Tagebuchbloggen Juli ’15

Sonntag, mein letzter Urlaubstag nach zwei Wochen Urlaub. Des nachts wache ich immer wieder auf von komischen Träumen. Und weil ich auf Toilette muss. Irgendwas ist ja  immer. Zum ersten Mal richtig wach bin ich dann ca. 7.30 Uhr, dann lege ich mich aber nochmal hin und schwups, ist es 9.45 Uhr. Ich habe rasende Kopfschmerzen und das ist wahrlich kein schöner Start in den Tag. Ich mache mir also meinen Getreidekaffee, während ich sehnsüchtig auf meine Kaffeemaschine starre, aber Koffein ist derzeit verboten, da ich ein homöopathisches Medikament nehme. Mit meinem Getreidecappu verziehe ich mich erstmal auf die Couch, löse ein Puzzle auf der iPad App und lasse es an diesem letzten Urlaubstag erstmal ruhig angehen. Allmählich bessern sich die Skopdschmerzen etwas und mit klar(er)em Kopf fällt mir auch wieder ein, dass ich noch Wäsche waschen muss und ich befülle die Waschmaschine. Danach trödele ich etwas zwischen Sofa und Küche herum, beseitige die Reste der gestrigen Grillparty mit der Familie, gieße ( viel zu spät, ich habe jetzt erfahren, dass man Blumen bei dieser Hitze immer frühmorgens gießen soll!!!) meine Blumen, mache den Abwasch und kuschele mich zwischendurch immer wieder auf die Couch oder Terrasse. Obwohl es beinahe 12.30 Uhr ist, bis die Waschmaschine fertig ist, vergeht die Zeit wie im Flug. Schließlich hänge ich die Wäsxhe auf der Terrasse auf und packe schnell die Badetasche, damit ich es noch an den See schaffe. Um 16.00 Uhr habe ich Gesangsunterricht und obwohl es inzwischen kurz vor eins ist, entscheide ich mich für den Poschinger Weiher (Unterföhringer See), das ist der mit der weiteren Anfahrt, aber der ist nicht so überlaufen und überhaupt mal eine nette Abwechslung. Gegen 13.20 Uhr komme ich dort an, und erkenne dem See fast nicht wieder. Der letzte Besuch muss also wirklich lang her sein, damals war es sehr ruhig und fast ein wenig spooky inmitten von Bäumen und sehr viel Moos, Schlamm und Algen im See. Jetzt ist da eine größere Liegewiese, ein aufgeschütteter Familiensandstrand, eine Gaststätte… Nun gut, ich suche mir ein schönes Olätzchen abseits und frühstücke erstmal meine mitgebrachte Obst- und Gemüsebox und vertiefe mich in mein Buch. Als es mir zu heiß wird, gehe ich schwimmen.  Während ich langsam und Wasser wäre, schaut mich immer wieder ein kleines Mädchen an, das ebenfalls ins Wasser geht. Irgendwann taucht sie unter und sagt zu mir: Kalt! Kalt! Ich muss Lächeln und sage zu ihr, dass sie aber sehr viel mutiger ist als ich, den sie ist ja schon untergetaucht, während ich gerade mal bis zu den Oberschenkeln im Wasser stehe. Dann schwimme ich los einmal quer durch den See und da wird mir auch sehr schnell klar, warum ich den See nicht wiedererkannt habe: Wir waren letztes Mal auf der ganz anderen Seite. Nachdem ich einmal durch den See geschwommen bin, entdecke ich das lauschige Eckchen mit Schlamm, Moos und Algen und noch vielem mehr, was man wahrscheinlichHab nicht so genau wissen möchte. 

Als ich aus dem Wasser steige, ist es auch Saft schon wieder Zeit für den Heimweg. Die Fahrt nach Hause ist bergauf und anstrengend und natürlich komme ich zu spät zu Hause an und natürlich verpasse ich die Tram zum Singen. 13 nach vier klingele ich. Bei meiner Gesangslehrerin. Die Stunde verläuft großartig, scheinbar macht das heiße Wettee die Stimmbänder weich und geschmeidig und so schaffen wir es tatsächlich Ella Henderssons „Ghost“ einmal komplett durchzusingen inklusive der hohen Parts. Ich bin ziemlich erstaunt über mich und meine Lehrerin ist es wohl mindestens genauso. Auf dem Heimweh hole ich mir noch ein seid bei der Lieblingseisdiele. Dann rufen meine Eltern an, ob ich zum Abendbrot kommen will. Drei Anrzfe und fünf Plsnänderungen später holen mich dann doch meine Eltern ab und wir fahren zur Schwiegerfamilie meines Bruders, um dort noch ein wenig im Garten zusammenzusitzen. Die Freundin von meinem Bruder ist zufällig auch gerade da und es wird noch eine nette Runde mit ein paar Gläsern Weißwein und Quiche und Brotzeit. Irgendwann aber werde ich furchtbar müde, obwohl mir die Hitze den ganzen Tag über bemerkenswert wenig ausgemacht hat und so beenden wir die Runde gegen 21.15 Uhr und fahren nach Hause. 

Sommer, so kann das weitergehen mit uns! (Leider nur muss ich ja ab morgen wieder arbeiten.)

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