Das Gute im Leben am 5.10.16

* heute morgen vor dem Spiegel einen Entschluss gefasst, der inneren Veränderung auch eine äußere folgen zu lassen. Ich habe das Gefühl, endlich durch ein wirklich großes Thema dutch zu sein, noch nicht ganz, aber das Chaos lichtet sich zunehmend. Es hat mich die letzten Monate, ach eigentlich seit einem Jahr schon, gerüttelt, geschüttelt, gebeutelt, es hat Überzeugungen und Vorstellungen von mir über mich, über meine Umwelt, über das Leben wackeln und auch teilweise einstürzen lassen. Aber jetzt, hier, am Ende des Weges ist die Luft so viel klarer, es hat sich gelohnt. 

* Frühstück in wundervollster Kulisse mit wundervollster Freundin. Großartiges Essen, viele tolle offene und verständnisvolle Gespräche, viel Lachen und viel Vorfreude auf ein bald, ganz bald erwartetes neues Menschlein. 

* Ich habe mich mit jemandem endlich endlich endlich mal ausgesprochen über ein seit langem schwelendes Thema und es war ein extrem gutes Gespräch. Offene, ehrliche, klare Worte. Statt Rivalität war da plötzlich ganz viel Teamgeist, ganz viel Wir-Gefühl, ganz viel Verständnis füreinander. Fühlt sich sehr befreiend an. 

* Abends auf dem Heimweg laut (lauter als meinen Ohren gut täte) Musik gehört und dabei gedacht, wie toll es ist, dass es irgendwie für jede Situation, egal was auch immer ist, egal welche Stimmung gerade herrscht. immer einen Song gibt, der mir so wirklich, komplett und uneingeschränkt aus der Seele spricht. So als hätte ich den Song selber geschrieben. 

Derzeit dieser, Text und Übersetzung unten: https://youtu.be/DFa3S9x_DwY


Vihaan kyllästynyt

 Pelkään että

ihmiset on laitettu liikkumaan,

Kiirehdi kiirehdi

ettei aivot ehtis liikaa ahdistumaan

Pelkään että

kaikki tähtää sokeesti vaan tulevaan,

Mun nuolet ei lennä sinne asti

Mä heitän leivän kerrallaan

 

Mitä elämä tuo,

se tulkoon minun luo,

Virheen mahdollisuus ihmisyydelle sisällön suo

Me ollaan samaa tuhkaa,

samaa kevyttä ilmaa,

Joten rauha nyt,

tää maailma on vihaan kyllästynyt

 

Uskot kohtaloon tai et,

se on ihan sama kunhan ajattelet,

Tää sekunti itsensä kantakoon,

se on kaiken aa ja oo

Mut jos tuijotat vaan yhtä puuta

koko metsä voi kadota,

Mut jos sä näet vaan metsän

et ehkä huomaa puuta hienointa

 

Mitä elämä tuo,

se tulkoon minun luo,

Virheen mahdollisuus ihmisyydelle sisällön suo

Me ollaan samaa tuhkaa,

samaa kevyttä ilmaa,

Joten rauha nyt,

tää maailma on vihaan kyllästynyt (x3)


Fed up with anger

I’m afraid that

people are put in motion

Hurry up, hurry up

so the brain wouldn’t have enough time to get anxious

I’m afraid that

everyone’s just blindly aiming towards future

My arrows can’t fly that far

I’m throwing one (piece of) bread at a time*

 

Whatever life might bring

Then that shall come to me

The possibility of mistake brings content in humanity

We’re the same ash

the same light air

So may there be peace now,

this world is fed up with anger

 

Whether you believe in faith or not

it doesn’t matter as long as you think

(that) this second shall carry itself

It’s the alpha & omega of everything

But if you keep staring at one tree only

you might loose the sight of the whole forest

But if you see the forest only

you might not notice the greatest tree either

 

Whatever life might bring

Then that shall come to me

The possibility of mistake brings content in humanity

We’re the same ash

the same light air

So may there be peace now,

this world is fed up with anger

 

Whatever life might bring

Then that shall come to me

The possibility of mistake brings content in humanity

We’re the same ash

the same light air

So may there be peace now,

this world is fed up with anger

 

Whatever life might bring

Then that shall come to me

The possibility of mistake brings content in humanity

We’re the same ash

the same light air

So may there be peace now,

this world is fed up with anger

Das Gute im Leben am 28.09.16

* Nach heftigem Zwischenfall in der Arbeit gestern, heute ein Ausflug mit den Jungs auf die Wiesn. Dennoch, gestern steckt allen noch in den Knochen, vor allem wir drei Betreuerinnen gähnen um die Wette, aber nett war’s trotzdem und die Jungs hatten Spaß. 

* Heute Morgen war ich beim Sport, meine übliche Mittwochvormottagsstunde, und es hat so sehr Spaß gemacht. Die letzten Wochen hat mich eher mein Pflichtbewusstsein zum Sport geprügelt, heute hab ich’s sehr genossen. 

* Abends dann hatte die Kollegin Mitleid mit mir, weil ich die ganze Woche Spätdienste und keinen einzigen freien Abend habe, und bot mir an, dass ich ja früher gehen könnte, da wir ja eh zu zweit wären. 19:35 Uhr Feierabend, statt 21:00 Uhr. 

* One-Pot-Pasta ausprobiert, sehr lecker. Dazu zwei Gläser Weißwein. 

* Überhaupt: Essen können worauf man Lust gerade hat! Schokofrüchte, Bratwurst, gebrannte Mandeln, Schokocroissant…! Vielleicht wiederhole ich mich, aber nach endlosen Wochen mit Magenproblemen und eingeschränktem Speiseplan ist das so wundervoll. 

* Es geht weiter bergauf, es wird lichter. Ich denke noch an Dich, sehr oft, aber es tut nicht mehr so weh. 

Puzzlespiel

Ich liebe Puzzles, wirklich sehr. Ich kann stundenlang puzzeln, ganz versinken, abtauchen von der Welt. Das konnte ich schon als Kind, später als Jugendliche hab ich bis zu 3000 Teile gepuzzelt. Dann lange Jahre nicht, bis ich letztes Jahr eine Puzzle-App fürs iPad fand. Seitdem ist dies mir die liebste Entspannung. Ich mag es, wie sich, Stück für Stück aus dem Chaos ein Bild zusammensetzt, ich mag Farbverläufe erpuzzeln und aus den Linien und Musterm auf dem einen Teil Schlüsse ziehen, wie es wohl auf dem nächsten Teil weitergehen muss, wie die Linien sich fortsetzen. 

Nut für nein eigenes Leben, scheint es mir manchmal, finde ich die passenden Teile nicht. Manchmal habe ich das Gefühl, ich habe einen kleinen Ausschnitt des Bildes, man kann schon einiges erkennen, aber dann wackelt der Tisch und alle Teile fliegen wieder durcheinander und entschwinden mir. 

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Ich habe jetzt zwei Wochen lang nicht mehr an den Vorfall in der Arbeit gedacht. Heute war ich zum ersten Mal seitdem wieder (offiziell) in der Arbeit. Vielleicht war’s ein etwas unglücklicher, harter Einstieg, denn ich kam an und wir hatten quasi sofort den Termin zur Supervision. Thema: Der Vorfall. Und es war alles wieder da. 

Es war nicht das erste Mal, dass ich Gewalt unter Jugendlichen miterlebt habe oder einen Krankenwagen rufen musste. Zwar noch nicht in diesem Ausmaß, aber ganz neu war die Situation nicht. Ich kann normalerweise mit solchen Situationen gut umgehen, ich kann das relativ gut verarbeiten. Es gehört – leider – neben den vielen wunderschönen Aspekten auch zu meinem Job dazu. Ich habe in zweieinhalb Jahren Berufsleben glaube ich einen guten Abstand und guten Umgang damit gefunden. Und irgendwie war’s für mich auch dieses Mal nach ein paar Tagen gut verdaut, auch wenn der erste Schock groß war. Ich dachte wirklich, ich sei darüber hinweg. Klar wusste ich, es würde unangenehm werden, besonders wenn ich das nächste Mal, das erste Mal „danach“, alleine im Dienst bin und mit dem Bewusstsein, dass so etwas theoretisch jederzeit noch einmal passieren kann. Aber ich hatte das Gefühl, das wird schon irgendwie werden. Wie gesagt, das kommt in meinem Beruf nunmal vor und es kann theoretisch mit quasi jedem Klienten passieren. 

Heute dann kam ich in die Arbeit, wir saßen alle zusammen in der Supervision und meine Kollegen berichteten über den Vorfall, diskutierten strukturelle Änderungen und Verantwortungsbereiche. Ich konnte nicht viel dazu sagen, nicht viel zur Diskussion beitragen, ich durchlebte währenddessen die komplette Situation von vor zwei Wochen noch einmal. Die Bilder, die Geräusche, die quälend lange Zeit, in der ich alleine war. Es war alles wieder da, was zuvor die anderthalb Wochen zuhause nicht da war, wahrscheinlich nur ganz weit weg von mir und gut verdrängt. Ich war nur noch Emotion. Am meisten hat mich die Plötzlichkeit, die Heftigkeit und das Unerwartete überrumpelt, dachte ich doch noch heute morgen zuhause, es wäre alles okay. Und plötzlich saß ich da inmitten meiner Kollegen und hatte das Bedürfnis, nur noch rausrennen oder mich übergeben zu wollen. Ich konnte kaum auf die Fragen meiner Kollegen und des Supervisors antworten, was mir denn jetzt helfen würde, so sehr hat es mich überrollt, wie eine Welle mitgerissen und weggespült. 

Ich habe gottseidank einen guten Supervisor, der sofort eine Diagnose gestellt hat (die mich zwar zuerst erschreckt hat, aber auf der anderen Seite auch gut war, dem Ding einen Namen zu geben), sehr verständnisvolle und liebe Kollegen und gleich morgen einen Termin zur Einzelsupervision. Alles andere kann vermutlich sowieso nur die Zeit heilen. 

(Augen auf bei der Berufswahl, ich sag’s ja immer wieder.)

Tagebuchbloggen September `14

Jeden 5. eines Monats fragt Frau Brüllen: “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” und hat diesen Tag zum WMDEDGT-Tagebuchblogging-Tag ausgerufen. Mit Schrecken stelle ich fest, dass auch hier der letzte Blogeintrag einen Monat her ist. Also wird es höchste Zeit! Was im September so bei Frau Ansku abgeht.

Ich wache um 6.30 Uhr auf und kann nicht mehr einschlafen. Meine Lust aufzustehen hält sich dennoch in Grenzen, ich bin diese Woche allgemein sehr jammerig. Möglicherweise hängt das mit den zwei (!) durchwachten Nächten letztes Wochenende zusammen (Nachtschicht, Jugendliche, vermisst, Polizei, den Rest überlasse ich Ihrer Phantasie)

Um kurz vor 9 Uhr überwinde ich mich dennoch und stehe auf. Um mich wenigstens etwas zu motivieren, suche ich im Netz nach Wellness-Hotels. Ich bin so müde, so erschöpft und Urlaub ist in weiter Ferne, also hoffe ich auf wenigstens ein Wochenende, an dem ich irgendwo in einer schönen Umgebung mit kitschigem Panorama Beine, Seele und sonstige Extremitäten baumeln lassen kann. Heute finde ich jedoch nichts passendes, aber vielleicht haben Sie ja einen Tipp für mich? Nicht zu weit von München, gut mit der Bahn erreichbar, kitschiges Panorama – am liebsten mit See und nicht so ganz furchtbar teuer.

Zwei Tassen Cappu später wird es Zeit fürs Frühstück. Ich habe mal wieder Lust auf etwas anderes als Brot und schwanke noch zwischen Quark mit Zimtpflaumen und Rühreiern. Es wird das Rührei.

Gegen 11 Uhr ist mein freier Vormittag zu Ende, ich muss vor der Arbeit „nur mal eben schnell“ noch in die Geschäftsstelle des Arbeitgebers und einen Stempel auf ein Formular abholen. Wie oft ich in letzter Zeit „nur mal eben schnell“ etwas erledigt habe, was dann zwei Stunnden dauert – ich weiß es nicht mehr. Also los. Den gewünschten Stempel bekomme ich natürlich nicht von der Personalabteilung, sondern ich muss direkt zum Chef gehen. Der telefoniert noch. „Nur mal schnell“. Ebenso „nur mal schnell“ kaufe ich beim Aldi noch drei Becher Creme Fraiche für die Lasagne, nur dass „nur mal schnell“ die Schlange bei der Kasse die Länge hat als wäre heute schon Samstag. Ich brauche einen Kaffee, dringend.

Gegen eins komme ich in der Arbeit an. Ich bin sehr gespannt, denn ich habe meinen Jungs gestern aufgetragen, sofort nach der Schule einzukaufen. Die beiden haben für heute Nachmittag ihre Vormünder zum Essen eingeladen, nur leider haben beide keine Ahnung vom Kochen. Raten Sie doch mal, wer von uns dreien nun am meisten Stress hat, dass bis 15 Uhr ein vorzeigbares Mittagessen auf dem Tisch steht?
(Es war schon gestern schwierig, dass sie sich überhaupt für ein Gericht entschieden. Dann kam meine Kollegin, warf „Lasagne“ in die Runde, also gibt es heute Lasagne, obwohl beide keine Ahnung haben, was das überhaupt ist). ;))

Soweit der Plan. Als ich in der Arbeit ankomme, berichtet mir die Kollegen, dass meine Jungs vorhin ganz hektisch mit dem Rad zum Einkaufen abgezogen sind. Zwar hatten sie es wahnsinnig eilig, meine Anweisung, dass sie die Einkäufe gleich auf dem Heimweg von der Schule erledigen sollen, lief aber dann wohl doch ins Leere. Ich atme tief durch. 2 Hours to go. Endlich sind die Jungs zurück und ich bin sehr stolz auf die beiden, die Einkaufsliste ist komplett auf dem Küchentisch, obwohl Dinge wie z.B. Lasagneplatten darauf standen, die beide noch nie in ihrem Leben gegessen, geschweige denn gesehen haben.

Als ich eigentlich mit dem Kochen beginnen will – schließlich ist es bereits 13.30 Uhr und wir sind überfällig – sind beide Jungs verschwunden. Kind 1 finde ich in seinem Zimmer beim Staubsaugen, was ja an sich und aus gegebenem Anlass schon sehr süß ist, nur eben gerade nicht so zum rechten Zeitpunkt, Kind 2 brüllt mir aus dem Badezimmer zu „Ich komme“. Nun ja, fange ich halt mit Kind 1 an. Ich zeige, wie man eine Zwiebel schneidet, was Knoblauch ist, wie man Zwiebeln glasig anbrät, wie man dann das Hackfleisch dazugibt und es anbrät, bis es braun ist. Ich lasse ihn ein wenig vom Tomatenmark probieren und den Unterschied zu einer normalen Tomatensauce schmecken und ich zeige ihm mittels mehrmaligem Probieren, wie man eine Toomatensauce mit Gewürzen aufpeppen kann. Kind 1 ist voller Begeisterung dabei, probiert alles, sieht aufmerksam zu, was ich mache und weist mich darauf hin, dass noch Salz fehlt. Dann lassen wir die Sauce ein wenig kochen und widmen uns dem Salat. Inzwischen ist Kind 2 aufgetaucht und fragt, ob er etwas helfen kann. Nachdem er zwei Gurken geschält hat, reicht es ihm aber wieder und er verschwindet zum Fernseher. Kind 1 schichtet derweil nach einer kurzen Einweisung (wobei ich selber kurz im Smartphone, Chefkoch – App, kurz spicken musste, ob man mit der Sauce oder den Nudeln anfängt, wie peinlich) ganz alleine die Lasagne in die Auflaufform und ich platze bald vor Stolz.

Dann ist die Lasagne im Ofen und ich lasse Kind 1 ca. alle 10 Minuten in den Ofen spicken, worauf er ganz begeistert ausruft, wie toll und lecker die braune Kruste aussieht. Wir räumen auf und decken den Tisch, hier beteiligt sich auch Kind 2 wieder. Dann stehen die Vormünder vor der Tür. Die Lasagne ist ein voller Erfolg und ich weiß nun, dass ich baldmöglichst wieder mit zumindest Kind 1 kochen muss. Das Essen verläuft sehr angenehm, die Jungs sind zucker und unterhalten sich sehr angeregt mit ihren beiden Vormündern, ich atme tief durch. Das von den beiden Vormündern mitgebrachte Schokoladeneis finden die Jungs dann aber doch nicht so toll, dabei hatten sie sich das extra gewünscht, haha. Wir räumen gemeinsam (!!!) die Küche auf und Kind 1 verteilt den Rest Lasagne an die anderen Jungs und meine Kollegin. Ich räume die übriggebliebenen Lasagnepackungen ins Büro, ich schätze wir können noch gut einen Monat jede Woche Lasagne kochen…

Um kurz vor fünf verabschieden sich dann die Vormünder und ich finde, dass ich eigentlich auch jetzt einen Feierabend verdient hätte, aber ich muss noch bis neun hier ausharren. Also bleibt es bei einer kurzen Zigarettenpause. Kind 1 kommt während der Zigarettenpause zu mir und ich lobe ihn ausführlich für den heutigen Tag. Wir unterhalten uns lange und über vieles, danach will er schlafen. Ich versuche zum gefühlt 1000.sten Mal zu erklären, dass Schlafen am Tag nicht gut ist, weil er dann nachts nicht schlafen kann, Daraufhin will er mit Kind 2 Fahrrad fahren, das scheitert jedoch daran, dass mal wieder Fahrradschlüssel verschwunden sind. Also doch Schlafen, na gut.

Ich erledige ein wenig Büroarbeiten, räume die Küche fertig auf, telefoniere mit Kollegen und Dolmetschern, um Termine zu vereinbaren oder zu canceln und geniesse die Ruhe nach dem Sturm. Später kommt mein dritter Jugendlicher mit vielen Fragen ins Büro. Dann aber fängt er an zu telefonieren in seiner Sprache und ich foppe ihn ein wenig, indem ich ihn darauf hinweise, dass ich jedes Wort verstehe, das er zu seinem Gegenüber sagt. Er erzählt gerade seinem Gesprächspartner, dass er heute eine leckere Lasagne gegessen hat und dass seine Betreuerin die Allerbeste ist. ;))

Zu dieser Zeit ist es tatsächlich schon 20.40 Uhr und meine Kollegin kommt, um mich zum Nachtdienst abzulösen. Wir machen eine kurze – oder auch längere – Übergabe, aber aus der Arbeit komme ich natürlich trotzdem wieder erst um 21.30 Uhr. Irgendwas ist ja immer.

Um 22.30 Uhr bin ich dann auch zuhause, genau rechtzeitig zum Beginn der Heute Show, die aus der Sommerpause zurück ist. Yeah! Zu sehr viel mehr als Heute Show reicht es dann aber auch nicht, gegen 23.15 Uhr fallen mir beide Äuglein zu.

 

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Hab ich mal erwähnt, dass ich Leute total doof finde, die sich über eine Note, die hinter ihren eigenen Erwartungen zurückbleibt, aber trotzdem immer noch gut okay ist, einen Wolf ärgern? Himmelherrgott, es ist nur eine Zahl und es ist ein Bruchteil der Gesamtnote! Es gibt wirklich schlimmere Dinge im Leben…

2,3

Menno. Weil’s so unnötig und doof war und weil ich doch eigentlich so ein gutes Gefühl hatte davor.

Hmpf und weiter. Einen hab ich noch!

Was’n los?

Keine Kommentare, statt wie üblich 15, 22, 27 oder 36 gerade mal 4 neue Beiträge im GoogleReader, keine E-Mails, nicht einmal irgendwelche Anfragen und Erinnerungen von Feiss.buck, meine Farm bei Feiss.buck hab ich auch schon heute morgen komplett abgeerntet… Leute, was ist denn heute los? Hab ich Weihnachten Silvester irgendetwas verpasst oder warum ist es so ruhig heute? Ihr wollt mir doch nicht im Ernst jetzt noch auf der Zielgeraden mein tägliches Unterhaltungsprogramm meine tägliche wohldosierte (20 10 min. Lernen, 10 min. Internet, 20 10 min. Lernen, 10 min. Internet) Ablenkung vom Lernen kürzen, oder? Das wollt Ihr doch nicht, das könnt Ihr doch nicht machen! Am Ende rafft sich noch mein innerer Schweinhund auf und fängt tatsächlich an zu lernen. Das wäre ja noch schöner!

Das muss die nächsten Tage besser werden, wenn ich hier noch meine Prüfungen überstehen soll, ist das klar?

8) 😉

Ein Engelgruss

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Als ich diese Bilder entdeckt habe, musste ich spontan an nicht nur eine, sondern zwei Bloggerinnen denken, aus zwei verschiedenen Gründen. Wer errät, an wen ich gedacht habe und warum? 😉

Ein himmlischer Gruß an alle Bloggersdorfer und überhaupt an alle Leser dieses Blogs, die durch ihre spannenden, lustigen, ironischen, nachdenklichen, kontroversen Kommentare und Reaktionen diesen Blog in diesem Jahr für mich zu so einem besonderen Ort gemacht haben. Danke!

Ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen friedliche, entspannte und einfach nur wunderschöne Feiertage im Kreis der Lieben, viel gutes Essen und jede Menge Harmonie, Freude und leuchtende Augen.

Frohe Weihnachten!

1000 mal kopiert, nie erreicht

Dieses Lied

Der Gesang, das Gefühl, der Schauer, der mir dabei jedes Mal über den Rücken läuft.

Ich weiss nicht, wie oft ich schon bei irgendwelchen gepressten, schlecht gesungenen, missglückten Versuchen in diversen Castingshows das große Zittern bekommen habe – vor Angst.

Wenn Ihr dieses Lied nicht singen KÖNNT, dann LASST ES EINFACH und SINGT EIN ANDERES LIED!

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Der Meinung meiner Familie nach bin ich (öfters immer mal wieder manchmal) eine Zicke. Launisch und egoistisch.

Auf Finnisch gibt es kein Wort für Zicke, ich habe schon mehrere Male hilf- und vor allem erfolglos versucht, finnischen Freunden zu erklären, was eine Zicke ist.

Wenn ich in Finnland leben würde, wäre ich dann keine Zicke?

Advent, Advent…

… mein Schreibarm brennt. Aber das ist jetzt auch schon egal, denn es ist vorbei! Lustig geht anders, das haben Prüfungen wohl so an sich, aber Hauptsache, dieser 4Stunden-Mammut-Marathon ist endlich geschafft und ich lebe noch oder wieder oder überhaupt und ich hab ab jetzt Weihnachten und werde mein Gehirn ab sofort in Glühwein desinfizieren. 🙂

Worauf ich wirklich stolz bin: 😉 Beide meine Mitschreiber Komilitonen sind zwischendurch aufs Klo gegangen und ich hab die ganzen 4 Stunden zurückgehalten durchgehalten. So, liebe Männer! 😀

Das Schönste daran: Ich freu mich irrsinnig auf heute nacht, denn ich werd endlich mal wieder ruhig schlafen können. Ich gehör leider eben zu den Nervöserln, die vor der Prüfung nachts ständig aufwachen. Nur gut, wenn man eine Mutter im Haus hat, die Hobby-Kräuterhexe ist. 😉 Ich kann zwar meistens sofort wieder einschlafen, das ist es nicht, aber erholsamer Schlaf ist trotzdem was anderes.

Last but not least: And the winner is: Phistame, Agichan und Schussel. Gratulation, ihr habt richtig getippt und ich habe mein favorisiertes Thema bekommen, was wollen wir mehr, jippie! Das andere sexy Thema kommt trotzdem dann in der mündlichen Prüfung dran, aber bis dahin ist noch laaaaaaange Zeit. Ich bräuchte dann bitte Eure Adressen, vielleicht schreibt Ihr ja eine kurze Mail, damit die kleine Überraschung von der Weihnachtsfrau auch ihren Weg zu Euch findet. 😉

Oh!

Auf den ersten Blick: nicht sehr schön, so kalt und grau. Und warum eigentlich musste diese schöne, praktische Zeile, wo man zwischen Schreiben, Verwalten etc. wählen kann, nun an die rechte Seite gequetscht werden?

Auf den zweiten Blick: Farbe verändert, blau, und ein bisschen diese lustigen Kästchen hin und her geschoben und jetzt geht es schon.

(geschrieben via QuickPress. Auch wenn ich nicht ganz verstehe, wofür das gut sein soll. Noch nicht einmal Links einfügen kann man hier…)

Mal in die Runde gefragt

Gestern fiel mir plötzlich und ganz unvermittelt mein erstes selbstgekauftes Kleidungsstück wieder ein. Mit „erstes selbstgekauftes“ meine ich nicht etwa den ersten richtigen eigenen Lohn das dauert ja wohl bei mir noch ein Weilchen…, sondern das erste Kleidungsstück, welches nicht Mama für mich ausgesucht hat, welches ich alleine entdeckt, für gut befunden und von Mamas Geld gekauft hab. Ich war damals wohl 13 oder 14 und Latzhosen waren wohl zu der Zeit gerade määääga-angesagt. Beim Spaziergang mit meinen Eltern in der Innenstadt entdeckte ich eines Tages eine gelb-orange karierte Latzhose, mit kurzen Beinen im Set mit einem grünen T-Shirt. Alle meine Lieblingsfarben in einer Klamotte, die musste ich also haben und obwohl meine Eltern von dem Ding glaube ich nicht allzusehr begeistert waren, hab ich mir das Geld dafür erbettelt und bin am nächsten Tag (dann aber alleine!!) in die Stadt, um die Hose anzuprobieren und sie zu kaufen (an dem besagten Tag waren die Läden geschlossen). Und irgenwie betrachte ich dieses bunte Dingens bis heute als meine erste selbst ausgesuchte und selbst gekaufte Hose. Und war natürlich stolz wie Bolle.

Und Sie alle so? Was war Ihr erstes selbstgekauftes Kleidungsstück??

(Kleine Anmerkung: Ja, ich war damals wohl 13 oder 14 Jahre alt, vielleicht auch etwas jünger. Ich denke, dass die meisten Kinder, besonders Mädchen früher anfangen, sich Gedanken um ihre Kleidung zu machen, oder? Aber Ich glaube auch, ich war, bin und werde immer im Leben ein „Spätzünder“ sein. Das ist manchmal gut, manchmal nicht so gut. Aber das ist ein anderes Thema, dazu schreibe ich ein anderes Mal etwas.)

(Kleine Anmerkung 2: Ich finde Latzhosen zu bestimmten Gelegenheiten aber immer noch klasse. Wenn ich tatsächlich jemals mal einen Partner finden sollte und irgendwann mal schwanger werde, dann wird die allerallererste Anschaffung im Hause Ansku mit Sicherheit eine Umstands-Latzhose sein. Und die zweite Anschaffung wird dann eine kleine zuckersüße niedliche Latzhose fürs Kind sein. Das steht schonmal fest.)  😉