Gute Vorsätze

Ich wünsche Euch und Ihnen ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr 2015, in dem Träume wahr werden, die Sonne scheint auch wenn sie mal nicht scheint, viele neue Babys geboren werden und auch sonst alles recht plüschig sein wird, ich hoffe Sie sind alle gut rübergerutscht (ohne dabei auszurutschen (so wie ich, zum Glück aber mit glimpflichem Ausgang) und hatten es sehr sehr fein.

Wie üblich gibt es auch dieses Jahr wieder ein paar Vorsätze, nicht sowas wie etwa das schnöde „Friss die Hälfte“, denn sowas klappt bei mir selten bis nie auf Knopfdruck. Oder nur weil Neujahr ist. Um genau zu sein, „Friss die Hälfte“ – oder landläufig auch WeightWatchers genannt – habe ich letztes Jahr im August aus einer Laune heraus angefangen und das hat dann auch ziemlich gut funktioniert. Völlig ohne Druck und Vorsätze.
Hier gibt es traditionell also nur „positive“ Vorsätze. Erstmal aber erzähle ich, was aus den Vorsätzen des letzten Jahres geworden ist:

1. „Nach London reisen.“ Been there, done that. Sogar gleich zweimal und London völlig verfallen.

2. „Berlin sehen und sterben„. Leider auch 2014 nicht in Berlin gewesen. Mag womöglich daran liegen, dass ich das mit der Urlaubsplanung letztes Jahr ein wenig verplant habe…

3. „Urlaub in Finnland machen“. Urlaub? Urlaub?? Siehe Punkt 2.

4. „Stricken lernen“. Bei diesem Punkt kann ich guten Gewissens behaupten, dass ich diesen Vorsatz eingehalten habe. Ich hänge sozusagen an den Nadeln.

5. Aus 2013 schon stammt dieser Vorsatz: „mal wieder eine Sprache lernen“. Leider auch nicht. Schichtarbeit hat für mich auch einige unübersehbare Vorteile, zu den Nachteilen gehört jedoch auch, dass es mit einem unregelmäßigen ständig wechselnden Dienstplan enorm schwer ist, regelmäßige (!) Freizeitaktivitäten wie Kurse und Gruppen zu planen. Oder ich hab es noch nicht raus, wie auch immer. Neues Jahr, neues Glück.

6. „Ich möchte – jetzt wo monatlich ein festes Gehalt auf meinem Konto eingehen wird – bewusster einkaufen“. Auch diesen Vorsatz habe ich so gut es mir möglich war eingehalten. Ich greife im normalen Supermarkt meistens zu Bio-Produkten (wenngleich ich auch ein gesundes Misstrauen gegenüber dem Siegel „Bio“ habe und mich da noch viel mehr informieren muss/ möchte) und wenn ich gerade Zeit habe, mache ich beim Einkaufen auch den Umweg zum Bioladen. Beim Schreiben fällt mir auf, dass ich nicht das Gefühl habe, dass ich deutlich mehr für Lebensmittel ausgegeben hätte als die Jahre davor.
Besonders aber liegt es mir am Herzen, weniger Produkte im Internet zu bestellen und mehr den Einzelhandel zu unterstützen. Dabei achte ich auch darauf, so viel wie möglich in kleinen traditionellen Geschäften zu kaufen und weniger bei großen Ketten. Manche Marken für z. B. Kleidung sind leider nur im Netz bestellbar, aber wo es geht kaufe ich im Laden. Besonders stolz bin ich, dieses Jahr kein einziges Buch beim großen Online-Versandhaus bestellt zu haben. Früher habe ich vor allem Fachbücher ohne groß zu suchen einfach schnell im Internet bestellt, aber meine Buchhändlerin im Lieblingsladen um die Ecke kann das mindestens genau so schnell und meistens plaudern wir beim Bestellen noch etwas, was immer sehr nett ist. Lediglich einmal habe ich ein Buch quasi über das große Online-Versandhaus bei einem Drittländer bestellt, weil ich ein gebrauchtes haben wollte.
Mir ist das sehr wichtig und 2014 habe ich diesbezüglich schon einige Schritte in die richtige Richtung gemacht, aber all das ist noch stark ausbaufähig.

Die Vorsätze-Bilanz für 2014 ist also durchwachsen, ich nehme daher Vorsatz Nr. 2, Nr. 3, Nr. 5 sotien on Teilen Nr. 6 mit in diesel neie Jahr. Das ist eigentlich schon einiges an Programm, zumal ich zuallererst mir die nächsten Monate meine Wohnung fein herrichten werde, genauso wie ich sie mir seit langer Zeit erträumt habe. Die Tine Wittler in mir drängt sehr danach sich endlich ausleben zu dürfen.

Daneben gibt es also für 2015 nur zwei ganz kleine neue Vorsätze, wobei so ganz neu sind feie auch nicht, sie würden nur bisher nicht aufgeschrieben.

1. eine Fernreise machen. Seit Thailand bin ich da sehr angefixt, am liebsten möchte ich einmal Afrika sehen.

2. mich politisch engagieren. Ob im kleinen Verein, in einer Organisation oder einer Partei steht dabei momentan noch völlig offen. Ich bin ja meistens eher so für das Helfen in meinem kleine Kosmos, aber seit ich das beruflich mache, merke ich immer mehr, wo die dicken Halen im System sitzen und gegen die hilft scheinbar nur Schwarmintelligenz.

Auf geht’s in ein neues spannendes Jahr.

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2 Kommentare zu „Gute Vorsätze“

  1. Zum Thema Sprache lernen: Ich habe jetzt Polnischunterricht via Skype und bin entzückt! Und da ich quasi jede Stunde individuell planen kann, wäre das auch mit Schichtarbeit unproblematisch. Ich bin mir nicht sicher, wie das mit einer ganz neuen Sprache ist, aber Versuch macht kluch?

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