Lebensberatung á la Vater Ansku

(Irgendwann vor ein paar Wochen)

Sollte irgendjemand hier ebenfalls gelegentlich an sich selbst dem Leben, den eigenen Plänen und Zielen oder der Welt ganz allgemein zweifeln, dem empfehle ich wärmstens, zum Ansku-Papa zu kommen. Der Ansku-Papa schafft es in schöner Regelmässigkeit, die Ansku mit wenigen Fragen wieder auf den Boden der Nüchternheit Tatsachen zurückzuholen. Ist die Ansku mal wieder höllisch verschwurbelt und extremst schwankelmütig zwischen „Soll ich x machen?“ „Oder doch lieber y?“, schafft er es mit einigen nüchternen, aber klaren Fragen Dich drauf aufmerksam zu machen, dass Du vor Schritt B ja eigentlich Schritt A tun solltest und die Ansku denkt sich nur noch leisestillundheimlich, dass sie das ja durchaus auch selber hätte merken können, dass A vor B kommt. Ist die Ansku mal verzweifelt und weiß nicht, wie und warum und was und was nicht sie eigentlich will, sagt der Ansku-Papa ganz erstaunt: „Ansku, ich verstehe Dich nicht. Warum machst Du es nicht einfach so.“ und päng, Du weisst wieder was Du so lange erfolgreich verdrängt hattest und was doch so einfach wäre ist.

Zurück auf dem Boden der Tatsachen. Soll ich darüber nun froh sein, dass der Ansku-Papa so knallhart glasklar ist, wie er ist? Manchmal weiß ich es nicht so ganz…

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2 Kommentare zu „Lebensberatung á la Vater Ansku

  1. Aber sicher solltest du froh sein. Mein Papa schwebt hoffnungslos in den Wolken. Für ihn existiert ein Job nur zum Geldverdienen und daher stellt sich nicht die Frage, was man gerne machen würde, sondern was am einträglichsten ist. So hat er mich die ganze Teenager- und Twen-Zeit (eigentlich immer noch, in schöner Eintracht mit meiner verrückten Schwägerin) mit Vorschlägen wie „Studier doch Jura“ oder „Mach doch BWL und werd Unternehmensberater“ oder „warum wirst du nicht Boss bei Firma XYZ, ganz egal, Hauptsache du verdienst einen Haufen Kohle.“ Was dahintersteckt und ob ich das machen wollte – egal. Der irrste Vorschlag (neben der Unternehmensberaterkarriere in China!) war: „werde doch Bundeskanzlerin, du redest doch so schön“…*autsch*

    Also, sei froh, daß dich dein Papa machen läßt und dich manchmal auf den Boden zurückholt. Sehr nützlich eigentlich. Meiner ist in Wolkenkuckucksheim und da ich selber so hoffnungslos unpraktisch bin, hilft das nicht weiter.

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  2. aber hallo. natürlich. sei dankbar 🙂
    meine mama war auch so. die hatte immer den durchblick, der mir so oft gefehlt hat. du glaubst gar nicht, wie sehr mir das fehlt.
    also freu dich, dass der ansku-papa so ist. nicht jeder hat so elter(n) 🙂

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