Outta control

Es gibt so Wochen, da hat man das Gefühl die Welt sei endgültig durchgedreht. Außer Kontrolle geraten. Es passieren so viele Dinge die ich mit meinem Verstand nicht mehr erklären kann und je mehr ich es versuche, desto mehr Dinge werden es. Völlig unbegreiflich, völlig unbezwingbar. Es gibt den normalen Wahnsinn, solche Nachtdienste, wo sechs Jugendliche, in dem Fall Mädchen, im Wohnzimmer stehen und sich anbrüllen, während die siebte heulend auf (!) dem Esstisch liegt. Wo eine Mädchen sich weigert in ihrem Zimmer in ihrem Bett zu schlafen und ich beinahe Gefahr laufe, zusammen mit ihr im Treppenhaus zu übernachten und nachts um eins plötzlich ein Mädchen verschwunden ist. Es gibt aber auch Wochen, da wird der normale Wahnsinn noch getoppt. Da überschlagen sich die schlechten Nachrichten, kommen gefühlt stündlich im Live-Ticker. Ich stehe daneben und sehe zu und versuche zu erfassen, zu begreifen, was eigentlich nicht begreifbar ist. Mit einem Rums wird mir bewusst, was ich bisher zu verdrängen versuchte: Ab nächster Woche wird eine Partei mit zweistelligen Prozentwerten im deutschen Parlament sitzen, die offen dazu aufruft, „stolz“ auf die Leistungen deutscher Soldaten in beiden Weltkriegen zu sein. Und es bleibt zu befürchten, dass es noch viele mehr sind, die diese menschenverachtende Ideologie teilen, glaubt man den Analysen der Umfragen. Was ist mit unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft passiert? Wo ist mein Deutschland, das ich seit fast 35 Jahren kenne und mag? Es scheint es ist verschwunden: Egal wie sehr wir für unseren senegalesischen Jungen kämpfen, egal wie viele Überstunden wir machen, wie viele Kilometer wir für einen einzigen Besuch der Botschaft in Berlin zurücklegen, es ist niemals genug. Sie finden immer etwas: ein Wort, das sie einem im Mund herumdrehen können, eine Möglichkeit die wir neben all den 4.769 anderen noch nicht ausgeschöpft haben und auf dieser 4.770sten wird dann herumgetrampelt und all die 4.769 davor, die wir ja erfüllt haben, ignoriert. Es ist wie Sysiphos und es ist aussichtslos und wir kämpfen so verzweifelt, so couragiert, aber sie finden etwas, immer. Warum das alles? Wo ist unser Rechtsstaat hin? Wo ist die Menschenwürde? Und wo ist bei all dem die Grenze zum Psychoterror? Eine Freundin erzählt mir eine Geschichte, Freunde von Freunden, ein junges afghanisches Paar, haben ein vier Wochen altes Baby, das hier geboren ist, dieses Baby soll nach Afghanistan abgeschoben werden, obwohl die Eltern hier einen Aufenthalt haben. Sie fragt mich, Ansku was geht hier ab? Was ist nur mit Deutschland los? Ich kann es ihr nicht beantworten. Wie kann so etwas passieren, hier bei uns, wo Kinder ein Recht auf Schutz haben und eine Würde? Würde? Menschenwürde? Ich frage mich, an was die Person gedacht haben muss, die ihrem Stempel unter diesen Ausweisebescheid setzte? An das Kind? An Quoten? An die Bundestagswahl und die Sitzeverteilung im zukünftigen Parlament? Und während ich hier schreibe, ist mein Kopf heiß und schmerzt und meine Ohren drohen gefühlt zu platzen und ich bin zum Umfallen müde und krank, und das wieder einmal vor dem Urlaub. Ich ärgere mich sehr, über mich, weil ich nicht besser auf mich geachtet habe, und über das Kranksein. Aber gleichzeitig, während ich krank bin, muss ich froh, glücklich und dankbar sein, dass ich gesund bin, denn anderswo beendet gerade zeitgleich das Schicksal das Leben einer jungen, stärken, wunderbaren Frau und reißt eine junge Familie auseinander, die doch noch so viel vor sich hatte. Eine Frau, die so sehr gekämpft hat, noch couragierter und mutiger als ich es jemals könnte. Ich denke an die Kinder, wie wird es für sie sein ohne Mutter aufzuwachsen? Was ist nur mit diesem Leben los, dem Universum, dem Schicksal? Gleichzeitig denke ich, dass die Gedanken, die ich mir gerade mache, lächerlich sind im Vergleich zu dem, was die Familie gerade durchmacht. Mein Leben wird weitergehen, es wird von dem Tod eines jungen Menschen, der sein Leben noch vor sich hatte, niemals so sehr betroffen und beeinträchtigt sein wie das des Ehemannes und der beiden Kinder, die sich wenn sie einmal groß sind, aus Bildern an ihre Mutter erinnern werden. Es geht weiter, immer, irgendwie, auch wenn diese Welt gerade wieder einmal dabei ist, durchzudrehen.

Und selbst das ist auf einmal unbegreiflich und absurd. 

Stresstest

Woran ich als erstes merke, dass es Zeit für einen Urlaub ist? Ich habe deutlich weniger Geduld mit den Jugendliche, deutlich weniger Geduld für unsinnige Diskussionen um Betreuungsgespräche, Geld, Dinge die einfach feste Konstanten und nicht diskutabel sind. Leider machen Diskussionen einen großen Teil meines Jobs aus, sie gehören zur pädagogischen Arbeit. Teilweise sind es Diskussionen um Dinge die verhandelbar sind, da diskutiere ich auch gerne und ich glaube meine Jungs kommen bei diesen Diskussionen auch immer ziemlich gut weg. 😉 Teilweise sind es aber auch Diskussionen um Dinge, die nicht verhandelbar sind. Das wäre zum Beispiel das Thema, dass es einmal die Woche einen festen Termin mit der blöden Betreuerin gibt, dieser Termin ist Pflicht und entfällt auch nicht dadurch, dass man jetzt eine Ausbildung angetreten hat. (Natürlich kommen die Jugendlichen auch außerhalb dieses Termins zu uns, wenn sie etwas brauchen, aber es gibt eben einen festen Termin, denn gerade unsere Azubis bekämen wir sonst vermutlich wochenweise gar nicht zu Gesicht.)

Nun haben Jugendliche ja immer so einen siebten Sinn für Stimmungen ihrer Betreuer und somit steigt immer dann, wenn sowieso alles ein wenig zuviel, ein wenig zu stressig und ein wenig zu anstrengend ist, der Anteil der unsinnigen, unverhandelbaren Diskussionen exponentiell, während sich gleichzeitig die Länge meines Geduldsfadens proportional dazu  verkürzt. Ich versuche mich irgendwie so gut es geht zusammenzureißen, aber meistens gelingt es mir nicht und ich reagiere sehr anders als ich das unter normalen Umständen in derselben Situation tun würde. Vor allem aber reagiere ich dann nicht so wie es mein professioneller Anspruch an mich selbst wäre. Einfach weil die Kraft nicht mehr reicht und ich keine Energie mehr habe, zum 184sten Male dieselbe Leier herunterzubeten. Normalerweise kann ich das ohne Probleme ab, jaja, das gehört zu meinen Job, no problem. Zur äußersten Not nehme ich meine Ansage auf Band auf und spiele es dem Jugendlichen 184 Mal ab. 😉 Aber grundsätzlich ist das etwas, was halt dazugehört. Nur eben nicht in solchen Situationen, da gehen mir dann schon in kürzester Zeit die Worte, die Argumente, aber auch das Verständnis und last but not least eben auch die Geduld verloren. Ich versuche dann immer ruhig zu bleiben und lieber zweimal als einmal durchzuatmen, bevor ich ansetze den Jugendlichen einen Kopf kürzer zu machen dem Jugendlichen eine Ansage zu machen. Es. Ist. Verdammt. Schwer. 

Leider ist mir sowas jetzt schon häufiger passiert und ich fühle mich mit solchen Situationen sehr unwohl, weil die Jugendlichen ja nichts für meine Situation können und weil ich auch unter Stress natürlich gerne trotzdem irgendwie (pädagogisch) handlungsfähig bleiben möchte. Es kommt natürlicherweise vor, dass man mal überarbeitet/ gestresst etc. ist, auch über eine längere Phase. Natürlich wäre Urlaub in solchen Momenten die Lösung, der lässt sich aber leider nicht immer und jederzeit aus dem Hut zaubern. 

Eine wirkliche Strategie um bis zum Urlaub zu überleben hab ich noch nicht gefunden, aber hey, bis zum Urlaub ist es jetzt erstmal nur noch eine Woche lang. 

August

Der August war nicht mein Monat. Es gab immer neue Probleme, berufliche und private, immer neue Fragen mussten geklärt und gelöst werden, kaum war eine Sache erledigt, prasselten gleich drei neue herein, die bearbeitet werden wollten. Marathonarbeitstage reihten sich aneinander und waren diese mal vorbei, kam gleich wieder die Familie mit ihren Problemchen und Wehwehchen. Es war ein einziges Hin- und Hergerenne, eine Zerreussprobe. Keine Pause in Sicht, über Wochen hinweg. 
Aber plötzlich, irgendwann gab es einen Punkt, an dem ich ganz ruhig wurde. Ich kann mich noch nicht einmal mehr daran erinnern, was der Auslöser war, ich weiß es ganz einfach nicht mehr. Aber ich weiß, dass es an einem ganz bestimmten Tag einen Punkt gab, an dem ich plötzlich ganz entspannt war. Ab diesem Punkt tat ich einfach nur noch was getan werden musste, ohne zu denken, ohne zu fragen. Es war wie das Auge des Sturmes, es war plötzlich ganz ruhig. Im Auge des Sturmes ist es immer windstill, sonnig und ruhig. Keine Fragen mehr warum, wie, wer und weshalb. Keine Gedanken mehr, wie schaffe ich das alles. Ich war ganz ruhig und machte einfach, was getan werden musste, ganz pragmatisch. Und es war gut, es war okay. Es war kein Resignieren, keine Verzweiflung, es war nicht wie ein Autopilot oder ein bloßes Funktionieren, es war eher so als würde man allen unnötigen Ballast abwerfen und sich nur noch auf das Wesentliche konzentrieren. Total ruhig, einen Schritt nach dem anderen gehend, wartend auf die Ruhe nach dem Sturm. 

Abitur reloaded

Gestern gab es ein einrichtungsübergreifendes Team aller teilbetreuten Einrichtungen unseres Trägers, btw. habe ich seit ich im neuen Job bin diese Tradition wieder aufleben lassen und das ist ganz wunderbar, sich mit anderen Kollegen und Leidensgenossen auszutauschen. Schule, Ausbildung, Hilfen in der Ausbildung, Asylfragen, kleine und große Sorgen, wer kennt sich mit diesem oder jenem Thema gut aus? Am Rande dieses Treffens, als es gerade um die Frage ging, wie oft man eigentlich den Mittelschulabschluss probieren darf, erzählte eine Kollgin von einem Traum, den sie immer wieder hat und ich staunte nicht schlecht, den genau diesem Traum habe ich auch wieder und wieder:
Ich träume, dass etwas bei meiner Abiturprüfung schiefgelaufen ist und ich das Abitur nochmal machen muss. Ich habe zwar mein Abschlusszeugnis erhalten und bin sogar an der Uni als ordentliche Studentin eingeschrieben, aber das Zeugnis wurde mir nur unter Vorbehalt und der Bedingung gegeben, dass ich die (damals noch) 13. Klasse wiederhole. Wenn ich nicht weiter in die Schule gehe und die entsprechenden Fächer und Prüfungen wiederhole, wird mir alles aberkannt und sowohl Abitur als auch Studium ist weg. Futsch. Aus.

Ich renne also, ich versuche Schulstunden und Vorlesungen irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Ich bin wieder in meiner alten Schule und versuche unter meinen Mitschülern möglichst wenig aufzufallen als schon eigentlich viel ältere und ich bin in der Uni und tue alles, damit meine Komilitonen nicht merken, dass ich „noch“ in die Schule gehe. Es ist anstrengend, vormittags Schule, nachmittags Uni, es gibt Terminkollisionen, Vorlesungen, die sich mit der 6. Stunde überschneiden und so weiter. Meistens kommt in diesem sonderbaren Traum dann die Stelle, wo ich mir dann denke: Ansku, wozu machst Du das alles??? Du BIST doch Sozialpädagogin. Du arbeitest doch längst. Du musst doch weder studieren, geschweige denn das Abitur nachholen. Und dann wache ich sehr erleichtert auf.

Karrierewege

„Aus mir“, sagte ich am Samstag zu einer Freundin, „wird in diesem Leben keine Politikerin mehr, da bin ich mir ziemlich sicher. Ich besitze einfach nicht genug Selbstverliebtheit und Dreistigkeit, als dass ich ohne mit der Wimper zu zucken über Themen schwadronieren könnte von denen ich keine Ahnung habe.“ 

„Vielleicht Ansku,“, entgegnete meine Freundin, „vielleicht solltest Du gerade deswegen Politikerin werden…“ 

Monatsende

Ich glaube ich habe selten so sehr auf das Ende eines Monats hingefiebert wie jetzt. Eigentlich tue ich das ja nie, höchstens auf das Gehalt auf meinem Konto. Aber jetzt wünsche ich mir, dass der August so schnell wie möglich vorüber geht. Dieser August war kein Grund zur Freude. Unsere Ferienfahrt war von wenigen Ausnahmen abgesehen sehr anstrengend, in der Arbeit war ich zwei Wochen komplett alleine, Kollegin und Chefin gleichzeitig im Urlaub, dazu noch aufgrund einer Fehlplanung Nachtdienste, so dass ich quasi 24/7 in der Arbeit war. Die Burschen sorgten auch immer fleißig für neue Aufregungen, dabei wäre das gar nicht nötig gewesen, denn zwei von vier künftigen Azubis haben noch immer nicht Ihren Arbeitsvertrag, sollen aber am 1.9. eine Ausbildung anfangen. Ein kleines bisschen Sorgen um meine Familie dazu, ein kleines bisschen zu wenig Urlaub und Erholung, ein großes bisschen zu schnell Ende des Geldes vor dem Ende des Monats… nein, dieser Monat hat mich an meine Grenzen gebracht. Ich setze alle meine Hoffnungen auf den 1.9., ab dann wird alles besser. Ab dem 1.9. wird es in der Familie ruhiger, da ist dann alles geregelt, ab dem 1.9. sind die Burschen inshallah untergebracht, bereits ab heute ist die liebste Kollegin wieder da… Es muss einfach jetzt besser werden!!!

Und dann denke ich mir wieder, dass das falsch ist so zu denken. Es ist wieder dieses nicht die vielen kleinen guten Dinge sehen, sondern nur das schlechte. Und warum stehe ich nicht heute auf und mache das Beste aus diesem Tag, warum warten auf irgendein fiktives Datum? Vielleicht entsteht ja gerade durch das Warten und Hoffen ein noch viel stärkeres Warten und Hoffen, so eine Art Endlos-Warteschleife. Warum nicht einfach jetzt aufstehen und mal ein bisschen mehr Ich statt ein bisschen mehr Du. Warum nicht einfach aus dem Tag heute ein Fest machen, als wäre es der langersehnte Urlaub? Ich hab mir jedenfalls vorgenommen, es diese Woche mal anders anzugehen. Mit weniger Warten und Hoffen und mehr hier und jetzt. Schauen wir mal, wie es wird. Bis zum Ersten. 😉 

Ketten-Kuchen 

Es ist Sonntag, 14.45 Uhr. Nach dem Nachtdienst ist ja mitunter auch vor dem Nachtdienst, ich habe bereits gefrühstückt, nachgeschlafen, geputzt und auch mich selber geputzt. Bald. um genauer zu sein in 1,5 Stunden, schon muss ich wieder in die Arbeit, aber so ganz sang- und klanglos möchte ich diesen Tag dann doch nicht verstreichen lassen. Also beschließe ich, mir noch einen Kaffee und Kuchen zu gönnen und fahre in die Stadt, um mic auf die Suche nach einem kleinen hübschen Café zu begegeben.

Wer diesen Blog schon länger liest, weiß vielleicht, dass ich mich bemühe, recht bewusst zu konsumieren, verpackungsarm, regional, fair usw. Ich unterstütze lieber den lokalen Einzelhandel als große Ketten. Es gelingt nicht immer, aber ich versuche es. Ich steige also mit all meinem gepackten Zeug für die Nachtarbeit gegen 15.30 Uhr an einer beliebten Münchner Flaniermeile aus dem Bus, wo ich schon die ganze Fahrt über gegrübelt habe, welches Café denn passen könnte. Doch mein Gehirn ist scheinbar heute schon zu sehr vom Schlafmangel vernebelt, mir fällt nichts ein. Direkt neben der Haltestelle sehe ich ein Café, in dem ich einmal sehr lecker mit einer Freundin frühstücken war, das könnte doch mal wieder…? Die Kuchen sehen auch recht lecker aus. Irgendwie kann ich mich dennoch nicht entschließen dort zu bleiben und beschließe, nochmal ein Stück die Straße entlangzugehen. Als nächstes laufe ich an einer Kaffeehaus-Kette vorbei (nein, nicht die große Amerikanische, da laufe ich sowieso meistens vorbei, weil mir die Kuchen dort noch nicht einmal schmecken.). Ich gehe kurz hinein und betrachte die Auslage, die allerdings gerade gereinigt wird. Hm, das trifft durchaus meinen Geschmack, mir wäre heute nach irgendetwas mit Kalorien, vielen Kalorien und Kalorien gibt es in der Auslage reichlich, aber hm, es ist ja eine Kette. Also eigentlich nicht, eigentlich suche ich ja wirklich so ein kleines, süßes, kuschliges Caféchen. Andererseits, weiter unten die Straße, da wäre ja auch noch ein anderes Café, zwar auch Kette, aber immerhin eine Münchner Kette, das könnte vielleicht? Außerdem ist es direkt bei der Ubahn, ich könnte ruckzuck in die Ubahn springen und zur Arbeit fahren. Also laufe ich ein ganzes Stück weiter die Straße entlang, inzwischen ist es bereits 15.50 Uhr und mir bleiben noch vielleicht 40 Minuten für meinen Kaffee und den Kuchen. Ich komme an einem großen Platz an, doch der Platz ist bei dem schönen Wetter voller Menschen. Auch die Plätze in dem Café sind alle besetzt und ich bin ehrlich gesagt gerade zu müde für Menschen. Bei dem vorigen Café war fast die Hälfte der Tische frei, das kommt mir doch eher entgegen. Allerdings wäre um die Ecke noch ein recht angesehenes großes Münchner Café, die Kuchen dort sind zwar teuer, aber sehr großartig, ich hab da einmal an meinem Geburtstag für die Arbeit Großeinkauf gemacht. Das wäre doch auch mal wieder was… Ich laufe also noch das eine Stückchen, aber das andere Cafe ist genauso viel wie das erste auf dem großen Platz. Entnervt gebe ich auf, inzwischen ist es 16.05 Uhr. Und so laufe ich den ganzen Weg die Straße entlange zurück und…
… verspeise in 20 Minuten meinen Strawberry-Cheesecake in eben jenem Ketten-Café, welches ich vor einer halben Stunde etwa schon einmal betreten habe.

(Jedes Mal. Je. Des. Mal.)