Frau im Spiegel

Frau Ansku, Faschingsmuffel, „musste“ gestern auf eine Faschings-Geburtstagsparty und hat ihre gesamte Kreativität die sich meistens pünktlich zu Altweiberfasching gänzlich in Luft auflöst zusammengekratzt und dieses geniale – weil ebenso alltags- wie partytaugliche – Kostüm entworfen.

Und jetzt sind Sie dran. Wer bin ich? Und finden Sie die Farbkombination auch so genial wie ich? 😉

(Und wiedereinmal eine Bestätigung dessen, dass man den Leuten erzählen kann, was man will, solange man es nur überzeugend zu vermitteln vermag!)

Viiiiiieeeelen Dank!

Für all die lieben Glückwünsche hier, per SMS, Mail, Facebook und sämtlichen weiteren Kommunikationsmitteln und für die vielen vielen (zum Teil sehr sehr mysteriösen…) Päckchen und Karten, die hier angekommen sind! Ich hab mich sehr gefreut!

Und für nächstes Jahr beherzige ich den Tipp von Frau Puppe und nehme mir komplett frei und verkrieche mich den ganzen Tag zuhause. Dann merke ich vielleicht nicht mehr als allerletzte, dass dieser Tag kein stinknormaler Arbeitstag war. 😉

Happy Birthday!

Du!

Du wunderbare, sympathische, humorvolle, scharfzüngige, intelligente, aufmerksame, blitzscharf kombinierende und ständig hinterfragende Frau!

Du liebevolle Gastgeberin und tolle Gesprächspartnerin. Du treue Freundin.

Du Königin der Niedriggartemperaturen, Du Virtuosin der gestochen scharfen Logos, Du Freundin von Zigarren und Whisky, Du Herrscherin der gestochen scharfen Worte und Beschreibungen. 😉

Von ganzem Herzen wünsche ich Dir alles Gute für ein tolles, prächtiges, (nicht nur aufgrund von häufigem Prosecco-Genuss 😉 ) prickelndes, zufriedenes, ja für ein glückliches neues Lebensjahr!

Lass es krachen heute und lass Dir eine extradicke Zigarre schmecken, heute an Deinem Ehrentag. Du.

Silvesternacht

Ich laufe durch die Silvesternacht, von der Feier nach Hause, obwohl man das ja eigentlich nicht tun soll, alleine nachts durch die Straßen. Aber an Silvester ist das anders. Ich laufe durch die wilde, schwefelige und verrückte Silvesternacht und ich bin in einer anderen Welt. Selbst wenn es keinen Nebel gibt, die Rauchschwaden der Böller mit dem gelegentlichen Funkeln dazwischen zaubern eine Atmosphäre wie aus einer anderen Welt, die man sonst nur im Fernsehen sieht. Es ist ein Übergang, eine unwirkliche Welt, denke ich, während ich durch die Rauchschwaden gehe. Eine Übergangswelt, die das Alte vergessen macht und langsam das Kommende langsam weich vorzeichnet. Überall blitzt und funkelt es, die Verheißung von etwas Großartigem, Neuen. Ich muss ständig den Kopf verrenken, um auch ja keine Rakete zu verpassen, um mit jedem Strahlen am Himmel das neue Jahr zu begrüßen und es willkommen zu heissen, das langerwartete, ersehnte!

Es ist niemals still in dieser Nacht, irgendwo in der Ferne hört man immer Lachen, Stimmen, erwartungsvolle Fröhlichkeit, und man lächelt in sich hinein und lasst sich ein bisschen von dieser ungeheuren Spannung und der Freude mitreissen. Das Krachen der Böller (auch wenn ich das nicht so sehr mag) verkündet, dass es jetzt soweit ist, dass nur ein kleiner Zeiger sich wie ein Paukenschlag um eine Sekunde vorbewegte und jetzt plötzlich alles anders und doch wieder ganz genau gleich ist. Und der altbekannte Geruch von Schwefel steigt in die Nase und lässt wage, unsortierte, durcheinanderwirbelnde Erinnerungen hochkommen. Wo war ich letztes Jahr um diese Zeit, wer war ich, war ich naiver, klüger, weitsichtiger und ach! Wie viel ist dazwischen, zwischen diesen zwei Silvesternächten passiert! Ich laufe weiter, kaum ein Auto ist unterwegs, die Stadt ist eine andere in dieser Nacht, sie gehört der Freude und der Erwartung.

Irgendwann im Laufe des Vormittags bin ich angekommen, aufgetaucht aus der unwirklichen Welt und angekommen im noch so zarten, noch reinen, frischen neuen Jahr. Sie hat das auch so schön beschreiben.

Und neben all dem Wirbel, ganz heimlich still und leise, merke ich, dass das so schön und so wichtig ist, dass ich diese andere Welt brauche, um ankommen zu können, um zu begreifen, dass das Alte vorbei und das Neue noch so frisch ist.

4000

Noch rechtzeitig vorm Jahreswechsel haben wir – diesmal still heimlich und leise – den 4000. Kommentar geschafft. Es ist der hier von Frau Lottea. Herzlichen Glückwunsch, Du Liebe, und vielen Dank für Deine Kommentare!

Und dann auch an dieser Stelle an alle anderen Kommentatoren wieder von Herzen vielen lieben Dank für alle die lustigen, nachdenklichen und schönen Kommentare und dafür, dass es immer noch ständig mehr Kommentatoren werden! Wenn ich daran denke, dass ich erst im Oktober 2008 zu wordpress umgezogen bin – damals waren es 800 Kommentare und jetzt, etwas über ein Jahr später feiern wir die 4000 und das noch gänzlich ohne Näh- und/ oder Windelblog 😉 😆 dann bin ich einfach nur sprachlos. Danke für Euer Interesse, Euer Mitdenken und Eure Teilnahme!

You’re simply the Best!

Fröhliche Weihnachten!

Mein Adventskalender zeigt zwar erst Türchen 13. – habe tragischerweise eine urplötzliche Ü-Ei-Futterhemmun erlitten, die es mir nur jeden zweiten Tag erlaubt, ein Ei zu essen, statt wie die restlichen elf Monate des Jahres täglich 😉 – aber das finde ich weiter nicht schlimm, hab ich so noch bis ins neue Jahr hinein etwas davon. Dafür sitzt die Frisur ;), von den Geschenken wurden oh, ich glaube nur fast alle Preisschilder entfernt, die zweite Ladung Plätzchen wurde bereits nachgebacken, da die Vorräte stark zur Neige gingen und der letzten Glühwein und die letzte Bratwurst werden heute mittag auf dem Weihnachtsmarkt verzehrt. Weihnachten kann kommen!

Ihr Lieben da draussen, ich wünsche Euch und Euren Lieben allen wunderbare, tolle, pralle, genussvolle, aber auch besinnliche und ruhige Weihnachten mit viel Tempo-rausnehmen. Dabei denke ich natürlich zunächst an meine Familie und die lieben Freunde, aber in einer ruhigen Minute auch an die Menschen, die mein Leben für einige Zeit bereichert haben und die ich dieses Jahr aus diversen Gründen leider aus den Augen verloren habe und hoffe, dass es ihnen gutgeht. An die lieben Menschen, die ich nach langer Zeit wiedersehen und wieder kennenlernen durfte, und die mein Leben so sehr bunter gemacht haben, dass ich gar nicht verstehe, warum wir so lange keinen Kontakt hatten. An alle die großartigen Menschen, die ich dieses Jahr nicht nur virtuell, sondern auch persönlich kennenlernen durfte. An alle Menschen, die Weihnachten alleine und in Einsamkeit und in Sorgen verbringen oder die einen geliebten Menschen verloren haben und jetzt ohne diesen Weihnachten feiern müssen.

Ihr Lieben, ich wünsche Euch und Euren Lieben eine tolle Zeit, viel gutes Essen, viel Besinnlichkeit, aber auch viel Freude und Lachen und Geniessen. Strahlende Kinderaugen und glückliche Paare, endlos Zeit nur für die Familie und liebsten Menschen um uns herum und dass es Euch einfach nur gutgehen möge und Alltag und Ärgernisse für ein paar Tage ausgeschaltet werden dürfen.

Herzlichst,

Eure Frau Ansku

Afrikaans: Geseende Kerfees!
Albanisch: Gëzuar Krishlindjet!
Apache: Gozhqq Keshmish!
Arabisch: I’D Miilad Said!
Aragonese: Nabidà!
Armenisch: Shenoraavor Nor Dari!
Asturisch: Bones Navidaes!
Bandang: Mbung Mbung Krismie!
Bengalisch: Shuvo Baro Din!
Bislama: Mi wisim yufala eerywan one gutfala Krismas!
Bretonisch: Nedeleg laouen!
Bulgarisch: Vasel Koleda!
Chaha (Äthiopien): Bogem h n mh m!
Cherokee: Danistayohihv!
Cheyenne: Hoesenestotse!
Dänisch: Glædelig Jul!
Deutsch: Fröhliche Weihnachten!
Englisch: Merry Christmas!
Eskimo: Jutdlime pivdluarit!
Esperanto: Gajan Kristnaskon!
Estnisch: Rõõmsaid Jõulupühi!
Faroer: Gledhilig jól
Finnisch: Hyvää Joulua!
Flämisch: Zalig Kerstfeest!
Französisch: Joyeux Noël!
Friaulisch: Bon Nadâl!
Friesisch: Noflike Krystdagen!
Georgisch: Gilotsavt Krist’es Shobas!
Griechisch: Kala Christougenna!
Hausa: Barka da Kirsimatikuma!
Hawaiianisch: Mele Kalikimaka!
Hebräisch: Mo’adim Lesimkha!
Herero: Okresmesa ombwa!
Hindi: Shubh Naya Baras!
Holländisch: Vrolijk Kerstfeest!
Indonesian: Selamat Hari Natal!
Irisch: Nollaig Shona Dhuit!
Iroquois: Ojenyunyat Sungwiyadeson homungradon nagwutut!
Italienisch: Buon Natale!
Japanisch: Shinnen omedeto!
Javanesisch: Sugeng Natal!
Jiddisch: Gute Vaynakhtn!
Kantonesisch: Seng Dan Fai Lok!
Katalonisch: Bon nadal!
Kirundi: Noeli Nziza!
Kom (Kamerun): Isangle Krismen!
Korsisch: Bon Natale!
Krio: Appi Krismes!
Kroatisch: Sretan Bozic!
Kurdisch: Seva piroz sahibe!
Ladinisch: Bon Nadel!
Lakota: Wanikiya tonpi wowiyuskin!
Lettisch: Prieci’gus Ziemsve’tkus!
Littauisch: Linksmu Kaledu!
Luganda: Amazalibwa Agesanyu!
Luxembourgeois: Schéi Krëschtdeeg!
Malaysisch: Selamat Hari Natal!
Maltesisch: Nixtieklek Milied tajjeb!
Makassar: Salama‘ Natal!
Mandarin: Kung His Hsin Nien!
Manx: Nollick ghennal!
Maori: Kia orana e kia manuia rava!
Mazedonisch: Streken Bozhik!
Monégasque: Festusu Natale!
Ndogo: Esimano olyaKalunga gwokombandambanda!
Nepali: Krist Yesu Ko Shuva Janma Utsav Ko Upalaxhma Hardik Shuva!
Norwegisch: God Jul!
Palauanisch: Ungil Kurismas!
Polnisch: Wesolych Swiat!
Portugiesisch: Boas Festas!
Quechua: Sumaj kausay kachun Navidad ch’sisipi !
Rapa-Nui: Mata-Ki-Te-Rangi!
Rätoromanisch: Bella Festas daz Nadal!
Roma: Bachtalo krecunu Thaj!
Rumänisch: Craciun fericit!
Russisch: Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!
Sámi: Buorit Juovllat!
Sardinisch: Bonu nadale!
Schottisches Gaelisch: Nollaig chridheil!
Schwarzfuß: I’Taamomohkatoyiiksistsikomi!
Schwedisch: God Jul!
Schwyzerdütsch: Schöni Wienacht oder E guëti Wiënachtä!
Serbisch: Sretam Bozic!
Sizilianisch: Bon Natali!
Slowakisch: Vesele Vianoce!
Slowenisch: Vesele bozicne praznike!
Spanisch: Feliz Navidad!
Suaheli: Krismas Njema Na Heri!
Tagalog: Maligayang Pasko!
Tahitisch: Ia ora i te Noera!
Thai: Suksan Wan Christmas!
Tschechisch: Prejeme Vam Vesele Vanoce!
Ukrainisch: Veseloho Vam Rizdva!
Ungarisch: Kellemes Karacsonyiunnepeket!
Vietnamesisch: Chuc Mung Giang Sinh!
Walisisch: Nadolig LLawen!
Weißrussisch: Winshuyu sa Svyatkami!
Yupik/Sibirisch: Quyanalghii Kuusma!
Zulu: Sinifesela Ukhisimusi Omuhle!

von hier

Weihnachtskarten

Nachdem die letzte Weihnachtspost heute verschickt wurde und die meisten Karten wohl schon angekommen sind, kann ich Ihnen ja jetzt die schonungslose Wahrheit über den Weihnachtskartenversand dieses Jahr verraten.

Die Weihnachtskarten dieses Jahr sind eine Notlösung geldbeutelschonend aus allen Ecken zusammengekratzt äußerst interessant: Zunächst wurde der jahrelang angesammelten Fundus meiner Mutter entrümpelt entleert, dabei fanden sich sogar einige Originaldrucke meiner Mutter von anno dazumal! Die paar fehlenden Karten wurden geschickt mit einem herzerweichenden, unschuldigen Lächeln beim Chef abgestaubt, weil wir zuviele bestellt haben.  Heraus kam dabei eine zuweilen recht grelle, zweifelhafte Mischung aus Kunst und Kitsch, gepaart mit etwas offizieller Firmensteifheit, die in leicht weinseeliger Stimmung mühevoll und um wenigstens – auf den Inhalt kommt es schließlich an! – etwas von der Stimmung zu retten mit lieben Worten verziert wurde sowie mit Glückstalern, die die Karte sicher zum Ziel geleiten und dem Empfänger/ den Empfängern ein glückliches und frohes neues Jahr bringen mögen, versehen wurden. Leider musste ein Teil der Karten noch vor Reiseantritt eine schwere Sturmflut ein umstürzendes Wasserglas über sich ergehen lassen überstehen, bevor sie sich auf den Weg durch das klirrend kalte Winterwochenende machten. Ein harter Weg für so eine kleine Weihnachtskarte, aber es musste wohl so sein. Und es kommt von Herzen.

Falls also irgendjemand es wagen sollte und an dem Motiv seiner Weihnachtskarte etwas auszusetzen haben sollte, weiter unten in den Kommentaren finden Sie ein vorgefertigtes Formular für Beschwerden und wüste Beschimpfungen aller Art. 😉

Silvester

Es würde mich wirklich sehr sehr beruhigen, wenn Sie mir mal alle versichern könnten, dass Sie bisher noch genauso wenig Ahnung haben, wie und wo und mit wem Sie Silveser verbringen werden und dass ich nicht dieses Jahr wieder der die einzige Hanswurst bin, die keine Ahnung von nichts hat.

Ist ja auch noch viel zu früh, es sind immerhin noch 12 Tage…

3. Advent

Euch und Ihnen allen da draußen einen wunderschönen und ruhigen 3. Advent!!

(Das mit dem offiziellen, entspannten „älä-tee-mitään-päivä“ [Tu-gar-nichts-Tag], den ich mir für heute auferlegt hatte, hat natürlich wieder leider nicht so ganz geklappt, ich habe heute schon aufgeräumt, für die Krippe gearbeitet, Papierkrams erledigt, Wäsche gefaltet, gebloggt, Emails beantwortet, aber alles ganz gemütlich mit Tee und Nüssen und Schokolade und Weihnachtsradio.  Einen schönen Restsonntag noch! 🙂 )

Nachtisch mit Hindernissen

Bisher haber ich natürlich auch immer bei den Weihnachtsvorbereitungen mitgeholfen, aber eigentlich war für das Essen immer hauptsächlich meine Mutter verantwortlich. Wir, mein Bruder und ich, haben dann z.B. den Baum geschmückt, letzte vergessene Lebensmittel und Geschenke besorgt oder bei den lieben Großeltern den Tisch eingedeckt, während meine Mutter einen ganzen Tag lang in der Küche stand und brutzelte und briet und herrichtete. Daran hat sich auch in den letzten Jahren, als wir schon erwachsen waren, wenig geändert. Gelegentlich dürfen wir mal Gemüse schnippeln oder hier oder dort etwas halten, etwas rühren, aber dann werden wir auch bald wieder aus der Küche hinausgeschmissen.

Als ich aber neulich Besuch von der wunderbaren Frau Lottea hatte, da waren wir eines Abends mal essen und da habe ich so wunderbare warme Schokoküchlein mit flüssigem Kern und darunter Bananancarpaccio gegessen, dass mir gleich ganz weihnachtlich zumute wurde. Die warmen Kuchen, dazu die frischen Bananen, herrlich. Sowas wollte ich immer schonmal selber machen. So nach und nach entstand dann in mir der Gedanke, dass das irgendwie auch ein tolles Weihnachtsessen wäre und ich überlegte mir, ob wir es vielleicht mal dieses Jahr so machen, dass ich mich für die Zubereitung des Nachtisches verantwortlich erkläre. wenn die Mutter mich denn lässt…

Inzwischen bin ich mir da aber gar nicht mehr so sicher, ob ich das wirklich machen sollte, denn erstens ist man ja nach einem Weihnachtsessen gar so vollgefuttert, dass wahrscheinlich auch kein noch so kleiner Schokokuchen noch reinpasst und zweitens – das größere Problem – sollten diese warmen Schokoküchlein ja frisch zubereitet bzw. erwärmt werden und zwar bitte so, dass genau der Kern noch leicht flüssig ist. Also Feinarbeit. Nun hat aber mein wunderbarer, äußerst fürsorglicher Herr Vater die Angewohnheit, einem während des Weihnachtsmenüs sobald das Weinglas leer ist, gleich sofort wieder nachzuschenken. Wir könnten ja verdursten. Und ich leichtgläubiges naives Ding hab die dumme Angewohnheit, die Gläser dann auch tatsächlich immer wieder leerzutrinken, weil es ist ja alles so schön und so gemütlich und so lecker und so… 😉

Das heisst, ich kann aus Erfahrung sagen, mir eigentlich auch mit meinen nicht-vorhandenen Mathekenntnissen ausrechnen, dass ich nach einem sicherlich einstündigen Festmahl mit einzweivielen Gläsern gutem Wein davor, dazwischen und danach, schon ein kleines bisschen angeschicksert und ziemlich sicher nicht mehr in der Lage sein werde, Schokoküchlein auf die Sekunde genau aus dem Ofen zu holen und die heißen Küchlein noch auf Bananencarpaccio zu drapieren und dann noch unversehrt von der Küche ins Esszimmer zu befördern. Dürfte ziemlich schwierig werden. *

Ich glaub, ich mach Obstsalat.

* Anmerkung der Verfasserin: Und noch mal extra für alle, die das Augenzwinkern mutwillig oder aus nicht vorhandenem Sinn für Humor überlesen haben und meinen, die Hände überm Kopf  zusammenzuschlagen und wütende Kommentare verfassen zu müssen: Ich lege es nicht drauf an, mich an Weihnachten zu betrinken, ich sage nur, dass es durchaus passieren kann, dass man in einer schönen, festlichen, gemütlichen Runde auch mal das eine oder andere Glas Wein zu sich nimmt und dass es dann sein kann, dass ich nicht mehr in der Lage bin, solch einen feinen Nachtisch zuzubereiten, denn das wäre sehr schade um den Nachtisch.

Mfg, ganz die Ihre

Frau Ansku

Dezembermorgen

Nach Ewigkeiten mal wieder bei den besten, wunderbarsten Eltern zu einem richtig ausgiebigen Frühstück gewesen. Die letzten Wochen hat es nie geklappt, dafür war es jetzt umso wunderbarer, mit fein gedecktem Tisch, Kerzenschein und frischem Ei und Obstsalat, der perfekte Start in ein Nikolauswochenende.

(… und ich könnt schon wieder schlafen, sofort nach dem Frühstück zurück ins Bett. So typisch Dezember eben.)

Fragen, die die Welt Ansku bewegen (9)

Wie schnell können Lichterketten blinken und wird das dann auch in Bpm (beats per minute) gemessen oder eher in fpm (flashs per minute)?

(Jedes Mal denke ich, es könnte nicht mehr schlimmer neller kommen und jedes Mal werde ich doch wieder irgendwo eines Besseren belehrt. Die der Sozialwohnungen gegenüber können jedenfalls locker mit einer guten Electro-Party mithalten… Ich glaube, ich sollte nicht soviel denken.)

Z wie…

Mal wieder viel zu spät, ich komm hier zu gar nichts!

Z wie Zwillinge

Diese netten Zwillinge haben mich während der letzten paar Wochen immer auf dem Weg zur Bushaltestelle begrüßt. Natürlich hatte ich, als sie tatsächlich einmal erleuchtet waren, meinen Photoapparat nicht dabei…

Z wie zynisch??

Auch wenn es sehr gemein aussieht, ich habe das Photo so nicht drapiert. Ich lag lesend im Bett und als ich mich nach einem neuen Stück Schoki aus dem Bett beugen wollte, da lag die tatsächlich ganz zufällig so da. Wie fies!

So, und obwohl ich mal wieder der ABC-community meilenweit hinterherhinke: Bei Z ist noch nicht Schluss!  Ich habe mir fest vorgenommen, auch noch etwas zu ä, ö, ü und was es da noch so an Umlauten gibt zu fotografieren und zu posten! Da fühle ich mich fast ein bisschen bei meiner Sprachwissenschaftlerehre gepackt. 😉 Es gibt soviele wundervolle Laute und Buchstaben, die hier noch nicht berücksichtigt wurden, aber mir fällt schon noch etwas ein!

Ja is‘ den heit scho’…

… Weihnachten???

Nein Wiesn-Zeit. Aber zu unserer großen Überraschung trafen wir doch tatsächlich irgendwo zwischen den Bierzelten diesen Herren mit seiner Rentierkutsche seinem Brauereiwagen, den ich leider nicht mehr aufs Bild bekommen habe.

(Heute mittag ganz gemütlich und entspannt mit meinen Eltern über die Wiesn geschlendert, im Sonnenschein im Biergarten ein Hendl gegessen und eine Maß getrunken und danach viele gebrannte Mandeln hinterhergeschoben. Schön war das, so ganz gemütlich. Und jetzt bin ich ein bisschen traurig, dass es schon wieder vorbei ist und dass ich es nur zwei Mal hingeschafft habe dieses Jahr. Hat doch was für sich, die Wiesn. 😦 )

Kindermund

Als ich gestern in der Krippe zum Filmen war, blieb ich nach der eigentlich Arbeit auf Einladung der lieben Kolleginnen hin noch etwas länger, denn wir feierten mal wieder Abschied. Der E. geht ab nächste Woche in den Kindergarten. Bereits Mittwoch feierten wir schon einmal Abschied, da war es der A., der uns verliess. Beide Kinder bekamen zum Abschied ein kleines Geschenk, in diesem Fall bekamen die Kinder ein Bilderbuch, beide dasselbe Bilderbuch.

Wir suchten also alle gemeinsam die versteckte Überraschung, fanden sie und setzten uns alle in einen Kreis um auszupacken. Der E. packt aus, sieht das Buch, staunt, sieht die Erzieherinnen an und verkündet:

„Das ist aber nicht mein Geschenk! Das ist A.s Geschenk!!!“

😆

O wie … O’zapft is‘

Ich bin die letzten Wochen – eigentlich seit meinem Urlaub – nicht mehr richtig dazu gekommen, das ABC-Projekt weiterzuführen und wollte eigentlich O, P, Q ganz auslassen, ich wollte auch eigentlich die Wiesn dieses Jahr aus dem Blog auslassen, nicht mehr über Weiber, die in 10cm-HighHeels auf Bierbänken herumtanzen schreiben, aber dann kam es doch ein bisschen anders.

Gestern war ich relativ spontan mit einer finnischen Freundin in der Innenstadt, um die Parade, den Einzug der Wiesn-Wirte zu sehen. Das war nämlich auch wieder so ein Ding, was ich als Münchner Kindl noch nie geschafft habe zu sehen, normalerweise gilt: Wer in München lebt und keine Lust hat, den Freitod durch Erquetschung zu wählen, hält sich dieses und die nächsten zwei Wochenenden so weit wie möglich fern von Münchens Innenstadt, von den Massen an Touristen und von den wild umhertorkelnden Betrunkenen. Und so kam es, dass ich zwar in der Schule jedes Jahr gefragt wurde, ob ich als Tafelträger beim Umzug mitlaufen möchte, aber schlussendlich das ganze Spektakel noch nie selbst miterlebt habe. (Meine Eltern übrigens auch nicht, die leben immerhin schon seit 30 Jahren in dieser Stadt.)

Und irgendwie war das zu meiner großen Überraschung richtig schön, die vielen Pferde und die schönen Trachten und die prachtvoll geschmückten Brauereiwagen, aber sehen Sie selbst:

Das Münchner Kindl in der Münchner Kutte

natürlich die prachtvoll geschmückten Pferde

Mittelalterlich gekleidete Männer mit ihrer Klampfe. 😉

Das Objekt der allgemeinen Begierde 😉

Dieser Mann hat ganz tolle (und vor allem laute) Kunststücke mit der Peitsche vollbracht.

gute Laune und prachtvoller Blumenschmuck

nochmal prachtvoller Blumenschmuck

Womit bewiesen wäre: Was ein echter Bayer ist, kann auch mit Dirndl reiten. 😉

Etwas Abwechslung: Die Damen vom Weinzelt

Oh, ein Franke zu Besuch! 🙂

Noch mehr gibt‘ s hier.

Und irgendwie war das alles wahnsinnig schön und mit so viel Mühe gemacht und irgendwie wurde mir da plötzlich richtig warm ums Herz.

L wie…

L wie Liegenschaften

sieht aus wie Mittelmeer, ist es aber nicht. Auch ein paar Kilometer südlich von München kann man seine größeren und kleineren Schiffchen ganz hervorragend anlegen lassen und zur Schau stellen – immer unter dem Schutz der bayrischen Fahne und unter den wachsamen Augen von König Ludwig II.

L wie Lager/ Lagerung

typisches Grillparty-Lager 😉

L wie lang

L wie Licht

darf hier nicht fehlen, nur sehr lange nach einem Motiv gesucht.

Und noch ein kleiner Nachtrag zur zum Buchstaben K, vergessen und jetzt wiederentdeckt:

K wie Kultur

(auf dem June-Festival)

Kinderzirkus

Vor anderthalb Jahren veranstaltete ich zu meinem Geburtstag eine Spendenaktion und die Spenden gingen komplett an den Internationalen Kinderzirkus Trau Dich.

Jetzt habe ich leider lange nichts mehr von dem Projekt gehört, ich war ja auch selbst sehr mit meinem Uniabschluss beschäftigt und wollte daher das Sommerfest des Kinderzirkus am kommenden Samstag in der St. Matthäuskirche am Sendlinger Tor als Gelegenheit nutzen, mal wieder dort vorbeizuschauen und zu sehen, wie es dem Verein geht. Und weil der Kinderzirkus ein wirkliche tolles Projekt von einem tollen Verein ist, der sich sehr um das Miteinander von Deutschen und Ausländern bemüht und auch z.B. in Asylantenheime geht, um die Leute dort mit etwas Zirkus von ihrem schwierigen Alltag abzulenken, darf ich gleich mal – ausnahmsweise in diesem Blog – die Werbetrommel rühren: Falls jemand aus München und Umgebung nächsten Samstag noch nichts vor hat, kommet alle zahlreich und in Scharen. Es lohnt sich wirklich sehr! Die Vorführungen der Kinder waren jedenfalls immer weltklasse, kunterbunt und wahnsinnig kreativ.

Achtung: Karten reservieren! (Steht ebanfalls auf der Homepage). Erfahrungsgemäß herrscht immer ein enormer Andrang. 🙂

Wellenbewegungen

Ich stelle fest:

Es gibt bekanntermaßen die Heiratswellen- und die Babywellen, das ist wenn plötzlich gefühlt alle, aber auch alle Menschen im Bekanntenkreis meinen heiraten und/ oder Kinder bekommen zu müssen.

Hier ist dagegen gerade die absolute Existenzgründungswelle ausgebrochen, das ist wenn plötzlich gefühlt alle meinen, sich selbstständig machen zu müssen und ein eigenes Institut, ein Geschäft oder was auch immer gründen zu müssen. Heute auf einer Einweihungsparty für eine neue Sprachschule gewesen.

Respekt, Ihr mutigen und fleißigen Menschen, ihr habt meinen 180%igen Respekt!