Das Gute im Leben am 25./26.09.

Ich las letzte Woche bei einer meiner Lieblingsbloggerinnen einen von Anne Gröner inspirierten Post, in dem es darum ging, die guten Momente im Alltag festzuhalten. Neben all den kleinen und großen Sorgen, den Wehwehchen, die oft den Alltag dominieren und teilweise verfinstern, sich der kleinen Glücksmomente wieder bewusst zu werden. Ich hatte schon oft solche Gedanken dass ich in diesem Blog gerne mehr die „kleinen“ Momente festhalten möchte, die so schnell im Grossen, Ganzen und im Trubel vergessen sind und die doch so viel ausmachen. Erst neulich sagte jemand wieder zu mir, dass wir im Alltag so überflutet werden von Momenten, Eindrücken und Rauschen, dass gar keine Zeit mehr bleibt, zu spüren was macht das mit mir. Daher nehme ich diese Aktion deshalb jetzt zum Anlass, das auch endlich umzusetzen. Mir hilft das Schreiben sehr, auch als Ventil um mich mit Dingen auseinanderzusetzen, die mich traurig oder wütend machen und das ist auch okay so, denn beides gehört zum Leben und damit auch zu meinem Blog dazu. Aber dennoch tut es ja auch mal gut, die positiven Dinge hervorzuheben. 

* Gestern haben die Eltern und ich nochmal den strahlendem Sonnenschein ausgenutzt und waren am Speichersee, danach bei der Finsinger Alm. Ich mag die Weite der Landschaft nördlich der großen Landeshauptstadt so sehr. Den freien Blick bis zum Horizont, die Intensität der frühherbstlichen Farben. Insgeheim denke ich ja manchmal, ich sollte nach Norddeutschland umziehen, aber vorerst tut’s auch das Münchner Umland.


* Ende letzter Woche hatte ich eine sehr schmerzliche, aber auch sehr tiefgehende Erkenntnis. Das war erstmal ein Schock, aber auch vielleicht ein heilsamer. Seit gestern Abend ebbt der Sturm endlich ab, der Weg raus aus dem Chaos wird langsam sichtbar, klarer. Mein Herz schlägt etwas ruhiger, mein Kopf wird klarer, ich spüre wie sich alles entspannt und das ist nach mehreren Tagen ein echter Segen. 

* Als Konsequenz daraus war ich dann auch heute morgen nach dem Nachtdienst (für den Nebenjob) erstmal gemöterlisch beim Bäcker frühstücken. Es gibt dort in der Nähe der zweiten Arbeit einen Bäcker, den ich recht gerne mag und an dem ich auch sonst nach dem Nachtdienst nur schwer vorbeigehen kann. Statt aber mir wie gewöhnlich dort nur etwas mitzunehmen, habe ich mir mein Frühstück heute zum „hier essen“ bestellt und mich in die Sonne gesetzt. Das wird bald nicht mehr möglich sein, wenn der Herbst kommt, von daher habe ich es umso mehr genossen. Außerdem habe ich leider immer noch leichte Probleme mit dem Magen (auch wenn es schon viel besser ist). Die habe ich heute geflissentlich ignoriert und mir einen großen Cappuchino mit Koffein (!) und Kuhmilch (!!) statt wie sonst mit Sojamilch bestellt. Dazu ein Tomate-Mozzarella-Brötchen. Das sind immer noch ganz besondere Momente, wenn ich nach Wochen der Schonkost quasi wieder „normal“ esse und die Geschmäcker wieder völlig neu entdecken kann. Ich hoffe, das bleibt so. 

* Heute habe ich noch zwei Dates mit echten Herzenmenschen und Lieblingsfreundinnen, einmal persönlich, einmal zum Telefonieren. Ich freue mich unglaublich. Reden, Herz ausschütten, gemeinsam weinen, gemeinsam lachen, Seele baumeln lassen.

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