Tagebuchbloggen 5. September

Es ist mal wieder der 5. eines Monats und Frau Brüllen fragt: “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” und hat den 5. eines jeden Monats zum Tagebuchblogging-Tag ausgerufen. Mir hat es schon damals während der Projektwoche großen Spass gemacht, also möchte ich auch heute wieder von dem täglichen Chaos im Hause Ansku und den dazugehörigen Belanglosigkeiten berichten. ;)

Dieser Tagebuch 5. vergeht sogar noch ereignisloser als der August. Heute muss ich nicht arbeiten, wache aber trotzdem um 7.50 Uhr auf. Eigentlich ja gut, wäre es nur gestern bei der Foto-Show des Bruderherz nicht so spät geworden. Ich stehe trotzdem auf und mache mir einen Kaffee. Dann beschließe ich aber doch, einen Spaziergang zum Bäcker zu machen. Es ist strahlender Sonnenschein und die frische Luft vertreibt die Müdigkeit hoffentlich besser als Kaffee. Ich laufe also los und hole mir ein Croissant, ein Sandwich und einen Nudelsalat. Wieder zuhause sitze ich eine halbe Stunde auf der Terrasse und lese mein neues Buch „Die Tigerfrau“. Bereits auf den ersten Seiten schon sehr spannend und fesselnd! Nach einiger Zeit setze ich mich an den PC und erledige einige liegengebliebene Dinge, Überweisungen, drucke Chornoten und ein Konzept für eine Leseweisung mit einer Jugendlichen morgen aus und begreife endlich, wie ich an mein Semesterticket komme. Ist das irre, da studiere ich 2 Studiengänge in über 10 Jahren und im allerallerletzten Semester gibt’s ein Semesterticket.
Darüber vergeht natürlich wieder viel zu viel Zeit und als ich die zweite Tasse Tee geleert und den Laptop zugeklappt habe, ist schon nach 12 Uhr. Oh mein Gott, so viel Zeit wollte ich bei dem strahlenden Wetter nicht in der Bude zubringen. Daher beschließe ich schnell im Nähstübchen weiterzuarbeiten und dort zu erledigen, was zu erledigen ist – ein Auftrag, der dringendst auf Fertigstellung wartet. Dann aber rächt sich die kurze Nacht auf gar grausame Weise und ich wanke statt an den Nähtisch ersteinmal ins Bett. Dort bekomme ich in den nächsten zwei Stunden nicht besonders viel hin, zu müde zum Wachsein, zu wach zum Schlafen, wie ich es liebe…
Gegen 15 Uhr bin ich wieder einigermaßen fit und endlich im Nähstübchen. Es bringt mich ein bisschen zur Verzweiflung, weil ständig irgendein Teil fehlt und sobald ein Teil, Stoffstück, Anleitung wieder aufgetaucht ist, fehlen an andere Stelle die Stecknadeln. Aber ich schaffe dann doch noch etwas, packe gegen 15.30 Uhr endlich meine Beachtasche und mache mich auf den Weg zur Isar, um die letzten Sommersonnenstrahlen zu genießen. Ich finde ein ganz traumhaftes Plätzchen an einer Böschung bei einem Baum direkt am Wasser.

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Nicht furchtbar bequem, aber herrlich ungestört. Dort verbringe ich zwei Stunden mit Lesen, aufs Wasser starren und dösen – einfach herrlich. Als die Sonne langsam hinter den Baumwipfeln verschwindet mache ich mich auf den Heimweg und von dort aus in einen nahen Biergarten, um einen Salat zu essen. Ich finde das furchtbar gemütlich, alleine auszugehen und sitze unter den Kastanien, trinke eine Weinschorle, lese das spannende Buch weiter und beobachte Leute und die langsam einbrechende Abenddämmerung. Nach dem Essen bin ich eigentlich schon bettmüde, schaue aber Zuhause noch „Der Teufel trägt Prada“. Eigentlich wollte ich es für heute dabei belassen, aber als ich im Internet nach einem Tutorial suche, wie man Knopflöcher näht, muss ich das doch sofort ausprobieren, hilft ja alles nichts! Ziemlich gut geworden für das allererste Knopfloch, finde ich!

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Das war ein absolut langweiliger, belangloser und ferienfauler Tagebuchblogging-Tag, der aber sehr schön und vor allem sehr sonnenverwöhnt war. Ich hoffe dennoch, es hat Euch trotzdem ein bisschen gefallen und unterhalten! Bis zum nächsten Tagebuch-Fünften!

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