Urlaub in Oslo

Seit Montag abend bin ich wieder zu Hause, allerdings der eigens auf Vorrat gebunkerte wirklich vorzügliche Bananenbrotaufstrich dagegen hat es bedauerlicherweise nicht mehr über den grossen See geschafft. Nicht weil die Ansku sonst in Oslo nichts zu futtern bekommen hätte, nein, ich wurde vorzüglichst bekocht und verwöhnt, sondern einzig und alleine weil der Mann an der Sicherheitskontrolle irgendwie letztendlich doch die stärkeren Argumente hatte, als er mir weismachen wollte, dass ein Bananenbrotaufstrich ein „Liquid“ ist – und deshalb nichts an Bord eines Flugzeuges zu suchen habe. Man hätte das ja auch im Koffer verstauen können, dies nur so als kleine Anregung für die nächste Reise. *augenroll* Weitere Verluste gibt es gottseidank jedoch nicht zu beklagen.

Beim Hinflug regnete es, beim Rückflug ebenso, dazwischen jedoch lagen ein paar herrlich gemöterlische und faule Tage, die größtenteils auch mit Sonnenschein gesegnet waren.

Die liebste Freundin und ich hatten viel Spass und eine sehr gemöterlische Zeit. Wir haben streng darauf geachtet, dass ein geordnetes Urlaubs-Entspannungsprogramm eingehalten wird und immer brav zwischen zwei Besichtigungstouren einen Kaffeehaus-Besuch eingelegt. Leider aber musste die liebste Freundin zwischendurch auch mal in die Uni und so bin ich teils alleine mit meiner Kamera durch die Stadt gezogen. Das Ergebnis davon sind circa ziemlich ungefähr genau siebzehntausenddreiundfünfdrölfzig Photos. Die zu sortieren dürfte einiges an Zeit in Anspruch nehmen, bis dahin jedoch möchte ich Ihnen schoneinmal warme Grüße aus dem Norden ausrichten und Ihnen versichern, dass Oslo uns auf alle Fälle sehr liebt.

Zeitweise – und zwar immer genau dann, wenn ich ein Geschäft betreten habe – war ich jedoch ein wenig verwörrt und war mir nicht mehr sicher, ob Oslo wirklich mich oder vielleicht doch etwas mehr meinen Geldbeutel liebt. Um sich also die Zeit des Photosichtens bis zum nächsten Urlaubstagebuch aus Norwegen zu vertreiben, raten Sie doch mal, wieviel man durchschnittlich in norwegischen Supermärkten für zwei Tafeln Schokolade und eine Tüte Chips zahlt? Leute, die schon einmal in Norwegen waren, sind hiermit von der Teilnahme ausgeschlossen.

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8 Kommentare zu „Urlaub in Oslo

  1. Lieber Nummer Neun, leider habe ich versehentlich Deinen Kommentar gelöscht. Ich fürchte ja leider, dass der Flughafenbeamte das auch so sah. Der Brotaufstrich war in jedem Fall sehr verführerisch. Und lecker erst! 😉

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