Schückümückü vs. Billig-Matte

Und ich hatte doch Recht. Gestern bei einem Mittagmagazin eines bekannten deutschen Millieu-TV-Senders wurde ein Frisörtest gemacht.

Eine Kandidatin ging zum Billigfriseur und zahlte dort 38 Euro für waschen, schneiden, Strähnchen. Die zweite Kandidatin ging zu einem mittelteuren Frisör und zahlte dort 75 (?? weiß nicht mehr genau) Euro und die dritte Kandidatin liess sich fünfeinhalb (!!) Stunden lang beim Super-Promi-Luxus-Frisör verschönern und verwöhnen und liess hinterher über 300 Euro in dem Laden.

Danach ging man auf die Strasse und fragte zuerst „normale“ Menschen, wer von den drei Damen die teuerste Frisur auf dem Schädel trägt. Ergebnis: zwei Drittel schätzten die billigste Frisur als die teuerste ein, lediglich zwei Leute tippten richtig auf die teuerste Frisur. Danach wurden die Kollegen, die Herren und Damen Friseure vom Fach befragt und auch hier zeigte sich dasselbe Ergebnis, diesmal tippte von 10 sogar nur einer richtig.

Und die Moral von der Geschicht? Viel teures Geld beim Friseur lohnt sich (meistens) nicht. 🙂

Gut gut gut, es war zwar ein Test des Milleu-TV-Senders, aber ich fand damals nach dem Besuch beim Schückümücküfriseur auch wirklich nicht, dass meine Matte bedeutend anders aussah als beim normalen Friseur, eher tat es mir um die viele vergeudete Zeit leid.

Na also.

(Die Idee mit dem Pony allerdings, die spukt seitdem immer noch in meinem Kopf herum, weil ich so eine schrecklich hohe Stirn habe. Die gruselige Erinnerung an die Bilder von mir als 17jährige verhindern allerdings auch genauso konsequent weiterhin jede Umsetzung.)

6 Kommentare zu „Schückümückü vs. Billig-Matte“

  1. Ich nehm dann meistens doch den Mittelklassefriseur. Die Billigläden, die schrecken mich doch zu sehr ab, nicht nur, was die meist ziemlich gruselige Atmosphäre angeht, auch die Mitarbeiter wirken auf mich oft nicht sehr vertrauenerweckend mit ihren Voll-hip-style-kunterbunte-Mammutsträhnen-Standardfrisuren. Da habe ich zuviel Angst, hinterher auch so auszusehen…

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  2. Letztens war ich in der Azubi-Schmiede des stadtbekannten, mehrerere Filialen innehabenden Friseurs. Dort isses fast so günstig wie beim „Dumpingfriseur“ (danke, Mausflaus, genau DER Gedanke ging mir beim Lesen auch durch den Kopf!) und die Behandlung ist extrem nett. Man wird von einem Azubi geschnitten (meiner war männlich, im zweiten Lehrjahr und eindeutig sc.hwul, zum knuddeln), danach beguckt sich eine Meisterin das Ganze und man zahlt um die 15 Euro.

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  3. Nie nicht würde ich meine Frisöse verlassen. Und zu ihr kommen alle reumütig zurück, die sich je zu diesen Billigfrisören verirrt haben.
    Mal abgesehen davon, das ich diese Form der Ausbeutung von Angestellten nicht unterstützen möchte.

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