Nachmittagsunterricht

24 Mai

Das Programm des heutigen Vormittags: Joggen gewesen, Kindergärten der Gegend hier verzweifelt auf der Suche nach einem der an einer kleinen Umfrage teilnehmen möchte abgeklappert, eingekauft, Kuchen anlässlich des Geburtstages der besten aller Mütter gebacken, Küche grundgereingt, festgestellt, daß es jetzt viel zu spät für Uni ist…

Tja, sowas passiert hier leider nicht zum ersten Mal. Zeitmanagement olé! Es kommt ja als Student durchaus vor, dass man mal (selten!!) ;) einen halben Tag frei hat, manchmal einen Nachmittag, oft auch einen Vormittag. Ich freue mich immer wie ein Schnitzel besonders über die freien Vormittage, weil nachmittags oder abends beim Heimkommen fällt es viel schwerer, Dinge zu erledigen oder sich nochmal an den PC zu setzen und zu lernen. Also stehe ich trotzdem früh auf, denke dass es bis Mittag noch ewig hin ist und nehme mir vor, mal richtig schön was wegzuschaffen. Dann tue ich und mache ich, erledige hier noch mal eben schnell und organisiere dort nur noch ganz fix und wirbele herum, dass es eine Freude ist. Und dann ist es jedes Mal dasselbe, die Zeit des Aufbruchs kommt viel zu schnell schneller als erwartet. Ich muss mich also sputen. Nur noch 5 min. aufräumen! Nur noch ein Telefongespräch!

Genau diese “nur 5 min” später ist dann die Vorlesung zu der ich gehen wollte dann auch wieder vorbei… Wie gesagt, Zeitmanagement olé!

Kaum zu glauben

22 Mai

…. wie viel Neid und Missgunst in meinem angeblich sozialen Studiengang so herrschen. Wehe, einer wird benachteiligt, wehe, ein anderer bekommt einen leichtem Vorteil oder macht es sich leicht. Dann kann der aber was erleben!

Da wird dann schonmal vom Dozenten verlangt, dass der nachmittags um vier eine zweite Anwesenheitsliste rumgehen lässt und die Glücklichen Kommilitonen, die an einem
strahlenden Samstag das sinkende Schiff Seminar bereits mittags, also drei Stunden vor dem Ende verließen, schlechter bewertet. Nein, es herrschte keine Anwesenheitspflicht und nein, gut fand ich das auch nicht. Aber so what? Wir sind alle freie erwachsene Menschen glaubte ich zumindest und jeder muss selber entscheiden, wie er seine Prioritäten setzt. Und nein, fair war das vermutlich auch nicht, nicht gegenüber dem Dozenten und nicht gegenüber den Dummen denen, die bis zum Ende ausharrten, aber muss ich deswegen gleich wie ein angeschossenes Schwein rebellieren, weil jemand sich einen klitzekleinen Vorteil verschafft hat? Den ich auch haben könnte, ich müsste ja nur aufstehen, den inneren Schweinehund zum Schweigen bringen und gehen. Ein Vorteil, der mich ja eigentlich sogar nur indirekt betrifft?

Anderes Beispiel: ein Seminar, die Zeit wird gegen Ende reichlich knapp, es wollen noch mehrere Gruppen, darunter eine Gruppe von Müttern, ihre Vorträge halten. Ich so: “Ist es vielleicht möglich, dass meine Gruppe als nächstes vorträgt. Ich muss sehr pünktlich gehen, genauer gesagt sogar eine Viertelstunde vor Kursende, denn ich habe einen [wichtigen, durchaus für mein Studium relevanten, im jugendstrafrechtlichen Kontext, Anm. d. Red.] Termin?”
Müttergruppe: “Na und? Andere Leute haben Zuhause wartende Kinder.”

Ich bin entsetzt. Ehrlich. Soviel stures Pochen auf den eigenen Vorteil. Soviel Unfähigkeit, mal jemandem den Vortritt zu lassen. So wenig Loyalität oder einfach nur wenigstens Freundlichkeit. Ausgerechnet im sozialen Bereich…

Oder müsste es doch eher heißen: GERADE im sozialen Bereich?

Seit drei Monaten…

14 Mai

… dauerkrank. So langsam zweifele ich an meinen Verstand und nicht zuletzt auch mir, ob ich nicht hypochondrische Anwandlungen habe. Aber die Halsschmerzen, Ohrenschmerzen und geschwollenen Lymphdrüsen sind eindeutig da und spürbar, die andauernde Müdigkeit nicht mehr zu leugnen. Was fehlt, ist die Krankheit. Der Ansicht ist wohl auch mein Arzt, er sagt, er kann mir grad mit nichts helfen außer mit einer Großpackung Ibuprofen.

Nächste Maßnahmen: Stressabbau, noch mehr Vitamine und abchecken, ob es vielleicht eine Allergie sein könnte. Und sooft wie möglich ins Bett, das ist mir momentan eindeutig der liebste Ort auf dieser Welt.

Furcht

8 Mai

“Ohne Furcht kann es keinen Glauben geben.”
Zitat aus der Name der Rose.

Wie wahr, wie wahr…

Beziehungsarbeit

7 Mai

Yeah, so langsam merke ich wirklich, wie der SozPäd-Slang auf mich übergreift. Aber wenn man so recht überlegt, Beziehungsarbeit ist eigentlich schon ein komisches Wort. Besonders wenn man es in einem Reflektionsbericht schreibt, in dem vo rein professionellen und vor allem extrem kurzen Beziehungen die Rede ist. Kaum hast Du jemanden auch nur ansatzweise kennengelernt, ist die “Beziehung” auch schon wieder beendet. Dann von Beziehungsarbeit oder Beziehungsaufbau zu sprechen, klingt doch wieder etwas zweifelhaft. Nun ja, anyway, wir haben also Beziehungsarbeit gemacht.

Aber Reflektionsberichte sind ja auch sowieso nicht so mein Ding. Meine jedenfalls klingen immer eher wie Abenteuerromane als wie ein wissenschaftlicher Text. Vielleicht sollte ich sie mal hier im Blog veröffentlichen, um dem wieder etwas Leben einzuhauchen?

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3 Mai

Das was ich gerne bloggen würde, lässt sich nicht bloggen. Es gehört nicht mehr hierher.

Das was ich bloggen könnte, ist zu banal, um es zu bloggen: Ich arbeite, ich studiere, ich esse, ich schlafe, ich lebe. Mehr ist nicht. Aber wir alle wissen ja: Früher war mehr Lametta.

Zwölf 2012 – März

2 Apr

Trotz Frühjahrsmüdigkeit und allgemeiner Schlappheit reiche ich – dringendst! – noch die Märzfotos für Zwölf2012 nach. Zeit wird’s…

Am Stachus war ich kurz nach meinem Urlaub endlich einmal zufällig morgens in der Früh. Noch nicht einmal alle Läden hatten geöffent, es war herrlich ruhig und so bekommt man endlich einmal einen Blick für das Ganze und einen Eindruck von der imposanten Kulisse des Platzes. Ich mag das Märzbild sehr.

Zwölf2012_Mär1

Und an der alten Ziegelei, dem inoffiziellen Zwölf2012-Motiv, wird es allmählich frühlingshaft. Leider bedeutet der Frühling auch in dieser Stadt wieder jede Menge Baustellen und somit haben wir nun leider auch in diesem Bild imposante Baukräne im Hintergrund. Schaaade. :(

Zwölf2012_Mär2

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