Prüfungszeit.

Vielen Dank für all Ihre wunderbaren Antworten, lieben Worte und netten Wünsche zum Post von letzer Woche. Sie haben natürlich alle auf Ihre Art und Weise recht. Ich möchte eine Kleinigkeit dazu anmerken: Es ging hier nicht um meine Erwartungen. Wie ich schon schrieb, „…. ich kann niemandem in seine Terminplanung hineinreden“ und ich kann auch nicht erwarten, dass andere auf so etwas Rücksicht nehmen Mir ging es nur darum, zu fragen, ob ich so exotisch bin wie ich mich fühle, wenn ich mir Geburtstage merke und eben auch mal zumindest kurz nachfrage, sollte ich an dem Tag eines Geburtstages eine andere Veranstaltung besuchen wollen. Aber was mich sehr beruhigt hat ist, dass sich in Ihren zahlreichen Kommentaren gezeigt hat, dass es scheinbar auch Leute gibt, die es genauso halten wie ich. Und diejenigen, die es nicht tun, denen will ich es nicht verübeln, weil Sie haben gewiss Ihre Gründe dafür. Mir persönlich sind solche Tage wichtig und deshalb werde ich es haargenau so weiter machen, auch wenn ich natürlich weiss, dass ich das nicht von anderen verlangen kann. Am Geburtstag der liebsten Freundin zum Beispiel ergab es sich, dass sich einige Wochen vorher das Münchner Bloggertreffen ankündigte und da ich da sehr sehr gerne hingehen wollte, schließlich kamen auch zu diesem Ereignis mehrere liebgewonnene Blogger und Twitterer von weit weit her, ging ich zu ihr und fragte sie, ob sie feiern würde und ob es für sie schlimm wäre, wenn ich an ihrer Feier nicht da wäre. Aber nein, vielmehr sagte die liebste Freundin, dass sie im Gegenzug dazu an meinem Geburtstag wegen einer Familienfeier, ein runder Geburtstag, nicht kommen könne und dann haben wir gemeinsam herzhaft gelacht und die Sache war erledigt.

Nun, ich habe an meinem Geburtstag ersteinmal eine Klausur geschrieben, deshalb ist der Tag so ein bisschen gefühlt wie ein Blitz an mir vorbeigerauscht. Aber es wurde dann nach der Klausur doch noch ein sehr netter Tag mit lieben Worten, unerwarteten kleinen Geschenken und wunderbaren Aufmerksamkeiten und ein paar noch wunderbareren Freunden am Abend. Es war keine grosse Sache, aber es war ja auch kein runder Geburtstag, der kommt dann nächstes Jahr…

Und auch diese Woche habe ich weiter gelernt für die anstehende Prüfungswochen. Und auch auf die Gefahr hin, dass Sie mich jetzt für etwas verrückt halten: Ich habe diese Woche so sehr in vollen Zügen genossen wie schon lange nicht mehr. Aber haben Sie denn nicht gerade gesagt, dass Prüfungen anstehen, Frau Ansku? werden Sie jetzt vielleicht fragen und ich werde antworten, doch. Drei sogar an der Zahl und am Stück, Montag, Dienstag, Mittwoch. Und trotzdem war hier von Prüfungsstress nicht die Spur, sondern ich habe es nichts ausser genossen,  hier zu Hause sein zu können, kaum Termine und Verpflichtungen zu haben, mir meine Zeit frei einteilen zu können und einfach nur mich aufs Lernen konzentrieren zu können. In Ruhe etwas fertigmachen können, sich ganz ohne Zeitdruck, ohne den nächsten Termin im Nacken und ohne unterbrochen zu werden auf eine Sache konzentrieren zu können, das sind Dinge die einem im Zweitstudium nun einmal wenig vergönnt sind. Bei allem, wie sehr es sich lohnt und bei allem, wieviel hunderttausend Mal ich diese Entscheidung jedes Mal wieder so treffen würde, ein Job und ein Studium nebeneinander wollen eben auch gut organisiert sein und viel Zeit für freie Zeiteinteilung bleibt da nicht mehr. Deshalb habe ich mich schon vor etlichen Wochen auf diese Woche gefreut, in der ich gerade einmal Montag ein paar Stunden in der Uni war, Dienstag nur kurz für einen Test ebendort und eben Mittwoch und Freitag ein paar Stunden in der Arbeit, am Freitag auch nur genau gerade so lange wie es unbedingt nötig war, kicher. 😉 Dazwischen war immer noch für Ansku’sche Verhältnisse sehr viel freie Zeit und die konnte ich mir ganz nach meinen Vorstellungen selber einteilen.

Vielleicht bin ich zu alt für Prüfungsangst, vielleicht liegt es daran, dass ich mein Studium so sehr mag, dass es mir so viele Dinge vermittelt, die mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weiterbringen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich inzwischen nun doch schon so viel Erfahrung mit dem Studieren und Lernen habe, dass ich meinen Biorythmus kenne und beispielsweise weiss, zu welchen Tageszeiten ich was von mir verlangen kann, aber diese Lernwoche war absolut wunderbar und ich fühle mich beinahe fast schon tiefenentspannt. 😉 Morgen werden hier noch ein paar letzte Kleinigkeiten eingeübt, alles nocheinmal gründlich durchgegangen und dann sollte doch eigentlich nichts mehr schiefgehen, oder? Oder?

Vor einem Jahr

Meine Mutter hatte mir früher schon öfters erzählt, dass sie ihren 27. Geburtstag als einen der schlimmsten ever in Erinnerung behalten hat. Sie fühlte sich zum ersten Mal in ihrem Leben richtig alt und dachte, das war’s jetzt. Warum gerade die 27 die ersten Altersdepressionen bei ihr ausgelöst hat, wissen wir bis heute nicht, aber es war wohl so. Gottseidank war laut ihrer Erzählung dieser Geburtstag aber der einzige, der sich so furchtbar anfühlte und an ihrem 28. Geburtstag fühlte sie sich wieder ganz prächtig.

Vor einem Jahr Mitte Januar wurde ich 27 Jahre alt und – self fulfilling prophecy oder nicht sei dahingestellt – ich fühlte mich alt und grauenhaft und einfach nur grauenhaft alt. Das Studium, dass ich so geliebt hatte, war seit knapp einem Jahr vorbei und auch ein Jahr danach fühlte sich alles leer und stagniert und sinnlos an. Ich musste an jenem Tag bei Don Jefe arbeiten, – das alleine schon reichte – und es war der erste Geburtstag überhaupt an dem ich ganz normal arbeiten musste. Ich bekam zwar interessanterweise ein Geschenk von Don Jefe – er überreichte mir ganz stolz mit den Worten „Wir alten Lateiner“ ein Buch über die Geschichte der Antike – aber im Laufe des Tages kehrte der ganz normale stressige Arbeitsalltag wieder ein und Don Jefe war hier unzufrieden und dort hatte ich irgendetwas nicht erledigt und jenes hatte ich auch vergessen, ich unfähiges Ding, ich. Irgendwann nachmittags verliess ich das Büro und fühlte mich nur noch müde, erschlagen, k.o. und fragte mich wieder und wieder, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Zuhause schlief ich sofort nach dem Geschenke auspacken auf dem Sofa ein und zum Feiern hatte ich eigentlich auch keine Lust, weil mir beim besten Willen nichts einfiel, was es zu Feiern gab. Außer einem Job, der mir keinen Spass machte (und außer natürlich meiner Familie und meine wunderbaren Freunde), besass ich nichts und hatte keine Ahnung, wie es nun weitergehen sollte und in welche Richtung.

Ein Jahr ist das nun her. Letzten Freitag wurde ich 28 Jahre alt und es war ein wunderbarer, ganz phantastischer Geburtstag, der damit anfing, dass ich mir in der Arbeit freigenommen hatte und mit der liebsten Ungarischlehrerin/-freundin ganz gemütlich brunchen gegangen bin. Mittags bekam ich Essen, einen zuckersüßen Geburtstagskuchen (Foto folgt) und Geschenke bei meinen Eltern und abends kamen eine ganze Menge wunderbarer Menschen, um mit mir diesen Tag zu feiern. Neue und alte Freunde, Männer und Frauen, Alt-Komilitonen und Neu-Komilitonen. Es wurde unglaublich leckeres Essen mitgebracht, ich habe viele liebevoll ausgewählte Geschenke bekommen und ich habe so viele unglaublich liebe Worte gehört und gelesen, dass mir ganz schwindelig wurde und ich mich sehr beschenkt und sehr sehr reich fühlte. Es wurde ein wunderschöner, ganz gemütlicher Abend mit vielen netten Gesprächen und vielen neuen Bekanntschaften (der Gäste untereinander), an dessen Ende ich gar nicht glauben konnte, dass es das nun schon gewesen sein soll.

Es war wunderschön. Nicht spektakulär, aber wunderschön.

Ein Jahr. Und so viel passiert.

Was ich erwartet hätte

So ein wenig unangenehm war mir vor dem ersten Zusammentreffen mit meinen „alten“ Dozenten auf einer Veranstaltung, so wegen der abgebrochenen Promotion und so. Und meine Erwartungen schienen sich zunächst auch zu bestätigen, als der Assistent am Institut für Finnougristik (also anderes Institut) auf mich zukam und mir zurief: „Ich habe Deinen Namen auf der Homepage von Deinem Professor gesehen! Und dabei stand: Theme to be announced…“

Was ich aber nicht erwartet hätte, ist dass die „alten“ Dozenten dann fast in Begeisterungsstürme ausbrechen, als ich vom neuen Studium erzähle. (Ich hätte mir das aber wohl denken könnne. 😉 )

So schön war das, so viele liebe alte Freunde wiedergesehen!

erwarten – erhoffen – befürchten

Du weisst, dass Du „was soziales“ studierst, wenn Du zu Beginn eines ganz stinknormalen Kurses über Träger der sozialen Arbeit eine geschlagene dreiviertel Stunde darüber diskutierst, was man bei einem derartigen Kurs erwarten, erhoffen oder befürchten darf/ kann/ soll/ muss, dann noch ein bisschen erörterst, ob man das was man erwartet, auch erhoffen darf oder ob es besser ist, das zu erhoffen, was man nicht erwarten darf, um dann zum Schluss festzustellen, dass man eigentlich ja gar nichts befürchten muss, weil es ja ganz natürlich ist, dass man zu Beginn eines Studiums eine gewisse Neugier mitbringt und neues Wissen erwerben möchte.

Inzwischen nach zwei Wochen und etlichen verschobenen und nochmals umgelegten Kursen, sind wir dann allgemein auch bei inhaltlich-fachlichen Themen angelangt und Frau Ansku findet das alles ganz wunderbar. Ich kann manchmal sehr geduldig sein, aber vor ungefähr einer Woche brachten oben geschilderte Diskussionen mich des Öfteren zur Weißglut, aber jetzt ist alles interessant und spannend und ganz fein.

(Ich versuche, möglichst viel von dieser Zeit aufzuschreiben, von dem ungewohnten und neuem. In ca. drei bis dreieinhalb Jahren dann werde ich dann hierhin verlinken, dann dürfen Sie über mich lachen.)

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Ich schaue momentan eher in meinen Kalender als in meinen Stundenplan, wenn ich wissen will, welche Kurse ich am nächsten Tag habe. Klingt das nur für mich komisch?

(Ist aber leider trotzdem so und liegt an den vielen Kursen – hauptsächlich die praktischen – , die geblockt und somit nicht regelmäßig jede Woche stattfinden. )

(Hach, Du Studentenleben, Du irres.)

Kennenlernen

Und dann machen wir noch ein paar Kennenlernspielchen, sagte die wahnsinnig nette Mentorin heute morgen beim ersten Treffen meiner Mentorengruppe. Ihr werdet noch während des Studiums lernen, die zu hassen. 😉

Und auch sonst geben wir uns alle Mühe, auch ja kein Klischee von Sozialpädagogen auszulassen und damit die Grenzen meiner sozialen Ader schon in der ersten Woche auf eine erste harte Probe zu stellen. Die Hochschulgemeinde war schon da, hat die neuen Erstis begrüßt und zur heutigen „Klamottentauschparty“ eingeladen und das letzte Oktoberwochenende darf ich mit meiner Mentorengruppe und weiteren Studenten ins schöne Münchner Umland in eine Jugendherbergefahren, wandern und – wer errät es??? – genau: Kennenlernspielchen spielen!

Nun ja, ich wollte es ja nicht anders. Und das ist wahrscheinlich auch ganz gut so. 🙂

Mut

(Ich habe lange gezögert, diesen Artikel zu schreiben, weil ich mich ungerne zum Richter über Richtig und Falsch erhebe. Letzten Endes habe ich mich aber dann doch dafür entschieden, weil ich es wichtig fand, das Thema Schwellenangst mal zu erwähnen und auch zu thematisieren, wie Lebenswege verlaufen können, aber nicht immer müssen. Der berühmte Spruch vom: Erstens kommt es anders und zweitens… 😉 )

In letzter Zeit begegnete ich häufig Leuten, die einen ähnlichen „Neustart“ durchmachen wie ich. Da war es immer, dieses vertraute Gefühl „Ach, Du auch.“ Jeder erzählt seine Geschichte und dann blickt man sich an und es fühlt sich alles so sehr vertraut an. Nein, wir wollen nicht mehr. Nein, wir wollen uns nicht irgendwelchen Büroalltags-Regeln unterwerfen. Nein, wir haben keine Lust auf diese gesamte Show, auf Karrieregehabe und auf mehr Schein als Sein. Es ist das typische Zeichen der Generation Praktikum, die plötzlich anfängt nachzudenken, was sie eigentlich vom Leben sonst noch möchte außer ein dickes Auto und einen fetten Gehaltsscheck. Um ehrlich zu sein, ich war erstaunt, dass es bereits so früh anfängt. Aber es ist um mich herum deutlich spürbar.

Und doch, irgendwie ist es in diesem Fall anders. Es ist nicht so, dass ich plötzlich durch eine höhere Eingebung gemerkt hätte, dass ich nicht der Karrieremensch bin und jetzt lieber einen auf Streetworker Sozialarbeiter 😉 mache. Nicht, dass ich plötzlich unglaublich alternativ geworden wäre oder glaube, aus allen gesellschaftlichen Zwängen ausbrechen zu wollen. Es ist eigentlich eher so, dass ich das, was ich jetzt tue, mich lange lange nicht getraut habe zu tun. Aus Angst, aus ganz banaler Angst vor fiesen Arbeitszeiten und erbärmlichen Gehältern, aus Angst, Erwartungen zu enttäuschen und aus vor allem Angst, mir und meinen Eltern beispielsweise die Last eines Zweitstudiums aufzubürden, während dessen ich mich wieder nicht oder nicht komplett selber versorgen konnte. Lange Zeit habe ich diese Angst gar nicht bewusst realisiert. Leute um mich herum machten wie ich ihren Abschluss und stiegen ins Berufsleben ein, haben ein regelmäßiges Einkommen und vielleicht endlich die erste eigene Wohnung. Das will ich auch und das „muss“ ich auch, dachte ich mir.

Aber das war im letzten Jahr einfach nicht so einfach möglich. Ich habe vieles überlegt und vieles probiert, ich bin mehrmals fast verzweifelt und ich habe weiterprobiert und überlegt. So unter anderem auch das Experiment Don Jefe, das aber bereits nach sehr kurzer Zeit zum Scheitern verurteilt war. Wenn ich mich so zurückerinnere und zurücklese, dann waren meine Zweifel, die sich vom ersten Tag an einstellten, durchaus berechtigt und sind im Laufe der Zeit nicht geringer geworden. Ich habe mich trotz allem bemüht, meine Arbeit gut zu machen, das hat was mit meinen Prinzipien zu tun. Aber im Nachhinein gesehen, hatte ich vom ersten Tag an das Gefühl, dort nicht hinzugehören.

Und irgendwo war da immer der Wunsch, eine sinnvolle Arbeit zu machen, etwas was wirklich mir entspricht. Er war da, als ich vor vielen Jahren zusammen mit der liebsten Freundin mein Nebenfach zu Psycholinguistik wechseln wollte (was nicht ging, weil das Fach an unserer Uni abgeschafft wurde. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie enttäuscht wir beide waren. 😉 ). Er war da, als ich in Finnland mehr oder weniger zufällig für vier Monate in einem Kindergarten landete. Er war da, als ich mir nach meiner Rückkehr eine ehrenamtliche Arbeit suchte. Eigentlich aber suchte ich eine erfüllende Tätigkeit mit Menschen als Abwechslung zur – zeitweise doch sehr einsamen – Studiererei. Er war da, als ich die wahnsinnig tolle Chance bekam, bei einem Projekt für Sprachförderung mitzuarbeiten. Und er war immer noch da, als ich gegen Ende und nach dem Ende meines Studiums eine Perspektive für mich suchte. Und er war da -mehr als je zuvor – letztes Jahr bei Don Jefe.

Als ich vor einem Monat die Zusage für den Studienplatz bekam, da war da jede Menge Freude, aber anfangs auch ein ganz komisches Gefühl, das ich zunächst gar nicht einordnen konnte. Erst nach einigem Nachdenken und einiger Zeit realisierte ich etwas, was mir schon so lange diesen Weg versperrt hatte. Es war wie das Gefühl und diese Angst, etwas „verbotenenes“ zu tun. Etwas Regelwidriges, etwas nicht „normales“. Etwas, was meine Umgebung und die Gesellschaft nicht von mir erwarten. Ich hatte das Privileg, eine wunderbare Studienzeit erlebt zu haben, ich kann doch jetzt nicht noch so ein Privileg einfordern. Jetzt fängt das normale Leben an, aber halt, was ist normal? Frage 1000 Menschen, was normal bedeutet und Du wirst 1000 Antworten bekommen. Ist es nicht so? Warum muss dann ausgerechnet ich „normal“ sein?

Das alles soll nicht heissen, dass dieses Linguistikstudium nicht genauso ein Herzenswunsch war oder dass es mir nicht entsprochen hätte, und schon gleich gar nicht, dass ich es nicht jederzeit wieder machen wollen würde. Es war eine wunderbare Zeit und ich habe so unglaublich viel gelernt, was mir heute, in Zukunft und auch für diesen neuen Beruf weiterhelfen wird, davon bin ich überzeugt. Es ist auch nicht so, dass ich komplett „aussteige“. Ich denke, mit einerseits Sprachen und dazu Pädagogik lässt sich sicherlich einiges anstellen, Sie werden schon sehen. Stay tuned! 😉

Es war auch damals als ich mich für die Linguistik entschied so, dass ich erst im Nachhinein merkte, wie gut, wie wunderbar diese Wahl letztendlich zu mir gepasst hat. Und auch heute bin ich keinen Zentimeter weniger dieser Meinung. Ich hätte wirklich sehr gerne an der Uni oder in der Richtung weitergearbeitet, aber es hat nun mal nicht sollen sein. Es hat ein bisschen wehgetan, diese Erkenntnis und tagtäglich spüre ich wieder, dass in meiner Brust ein kleines Linguistenherz schlägt, dass sofort wenn es eine fremde Sprache sieht oder hört, vor Freude aufgeregt zu hüpfen beginnt. Es sollte scheinbar einfach nicht sein. Aber es ist jetzt gut so. Inzwischen bin ich froh, eine so wunderbare Alternative zu haben. Wobei Alternative ja schon etwas blöd klingt. Es sind letzten Endes zwei Dinge, die einfach so nebeneinander bestehen und die ich nicht gegeneinander bewerten möchte. Es sind zwei Wege, die nebeneinander verlaufen und ich probiere jetzt diesen neuen Weg.

Bis hierhin aber war eine Riesenportion Schwellenangst, einfach so auf diesen neuen Weg zu hüpfen. Es erforderte meinen ganzen Mut und meine ganze Kraft, die Zweifel und die Angst niederzukämpfen. Selbst nachdem ich die Bewerbung an die Unis abgeschickt hatte. Diesen Mut hatte ich letztes Jahr nicht, vielleicht auch weil ich da nicht so genau wusste, was ich will. Doch da waren immer wieder wunderbare Freunde und vor allem meine Eltern, die mich unterstützten und bestärkten das richtige zu tun und die mir letzten Endes sogar dieses Gefühl genommen haben, etwas „verbotenes“ zu tun. Die mir halfen, den Mut zu entwickeln, um das „normale“ normal sein zu lassen und meinen Weg zu gehen. Den, der sich für mich gut anfühlt.

Und jetzt sitze ich hier am Anfang meiner Urlaubsvertretung und bin einfach nur wahnsinnig glücklich, dass es jetzt losgeht, dass ich diesen neuen Weg gehen darf, dass ich mich hier schon im Vorraus etwas ausprobieren darf, dass ich merke, wie gut es tut, eine sinnvolle Arbeit zu machen und dass alle diese Wirren endlich vorbei sind. Ich bin begierig zu erfahren und zu lernen (auch wenn es diese Woche hier eigentlich wenig zu lernen und zu erfahren gibt und extrem still ist, zumindest tagsüber sind beide Kinder aus dem Haus und das größte „Drama“ ist diese Woche, den Großen um 5.30 Uhr zu wecken und danach nicht selber sofort wieder ins Bett zu fallen. Kein Vergleich zu den letzten Malen. 😉 )

Ich bin wieder ich. Ich bin sehr glücklich, gerade, hier und jetzt, in der „Teenie-Hölle“. 😉 Und ich freue mich unglaublich auf alles, was da kommt.

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Die alte Professorin

Als ich mich fürs Studium bewarb, ging ich zu beiden Hochschulen dieser Stadt, an denen man Soziale Arbeit studieren kann, zur Studienberatung. In der einen ein gutaussehender junger Mann, sehr sympathisch, sehr nett und vor allem überaus hilfsbereit und engagiert. Er hörte sich meine Lage sehr genau an und kam dann sogar noch auf die Idee, zu suchen ob es eine Möglichkeit gäbe für mich, trotz Fachwechsel einen Master zu machen.

In der anderen Hochschule war es eine schon etwas ältere Professorin, die sehr viel redete, teils auch wirr, aber nicht weniger freundlich und aufgeschlossen war. Wir redeten sehr lange über sehr vieles, über soziale Arbeit, über Gesellschaft.

Neben vielem anderen sagte sie auch einen Satz, der mich sehr beeindruckt hat und der mich nachhaltig in meiner Entscheidung bestärkt hat:

„Soziale Arbeit bzw. Sozialpädagogik ist ein sehr junges Fach, das sich erst seit den 50er (?) Jahren langsam herausgebildet hat. Der Grund ist offensichtlich: Davor lebten die Menschen in einer Diktatur. In einer Diktatur kann man alle Menschen, die nicht ins System passen, die eine andere Hautfarbe, eine andere Religion, Sexualität oder Weltanschauung haben, die krank oder behindert sind, einfach wegsperren. Wir leben aber heutzutage in einer Demokratie und in einer Demokratie kann man keine Menschen mehr wegsperren, sobald sie „anders“ oder „krank“ sind oder sonstwie nicht „passen“, sondern man muss sie in die Gesellschaft integrieren, man muss sie irgendwie in die Gesellschaft zurückführen. Deshalb brauchen wir Sozialpädagogen.“

Ich finde diesen Satz toll, er bringt es kurz, knapp und präzise auf einen Punkt, was ich mir von dieser Arbeit erhoffe und was ich mir unter sinnvoller Arbeit vorstelle. Ich werde die Professorin und diesen Satz sicherlich nicht vergessen, obwohl ich mich nach den beiden Beratungsgesprächen doch so generell an der anderen Uni etwas wohler und besser aufgehoben  fühlte.

Freitag kam der Zulassungsbescheid. Von meiner favorisierten Hochschule. Ich bin ab Oktober wieder Studentin.

Noch übrig

(Ich bin wohl noch nicht so ganz ans Arbeitsleben gewöhnt, denn ich bin immer noch am Ende eines jeden Monats unglaublich erstaunt darüber, dass ich es nicht geschafft habe, soviel Geld auszugeben wie ich verdiene noch Geld auf dem Konto übrig ist und zwar mehr als die üblichen 5 Euro. Gestern, nachdem ich so böse gesündigt hatte und soviel Geld für Klamotten ausgegeben hatte, wie eine Nacht im Eishotel in Kemi kosten würde, hab ich erstmal total Panik bekommen und mir gedacht: Naaaain, das kann doch nicht sein, das darf doch nicht sein, dass ich soviel Geld ausgegeben habe! Mönsch! Ich wollt doch sparen für den Urlaub! Und nun das ganz schöne Geld wieder futsch, – Frau Ansku, was hast Du da nur wieder angestellt, hm?  So eine typische Studentenreaktion war das: Oh! MEIN! GOTT! Ich habe Geld ausgegeben! Wovon soll ich mir jetzt morgen noch mein Brot kaufen?

Ich hab mich erst wieder beruhigt, nachdem ich zur nächsten Filiale der Bank meines Vertrauens gerannt gelaufen war und meinen Kontostand überprüft hatte und mich persönlich davon überzeugt hatte, dass immerhin noch soviel Geld da ist, dass davon schonmal einen fast einen halben Urlaub bezahlen könnte – und es ist noch nicht einmal mehr soviel vom Monat übrig, dann kommt schon das nächste Gehalt. So beruhigend, so schön ist das nach diesen ganzen Studentenjahren, das entschädigt für so vieles momentan!)

sonntägliches Getwittere

* Nein, ich werde jetzt nicht auch noch anfangen zu twittern. Nicht alles, was durch meinen verschwurbelten Kopf schiesst ist so wichtig, dass es gleich im Internet breitgetreten werden muss. Oder nennen Sie es einfach Selbstschutz vor allzu inflationärer Internetpräsenz. 😉 Und zur Not, falls doch mal, gibt es ja noch Feiss.bu.ck oder es muss dafür halt mein Blog herhalten. So wie zum Beispiel jetzt:

* Ja, ich lebe noch. Mal besser, mal schlechter, mal mehr im Netz, mal mehr draußen, aber ich lebe noch.

* Früher habe ich nie verstanden, warum Leute im Sommer in den Urlaub fahren. Im Sommer, wenn es hier doch auch so warm ist und wenn die Sonne scheint. Da geht dann selbst die Arbeit leichter von der Hand, Müdigkeit und Trägheit scheinen Fremdwörter, so vollgepumpt mit Sonne und Glückshormonen, und auch nach Feierabend ist es draußen noch hell, so dass man sich in ein Straßencafè setzen kann und ein Glas Wein trinken kann oder noch an den See zum Grillen fahren. Da kommt doch mindestens genauso Urlaubsstimmung auf wie an Adria und türkischer Ägäis und man spart sich den Streß mit dem Packen. Im Winter dagegen, wenn die Sonne sich tagelang hinter Wolken versteckt und es bitterkalt ist, wenn ich vor lauter Müdigkeit tagelang nicht richtig wach werde, DANN brauche ich Urlaub.  Früher war ich der festen Überzeugung, dass ich, ersteinmal im Berufsleben stehen, grundsätzlich irgendwann zwischen November und Februar in den Süden zum Urlauben fahre.

Jetzt, diesen Sommer, fange ich an zu verstehen, warum Leute im Sommer in den Urlaub fahren. Und ich möchte sooo gerne auch. Ans Meer, in den Süden, in die Wärme.

* Mein Finnischschüler macht sich, zwar langsam, aber dafür fleißig und beständig. Neulich hat er sich schon selber Hausaufgaben aufgegeben. 😀 Während ich einfach weiter im Text Kapitel machen wollte und die als nächstes folgenden Übungen mit ihm zusammen machen wollte, sagte er ganz plötzlich: „Aber die Übungen kann ich doch auch zuhause machen.“ Ich muss mich nur sehr zusammenreißen, denn ich will immer erklären und erzählen und zusätzliche Informationen geben, wie man dies und jenes Wort gebraucht und so weiter. Für mich als Sprachwissenschaftlerin mögen diese Informationen sehr erhellend sein, andere Leute aber verwirren sie nur. Gar nicht so leicht, sich in einen anderen Kopf hineinzudenken!!

* Einen Teil meines Gehaltes für’s Finnischunterrichten habe ich auch gestern gleich auf dem Tollwood ausgegeben für diesen tollen neuen Schlüsselanhänger. Das Wort dadrauf so zur Erinnerung für mich, falls ich es vor lauter Warterei, Unsicherheit und Angst mal wieder zeitweise vergessen sollte: Das Leben ist wunderbar!

schlüssel

* Frau Ansku muss morgen einen kleinen 10 minütigen Vortrag über diese komische Sprache hier halten, bzw. über das Genus der Nomina in dieser Sprache. Das ist an sich sehr spannend, denn es gibt drei Geschlechter, ähnlich wie im Deutschen, männlich, weiblich und ein sogenanntes „communis“, eine Art neutrales, allgemeines Geschlecht für alles, was nicht in die ersten beiden Kategorien passt. Das Geschlecht wird durch eine Endung am Wort angezeigt. Was das Interessante daran ist: Man kann durch die Änderung des Geschlechtes eine Bedeutungsänderung in dem Wort herbeiführen: Hängt man an den Wortstamm für ‚Mais‘ z.B. die Endung für männlich an, so bezeichnet es einen Maiskolben oder auch eine einzelne Maispflanze: mili-b. Mit der Endung für weiblich, mili-s, bezeichnet das Wort die Frucht der Maispflanze, das Maiskorn und mit der Endung für ‚communis‘ mili-n, bedeutet es Mais allgemein als Gattungsname bzw. eine große Menge von Maispflanzen. Sehr interessant auch folgendes Beispiel: ≠khàrà-b, männlich: Hodensack, aber ≠khàrà-s weiblich: die Hoden. 🙂

Leider nur sollte werde ich morgen wohl meine zitierten die Beispiele aussprechen können müssen, wenn ich mich nicht total blamieren will, deshalb wird Frau Ansku wohl den Rest des Sonntagnachmittages damit verbringen, irgendwie die Aussprache dieser Klicklaute zu erlernen und dann noch in Perfektion diese auch in einem Wort oder in einem ganzen Satz auszusprechen.

Und nein, um eventuellen Diskussionen gleich von vorneherein den gar aus zu machen, es gibt hier keine Dokumentation meines unbeholfenen Geklickse und Gegluckse. NEIN!

* Einen schönen Sonntag noch allen!

Hökscht spannend

Höckscht spannend, was hier grad so alles passiert und sich anbahnt. Hökscht spannend… Was daraus wird? Man weiss es nüscht, aber es wird sehr spannend.

Und sogar mein Studium beginnt tatsächlich langsam, sich auszuzahlen, ab Sonntag habe ich einen Finnischschüler, vermutlich für etwa anderthalb Monate. Noch platter als über die Tatsache, dass ICH! I! MOI! MINÄ! ÉN! Finnisch unterrichten werde, war ich allerdings, als ich gehört habe, was die üblichen Preise für Einzelsprachunterricht sind und was ich demnach getrost für diesen Spaß meine Leistung verlangen darf.

Und so langsam dringt auch bis zu mir durch, dass ich einen Universitätsabschluss habe und dass ich dafür auch was verlangen darf. So langsam.

Esbleibtspannend. 🙂

Wähler an die Urnen

Hochschulwahlen und jeder, der gewählt hat, bekommt ein kleines grünes Schnöpselchen, welches er gegen eine Tüte Gummibärchen eintauschen kann. Wie erbärmlich ist das denn?

Und was müsste man den Wählern versprechen, damit alle zur Europa-/ Bundestags- /Landtags- /Kommunalwahl gehen? Jeder, der wählt bekommt eine Tüte Alkopops?

(Ich hatte heute sogar einen ganz besonderen Grund wählen zu gehen. Wenn ich etwas auf den Tod nicht ausstehen kann, dann ist es Profilierungssucht und da wir hier im Institut gerade so einen kleinen bösen Profilierungs-Troll haben, musste ich mal ganz geschmeidisch dem den Riegel vorschieben, denn von solchen Leuten möchte ich nicht meine Interessen vertreten wissen. Da werd’sch zum Hirsch!)

Estnisch

Heute in der Estnischstunde:

* „kuuuurijate töööö jäääärel“ bedeutet ‚eine Arbeitsnacht von Mondforschern am Eisrand‘.

(wer genauer wissen will, woher das jetzt kommt, es sind einfach alles zusammengesetzte Wörter mit langen Vokalen. 😆 Hier genauer aufgedröselt: kuu = Mond (auf Finnisch übrigens genauso kuu), uurija = Arbeiter, töö = Arbeit (auf finnisch työ), öö = Nacht (auf Finnisch ), jää = Eis (auf Finnisch ebenfalls jää) und äärel = am Rande (finnisch ääressä = neben). 😉

* Mögliche Diphtonge im Estnischen (Dozentin liest vor): ea, oa, öa, õa, ae, oe, öe, äe, õe, ai, ei, ui, oi, öi, öi, õi, ao, eo, öo, äo, au, iu, ou, öu, äu, (+ nur in Fremdwörtern) uo, ua, ue, üo, üa, üe, eu, io, ia, ie;

Darauf die Feststellung einer Studentin: ‚Drei Chinesen mit dem Kontrabass‘ muss aber auf Estnisch ziemlich lustig sein…

Das gemöterlischste Zeltlager der Welt

war heute vor unserer Uni zu bestaunen. So gemöterlisch, so süß, so putzig! Stellen Sie Sich vor, ein lauer, sonniger Sommerabend in der bayrischen Landeshauptstadt, die Sonne beleuchtet in ihren schönsten Farben, die sie nur abends zeigt, die umgebenden Unigebäude. Vor dem Hauptgebäude ein paar wenige Zelte, dazwischen ca. 5 Studenten die Volleyball spielen, irgendwo auf der Wiese liegt ein schlafendes Wesen auf der Wiese und scheint die Welt um sich herum fast vergessen zu haben. Überhaupt ist ales so ruhig, so friedlich, die vorbeibrausenden Autos und vorbeihastenden Menschen scheinen hier keinen zu stören. Umgekehrt wird die kleine Zeltstadt aber auch von keinem anderen wahrgenommen, sehr fein gekleidete Menschen strömen in die Uni, vermutlich in eine Abendveranstaltung, keiner schenkt den Zelten große Beachtung. Das ganze wird zu Anfang noch liebevoll behütet bewacht von einem Polizisten, später von einem einzigen Sicherheitsmännchen. Darüber der Abendhimmel, Idylle, eine Welt für sich.

Dieses heimelige Kuschellager nennt sich seit heute Bildungscamp.

Für alle Ungebildeten: Bildungscamp ist wenn mein großer Freund Stuve (das ist sowas wie SMV für Studenten) man gegen Studiengebühren protestoiert und es interessiert keinen.  😆 😆

Du merkst, dass Du erwachsen bist…

… wenn die Kleinen Erstsemester sich in der Bibliothek zum 236. sten Male darüber unterhalten, welcher Lehrer in der Schule wann was wo gemacht hat, wer mit welchem Lehrer welche Kämpfe ausgefochten hat und wer alles plötzlich in der 12. Klasse in Stochastik 12 Punkte hatte, obwohl er/ sie davor in Mathe immer bei 2 Punkten herumgekrebst ist bei mir war das genau umgekehrt, und Dich das irgendwie langweilt gar nicht mehr berührt.

Ist ja immerhin auch schon sieben Jahre her jetzt. Und das ist ganz gut so.

Interview zum Bachelor-Murks

Bei ihr schonmal in einem Kommentar erwähnt, hier nun für alle:

Dieser mutige Professor aus Mainz hat endlich einmal die Stirn, etwas gegen diesen ganzen Bachelor-Müll zu tun und hat aus Protest seine Professur niedergelegt, chapeau! (Er gibt allerdings auch zu, dass das für viele seiner Kollegen nicht möglich ist, weil sie z.B. Familie zu ernähren haben, aber trotzdem: Endlich einmal jemand, der den ersten Schritt macht!) In dem Interview spricht er mir vollkommen aus der Seele, jeder einzelne Punkt!

back again

frau-doktor

Seit wenigen Stunden hat mein Schiffchen seinen vorläufigen Hafen gefunden. Sie dürfen mich dann Frau Doktor Ansku nennen, irgendwann in ein paar Jahren, auch wenn mir der Titel dabei herzlich egal ist.

Die Entscheidung war alles andere als leicht und letztendlich doch relativ spontan. Ich konnte und kann immer noch nicht sagen „DAS ist es, was ich in meinem Leben will und das ist ES immer schon gewesen“, aber wenn ich überlege, wie ich bisher Entscheidungen gefällt habe, dann war das noch nie in meinem Leben so, dass ich das sagen konnte. Ich hab einfach probiert und es hat sich immer als gut herausgestellt. Wenn alles gut geht, hab ich vielleicht auch einen kleinen Job an der Uni, aber nichts genaues weiß man aber noch nicht. Das wird alles im Mai geklärt, es ging jetzt aus Termingründen nicht anders. Ein paar gedrückte Daumen könnte ich daher noch gebrauchen, ein Job an der Uni wäre wirklich ein Traum. Ich probiere also einfach einmal aus und wenn das also alles so laufen würde, dann könnte ich mir das durchaus vorstellen, das Promovieren.

Ich bin also wieder da, vorerst, aber ich war nie wirklich weg. Momentan fühlt sich alles nur noch etwas komisch an, so wieder ganz am Anfang…

Danke nochmal allen, die mir so geduldig zugehört haben und mich in dieser Entscheidung bestärkt haben!