Go with the flow

Ich tue mich noch recht schwer mit diesem „Fokus verändern„. Manchmal funktioniert es recht gut, manchmal gibt es Tage die sind zäh, sehr zäh. Ich versuche, ich tue, mache, gehe raus, verabrede mich, aber manchmal hilft einfach gar nichts. So sehr ich auch dagegen ankämpfe. Ich mag nicht mehr kämpfen. 

Heute war ich zum ersten Mal nach drei Wochen erkältungsbedingter Pause wieder laufen. Das erste Drittel der Strecke „lief“ sehr gut, es war toll wieder draußen zu sein. Im zweiten Drittel würde es zäh. Es war immer noch gut zu laufen, aber es wurde anstrengend und ich merkte auch, dass meine Erkältung mir doch noch ein klein wenig in den Knochen steckt. Ich kämpfte, keuchte, fand nicht meinen Rhythmus, jeder Läufer kennt das nach drei Wochen Zwangspause. Ich versuchte mich aufs Atmen zu konzentrieren, auf die Bewegung um meinen Rhythmus zu finden, aber es lief nicht. Dann plötzlich drifteten meine Gedanken ab zu veganer Ernährung, dass ich ja durchaus sehr gerne in Beisammensein mit Vegetariern/ Veganern sehr neugierig bin und gerne deren Gerichte ausprobiere und es mir meistens auch gut schmeckt, ich aber für mich selber gerade mir nicht vorstellen könnte, meine Ernährung komplett umzustellen … Und während ich so meinen Gedanken hinterher hing und grübelte, warum das so ist, merkte ich, dass ich auf ein Mal ganz ruhig lief, es war überhaupt kein Kampf mehr, kein Gekeuche, es war viel leichter, locker, fluffig, im Flow. Und ich hatte nichts dazu getan, es war einfach so passiert. 

Aha, dachte ich mir. So geht das also mit dem Fokus verändern. 

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