Der Herr Murphy (3)

2009 Juli 4
by Ansku

Wenn man gerade einen riesenriesen Muskelkater auf der Oberseite der Oberschenkel hat god only knows woher der nu wieder kommt, dann sind auch garantiert die Hälfte aller Rolltreppen, die man erklimmen muss, um zu einer abendlichen Verabredung zu gelangen, kaputt. Wohlgemerkt: Die Hälfte derer, die nach oben führen sollten. Irgendwie klar, oder?

aufgeschnappt.

2009 Juli 3
by Ansku

“Stossstangenkuscheln”

Besser könnte ich es auch nicht sagen. :lol:

Hökscht spannend

2009 Juli 2

Höckscht spannend, was hier grad so alles passiert und sich anbahnt. Hökscht spannend… Was daraus wird? Man weiss es nüscht, aber es wird sehr spannend.

Und sogar mein Studium beginnt tatsächlich langsam, sich auszuzahlen, ab Sonntag habe ich einen Finnischschüler, vermutlich für etwa anderthalb Monate. Noch platter als über die Tatsache, dass ICH! I! MOI! MINÄ! ÉN! Finnisch unterrichten werde, war ich allerdings, als ich gehört habe, was die üblichen Preise für Einzelsprachunterricht sind und was ich demnach getrost für diesen Spaß meine Leistung verlangen darf.

Und so langsam dringt auch bis zu mir durch, dass ich einen Universitätsabschluss habe und dass ich dafür auch was verlangen darf. So langsam.

Esbleibtspannend. :)

Mein Schatten und ich

2009 Juli 1

Vor ein paar Wochen war ich auf einem Vortrag über den Schatten. Ich fand das eigentlich sehr logisch und erhellend, in vielen Punkten aber nicht unbedingt neu für mich, was beispielsweise bestimmte Denkweisen angeht. Aber egal, kurz zusammen gefasst:

Der Schatten eines jeden Menschen ist genau das, was man nicht und niemals nimmer sein möchte. Das, was nicht sein “darf”. Das, was verdrängt wird (das ist dann der dunkle Schatten). Das, was man an anderen Menschen immer “gaaanz schröckelisch” findet, das was so richtig nervt. Das, wofür man sich schämt, was peinlich ist und was man daher gerne vor der Außenwelt gerne und möglichst vollständig verbergen möchte.

Unseren Schatten begegnen wir beinahe täglich, entweder in uns selber, in denjenigen Eigenschaften, die wir an uns nicht so sehr mögen und die wir versuchen, vor anderen zu verbergen: “Das ist mir jetzt aber peinlich.” Das sind die Teile von uns, die von unserem Idealbild unserer selbst abweichen und die wir daher am liebsten “wegmachen” würden, z.B. Ungeduld, Faulheit, Ziellosigkeit. Andererseits kann unser Schatten auch aus nicht ausgelebten Talenten, Träumen und Fähigkeiten bestehen, das also, was wir an anderen Menschen nahezu grenzenlos bewundern. Oder wir begegnen unserem Schatten in anderen Menschen, denn häufig sind es genau die Eigenschaften an anderen Menschen, die uns so sehr stören, die wir an anderen und aber auch auch für uns selber komplett ablehnen (kommt sehr häufig bei Mutter-Tochter-Beziehungen vor – und ich spreche da aus Erfahrung!!!) und die wir irgendwann dann doch zu unserem großen Entsetzen an uns selber feststellen müssen: “Oh, da bin ich ja irgendwie doch auch so.” Der Schatten kann auch umgekehrt das sein, was wir an anderen kritisieren, aber wovon wir eigentlich für uns selber ein bisschen mehr wünschen. Ein Beispiel: Den Kollege in der Firma, der uns tierisch nervt, weil er sich immer in den Mittelpunkt drängt, weil er ständig alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, den beneiden wir vielleicht insgeheim ein bisschen, weil er so unglaublich leicht Kontakte knüpft, während es uns selber so unglaublich schwer fällt, auf einer Party aus unserer Ecke herauszukriechen.

Im Leben eines Menschen gibt es verschiedene Arten von Schatten, einmal die gesellschaftlich kreeierten Schatten, das sind Abweichungen vom gesellschaftlich angesehenen Ideal, also gesellschaftlich konventionalisierte Feindbilder, z.B. “Oh die Amerikaner, also die Amis, die sind ja sooo schrecklich oberflächlich…” Zur Nazi-Zeit waren das dann natürlich die Juden usw. Es gibt einen gemeinsamen Konsens, das man bitte SO! niemals nie und unter keinen Umständen sein möchte oder sein darf. Ein Schatten kann aber auch in der eigenen Familie erzeugt sein, z.B. eine Familie, die stets auf Leistung orientiert ist und in der so etwas wie laissez-faire und Untätigkeit oder sogar Faulheit “verboten” ist, wird ein vermeintlich “faules” Familienmitglied, das keine entsprechende Leistung bringt, immer missbilligend ansehen. Ähnlich funktionieren auch persönliche Schatten, das sind dann die Abweichungen von unserer Idealvorstellung unserer selbst. Viele Schatten werden vor allem in der Kindheit geprägt, das sei jetzt einmal ganz wertfrei gesagt. Es liegt schlicht und einfach daran, dass Kinder grundsätzlich sehr viel tun, um den Eltern/ Bezugspersonen zu “gefallen”, um so zu sein, wie es von ihnen erwartet wird.

Die Orte, wo wir unseren Schatten begegnen, sind sehr zahlreich. Er äußert sich z.B. gesellschaftlich in Witzen über bestimmte Personengruppen (z.B. “die geizigen Schwaben”), allgemeinen Abneigungen gegenüber Menschen, Impulshandlungen wie z.B. Freud’schen Versprechern; Träumen, aber auch manifestiert und “zelebriert” in Horrorfilmen, PC-Spielen. Er kann sich äußern in Schuld- und Schamgefühlen, in Religion und Spiritualität und in selbstauferlegten Verhaltenskodexen. Und letztendlich auch in Beziehungen wie auch der Beziehung zu unserem eigenen Körper.

Und noch etwas besonderes hat es mit dieser Schattengeschichte auf sich: Je mehr wir den Schatten bekämpfen, desto größer wird er. Je ungeduldeter eine Sache ist, desto mehr wird sie zum Problem, denn sie war ja von Anfang an ungeliebt und ungeduldet und nicht erwünscht. Und je mehr man diese Sache bekämpft, desto ungeliebter und ungeduldeter wird sie und desto mehr bauscht sie sich auf. Das einfach “wegmachen” zu wollen funktioniert nicht, demnach bleibt nur, sich mit dem Schatten anzufreunden und ihn als Teil von sich selbst zu akzeptieren. Und plötzlich ist diese “böse Sache” gar nicht mehr so böse und der Schatten gar nicht mehr so bedrohlich und beängstigend.

Seit ich also um diesen meinen Schatten weiss, nehme ich ihn auch bewusster wahr. Das finde ich an sich nichts Schlechtes. Nur leider hilft wahrnehmen nicht wirklich dabei, den Schatten zu überwinden. Und mein Schatten ist groß zur Zeit, sehr groß. Ich fühle mich ausgelaugt und erschöpft von dieser ständigen Wartestellung, daher wohl habe ich das Gefühl, meinem Schatten täglich mehrmals und an allen möglichen Orten zu begegnen. Ständig und in allen möglichen Situationen treffe ich wieder auf diese Anteile von mir, die ich allzu gerne einfach nicht-existent wissen würde: Ich bin extrömst unsicher. Ich bin eifersüchtig wie ich es noch NIE in meinem Leben von mir kannte. Ich bin ungeduldig, ich bin schüchtern, ich bin unentschlossen, ich bin wirr, ich bin ziellos, ich bin verschlossen… all diese Eigenschaften die man, frau und ich schon gleich ma gar nöcht!! an sich haben möchte und das macht mich alles gleich schon wieder ganz wahnsinnig und ach überhaupt…

Die Erkenntnis, das Wissen um diese Zusammenhänge und die daraus resultierende Fähigkeit, einfach sagen zu können “Ach, hi Schatten. Nice to see you. Wie geht’s denn, alter Haudegen? Bist ja immer noch da! Solltest Du nicht längst weg sein?” hat zwar irgendwie etwas Beruhigendes an sich, leider hilft es nicht wirklich “über meinen Schatten zu springen” und dieses ganze blöde Schattengedöns einfach mal hinter sich zu lassen zu akzeptieren und einfach, frei und unbefangen in die Welt hinauszumarschieren. Aber leider hat “Wegmachen”/ “Weggucken” ja keinen Sinn, also übe ich mich brav im Akzeptieren und glaube brav, dass wenn ich genug akzeptiert habe, sich alles auch irgendwann einmal bald wieder ändern wird und dass der Schatten wieder ganz klein und zahm wird. Oder so ähnlich.

Der kleine Haken an der Sache: Leider ist es eine der schwersten Dinge im Leben, sich selbst zu akzeptieren, so wie man ist, mit allen Ecken und Kanten. Und Schatten.

So unglaublich schwer.

Gilt immer noch

2009 Juni 29

Anderen Menschen – und noch dazu lieben Freunden – zu helfen lenkt gar hörrlichst von den eigenen Problemen ab. Gilt immer noch und immer wieder und daher im Hause Ansku immer wieder ein gern beherzigtes Leitmotiv. ;)

Und obendrauf darf ich jetzt hier für ein paar Tage echtes 2er-WG-Feeling erleben mit der allerliebsten Freundin. Ich und Du. Hach. Wie grandios.

F wie…

2009 Juni 28

Die gesammelten Werke Erkenntnise F’s dieser Woche:

F wie Farbenfroh

Mit dieser bunten Bürste wird jeder Morgen ein schöner! Love!

F wie florales

nicht, dass wir das nicht schon einmal hatten, aber ich liebe die Makrofunktion. Dazu noch eine leicht verblühte Blüte, ein paar Regentropfen. Perfekt.

F wie Feng Shui

Mandalas am Fenster unserer Institutsbibliothek. Mandalas haben für mich auch immer etwas beruhigendes, feng shui-ges. Dahinter das Gebäude an der anderen Straßenseite

F wie Freiheit

Wohin der Weg wohl führt? In die Freiheit? Einmal Freiheit in München…

… einmal in Ulm.

F wie Freude

Es sind die kleinen Freuden und Überraschungen, die das Leben so lebenswert machen. Danke Kaanu, es schmeckt phantastisch, vor allem auf Croissant! :)

F wie Frau im Spiegel

Darf hier nicht fehlen! Der Frau Ansku ihr neues schöckes Sommerkleidschen. Ich bin schon wieder ganz fäliept!

F wie Feststellung

dem ist nichts hinzuzufügen

(von einer Postkarte abphotografiert)

F wie Frikativ

Ich wollte endlich auch einmal etwas sprachwissenschaftliches in das ABC-Projekt einbringen, deshalb hab ich für Euch einen Frikativ, also einen Reibelaut gemacht. Passenderweise ein F: Fffffffffffff…..

Bloggerkinder

2009 Juni 28
by Ansku

Bloggerkinder. Kinder von Müttern, die man vielleicht noch nie getroffen hat, aber bei deren Geburt man mithibbelt und sobald der Termin näherrückt, ständig an diejenige Person denkt, ob es jetzt wohl schon soweit ist und schnell mal 100 mal pro Tag auf den Blog schaut, um ja nicht zu verpassen, wenn es etwas neues gibt. Ist das Familienglück dann komplett, freut man sich mit den frischgebackenen Eltern und man erlebt so tagtäglich einen Teil dieser Kinder, wie sie ihre ganz speziellen Charakterzüge entwickeln, welche Talente und Fähigkeiten sie entwickeln. Man schickt Pakete zur Geburt, zum Geburtstag und so wachsen im Laufe der Zeit diese Kinder doch nicht nur in die Höhe, sondern irgendwie sehr ans Herz. Und dann eines Tages lernt man diese Kinder kennen.

So geschehen am Donnerstag hier und gestern ganz spontan nach dem Ausflug nach Stuttgart noch hier. Und ach, auch wenn ich dazu neige, mich im Bezug auf Bloggertreffen zu wiederholen, es war mal wieder wunderschön. Zuerst Schüchternheit, die war aber rasch überwunden und schwuppdiwupp waren wir mittendrin im schönsten Spiel. Frau Ansku hat ja inzwischen auch so ihre Erfahrungen und hat daher meistens eine Kleinigkeit dabei, das hilft dann meistens sehr schnell, die Scheu zu überwinden. ;) Und irgendwie ist das immer sehr faszinierend, diese kleinen Persönlichkeiten live zu erleben und das hinreissende Lachen, das man bereits auf zahlreichen Bilder gesehen hat, in echt zu hören. So aufgeweckte, fröhliche, rundum zufrieden wirkende Kinder (das eines der drei, die ich am Donnerstag kennenlernen durfte, wohl gerade einen schlechten Tag hatte, lass ich jetzt mal aussen vor ;) ) und zwei wunderbare äusserst sympathische, lustige, junge Muttis dazu, die das alles so phantastisch wuppen. Wunderbar war es!

Vielen Dank, Ihr beiden!

F wie… Frage

2009 Juni 28
by Ansku

bevor ich meine sämtlichen diese Woche gesammelten Werke Beiträge zum Thema “F” poste, kann jemand mir Tecknickschenie erklären, wie man seine Flickr-Photos in einen Blogbeitrag einbindet? Hab alles versucht, HTML-Code, Link u.v.m., nichts hilft.

Bitte? Danke!

pöh!

2009 Juni 25

Jetzt muss ich heute nachmittag extra die weite Reise durch den Regen von der großen Stadt in die kleine Stadt antreten, damit sie endlich das Buch bekommt und ich einen Kaffee

Pöh. Bin ich denn ein Kurierdienst???

(hat jetzt keiner wirklich Mitleid mit mir, oder?)

(Dachte ich mir.)

(Ach, ich freu mich so sehr!! ;) :lol: )

Lacher des Tages

2009 Juni 24

Mein persönliches Highlight heute vormittag RTL Punkt9 beim Milieu-TV Frühstücksfernsehen:

Ein Bericht über dieses Lied, dann eine Umfrage auf der Straße wie die Menschen dieses – sagen wir mal – etwas andersartige Lied finden und ob das Potential zum Sommerhit hätte.

Kommentar eines jungen Mannes: “Neee, das ist kein Sommerhit, gar nich gut, neee… Ich fahr Samstag nach Malle, ICH WEIß also, was gute Tanzmusik ist…”

Ähem. Quod erat demonstrandum…

(und ich nehm das jetzt mal in die Ansku-Tunes auf, ich hab einen Ohrwurm.)

Schöne Ferien?!?

2009 Juni 24

Kann sich eigentlich jemand nördlich des Weisswoschtäuqators hier vorstellen, wie komisch es zur Zeit für einen Bayern Süddeutschen anmutet, JETZT jemandem Schöne Sommerferien zu wünschen?

Zum einen sind wir bereits seit  knapp einer Woche! momentan hier vom Sommer so weit entfernt wie die Sahara vom Nordpol. Heute im Blogseminar Blockseminar Finnisch ;) lief mir sogar ein kalter AngstSchauer über den Rücken, als ein Beispielsatz besprochen wurde, in dem das Wort für “Schnee” vorkam. Grauslich.

Und zum anderen fängt für mich die Arbeit gerade erst so richtig an haben wir noch einen Monat bis zu den wohlverdienten Ferien. Einen ganzen Monat. Das ist ungefähr so, als würde man mir an Weihnachten zum Geburtstag gratulieren.

(Ich musste jetzt eine Stunde seit meinem Kommentar überlegen, warum sich das so verdammt komisch anfühlt.)

(Ich wünsche natürlich trotzdem allen, die jetzt schon in die Ferien starten dürfen, einen schönen und erholsamen Urlaub.)

Wähler an die Urnen

2009 Juni 24
by Ansku

Hochschulwahlen und jeder, der gewählt hat, bekommt ein kleines grünes Schnöpselchen, welches er gegen eine Tüte Gummibärchen eintauschen kann. Wie erbärmlich ist das denn?

Und was müsste man den Wählern versprechen, damit alle zur Europa-/ Bundestags- /Landtags- /Kommunalwahl gehen? Jeder, der wählt bekommt eine Tüte Alkopops?

(Ich hatte heute sogar einen ganz besonderen Grund wählen zu gehen. Wenn ich etwas auf den Tod nicht ausstehen kann, dann ist es Profilierungssucht und da wir hier im Institut gerade so einen kleinen bösen Profilierungs-Troll haben, musste ich mal ganz geschmeidisch dem den Riegel vorschieben, denn von solchen Leuten möchte ich nicht meine Interessen vertreten wissen. Da werd’sch zum Hirsch!)

Estnisch

2009 Juni 23

Heute in der Estnischstunde:

* “kuuuurijate töööö jäääärel” bedeutet ‘eine Arbeitsnacht von Mondforschern am Eisrand’.

(wer genauer wissen will, woher das jetzt kommt, es sind einfach alles zusammengesetzte Wörter mit langen Vokalen. :lol: Hier genauer aufgedröselt: kuu = Mond (auf Finnisch übrigens genauso kuu), uurija = Arbeiter, töö = Arbeit (auf finnisch työ), öö = Nacht (auf Finnisch ), jää = Eis (auf Finnisch ebenfalls jää) und äärel = am Rande (finnisch ääressä = neben). ;)

* Mögliche Diphtonge im Estnischen (Dozentin liest vor): ea, oa, öa, õa, ae, oe, öe, äe, õe, ai, ei, ui, oi, öi, öi, õi, ao, eo, öo, äo, au, iu, ou, öu, äu, (+ nur in Fremdwörtern) uo, ua, ue, üo, üa, üe, eu, io, ia, ie;

Darauf die Feststellung einer Studentin: ‘Drei Chinesen mit dem Kontrabass’ muss aber auf Estnisch ziemlich lustig sein…

Unnützes Wissen XIX

2009 Juni 22

Genug der Teaserchen, sehr brav haben Sie hier ausgeharrt, die Damen und dafür gibt es jetzt wieder echt, original und 100% garantiert unnützes Wissen! Von der NEON Frau Ansku. Und nur für Sie.

* Familienforschung ist in den USA nach Gartenarbeit das zweithäufige Hobby.

* Tony Blair machte seiner Frau einen Heiratsantrag, während sie gerade das Klo putzte.

* Laut einer amerikanischen Studie gelten Limonen als unsympathisch, Zwiebeln als dumm und Pilze werden für Streber gehalten.

* Freiwilliges gegenseitiges Hintern versohlen bringt Paare einander wieder näher. Auf auf meine Damen, schwingen Sie den Kochlöffel für eine harmonischere Beziehung! :lol:

* Das Felsenbein ist der härteste Knochen des Körpers. Es schützt das Innenohr.

* Der Unglückstanker Exxon Valdez, 1989 Verursachter einer verheerenden Ölpest in Afrika, fuhr noch bis 2002 unter dem Namen “SeaRiver Mediterranean” über die Weltmeere.

* Die Stahlträger des Palastes der Republik wurden im Al Burj Tower in Dubai, dem höchsten Gebäude der Welt, wieder verbaut.

* Max Mustermann kam am 14. März 2003 in Quakenbrück zur Welt.

* Der Slogan “Yes we can” stammt von Bob dem Baumeister. Mütter, lasst Eure Kinder Bob der Baumeister gucken. Vielleicht wird aus ihnen ja mal ein amerikanischer Präsident oder eine amerikanische Präsidentin??

* Für eine ganz bestimmte Bloggerin: Pinguine stoßen ihren Kot mit einem viermal höheren Druck aus als Menschen und schleudern ihne dabei bis zu vierzig Zentimeter weg. :lol:

* Austalien exportiert Kamela nach Saudi-Arabien.

* Ertrinkt die Arctosa-Fulvolineata-Spinne, erwacht sie erneut zum Leben, wenn ihr Körper wieder an die Luft gelangt.

* Die einzige Heavy-Metal-Kneipe Namibias heißt “Blitzkrieg Bunker”.

* Das Weiße Haus hat 132 Zimmer und 92 Hausangestellte.

* Falls es noch jemanden interessiert. Ich finde Ben&Jerrys Eis ganz furchtbar süß, nur weil irgendjemand in Bloggerhausen sich mal beschwert hat, dass Häagen Dasz so süß wäre und Ben&Jerrys viel angenehmer. Ich bleib bei Häagen Dasz. 8)

Na, war das nicht ganz furchtbar schön?

Sommerzeit – Urlaubszeit

2009 Juni 21
by Ansku

Gerade in der neuen NEON hab ich einen Artikel über Urlaubsplanung gelesen. Neben der Tatsache, dass es sehr wichtig ist, mit wem man in welcher Lebenssituation und zu welchem Zweck (Entspannung, Abenteuer, Erweiterung des Horizontes) in Urlaub fährt, gibt es auch ein Interview mit dem Philosophen Alain de Botton, welches bei mir gleich 10 Kronleuchter aufgehen liess.

Wenn ich in Urlaub fahre, dann freue ich mich wochenlang darauf, plane, träume und fange bereits eine halbe Woche vorher an zu packen. Je näher das Ereignis, der Tag der Abreise aber rückt, desto nervöser werde ich und möchte das Ganze am liebsten wieder absagen. Der Gedanke, von zu Hause wegzufahren, in fremden Betten zu schlafen, mich in einer unbekannten Umgebung zu orientieren, verursacht bei mir nicht Erholung und Labamba-Urlaubsfeeling, sondern Stress pur. Spätestens, wenn ich an der Haustür stehe, bin ich manchmal sogar kurz vorm Heulen und komme mir dabei vor wie ein kleines, unsicheres Kind. Klar, ich liebe es zu verreisen: Es erweitert den Horizont ungemein. Ein bisschen aussteigen hin und wieder ist sehr wichtig, um sich wieder zu sameln. Ich gehöre noch nicht einmal zu den Leuten, für die das Packen eine unüberwindbare Schwierigkeit dastellt (es sei denn, man reist im März quer durch Deutschland oder im April nach Finnland und muss aufgrund der unsicheren Wetterverhältnisse seinen kompletten Kleiderschrank inkl. Wintermantel und Sommerrock in einen Koffer pressen). Sobald ich dann auch am Urlaubsort angekommen bin, ist eigentlich auch alles wieder gut und ich schaffe es auch, zu entspannen. Aber ich gebe auch ehrlich zu, dass für mich manchmal der entspannteste Urlaub auf dem heimischen Balkon stattfindet. Denn Verreisen bedeutet Stress.

Warum ist das so? Lange Jahre hab ich mich beobachtet und mich doch sehrst gewundert über diese komische Stubenhocker-Ansku, die ich doch eigentlich nicht bin. Oder etwa doch??? Oder werd ich alt? Zuerst dachte ich, so ein bisschen Vermeiderle sind wir doch alle, zumal das Phänomen ja auch nicht in anderen Situationen ganz unbekannt ist. Dann dachte ich, ich bin wahrscheinlich der langweiligste Mensch der größte Nesthocker und Faulpelz südlich des Polarkreises und dass alleine meine Lethargie mich daran hindert, abenteuerlistig und volle Elan in den Urlaub zu starten. Heute dann hab ich mir beim Lesen des besagten Artikels ersteinmal ordentlich an die Stirn geklatscht. Herr de Botton erzählt uns nämlich, der Mensch ist nicht zum Reisen gemacht. Es ist schwierig, das Bekannte und Gewohnte zu verlassen und sich auf eine unsichere Reise zu machen. Laut Herrn de Botton erhöht sich der Stresspegel bereits, wenn man nicht in die Stammkneipe an die Ecke geht, sondern in die eine Straße weiter. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und auch von seinen Grundanlagen her kein Normade. Das bemerken wir besonders bei der Abreise und sind dann enttäuscht über die getrübte Urlaubsvorfreude. Verreisen mit Freunden kann in dieser Situation ein Stück Heimat und Sicherheit “to go” darstellen, die größeren Entwicklungsschritte und Entdeckungen auch an sich selbst macht man jedoch, wenn man alleine verreist.

Das ist des Rätsels Lösung und ich kann mich also jetzt in aller Ruhe daran machen, neue Urlaubspläne zu schmieden. Ich möchte nämlich unbedingt endlich einmal wieder nach Bella Italia. Wer kommt mit?

Teaserchen

2009 Juni 21
by Ansku

Es gibt Nachschub. :) )

teaserchen

Experimentelle Küche á la Frau Ansku

2009 Juni 20

Ich erkläre das Experiment, aus einem kleinen Restchen Reis eine Art Uncle Ben’s machen zu wollen, in dem man einfach Sweet-sour-Chilisauce dazufügt und das aufkocht, hiermit für gescheitert. Aber den Versuch war’s trotzdem wert. :lol:

Und noch nebenbei: Kennt jemand ein Rezept, Kuchen, Pudding, ganz egal was, wo man viel viel viel viel sehr viel Schokostreusel für braucht? Ich hab solche Massen hier übrig…

E wie…

2009 Juni 20

Nach einem wahren Marathon von D-Bildern hab ich es mit E ein bisschen ruhiger angehen lassen.

E-Einbruch

E wie Einbruch der Dämmerung

E-einmalig

Ich photografier so schröckelisch gerne lustige Fahrräder. Als mir dieses bemerkenswerte Exemplar diese Woche über den Weg lief, musste ich sofort an

E wie Einzigartig

denken

E-einsam

E wie einsam.

Eine einsame kleine Feder auf dem Weg vorm Haus.

gibt Rätsel auf

2009 Juni 20
by Ansku

Gestern abend auf dem Heimweg traf ich zufällig meine beste Freundin im Bus und wir sind noch kurz zur Tanke gegangen, haben uns ein Bier geholt und geratscht. Als ich an der Tanke bezahlen wollte, stand hinter mir ein Mann, der vier Flaschen Bier bezahlt hat und die dann in seinen Rucksack gesteckt hat. Als wir aus der Tanke hinausgingen, sah ich den Mann in ein Taxi einsteigen.

Das irritierende daran: Der sah wirklich nicht wirklich aus, als könne er sich das leisten, mal eben mit dem Taxi zum Bierholen zu fahren.

Gibt Kopfkino, sowas.

2009 Juni 20

Mein Leben ist wunderbar. So spannend, knackig und knusprig, genauso wie’s sein soll. :)