Erwischt!

Oh je, heute ist es passiert. Heute in der Uni sprach mich in unserem Studentencafé eine Studentin an, die ich nicht kannte. Ob ich denn in einem Chor singen würde? Ja, erwiderte ich, das tue ich – inzwischen – aber warum sie das denn wissen wollen würde? Naja, sie hätte mich neulich im Park auf dem Weg von der Uni zum Bahnhof gesehen und eben auch singen gehört. Zum Glück fügte sie noch schnell hinzu, dass es sehr schön geklungen hätte. Ich habe scheinbar sehr inbrünstig gesungen, hätte mich total unbeobachtet gefühlt. Uffa, fühle Dich niemals unbeobachtet!

Das musste ja irgendwann passieren, voll erwischt sozusagen. Ich freue mich dennoch über das Kompliment. Sollten Sie Frau Ansku mal zufällig auf der Strasse begegnen, Sie haben sie früher schon selten ohne ein Lied auf den Lippen angetroffen und heute seltener den je! Seit der Erfüllung meines Neujahrsvorsatzes ist Singen sozusagen zur Sucht geworden. Ich habe inzwischen auch einen sehr netten Chor gefunden und freue mich auf die Proben immer schon zwei Tage vorher. Diese vielen Stimmen, die dann plötzlich zu einer Harmonie verschmelzen, sagenhaft! (Nicht, dass ich großartiges Wissen über Harmonien hätte, aber es hört sich so toll an.)

Ich bin so froh, dass ich mich endlich überwunden habe, dieser Leidenschaft nachzugehen. Die Hemmschwelle, vor fremden Leuten zu singen war riesig, schien beinahe unbesiegbar, aber das mehr oder weniger überwunden zu haben fühlt sich großartig an!

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