All about music 

Ich habe letzte Nacht an einer Casting Show teilgenommen und es war toll! Mein Song war ziemlich anders als die der beiden Konkurrenten, ich kannte ihn selber davor nicht, aber trotz kleiner textlicher Unsicherheiten habe ich sowohl von der Konkurrenz als auch von der Jury ziemlich viel Lob bekommen. 

Leider weiß ich nicht, ob ich in die nächste Runde gekommen bin, denn der Sender hat die Sendezeit (bis 22:15 Uhr) um zwei Minuten überzogen (Werbung oder Umbau oder technische Panne beim Ergebnis des Telefonvotings, ich weiß es nicht mehr) und ich bin um 22:17 Uhr aufgewacht. 😔

Aber auch im realen Leben tut sich auch gerade einiges mit Musik und das ist so schön und so bereichernd. Aus einem Dialog zwischen mir und meinem Vater im September:

Vater: Und wie lange gehst Du nun schon zum Gesangsunterricht? 

Ich: Hm, so circa ein Jahr. 

Vater: Und wie viel kostet das? 

Ich: Naja, 50€ pro Stunde. Für Gesangsunterricht ist das nicht teuer. 

Vater: Und wie oft gehst Du dahin? 

Ich: Hm, so wie es meine Zeit mein Dienstplan zulässt. Ich würde sagen drei- bis viermal im Monat. 

Vater: Aber das sind ja dann 150-200€ im Monat! Und was hast Du damit geplant? 

Ich: Ääääh, nichts. Es ist einfach nur ein Hobby….

Vater: Das muss sich doch mal rechnen!! Wann kommt denn Deine erste Platte raus? 

entspann sich nach und nach die Idee, doch einen Song aufzunehmen und meinen Eltern zu Weihnachten zu schenken. Wir haben It Must have been Love von Roxette genommen, ein bisschen abgeändert (der zweite hohe Teil ist derzeit für mich noch nicht machbar.) und dann einfach mal aufgenommen. In der Wohnung meiner Lehrerin, mit einem simplen Aufnahmegerät und in einem Stück, ohne zu schneiden etc. An einem Tag haben wir den Song dreimal aufgenommen und ich kann Ihnen versichern, das ist so ein Adrenalinschub, wenn dann da plötzlich man selber (Ich! Ich selber!) einen Song singt, der vom Klavier begleitet wird und das ganze wird auch noch aufgenommen. Noch schöner war dann nur der Moment, als meine Mama am Weihnachtsabend als sie den Song zum ersten Mal hörte, mich ganz fest in den Arm nahm und Tränen in den Augen hatte.  

It’s all about music, so true. 

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