Nicht für die Schule, sondern fürs Leben

Einmal, es war so Ende August letztes oder vorletztes Jahr, hat sich in der Arbeit meine humanistische Schulbildung so richtig bezahlt gemacht. Hätte ich ja auch nicht gedacht, aber nicht für die Schule, sondern fürs Leben…!

Ich war im Nachtdienst, es muss gegen Ende des Sommers gewesen sein, das Übliche: Jugendlicher kommt nicht nach Hause. Also rief ich die Polizei, die Polizei kam, nahm die Vermisstenanzeige auf und schaffte es dann plötzlich doch den Jugendlichen auf dem Handy zu erreichen. Die Beamten fragten den Jugendlichen, wo er sei, doch der Junge sagte, er wisse das selber nicht so genau, Westfriedhof, an irgendeiner Trambahnhaltestelle. Wie denn diese Haltestelle hieße, fragten die Beamten nach. Nach einigem Hin und Her stellte sich heraus, es war die Haltestelle „Borstei“. Die Beamten sahen einander fragend an: Wo ist das denn? Noch nie gehört, sagte der eine. Ich auch nicht, keine Ahnung, sagte der andere. 

Oh, sagte ich, da kann ich helfen. Ich war sogar schon mal dort. Die Borstei, ein für Arbeiterfamilien erbautes Wohnquartier mit dem Ziel Arbeit, Wohnen, Einkaufen und Freizeit in Einklang zu bringen. LK Geschichte 2000-2002, sogar mit Exkursion und Besichtigung der Anlage. 

Und die Borstei ist übrigens doch noch ein gutes Stück entfernt vom Westfriedhof. 😉

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s