Von guten Mächten

Ich hab ja zwischendurch immer noch manchmal Heultage, Tage an denen mir das Alleinesein so mächtig an die Nieren geht. Selten sind sie geworden, diese schweren Tage, aber es gibt sie noch (vor allem unter gewissen hormonellen Umständen…). Im Großen und Ganzen aber ist das Gefühl des Alleine-Seins weniger geworden, vielleicht hängt es damit zusammen, dass allgemein einiges weniger und dafür vieles besser geworden ist. Dass ich mehr auf die positiven Dinge achte und sie auch annehmen kann. 

Jedenfalls, trotz allem Guten gibt’s noch Heultage, Tage schwer, zäh und grau. Aber selbst diese Tage werden lichter, das Grau wird etwas heller. Und dann passiert es immer häufiger, dass plötzlich irgendjemand oder irgendetwas mir zeigt, hey Ansku, so alleine wie Du glaubst, bist Du gar nicht. Mir ist in letzter Zeit immer wieder aufgefallen, dass gerade wenn ich wieder in einer grauen Wolke zu versinken drohe, die Gedanken wieder schwer werden, immer auf irgendeine wundersame Weise jemand an mich denkt. Eine Nachricht von einer lieben Freundin, ein Anruf einer lieben Person. Gerade so, als würde jemand mir zeigen wollen, hey Ansku, alles gut. Es gibt nichts worüber Du Dich sorgen musst, worüber Du traurig sein müsstest. Du bist hier geborgen in einem immer fester werdenden Netzwerk. 

Das ist für mich eine sehr neue Erfahrung und diese Erfahrung fühlt sich gerade mal richtig toll an. 

Danke. 

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