Laut. 

Um ein Trauma zu heilen, braucht es drei Dinge, sagte gestern eine liebe Freundin zu mir: Abstand, um die Dinge sacken zu lassen. Hilfe und fachliche Werkzeuge um die Dinge gerade zu ziehen und aber auch irgendwann wieder Tagesroutine, um wieder am normalen Alltag teilnehmen zu können.

Ich hatte eigentlich schon alles: Abstand, sogar zwei Wochen, und auch fachliche Hilfe (sowohl in der Arbeit als auch privat) um das alles wieder gerade zu ziehen. Die Hilfe war auch sehr gut, eigentlich schien mir alles gut aufgearbeitet und verpackt. Ich habe alles zig Mal mit verschiedenen Leuten durchgesprochen, irgendwann gibt’s auch nichts mehr zu reden. Ich wollte eigentlich nur noch Alltag und Routine, aber es klappte einfach nicht. Deshalb war ich gestern ziemlich verzweifelt und am Ende meines Lateins. 

Manchmal aber auch ist die Lösung so banal, so versteckt, dass man den berühmten Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Dass kein noch so großer Abstand da etwas ausrichten kann, kein Supervisor darauf kommen würde, weil der Schlüssel viel zu banal ist. 

Mein Thema ist „laut“ und ich hör jetzt Harfenmusik.  

(Und bin verdammt froh, dass ich jetzt endlich den Schlüssel gefunden hab.)

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Ein Gedanke zu „Laut. “

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