Sehenden Auges in den Sturm

Ich hab so viel gelernt, ich kenne gefühlt inzwischen jeden Winkel, jedes Fettnäpfchen, jede Situation, die bei mir alte Gefühle oder Verhaltensweisen auslöst.  Jene eben, die ich einfach nicht mehr in meinem Leben will. Und trotzdem ist die Umsetzung oftmals noch so zäh, ich stehe quasi neben mir und schaue mir zu wie ich wieder in dasselbe Fettnäpfchen tappe, in dieselbe Situation gerate, mit denselben Emotionen kämpfe. Gut, jahrelang einstudierte und „bewährte“ Verhaltensmuster lassen sich nicht von einem Tag auf den anderen ablegen; es braucht Zeit, Zeit zu lernen, Zeit zu heilen, aber trotzdem und generell und so ganz allgemein: 

Ich mag grad nicht mehr, ich bin es grad so leid, alles, und drei Monate Südsee unter einer Palme wären grad eine echte Alternative.

(Deshalb hier grad etwas stiller. In mir tobt es genug.) 

Um Hilfe bitten 

Es gab vor kurzem einmal diese Situation, in der Leute etwas im Spaß zu mir sagten und nicht ahnen konnte, wie nahe sie dabei der Wahrheit gekommen waren. Einer Wahrheit, von der ausgerechnet diese Menschen nichts wissen sollten. Die Situation hat mich sehr erschreckt und aufgewühlt, aus mehreren Gründen. Ich habe dann ja die Herzensfreundin angerufen und mich bei ihr ausquatschen können und dann gings wie schon erzählt auch schon wieder besser. 

Was ich jedoch nicht gedacht hätte war, dass die Herzensfreundin sich sogar für den Anruf bedankte. Für das Vertrauen, dass ich ihr entgegengebracht hatte. Dafür dass meine Wahl der Person, der ich mich so öffnen konnte und der ich mich und meine Probleme anvertrauen konnte, von allen meinen Freunden ausgerechnet auf sie gefallen war. Ich staunte nicht schlecht, als wir telefonierten, das Gespräch allmählich beendeten, ich mich für ihr abgekautes Ohr ihr Zuhören, ihre Anteilnahme und ihr Verständnis bedankte und dann plötzlich ICH diejenige war, der gedankt wurde. 

So richtig bewusst aber wurde mir das erst ein paar Tage später, wie viel mehr Tiefe so ein „um Hilfe bitten“ in einer Freundschaft schafft, weil es eben dem Freund oder der Freundin so eine hohe Anerkennung ausdrückt, weil es eine tiefe Wertschätzung der Freundschaft darstellt. Ich kenne in meinem Umfeld viele Personen, die teilweise ganz offen zugeben, wie schwer es Ihnen fällt, um Hilfe zu bitten. Und ich fragte mich, warum das so in uns eingepflanzt ist und ob das auch ein Ausdruck dieser individualisierten, auf Leistung getrimmten Gesellschaft ist. Ein allumfassender Anspruch: Du musst es schaffen, und zwar alleine! Dabei geht es gemeinsam so viel besser und leichter und es schafft gleichzeitig noch emotionale Nähe, nach der wir alle uns doch die ganze Zeit sehnen. Es stellt die Freundschaft auf eine höhere, wertvollere Stufe. Weil es signalisiert: Ich vertraue Dir so sehr, dass ich vor Dir meine Seele auch an ihren verletzlichsten Punkten öffnen kann, weil ich weiß, dass Du damit umzugehen weißt. 

Und das, sowohl dieses Wissen für mich selbst, als auch für den Freund oder die Freundin die Wertschätzung, das ist etwas sehr Großartiges. Probieren Sie es einfach mal aus! 

Fernsehtipp

Wer es noch nicht getan hat, der möge sich in der ARD Mediathek den Jahresrückblick von Dieter Nuhr ansehen. Mit viel bissigem Humor, viel Wortwitz und gleichzeitig doch so kluge Worte und ein guter Blick auf und über unsere zerrissene und verunsicherte Gesellschaft. Ich war sehr begeistert, bisher für mich der gelungenste Blick auf dieses doch recht turbulente Jahr. 
Dieter Nuhr Jahresrückblick 2016

Klare Worte

Ich sah gestern eine ältere Folge Grey’s, die in der Henry bei einer Operation stirbt. Arizona war daraufhin völlig durch den Wind, natürlich, verständlicherweise, und verlangte von ihren Kollegen (ich weiß nicht mehr wer) klare Worte.

Ich brauche ein klares „Henry ist tot“, damit mein Kopf es kapiert, damit ich trauern und Abschied nehmen und weitermachen kann. Das lernt man im dritten Semester Medizinstudium, wie man den Angehörigen schlimme Nachrichten überbringt. Es braucht klare Worte, was passiert ist. 

Heute dann dachte ich, dass es vielleicht mit dem Ende einer Liebe genauso ist. Es braucht ein klares, deutliches „ich liebe Dich nicht / nicht mehr“, damit der Kopf und das Herz verstehen, trauern, loslassen und dann aber auch irgendwie weitermachen können. Was aber, wenn es diese klaren Worte nicht gibt oder auch nicht geben kann, weil die Person zum Beispiel gar nicht weiß, dass sie geliebt wird. Dann steckt der Kopf in einer Endlosschleife aus Trauer, Verzweiflung, und doch wieder Hoffnung, obwohl man doch eigentlich ganz genau weiß, dass es aussichtslos ist. Dann ist das Loslassen und das Weitermachen um ein Vielfaches schwerer, weil Kopf oder Herz es nicht verstehen können, vielleicht auch nicht verstehen wollen. Was macht man dann? Wie schafft man es trotzdem irgendwie zu verstehen? 

Keine Sorge mir geht’s gut. Ich dachte nur, dieses Dilemma beschreibt in etwa mein 2016. Irgendwie stimmt es schon, die Zeit heilt alle Wunden, auch die in Kopf und Herz. Irgendwie ist es besser, irgendwie auch inzwischen wieder fast gut. Aber dennoch, eine wirklich gute Antwort auf diese beiden letzten Fragen habe ich bis heute nicht gefunden. 

Leseliste 2016

Wie immer habe ich es auch 2016 leider im Alltag nur selten geschafft zu lesen. Den Großteil der Bücher die ich im vergangenen Jahr gelesen habe, habe ich im Urlaub gelesen. Ich finde im Alltag zu selten die Ruhe, mich wirklich auf ein Buch einzulassen. Aber ich versuche zunehmend bewusst, mir auch kleine Lese-Auszeiten einzubauen und es klappt immer besser. Ein Besuch im Café mit Buch, eine längere U-Bahnfahrt, ein paar Seiten wenigstens vor dem Einschlafen. So kam ich immerhin auf 17 Bücher und ein angefangenes Hörbuch. 

Gillian Flynn – Gone Girl 

Guillaume Musso – Nachts im Central Park

Magmen Sanchez – Die schönste Art sein Herz zu verlieren. 

Sarah Benedict – Der Duft der Grünen Papaya

Audrey Niffenegger – Die Zwillinge von Highgate

Roman Coleman – Einfach unvergesslich

Ursula Posnanski – Stimmen

Jussi Adler-Olsen – Schändung 

Sofi Oksanen – Stalins Kühe

Leena Lehtolainen – Rautakolmio (Finnisch) 

Celeste Ng – Was ich Euch nicht erzählte

A. L. Kennedy – Gleißendes Glück 

Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr

Joakim Zander – Der Schwimmer

Gila Lustiger – Die Schuld der anderen

Lucinda Riley – Das Mädchen auf den Klippen

Jussi Adler-Olsen – Erlösung (angefangen)

Petra Busch – Zeig mir den Tod (Hörbuch, angefangen)

Eigentlich haben mir alle Bücher gefallen, es gibt keines, dass ich absolut gar nicht weiterempfehlen würde, umgekehrt fiele es mir aber auch schwer, einen eindeutigen Favoriten zu nennen. Auf ihre spezielle Art waren alle sehr berührend, und das ist ja auch irgendwie ein schönes Resümee eines Lesejahres. Also einfach am besten alle lesen!

2017 muss noch eine Steigerung bieten, es wird noch mehr Lesejahr werden, denn ich habe mir schon einmal zu meinem Geburtstag in zwei Wochen nur Bücher gewünscht. Ein heimlicher Traum von mir ist nämlich, einmal in eine Buchhandlung zu gehen und so viele Bücher zu kaufen wie ich möchte. Bzw tragen kann. Aber das scheint grad noch etwas unrealistisch, der Lottogewinn ist derzeit noch nicht absehbar, deshalb dachte ich, ich lasse mich zum Geburtstag mal von meinen Liebsten, Familie und Freunden mit ihren ganz speziellen Literaturtipps überhäufen überraschen, da käme dann ja auch schon einiges zusammen. Ich bin schon sehr gespannt. 

2016 in Bildern 

Januar

Es geht los mit der Brotbackerei und ich bin begeistert.


Ich habe wie jedes Jahr Geburtstag und das wird auch gebührend gefeiert. Ansonsten herrscht noch Ruhe vor den Sturm.

Februar

Ich backe weiter fleißig und schaffe es immer besser, Fasching zu ignorieren. Auch in diesem Monat passiert noch nichts spektakuläres.

März

Der Frühling ruft und es geht wieder raus zum Laufen!

April

Ich fliege mit einer Kollegin nach London zum Bruderherz. Wir erleben ein paar sehr schöne Tage, es sollten für lange Zeit die letzten unbeschwerten werden.  Mir geht es danach erstmal für lange Zeit nicht gut, ich mache privat eine ziemlich weltverändernde Entdeckung und auch in der Arbeit geht es drunter und drüber.

Mai

Es geht immer noch recht mies, und ich schaffe es nur leidlich, mich durch Muttertag, Vatertag und zahlreiche Geburtstage abzulenken. Hier mein Geschenk zum Vatertag, eine Auswahl lokaler Biere.

Es gibt mal wieder ein großartiges Bloggertreffen am Chiemsee, lange und gute Gespräche, was mir sehr hilft, endlich wieder etwas Luft zu bekommen. Danke, Du! ❤️

Wir feiern eine rauschende Party für die beste aller Mütter zum runden Geburtstag. Mit Schweinchentorte.

Ausserdem gibt es einen Ausflug zu den wunderschönen Osterseen, wo ich auch mit meinen Eltern ein paar richtig gute und intensive Gespräche habe. So langsam bekomme ich wieder Luft zum Atmen.


Juni

Urlaub, 3 Wochen! Das habe ich bitter nötig, und Düse mit den besten Eltern ab nach Finland, um ihnen endlich einmal das Land vorzustellen, das so sehr zu meiner zweiten Heimat geworden ist.

Endlich wieder an meinem Lieblingsort in Helsinki. Danach geht es raus in die Schären, wo wir eine wunderbare Mittsommernacht und eine beeindruckende Landschaft erleben.

Den Abschluss der Tour bilden Turku und wieder Helsinki. Obwohl ich mich die ersten Tage irgendwie „fremd in meiner zweiten Heimat“ fühle, fällt der Abschied am Ende doch wieder wie gewohnt schwer.


Juli

Ich habe immer noch ein bisschen Urlaub und darf endlich wieder auf einem Pferd sitzen, es ist wunderbar – und sollte 2017 dringend wiederholt werden!

Neues Kleische aus dem Nähstübchen für den Sommer!

Der Widereinstieg in die Arbeit nach drei Wochen Urlaub ist turbulent und anstrengend. Es braucht viele Belohnungs-Leckerlis, Frozen Yoghurts und Ausflüge an den See. 😉

August

Im August dreht der Sommer nochmal richtig auf und deshalb verbringe ich nochmal jede freie Minute am See. Es ist traumhaft und erholsam.

September

London, Baby! Abgesehen von ein paar bösen Flashbacks vom letzten Besuch im April, bevor das ganz Chaos anfing, fühle ich mich wieder pudelwohl in meiner Lielingsstadt. Wie eh und je halt.


Oktober

Ich bin sehr uffjerescht, den ich fahre zum ersten Mal ganz alleine in den Urlaub. Nach einer zehnstündigen Odysee lande ich in Teneriffa und bin wider erwarten auf Anhieb schwerst verliept in die Insel. Ein wenig fehlt mit schon die Gesellschaft und jemand zum quatschen und Eindrücke teilen, aber es doch überraschend schön und entspannend, fünf Tage lang nur im eigenen Rhythmus leben zu können und tun und lassen zu können, worauf ich Lust habe. Worauf ich Lust habe, das ist im Wesentlichen Meer, Essen, Trinken, Chillaxen, aber lassen wir doch die Bilder sprechen:

November

Back to work. Es wird kalt, was ich ja total schön finde. Und äusserst fotogen:

Auch in meiner Wohnung wird es gemütlich und winterfein mit einer neuen Bettdecke, geshoppt bei einem IKEA-Ausflug mit der liebsten Blogfreundin.

Ein neues Shirt entsteht im Nähstübchen und ich fahre mit Papa bei Schneeregen und beißenden Wind zum Stoffmarkt, was wie eben üblich in einer totalen Entgleisung endet. Also für mein Bankkonto.

Sehr oft aber zeigt sich der November noch von seiner sonnigen Seite und so geht es noch ein paar Mal auf die Laufstrecke, am liebsten natürlich die Isar entlang!

Dezember

Neuer Monat, neue Ansku. Oder so ähnlich. Ich traue mich endlich an ein lange überlegtes Haar-Experiment. Kupferblond und Pony. Ich würde sagen, das lange Warten hat sich gelohnt! 😉

Es geht weiter aufwärts, ein paar heftige Gefühlsknoten platzen und ich habe die traumhafteste Vorweihnachtszeit seit Langem. Der Dienstplan ist mir gnädig und so habe ich viel Zeit zum Kochen, Backen und Basteln…

… für ein sehr tolles und gemütliches Strickcafé bei mir…

… und für ausgiebige Weihnachtsmarktbesuche! Auch Weihnachten wird schön und gemütlich wie lange nicht mehr und so kann ich am Endes dieses turbulenten Jahres doch irgendwie noch sagen: Es ist ziemllich unfuckingfassbar, aber all die Mühen, all der Schweiss haben sich gelohnt. Vollauf.

2016 in Fragen

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Das Jahr war über weite Strecken, mindestens von April bis Oktober eine 2. Da aber letzten Endes das alles doch gut und richtig und wichtig war für mich zum Lernen, da jetzt der November und Dezemvber noch irre gut waren, gebe ich in der Gesamtschau eine 7.  

2. Zugenommen oder abgenommen?

Erst abgenommen, durch die vielen Weihnachtsmarktbesuche, Erkältungen und deswegen wenig Sport wieder etwas zugenommen. 

3. Haare länger oder kürzer?

Kürzer und mit Pony und neuer Farbe. Ich bin sehr sehr happy!

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ich habe dieses Jahr ziemlich viel über mich, meine Vergangenheit, Beziehungen, das Leben, Einstellungen und noch so einiges mehr gelernt. Es fühlt sich an wie einmal durchgeschüttelt und wieder ausgespuckt, aber letzten Endes fühlt es sich ziemlich verdammt gut an. Von daher sehr viel weitsichtiger. 

5. Mehr Kohle oder weniger?

Durch den Nebenjob mehr, aber … (s. Frage 7)

6. Besseren Job oder schlechteren?

Den gleichen Job, mit all seinen Höhen und Tiefen. Ich bemerke aber mehr und mehr, dass es mich nach Veränderung drängt, weniger Routine, neue Herausforderungen und muss mal sehen, was ich im neuen Jahr da mache. 

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

… eigentlich dachte ich, die Wohnungseinrichtung letztes Jahr kann so schnell nichts mehr toppen, aber wie das halt so ist, wo mehr Kohle reinkommt, geht auch mehr raus. 

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Erkenntnisse. Viele Erkenntnisse. 

9. Mehr bewegt oder weniger?

Ich glaube weniger.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Zu Anfang des Jahres viele Zipperlein, Erkältungen, Blasenentzündungen usw. So richtig „große“ Erkrankungen waren es zwei, Magenschleimhautentzündung m Juli/ August und eine Grippe vor Weihnachten

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Definitiv die Magenschleimhautentzündung, die sich trotz Schonkost über gut zwei Monate hinzog. 

12. Der hirnrissigste Plan?

Davon gabs einige, die sind aber nicht öffentlich. 

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Weiß nicht. 

14. Die teuerste Anschaffung?

Urlaub in Teneriffa, aber es war jeden Cent wert. Auf Platz 2 und 3 sind die Overlock-Nähmaschine und ein E-Piano. Man muss sich auch mal selber etwas schenken. 😉 

15. Das leckerste Essen?

ALLES nach der Magenschleimhautentzündung, als ich endlich wieder essen konnte worauf ich Lust hatte.  So viele Geschmacksexplosionen. 

Außerdem mein selbstgebackenes Brot, ich wollte das schon lange machen und habe dieses Jahr endlich damit angefangen. 

Und dann wäre da noch der Fisch an Mittsommer in einem kleinen Hafenrestaurant in Naantali, der war schon sehr toll und vor allem die Athmosphäre. Außerdem wie üblich unser Familiefondue am ersten Weihnachtstag. 

16. Der beste Sex? 

No comment. 

17. Das beeindruckendste Buch?

Ich habe dieses Jahr endlich wieder mehr gelesen, das freut mich sehr. Es waren viele tolle Bücher dabei, ich kann mich gar nicht für einen Favoriten entscheiden. (Dazu noch ein Extra-Post).

18. Der ergreifendste Film?

Ich bin ja bekanntlich kein Kinogänger und auch kein großer Film- und Seriengucker, daher muss ich wie jedes Jahr bei dieser Frage passen. 

19. Die beste CD?

  • Emeli Sandé – Long live the angels
  • Vesala – Vesala (finnisch, dabei war mein Sommerhit tytöt ei soita kitara)
  • Halloo Helsinki – Kiitos ei ole kirosana 
  • Adele – 25

20. Das schönste Konzert?

Ich war tatsächlich auf Konzerten dieses Jahr! Im Juni mit meinen Eltern bei Paul McCartney, und im Dezember bei der Night of the Proms und dann noch im Musical Tanz der Vampire im Deutschen Theater. Auf seine Art war alles toll, bei Paul McCartney hat mich beeindruckt, mit welcher Energie dieser „alte“ Mann die Bühne rockt. Night of the Proms war phantastisch wegen dem Orchester und der Tanz der Vampire war überwältigend, so tolle Stimmen der Darsteller und eine grandiose Inszenierung. 

21. Die meiste Zeit verbracht mit?

Arbeit

22. Die schönste Zeit verbracht mit?

Meinen Freunden und Familie

23. Zum ersten Mal getan?

  • Alleine eine Pauschalreise gebucht
  • Eine standesamtliche Trauung miterlebt (laaaangweilig)
  • Mich bei CarSharing angemeldet
  • Brot gebacken

24. Nach langer Zeit wieder getan?

  • Auto gefahren 
  • Genäht
  • Auf einem Pferd gesessen :-))
  • In Spanien geurlaubr

25. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

  • Viele Erfahrungen, Enttäuschungen, Seelentiefs und Gefühlsknoten und im Endeffekt doch wieder auf nichts
  • Die Magenentzündung 

26. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Mich von mir selbst. 

27. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Weiß ich leider dieses Jahr nicht. 

28. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Da-Sein, Zuhören auch wenn ich zum 1000sten Mal über den selben Mist rede, zusammen lachen und zusammen weinen, Anteilnahme, nachfragen. Freundschaft. 

29. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Da gabs einige, die mich sehr weitergebracht und viele Erkenntnisse ermöglicht haben. 

30. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Vielleicht meine kleine Ansprache für meine Familie zu Weihnachten. Wir hatten denkbar schlechte Startbedingungen und haben ein so schönes und gemütliches Weihnachten gehabt wie schon lange nicht mehr. In mitten des Chaos. 

31. Dein Wort des Jahres?

Teneriffa. (Weil’s so toll war.)

32. Dein Unwort des Jahres?

Populismus (der macht nämlich MIR Angst, wenn ich sehr ehrlich bin.