Juhannus

Ein Traum.

Ein Wochenende wie ein Traum. Ein Traum aus dem ich mich seit einer Woche weigere, aufzuwachen.

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Gut gegessen.

Nichts müssen, nirgendwohin. Keine Termine.

Im See geschwommen.

Abends lange Saunagespräche mit der <;3-Freundin.

Eine halbe Flasche Autan verbraucht und trotzdem noch reichlich Blut gespendet.

Unglaublichst lecker gegessen.

Frischen Lachs gegrillt.

In eie Hütte verliebt.

Inngehalten.

Zur Mitte gefunden.

*****

Mehr brauchts nicht, keine Worte, nur Bilder.

Und vielleicht, vielleicht hätte es noch etwas mehr Zeit gebraucht.

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Mach Dir Deinen Winter selbst: Der Schokorausch

Frau Feuervogel rief unlängst ein Projekt ins Leben, um den langen und dunklen Winter etwas besser zu überleben. Nun endlich auch mein Beitrag dazu.

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Was gibt es besseres als an einem dunklen Winterabend nach einer langen, anstrengenden Prüfungs- und Arbeitswoche mit der liebsten Freundin und ihrer besseren Hälfte eine Schokoorgie zu feiern?

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Glücklicherweise erhielt ich genau diese Woche von der liebsten Freundin genau das passende und auch schon langsehnte Geschenk dafür, vermutlich kann sie Gedanken lesen und verrät es mir nur nicht.

Schokolade macht glücklich und Vitamine schützen vor Erkältung, ein besseres Mittel gegen Winterdepression gibt s meiner Meinung nach nicht! 😉

Gefühlsdusselei

Frau Ansku, noch ganz beseelt von Bella Italia und vom Lago, sprach am Samstag auf der Rückfahrt zu den Eltern:

„Ach, Ihr habt ja soviel zu tun und Mama macht sowieso Diät, da kann ich doch mal das Kochen übernehmen. Die ganze Woche.“

Also zauberte Frau Ansku Montag Geschnetzeltes mit Pilzen, gestern Spaghetti-Schinken-Erbsen-Sahne, heute wird es dank chefkoch ein Zucchini-Hackfleisch-Auflauf und dann? Spaghetti mit Tomatensauce? Außerdem ist es leider für meine eigenen „Diätpläne“ nicht gerade vorteilhaft, wenn man mittags schon für den weltbesten Vater gekocht und mit ihm gegessen hat und sich abends mit Freunden – na, wo wohl? Richtig! – zum Essen trifft… 😉

Ich könnt mich grad ohrfeigen, alternativ würde ich gerne die Woche auf drei Tage verkürzen. bin ein hoffnungsloser Fall von „Ich kann kochen, ich koche gerne und phantasievoll, aber wehe wenn’s drauf ankommt, sich mittags irgendeine tolle Idee aus dem Hirn zu zaubern.

Schokoladeneistest

Aus der Reihe: Blödsinn, den Dinge, die ich schon immer tun wollte: Die liebste Freundin und ich haben heute abend spontan einen Schokoladeneistest auf der Leopoldstrasse veranstaltet. Leider hatten viele Eisdielen bei dem kalten Wetter geschlossen – darunter auch unser einstimmiger und unangefochtener Sieger, aber um das zu wissen, mussten wir sowieso nichts mehr testen). Was für Memmen, wegen „ein paar“ einstelliger Grade gleich den ganzen Laden zu schliessen! Aber vielleicht war das auch unser Glück, denn nach drei Kugeln Schokoeis in drei verschiedenen Eisdielen, fühlt mein Bauch sich an wie eine einzige riesengrosse klebrige Schokomasse. Also von innen natürlich.

Sieger in dieser Konkurrenz ist übrigens, wer hätte das auch anders gedacht: Häagen Dasz, das neue Schokoeis mit Karamell und Brownies.

Ich brauche Chips, dringend. Ob ich jemals wieder Schokoeis werde essen können?

Schweden, Teil eins

Die Frau Ansku war also in Schweden. Und ist inzwischen zwar körperlich zurück, kopfmäßig aber noch voll verknallt in Schweden. Aber der Reihe nach.

Nachdem sowohl Aschewolke weggepustet als auch meine Flugangst wie üblich mit Rotwein erfolgreich therapiert worden war, bin ich Donnerstag abend sicher und wohlbehalten in Stockholm gelandet. Gleich bei den Gepäckbändern wurde ich umfassend informiert, was man als Schwedenreisender unbedingt so wissen muss.

Vor dem Flughafen, 1 Grad und Schneeregen, genau das, was man Ende April definitiv nicht mehr sehen möchte. Die liebe Freundin holte mich aber ziemlich bald aus dem nassen und kalten mit dem Mietauto ab und wir beschlossen, auf der Suche nach einem Hostel für diese Nacht ersteinmal aus Stockholm raus und eine halbe Stunde nach Uppsala zu fahren, in der Hoffnung dort schneller und vor allem günstiger Quartier zu finden. Das gelang auch ziemlich gut, gleich bei der zweiten Adresse wurden wir aufgenommen und übernachteten in einer netten kleinen Jugendherberge, in der die Zimmer alle auf einer Galerie um den atriumartigen Frühstücks- und Aufenthaltsraum angeordnet waren. Sehr nett!

Am nächsten Morgen ein kurzer Stadtrundgang, zunächst aber holten wir uns in einem Café ein leckeres Frühstück und setzten uns damit an die Sonne an einen Tisch vor dem Café. Anscheinend ist es für Schweden sehr ungewohnt, draussen zu frühstücken, denn wir wurden von allen vorbeilaufenden Passanten begafft wie bunte Hunde. Als wir heimlich etwas darüber lachten, kehrte eine Frau um und sprach wild auf Schwedisch auf uns ein, bis sie merkte, dass wir kein Wort verstehen. Daraufhin war sie etwa eine Minute still, sagte dann „oooh… Sorry!“ und verschwand schnellstens wieder. 😆

Uppsala ist eine ganz entzückende Kleinstadt mit vielen alten Gebäuden, u.a. mit einer Kirche in der hinter dem Altar eine fast lebensechte Wachsfigur einer Nonne versunken auf das Grab König Gustav Vasas blickte – sehr spooky!

mit einer sehr hübschen Universität, wie es sich für eine Universitätsstadt gehört

und einem alten Schloss, ebenfalls von Herrn Vasa erbaut, von dem aus man nochmal einen ganz phantastischen Ausblick auf Kirche und Stadt hat. Und ja, hier ist kein Schneeregen mehr zu sehen und wir hatten wirklich ganz unverschämtes Glück mit dem Wetter, später in Stockholm wurde es sogar richtig warm. 🙂

Das Schloss mit den laut Reiseführer für die Vasa-Schlösser typischen Rundtürmen (der zweite ist links vom Bild)

die letzten Reste des Winters haben wir aber dann doch noch gesehen.

Am Fluss

Gegen Mittag stiegen wir wieder in unser Mietauto und fuhren Richtung Westen, denn geplant war zunächst einmal eine Tour nach Göteborg. Kurzer Zwischenstopp: Örebro, ebenfalls sehr süße, verschlafene Kleinstadt an der Spitze eines Sees (ich habe schon wieder vergessen, wie der denn nun wieder heisst), mit schönen Gebäuden….

und ebenfalls einem Schloss(chen). Ebenfalls mit Vasa-Rundtürmen.

Sehr viel mehr gab es in Örebro nicht, also schlenderten wir noch kurz durch die Einkaufsstrasse, holten uns zum Mittag einen Hot Dog und wiederstanden nur knapp der Versuchung, Brezn, Strudel und deutsches Brot zu kaufen. 😉

Eigentlich hatten wir auf der Fahrt mehrere Stops geplant, aber dazu kam es nicht, denn die Fahrt zog sich ganz schön in die Länge. Schwedische Autobahnen und Landstrassen sind nunmal nicht mit deutschen zu vergleichen und da die Schweden alle sehr vorschriftsmäßig autofahren, wollten wir natürlich nicht uns künstlich unbeliebt machen.

Patriotismus erstreckt sich in Schweden sogar bis zu den Verkehrsmarkierungen, wie man hier sehr gut sieht:

In Göteborg hatten wir durch Zufall ein ganz entzückendes kleines Hostel gebucht, dass sich als kleines Privathäuschen mit nur sechs oder sieben Zimmern und Familienanschluss herausstellte. Das Haus war so richtig typisch schwedisch eingerichtet, das ältere Ehepaar, dass dieses Haus führte, war mehr als freundlich und hilfsbereit und am nächsten Morgen erwartete uns ein reichhaltiges Frühstück. (Da einige in den Kommentaren schon angekündigt haben, dass sie auch eine Reise nach Schweden planen, kann ich sämtliche Adressen natürlich gerne per Mail weitergeben, meldet Euch einfach.)

An diesem Abend reichte die Zeit noch für einen Spaziergang durch Göteborg, ebenfalls wieder bei strahlendem Sonnenschein. Lustigerweise haben wir fast nur im Binnenland Wolken gesehen, sobald wir an die Küste kamen, waren diese wieder weggepustet. Dafür war es auch schneidend kalt an diesem Abend und es blieb uns nur, uns am Anblick gutaussehender, starker Jünglinge zu „wärmen“. Hilft ja alles nüscht.

Wir liefen über die Aveny, die Pracht-, Shopping-, Party-, Flanier- und-was-weiss-ich-noch-alles- Straße von Göteborg mit ihren beeindruckenden Häusern und imposanten Verzierungen und kamen schliesslich an den Gustav Adolf-torg, wo sich die alte Uferpromenade in ihrem besten Licht zeigte.

Sonnenuntergang am Hafen, ohne Worte!!

Am nächsten Morgen spazierten wir noch durch einige weitere Viertel Göteborgs, u.a das Univiertel und das ehemalige Arbeiterviertel.

Hier, in den Gassen der Altstadt, gibt es fast nur Holzhäuser, jede Menge entzückender Cafés und die Zeit scheint irgendwo vor einigen hundert Jahren stehengeblieben zu sein.

Von der Gamla Stad aus erklommen wir einen Berg, auf dem eine alte Festung stand

(hier die Miniaturausgabe 😉 )

und genossen wiederum einen traumhaften Ausblick über die Stadt.

…mit rot-grüner Postkartenidylle direkt neben …

… und goldenem Krönchen auf dem Wachturm. 🙂

Und wir sind immer noch ganz hin und weg von der Altstadt mit ihren zahlreichen kleinen Lädchen und Cafés. Die Strassen sind voll mit Menschen, die diese ersten Frühlingstage in Schweden geniessen. Eine einmalige Atmosphäre.

Es ging wieder mehr in Richtung der Aveny und die Gebäude wurden wieder zusehends herrschaftlicher.

Humor haben sie ja, die Schweden!

Ein Blick auf die Altstadt vom „grünen Ring“ Göteborgs aus.

Eher zufällig kamen wir noch an den Markthallen vorbei und mussten natürlich hineingucken. Die Atmosphäre dort ist einmalig. Das Essen sah zwar phantastisch aus, wir haben es uns aber doch verkniffen und erst zwei Tage später in Stockholm in der Markthalle gespeist.

Kleine, ganz feine Lädchen, überall.

Und eine Parade, extra für unseren Besuch! 😉

Am frühen Nachmittag stiegen wir dann wieder in unser inzwischen schon so liebgewonnenes Auto und brausten dieses Mal nur die halbe Strecke zurück bis nach Linköping, weil wir das Auto dort abgeben und dann den Bus nach Stockholm besteigen mussten. Für Sehenswürdigkeiten auf der Fahrt gab es leider wiederum anders als geplant doch keine Zeit, da sich Fahrt durch das schwedische Niemandsland eben wirklich ganz schön ziehen können. 😉 Aber wir kommen sowieso noch einmal wieder, dann im Sommer, wenn wirklich alles grünt und blüht!

Dafür gab es später auf der Fahrt mit dem Bus nach Stockholm Postkartenidylle mit Abendsonne. Das Bild ist aus dem Bus gemacht, daher ist es nicht so toll, aber die Aussicht WAR auf jeden Fall toll.

Und manchmal sehen auch die Häuser in Schweden ein bisschen nach IKEA aus, z.B. hier am Busbahnhof in Linköping. 😉 Inzwischen ist es Samstag abend, die Hälfte der Reise bereits vorbei und wir machen uns auf zur letzten Etappe, nach Stockholm.

Mehr und den zweiten Teil unserer Reise mit vielen vielen Photos aus Stockholm gibt es bald, sobald ich mich durch die vielen vielen, sehr vielen Photos aus Stockholm gewühlt habe. 😉

Stammkundin

Ich entdecke momentan, dass es eindeutig auch Vorteile hat, öfters im selben Laden einzukaufen und dort Stammkundin zu sein. Seitdem mein Lieblings-Kaffeedealer in der U-Bahn-Station vor ca. zwei Monaten nach laaaanger schmerzhafter Renovierungspause wiedereröffnet hat, kann ich natürlich in altbewährter Ansku-Manier nicht mehr morgens daran vorbeigehen. Und siehe da: Inzwischen brauche ich gar nichts mehr zu sagen, sondern nur den Laden zu betreten und sofort schallt mir ein fröhliches „Guten Morgen, ein Cappucino???“ entgegen. Verwechslung und lange Diskussionen um den Inhalt des Bechers wie bei Frau Unterholz kommen hier nicht mehr vor und ein paar Minuten später steht ein wunderbarer heißer Cappucino vor mir. Der freundliche Verkäufer erinnert sogar meistens noch MICH daran, dass ich doch bitte einen Stempel auf meine Bonuskarte haben könnte. Meistens schwatzen wir dann noch kurz, während ich den Cappucino in Zucker ersäufe und dann verlasse ich den Laden und stürze mich vor … ähäm natürlich IN die U-Bahn. Der Morgen ist gerettet.  Schön ist das und vor allem, die Tatsache, dass der erste Mensch mit dem ich morgens rede nicht mehr ausschliesslich Don Jefe ist!

(Versuche dabei erfolgreich zu verdrängen, dass ich mich durchschaut fühle. Die wissen aber auch ganz genau, womit sie mich bzw. mein Geld kriegen. So’n Mist! 😉 )