Reisebericht Lisboa – Tag 2

Heute geht es los, Lisboa! Ich freu mich. Geplant war, dass meine Gastgeberin zunächst am Morgen die entzückenden Kinderlein in die jeweiligen Bildungseinrichtungen verfrachtet, ich währenddessen ausschlafe, dann wollten wir frühstücken und losziehen zur Stadtbesichtigung. Ich hätte also ausschlafen können, hätte… ja hätte da nicht um kurz vor sieben dieses entzückende dreijährige Mädchen vor meinem Bett gestanden und mir ganz stolz das Stickerheft gezeigt, dass ich ihr am Abend vorher geschenkt hatte. Kaffee wäre natürlich besser gewesen, aber Spielzeug ist ja imimerhin ein Anfang, oder? 😉 Spätestens da war es jedenfalls um mich geschehen und ich bis über beide Ohren verknallt in das kleine Frollain, leider jedoch war es spätenstens da auch mit meiner Nachtruhe vorbei. Also stand ich auf und wir frühstückten mit den Kindern. Ich bekam endlich den langersehnten Kaffee und konnte dann während die Kinder in die entsprechenden Bildungseinrichtungen verfrachet wurden, gemütlich duschen. Danach ging es los in die Stadt. Wir begannen am Marktplatz, der umgeben ist von wunderschönen Gewölbegängen.

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Durch einige Hintergassen führte mich meine Gastgeberin durch einige kleine Straßen und Gässchen, bis wir plötzlich vor einem wunderbaren kleinen Laden standen, in dem Bonbons und Lutscher von Hand gefertigt wurden. Man konnte dabei zusehen wie zwei Männer mit unglaubelich geschickten Händen die Bonbons formten und das taten wir für sicherlich gut eine halbe Stunde inklusive Bestaunelung der unglaublich vielen Bonbonformen, -früchten und Lutscher, die es dort im Laden gab.

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Diese grosse Schnecke wurde geformt, während wir im Laden waren. Sie besteht aus etlichen verschiedenfarbigen Bonbonsträngen, die dann nebeneinandergelegt und zusammen mit den weißen Strängen kunstvoll zu dieser grossen „Wurst“ gerollt wurden. Die „Wurst“ wird dann so lange gerollt, bis sie ganz dünn ist und dann aus dem dünnen Ende die Lutscher geformt. Das war so spannend!

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Aber auch solche Lutscher gab es in dem Laden, möchte jemand noch eine Rose? 😉

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Dann gingen wir weiter durch die eleganten Strassen von Chiado, wo es viele Geschäfte und schicke Cafés gibt. Unter anderem gingen wir die Rua Aurea entlang, an der sich viele Juweliere und Goldschmiede niedergelassen haben. Schliesslich kamen wir zu dieser interessanten Attraktion:

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Das ist tatsächlich ein Aufzug, mit dem man in den oberen Teil der Stadt fahren kann. Zuerst fanden wir den Eingang nicht, und als wir schon dachten, dass der Aufzug nicht (mehr) fährt, da fanden wir ihn doch und fuhren flugs-flugs nach oben. Und so sah das dann von oben aus:

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Dieses höhergelegene Viertel heisst Baixa, und ist noch entzückender als das vorige. Es gibt ganz kleine, urige, wunderschöne Plätze, kleine, entzückende Kirchen.

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Und hier sah man auch ganz deutlich, was Lissabon und Portugal so einzigartig macht: Seine Häuser. Die Fassaden dieser beiden hübschen Altbauten sind mit Fliesen beklebt. Ich weiss nicht, ob ich wirklich in so einem Haus leben wollen würde, aber hübsch sieht es irgendwie schon aus, vor allem wenn man mehrere solcher bunten Häuser nebeneinander sieht.

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Vor lauter Staunen sollte man in Lissabon aber doch ab und an auch einmal auf den Boden schauen, denn auch die Böden sind unglaublich hübsch bepflastert. Aber sehen Sie selbst!

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Und es lohnt sich auch immer wieder, während man dort oben in Bairro Alto herumspaziert, den unglaublichen Ausblick zu geniessen. Wir sind inzwischen in Bairro Alto angekommen, direkt neben Baixa. Das war ursprünglich das Arbeiterviertel von Lissabon und beherbergt viele kleine süße Arbeiterhäuschen, inklusive der für den Süden so typischen Kulisse mit Wäsche vor den Fenstern. Spätestens, wenn ich Wäsche vor Fenstern sehe, spätestens dann bin ich immer im Süden angekommen und in Urlaubsstimmung.

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Irgendwann gönnten wir uns eine kleine Mittagspause bei Starbucks. Wenn man deutsche und besonders Münchner Verhältnisse gewohnt ist, ist der in Portugal fast schon bezahlbar, also hatten wir jeder ein kleines feines Mittagessen und einen stärkenden Caramel Macchiato, twitterten dank WLAN ein wenig und ruhten uns von den anstrengenden Märschen aus. Und genossen diesen Ausblick. 😉

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Der Starbucks befand sich übrigens in diesem Bahnhof, in Rossio. Auch wieder so ein Schmuckstück, wow!

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Am Nachmittag mussten wir noch einige Einkäufe und Besorgungen erledigen und fuhren u.a. in ein Einkaufszentrum. Später trennten wir uns für ein paar Stündchen, weil meine liebe Gastgeberin und Touriführerin einen Termin hatte. Mich zieht es ja immer magisch ans Wasser, deshalb ging ich nocheinmal zurück zum Marktplatz am Fluss, fotografierte und genosse die Abendsonne. Diese Szene fand ich irgendwie sehr nett mit dem alten Mann, der so nachdenklich an den Pfosten gelehnt steht, das musste ich einfach schnell fotografieren.

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Und hier der Platz einmal aus der anderen Richtung, mit Fluss. Hach. Ich sass auch noch ein Weilchen am Fluss und genoss Sonne, Wasser und das Gefühl, Urlaub zu haben und hier so nett aufgenommen worden zu sein.

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Dann lief ich noch ein Weilchen durch die Straßen und Gassen, eigentlich auf etwa denselben Wegen die wir schon zuvor gelaufen waren, aber auch durch ein paar Seitenstraßen, die wir vormittags nicht genommen hatten. Und mit viel mehr Zeit zum Fotografieren:

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Und dabei gab es immer wieder so entzückende, stimmungsvolle Ecken, Plätze, bunte Häuser und Aufgänge. Lissabon ist auch irgendwie so ein permanentes Auf und Ab. 😉

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Tja, und dann führte mein Heimweeg so gaaaanz zufällig auch nocheinmal am Fluss vorbei, vorbei an diesem gemütlichen Fleckchen… iPhone 256

… und liess mich ncoh einen letzten Blick auf den Fluss erhaschen, bevor ich zu meiner Gastgeberin und Touriführerin und den entzückenden Kindern nach Hause fuhr.

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Das war Tag 2, das waren schon ganz schön viele Eindrücke, oder? Na, das war NUR Tag 2, morgen geht es munter weiter, warten Sie nur ab!

Stay tuned und stay gespannt!

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Ein Gedanke zu „Reisebericht Lisboa – Tag 2“

  1. woooooow! Ich beneide dich grad nicht nur um den Besuch bei der Gastgeberin…

    ich frag mich ja immer, wie die Einheimischen sich in so einer überwältigen Stadt fühlen, für sie ist dieser wunderschöne Wahnsinn ja normal.

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