Die freie Zeit

Ich geniesse meine freie Zeit nach der Arbeit gerade unglaublich. Es ist ein völlig neues Lebensgefühl, nach der Arbeit heimzukommen und dann auch wirklich frei zu haben. Keine To Dos mehr. Keine Gedanken mehr beim Faullenzen am Wochenende, ob ich mein Pensum für das Studium noch schaffe, wenn ich mal eine Stunde in der Sonne liege und lese. Oder Freunde treffe. Oder einfach nur spazierengehe. Oder zur Chorprobe. Auch bin ich ab heute als Fachkraft, als Sozialpädagogin, bei meinem Arbeitgeber angestellt, alles in allem also wunderbar. Die Studentenzeit ist nun endgültig vorbei und das ist gut so.

Als ich aber gestern bei Herrn Nummer Neun seinen Blogpost über seine arbeitsfreie Zeit las, musste ich sehr schmunzeln. Auch hier war es die letzten zwei Wochen nicht sehr viel anders. Was hatte ich mir für die Zeit „nach der Bachelorarbeit“ alles vorgenommen! Da waren unter anderem:

  • Schränke ausmisten
  • Das Bad putzen
  • Eine tolle Tasche nähen
  • Für meine Familie und Kollegen kochen und backen.
  • Jeden Tag frisch kochen und viele tolle neue Gerichte ausprobieren
  • Sport treiben
  • viel – und vor allem Geistreiches!! – bloggen
  • Stricken lernen

Getan habe ich:

  • Ein Mal mit meinem Vater gekocht
  • Einen Flug nach London gebucht
  • Aufgeräumt, Fenster geputzt und Staub gewischt, allerdings sieht man davon schon wieder nichts mehr
  • In meinem Sessel gesessen
  • Gestrickt
  • Gehäkelt
  • In der Sonne geschlafen
  • Das eine oder andere Mal joggen gewesen
  • Viel zu viele Stoffe fürs neue Täschchen geshoppt. Wolle auch…
  • Zum ersten Mal seit langer Zeit einen Sonntagsausflug an den Chiemsee unternommen.

Zu mehr war und bin ich nicht fähig, nach der Arbeit umgibt mich momentan stets eine bleierne Trägheit. Auch die Lust zu arbeiten hält sich noch in Grenzen, allerdings ist das immer wie weggeblasen, wenn ich dann tatsächlich in der Arbeit bin und die Jungs und Kollegen sehe. Richtigen Job gewählt. 😉 Aber hey, das wird sich alles noch einspielen. Und so lange sitze ich einfach noch ein wenig im Sessel und trinke noch einen Kaffee, diese Woche ist nämlich Spätschicht angesagt und ich mag diese entspannten Vormittage unglaublich. Aber über die Vor- und Nachteile der Schichtarbeit schreibe ich ein anderes Mal.

 

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