Sehnsucht

Ich würde ja so so so gerne wieder mehr und regelmäßiger bloggen, aber erstens würde ich so so so so gerne auch wieder mehr und regelmäßiger lesen-stricken-nähen-Sprachen lernen-mich politisch engagieren und da beißt sich die Katze zum ersten Mal in den Schwanz und zweitens wenn ich dann überlege, worüber ich bloggen soll, dann beißt sich die Katze zum zweiten Mal in den Schwanz.

Ich schreibe gerne über Alltägliches, Geschichten aus dem Leben. Ein Großteil meines Alltags spielt sich in der Arbeit ab und wahrlich, da gäbe es wirklich reichlich Geschichten zu erzählen, ich habe bei uns in der Arbeit ein Buch eingeführt, wo jeder seine lustigsten Erlebnisse mit den Jungs eintragen kann, dieses Buch wird zu 90 % von mir befüllt, anyway, aber Arbeitsinhalte sind eben nicht immer so wirklich blogbar. Das Tagebuchbloggen ist meistens schon auf ein Mindestmaß an Vertraulichkeit heruntergebrochen. Arbeitsthemen sind also superspannend und ich würde gerne sehr viel mehr darüber schreiben, so kunst- und dennoch respektvoll, wie es seinerzeit z.B. Frau Ami getan hat, aber dann ist doch wieder die Hemmschwelle zu hoch. Und als reinen Berufsblog möchte ich das hier auch im Grunde auch nicht haben, Frau Ansku ist noch mehr als ihr Job, auch wenn das momentan vielen – inklusive mir selbst – etwas unglaublich erscheint, ich rede glaube ich auch in der Freizeit zu 60% über meine Arbeit. Nun ja, ich versuche da wieder hinzukommen.

Andererseits nutze ich die Anonymität des Internets gerne, um über Dinge zu schreiben, die mich sehr bewegen, die mit mir zu tun haben. Ich finde es gut, neue Meinungen und Eindrücke dazu zu bekommen, bestenfalls per Kommentar, und das Schreiben selber hilft mir auch, vieles nochmal von einem neuen Gesichtspunkt zu sehen. Dann wieder denke ich, oh das große böse Internet und Du weißt ja dann letzten Endes dann doch nie, wer Deine Seelenergüsse liest und was, wenn das dann doch alles zu viel und zu intim ist…?

Ich würde gerne wieder sehr viel mehr über Literatur und Musik bloggen, wie ich es schon einmal getan habe. 2009 oder so, das ist lange her. Aber dazu müsste ich erstmal lesen und schon sind wir wieder bei Punkt eins, dem mit der Katze und dem Schwanz.

Mir fehlt das Bloggen, sehr sogar, ich würde wirklich gerne wieder täglich, oder zumindest alle zwei Tage etwas schreiben, aber ach, ich weiß auch nicht.

Deshalb lasse ich hier mal ein musikalisches Lebenszeichen. Mein derzeitiger musikalischer Liebling ist Ella Henderson. Ich war total happy, als meine Gesangslehrerin zustimmte, dass wir „Ghost“ singen, aber eigentlich finde ich das ganze Debütalbum ziemlich großartig, unter anderem „Yours“.

Ella Henderson – Yours

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