Tagebuchbloggen II

Versprach ich gestern eine arbeitsfreie langweilige Ferientagebuch-Woche, so muss ich das heute doch etwas revidieren. Ausnahmsweise bin ich heute doch wieder bei den Herzkollegen im Einsatz – ich kann mich einfach nicht trennen. 😉 Netterweise darf ich nämlich die allerliebsten Kollegen nun als „Fachkraft“ weiterhin ab und zu bei Bedarf unterstützen und bekomme sogar noch Geld dafür. Heute ist so ein Tag.

6.45 Uhr: Der Wecker klingelt. Ich stehe auf und gehe ins Bad.

6.50 Uhr: Nach nur einer Woche Ferien bin ich das frühe Aufstehen definitiv nicht mehr gewohnt. Grande desaster! Zurück ins Bett und noch 10 Minuten dösen.

7.00 Uhr: Ich wollte eigentlich um 7.15 Uhr an der Trambahnhaltestelle sein??

7.32 Uhr: An der Trambahnhaltestelle.

7.51 Uhr: Waaaaah, das wird knapp.

8.25 Uhr: In der Arbeit.

8.30 Uhr: Eigentlich sollten die Jugendlichen jetzt da sein. Ich hatte ja schon Panik, dass ICH zu spät bin…

8.40 Uhr: Warten auf die Jugendlichen

8.50 Uhr: Interessante Gespräche am Küchentisch. Still waiting for the Jugendliche.

9.00 Uhr: Jugendliche da.

9.30 Uhr: Oh, wirklich eine sehr nette Gruppe. Die bleierne Müdigkeit weicht allmählich und die Arbeit fängt an, Spass zu machen.

10.50 Uhr: Pause

11.15 Uhr: Weiter im Text

11.30 Uhr: Hä? Das nächste Spiel sollte eigentlich ich anleiten, jetzt macht das der Kollege? Na, auch gut. Ich lehne mich entspannt zurück.

12.00 Uhr: Holla! Die Gruppe bleibt freiwillig noch um einen Film zu schauen!

12.15 Uhr: Mittagspause!

12.20 Uhr: Angeregte Gespräche am Küchentisch. (I love my job!)

13.00 Uhr: Brutalstes Suppenkoma, wenngleich auch ohne Suppe. Ich klappe zusammen, so viel Arbeit und so frühes Aufstehen bin ich nicht scheinbar mehr gewohnt. Eines der Dinge, die ich an meiner Arbeit liebe ist, dass es bei uns keinen Menschen stört, wenn man sich kurz ins Nebenzimmer verkrümelt und sich fünf Minuten langlegt. Selbiges tue ich jetzt.

13.15 Uhr: Huch, eigentlich wollten wir ja Mittagessen gehen. Naja, jetzt erledigt der Kollege erstmal ein paar Anrufe. Plötzlich haben irgendwie alle etwas zu tun. Ich lese währenddessen.

14.00 Uhr: Mittagessen. Schnell zum Supermarkt einen Salat holen. Und dann noch schneller essen.

14.30 Uhr: Die zweite Gruppe von Jugendlichen sollte eigentlich jetzt da sein…

15.00 Uhr: Zweite Gruppe ist da. Also dasselbe Programm noch einmal.

16.15 Uhr: Pause und interessante Diskussionen über Reichtum am Küchentisch

17.00 Uhr: Die Jugendlichen verlassen dankbar (!) und total glücklich (!!!) unsere heiligen Hallen. So darf es gerne öfters sein.

17.30 Uhr: „Kurze“ Auswertung des Tages

18.00 Uhr: „Kurz“ können wir irgendwie nicht…

18.15 Uhr: Die Damen des Hauses verabschieden sich zur After-Work-Party. Ich verdrücke still und heimlich ein Tränchen, verquatsche mich aber dann noch gut eine Stunde mit dem Herzkollegen. Auch gut!

19.45 Uhr: Fertig gequatscht. 😉 Ich bin müde und hungrig, aber glücklich.

19.50 Uhr: Ich muss jetzt sofort etwas essen, sonst schaffe ich es nicht bis nach Hause.

20.00 Uhr: Noch zu Ladenschluss schnell ins Kaufhaus springen um ein ausgegangenes Garn nachzukaufen. Leider ohne Erfolg.

20.04 Uhr: Hunger!!!! Zuhause wartet zwar ein Topf Nudeln auf mich, aber ich krieche inzwischen auf dem Zahnfleisch und gönne mir doch noch ein Mini-Pizza am Bahnhof

20.30 Uhr: Es regnet.

20.31 Uhr: Ich beschließe von der Ubahn nach Hause zu laufen… Ich brauche noch ein wenig Zeit zum Nachdenken.

20.50 Uhr: Nass und Zuhause. Ich glaube, ich koche heute doch nicht mehr. Und schiebe dekadent eine Pizza in den Ofen. Nebenbei noch etwas Aufräumen und Müll rausbringen.

21.15 Uhr: Abendessen, Duschen, Bett. Ich bin k.o. Aber morgen ist ja gottseidank wieder ein ruhiger „richtiger“ Ferientag. 😉

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