@firmaxyz.de

Kopierfrau: frau.ansku mit V oder mit W?

Frau Ansku (schüttelt insgeheim den Kopf über so eine blöde Frage) mit V natürlich!!, ganz normal halt.

Kopierfrau: Naja, inzwischen gibt es den Namen ja auch mit W…

Frau Ansku: Oh! Echt? Wirklich? Wusst ich gar nicht.

Kopierfrau: Ja, die Freundin meiner kleinen Nichte heisst so, mit W.

Frau Ansku: Das ist das erste Mal, dass ich davon höre.

Ich musste das dann gleich googeln, gibt’s tatsächlich, genau wie Weronika und weitere Namen. Klingt Schreibt sich komisch, ist aber so. Die Kopierfrau aber war am Telefon sehr nett und sehr lustig und sehr zu einem kleinen netten Pläuschchen aufgelegt, wieder so jemand, der auffällt und es schafft, den grauen Alltag etwas zu erhellen.

* Wochenbilanz: 3 von 3

An genau drei von drei (Arbeits-)Tagen bot sich mir morgens folgendes Bild:

S-Bahn2

Bei dem Bahnhof, wo ich morgens immer in die S-Bahn umsteige, gibt es drei Gleise und zwei S-Bahnlinien, die in meine Richtung fahren. Diese beiden Linien fahren aber leider auf verschiedenen Gleisen. Ich stehe auf dem Gleis, auf dem zumindest nach Fahrplan die nächste S-Bahn kommen soll und warte – und sehe gemütlich über vier Gleise hinweg die andere S-Bahn, die im Gegensatz zu meiner pünktlich fährt, einfahren und vorbeirauschen…

Nur gestern war das Bild genau andersherum, da stand ich auf dem hinteren Gleis und hab die S-Bahn auf dem vorderen vorbeirauschen sehen. :)

S-Bahn

Das noch auf dem Heimweg, auf die ebenfalls verspätete S-Bahn wartend.

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November 5, 2009 · 3 Kommentare

Gerade hätte ich beinahe Stresspickel  bekommen, weil ich noch soviel erledigen muss, u.a. ein Geburtstagsgeschenk für den kleinen Bruder besorgen, bevor ich um 20 Uhr noch verabredet bin. Und ach dies noch und ach das muss noch und da noch! Die soeben hereinbrechende Dunkelheit verursachte mir ein arg unangenehmes Gefühl in der Magengegend.

Bis ich auf die Uhr sah: Ach, ist ja erst 17 Uhr.

(Ich vergess das immer im Herbst, ich bin seit etwa einem Monat jeden Tag von neuem erstaunt, wieviel Zeit ich abends plötzlich noch übrig habe. Und wenn ich es dann mal verstanden und behalten habe, dann ist auch schon wieder Sommerzeit. :lol: )

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Visitenkarten

November 5, 2009 · 3 Kommentare

Gibt es auch Leute, die ihr Selbstbewusstsein über die Anzahl der Visitenkarten, die sie eingesammelt haben, definieren? So nach dem Motto: Seht her, ich hab connections, ich bin was. Wenn man sich das aber mal so überlegt, ist das im Grunde genommen doch wie Facebook für die Chefetage. Man „kennt“ 50 100 200 500 Leute, aber zu tun hat man mit ihnen ab dem Moment, wo man Visitenkarten ausgetauscht hat nie wieder.

Drängte sich mir heute so auf, diese Frage, beim Eintippen der gefühlt 497. 30. Visitenkarte die nie wieder jemand braucht ins Adressverwaltungssystem.

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Elterncafé

November 5, 2009 · 2 Kommentare

in der Krippe. Vorstellungsrunde für die Mütter:

eine Mama aus Spanien

eine Mama aus dem Irak

eine Mama aus Afghanistan

eine Mama aus Kenia

drei Mamas aus der Türkei

eine Mama aus Bhutan

vereint durch die gemeinsame Erfahrung der verlassenen Heimat, das Leben in einem fremden Land, die Einsamkeit und die schwere neue Sprache.

Sowie die liebsten Kolleginnen aus Deutschland, der Türkei und Syrien und ich.

Lauter wunderbare, starke Frauen aus aller Herren Länder und von drei Kontinenten

in einem Kreis vereint.

 

Und wie dann manchmal alle Hindernisse und Hürden einbrechen und plötzlich alle anfangen zu erzählen.

Ergreifend. Berührend. Wunderbar.

 

 

 

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Erstes Mal

November 4, 2009 · Kommentar schreiben

Zum ersten Mal seit gefühlten zehn Jahren wieder im Zoo gewesen. Sogar beruflich, ich war mit den Krippenkindern und -kolleginnen unterwegs und es war wunderschön. Ich hab kurzfristig heute frei bekommen und fast alle Kinder und all die dazugehörigen Mamas waren mit, wir hatten unglaublich Glück mit dem Wetter, die Kollegin konnte im Bus nicht die Finger vom Mikrofon lassen entwickelte sich zur Entertainerin in perfektem Teamwork mit Affe und Krokodil, überhaupt war das Krokodil der Renner, die Orang-Utans hatten ein herzallerliebsten Baby von drei Monaten und turnten herum wie die Derwische, wir lernten, was „Giraffe“ und „Elefant“ auf türkisch, arabisch etc. heissen hab’s schon wieder vergessen und ich mit meiner Kamera war bei den meisten Müttern und Kindern ziemlich beliebt. Typisches Mutti-Syndrom vermutlich, sobald man eine Kamera sieht, sein Kind in selbige hineinhalten zu müssen, ts ts ts… ;) Meine eigene Kamera hab ich leider vergessen.

(So ein schöner Ausflug! Es wurden schon Vorschläge für die nächsten Ausflüge gemacht: Ins Fussballstadion, ans Meer, ein Wochenende in die Berge…)

(Ich hab mich nicht getraut, mit der spanischen Mama von S. und C. spanisch zu sprechen, weil mein Spanisch so eingerostet ist. Und als ich was sagen wollte, da waren plötzlich auch die wenigen Worte, die noch in meinem KOpf waren weg. Aber vielleicht morgen, morgen bin ich nochmal in der Krippe zum Elterncafé.)

(Und erst wieder Donnerstag arbeiten.)

(Obwohl ich ja eigentlich auch heute und mrogen arbeite. ;) )

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Nullrunde

November 2, 2009 · Kommentar schreiben

Manchmal bekomm ich Panik.

Weil das Jahr bald vorbei ist und weil ich so gut wie gar keinen Schritt weiter bin. Nullrunde. Auf sämtlichen Ebenen. Freunde und Bekannte haben geheiratet, einen neuen Job, eine neue Beziehung, Kinder bekommen. Ich habe jetzt einen Job, aber ich weiss, dass ich diesen Job nicht länger als ein paar Monate lang machen kann und machen möchte. So momentan zum Leben geht es, aber keine Alternative für dauerhaft. Nicht wirklich meine Welt, das dort. Das war’s eigentlich.

Hätte ich mehr tun müssen? Hätte ich mehr tun können?

Ich hab es so satt, selbst die Tatsache, dass dieser Blog zum Jammerblog verkommt.

Jahresrückblicke sind was fürchterliches.

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Oktober 29, 2009 · 10 Kommentare

Habe mich soeben überwunden und endlich die beiden Säcke mit Kleidern, die ich im Frühjahr 2008 in einer großen Entrümpelungsaktion mit der liebsten Freundin aussortiert habe, zum Altkleidercontainer der *ähäm* neben unserer Eingangstür steht zu bringen. Nach anderthalb Jahren. Naja, das ist dann wohl auch so eine Macke von mir. Ich bin sehr gut im Aussortieren und und räume brav zweimal im Jahr meine Schränke auf, aber das Ausgeräumte und Entrümpelte liegt dann halt bisweilen mal eben solange bis es wieder Zeit wird für die nächste Entrümpelungsaktion anderthalb Jahre sorgfältig in Säcken verpackt hier herum…

Nun ja, immerhin komme ich jetzt wieder bis zu meinem Schreibtisch durch, der seit meinem Uniabschluss wahlweise als Puzzletisch oder als Müllablage zweckentfremdet war.

Und wenn ich mich hier so umsehe, dann schreit mein Kleiderschrank eigentlich mal wieder nach einer Entrümpelung…

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Endlich ein Grund zur Panik

Oktober 29, 2009 · 2 Kommentare

Heute mittag bin ich – untrainiert wie ich bin – so schnell von der Arbeit zur S-Bahn gerannt, dass mir jetzt noch die Lungen wehtun. Natürlich geht sowas nicht ohne einen heftigen Husten und derlei schöne Nebenwirkungen vorbei und so sass ich die ganze ca. 20minütige Fahrt in der S-Bahn und kämpfte mit einem Reizhusten vom allerfeinsten, richtig bellend und auch etwas verschleimt. Trinken, Essen, Pfefferminzkaugummi – nichts half um den Reiz im Hals zu beruhigen.

Und während ich da so sass und mit Tränen in den Augen, Schnodder in der Nase mit diesem Husten und meinem rebellierenden Reizhals kämpfte, sah ich mich kurz um, sah in die Gesichter meiner Mitfahrer und da kam mir der Gedanke, wie viele Leute ich jetzt damit in Panik versetzt habe. :D

(Ein junger Mann zumindest hat sich von mir weggesetzt.)

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Ohrwurm

Oktober 27, 2009 · 5 Kommentare

Wenn man in drei Tagen dreimal den Flug für den Chef umbucht…

Telefonschleife, grausam, kann zu Ohrwurm auf dem Heimweg führen. Noch grausamer.

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„Was Du heute kannst besorgen…“

Oktober 26, 2009 · 9 Kommentare

Tipp für alle Berufsanfänger: Legen Sie Sich, sobald Sie am ersten Tag Ihre Büro/ Ihren Arbeitsplatz betreten, eine gute Wiedervorlagemappe an. Ich bin ganz ganz furchtbar in meine schöne schwarze Wiedervorlagemappe verliebt. Ohne sie wär ich wahrscheinlich bis jetzt schon im Chaos versunken.

(Früher, in meinem alten Job, gab es manchmal so Tage, da hatte ich eine Aufgabe, die habe ich erledigt – ohne mich zu sehr zu stressen, aber auch ohne zu trödeln – und war trotzdem schon nach einer halben Stunde fertig. Dann musste ich zum Chef/ zur Kollegin gehen, um mir eine neue Aufgabe geben zu lassen: „Ach Du bist ja schon fertig, DUUU bist aber schnell.“ und dann mussten sie wieder aufstehen, Zeug holen und mir erklären. Dem einen oder anderen hier sicherlich bekannt und sehr relativ unangenehm, man fühlt sich eigentlich mehr als Last als als Hilfe. Ist mir in diesem Job bisher noch nicht passiert, eher im Gegenteil: Ich hab heute schon mein erstes Überstündchen angesammelt.

Deshalb: Wiedervorlagemappen sind eine wunderbare Erfindung. Danke, wer auch immer die erfunden hat!

I ♥ my Wiedervorlagemappe)

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