Ohrwurm

Momentaner Lieblings-Ansku-Tune. Läuft hier rauf und runter. 🙂

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Parallelfunk

Heute trotz Grippe in den Endzügen in die Uni geschleppt. Vorlesung mit Anwesenheitspflicht. Willkommen im Bachelorstudiengang.

Anyway, die Vorlesung an sich war ziemlich besch… eiden, eine Aufheiterung brachten da nur kleine Botschaften aus dem BWLer-Paralleluniversum, die sich ebenso plötzlich wie unvorhergesehen bei uns einschlichen. Sie müssen Sich vorstellen, großer Hörsaal, 200 Schlafende Studenten, da geht natürlich nichts ohne Mikro. Doch immer wieder erklangen plötzlich aus den Lautsprechern statt den Worten des Dozenten einzelne Fetzen und Satzteile einer BWL-Vorlesung, die in einem anderen Hörsaal des Gebäudes stattgefunden haben muss.

Dennoch erzählte der Dozente tapfer weiter und bemühte sich doch immer wieder wenn es verheissungsvoll im Mikro knackte redlich, die Paragraphen und Steuergesetze des BWLers zu übertönen und uns von der Gründung der großen karitativen Wohlfahrtsverbände zu be- und unterrichten. Es ging um die Leitmotive, die katholische Sozialethik, die die Gründer von Caritas und Diakonie zu ihrem Tun bewegten, es ging um Leidenschaft, um Liebe und um Freundschaft.

Plötzlich fragte der Dozente das schlafende anwesende Publikum:

„Was ist denn der Unterschied zwischen Liebe und Freundschaft?“

Er setzt ab und wartet auf eine Antwort.

Ein paar Sekunden vergehen, plötzlich knackt es abermals im Mikro und die Stimme des BWL-Dozenten aus dem Paralleluniversum verkündet klar und deutlich:

„…Umsatzsteuerschulden“

Lustiges und Kurioses aus der bunten Welt der Sprache – Sonntagsrätsel

Noch so ein Vorurteil gibt es ja im Bezug auf das Verhältnis von Konsonanten und Vokalen. All jenen, die glauben, dass das hier schlimm gewesen wäre, sei gesagt, dass folgende Konsonantenverbindungen, nein eher Konsonantenketten ganz normalen Wörtern der deutschen Sprache entstammen. Aber welchen? Das dürfen Sie jetzt den verbleibenden Sonntag herausfinden. 😉

chch

chsch

chtch

chtdsch

chtsch

chtschr

ckschn

cktschn

ngsgn

nschschn

nzn

pfpf

rchschr

rffr

rschschr

schdsch

schsch

schtch

sdn

tschf

tschfr

tschh

tschst

tschtsch

tschw

tztz

90 Tage

90 Tage – 90 Schlafplätze – 90 Bekanntschaften.

Nachmacher! 😉 So ganz neu ist diese Idee ja nicht und „nur“ in einer Stadt kann ja jeder. Die erste richtige und originale Deutschland-Blind-Date-Blogger-Reise habe nunmal schließlich ich gemacht. Nichtsdestotrotz vielleicht ganz interessant, was Lilies da gerade auf ihrer Tour durch Berlin und seine Couchen und mit Menschen, die sie nur aus dem Internet kennt, so alles erlebt:

Lilies Diaries

Ich bin jedenfalls gespannt. Und 90 Tage, alle Achtung!

Nerd Nite

Frau Ansku war gestern auf der Nerd Nite und kann das nur bedingungslos und uneingeschränkt* weiterempfehlen. Nerds kennt jeder und jeder lacht über sie, aber auf der Nerd Nite darf man das ganz offiziell. Hier wird den Nerds die passende Bühne geboten, zur Untermalung gibt es sogar Musik. Jeder Nerd, jeder Freak der möchte, darf auf der Nerd Nite über ein Thema, welches ihn interessiert referieren und das Publikum mit seiner ausgefeilten PowerPoint-Präsentation zum Rasen bringen. So kam ich gestern in den Genuss eines Vortrags über die Welt der IT, über IT als vollständig erschlossene Wissenschaft und die Deutsche Post, die irgendwie auch etwas mit IT zu tun hat, das aber eigentlich gar nicht will, weil sie doch eigentlich eine Dienstleistungsgesellschaft sein will. Oder so ähnlich. 😉 Desweiteren kamen wir in den Genuss eines Vortrags einer Medizinstudentin aus Wien, die das Thema Reizdarm auch im Internet in ihrem Darmblog publik machte, die Folgen von „Social Networks und Social Latte“ auf den Darm untersuchte und Reaktionen zur Wiener  Kulturpyramide Essen – Verdauen – Ausscheiden sammelte. (Absoluter Lieblingstweet darunter: Der hier!!!). Den Abschluss bildeten zwei schon etwas ältere Herren, die uns alles, was wir noch nie über Messerschleifen, scharf Messer und den „erotischen Schnitt“ wissen wollten, erzählten. (Lieblingszitat auch hier: Der Schleifstein muss immer nass sein und wenn er gewässert ist und keine Blasen mehr aufsteigen, dann ist er gewässert.“ Unschlagbare Logik.)

Verstanden hab ich irgendiwe fast gar nichts, aber das war ja definitiv auch nicht der Sinn des Abends! 😉

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* Bedingunslos und eineingeschränkt gilt jedoch momentan nur für München, da hier der Trend aus den USA als erstes angeschwappt ist. In Berlin und Wellington (NZ) sind angeblich weitere Nerd Nites geplant. Ich lebe anscheinend in einer Trendsetterstadt, eine Tatsache, die mich gestern fast noch mehr erstaunt hat als die Nerd Nite selber. ;)!

Schokoladeneistest

Aus der Reihe: Blödsinn, den Dinge, die ich schon immer tun wollte: Die liebste Freundin und ich haben heute abend spontan einen Schokoladeneistest auf der Leopoldstrasse veranstaltet. Leider hatten viele Eisdielen bei dem kalten Wetter geschlossen – darunter auch unser einstimmiger und unangefochtener Sieger, aber um das zu wissen, mussten wir sowieso nichts mehr testen). Was für Memmen, wegen „ein paar“ einstelliger Grade gleich den ganzen Laden zu schliessen! Aber vielleicht war das auch unser Glück, denn nach drei Kugeln Schokoeis in drei verschiedenen Eisdielen, fühlt mein Bauch sich an wie eine einzige riesengrosse klebrige Schokomasse. Also von innen natürlich.

Sieger in dieser Konkurrenz ist übrigens, wer hätte das auch anders gedacht: Häagen Dasz, das neue Schokoeis mit Karamell und Brownies.

Ich brauche Chips, dringend. Ob ich jemals wieder Schokoeis werde essen können?

Dinge, die Frau Ansku auf Reisen unbedingt gemacht haben muss

Im Laufe der Zeit hat sich so einiges zusammengefunden, was irgendwie immer mehr unerlässlicher Teil jeder Reise wird. Gleichzeitig finde ich das alles sehr schöne Traditionen und Erinnerungen, weil es doch irgendwie in jedem Land/ jeder Stadt das dort herrschende Lebensgefühl aufsaugt und ein Stück davon mit nach Hause nehmen lässt.

* Eine Zeitung kaufen oder in der U-Bahn mitnehmen

(Ich habe inzwischen eine Metro auf finnisch, eine auf ungarisch, eine auf holländisch und jetzt auch eine auf Schwedisch hier.)

* Lustige Verkehrsschilder oder Werbungen fotografieren – auch wenn ich den Inhalt nicht immer unbedingt verstehe. Es muss einfach sein.

* Eis probieren

* Ein Astrid Lindgren Buch in der jeweiligen Landessprache kaufen.

* selbstverredlich die Süßigkeitenregale in Supermärkten, Kiosken und auf Märkten abchecken. Übergepäck, ick hör Dir trapsen! 😉

* eine Zeitlang auf einem großen Platz sitzen und nur das Leben um mich herum aufsagen, die Leute beobachten, die Stadt und ihr Lebensgefühl spüren.

* mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Das war in Stockholm wirklich ganz toll. Schnell, zeitsparend und jeder U-Bahnhof ist einzeln von einem anderen Künstler gestaltet! Leider hab ich nicht sehr viel von den Bahnhöfen fotografiert.

* In Skandinavien: Milchregale fotografieren. Das hier war noch ein kleines, in einem kleinen Supermarkt und trotzdem zähle ich etwa zwanzig verschiedene Sorten Milch, Skandinavienkenner wissen, wovon ich spreche. 😉