Frei

Noch jemand da?

Es fehlt mir, das Bloggen. Sehr. Es fehlt auch nicht an Geschichten, die ich zu erzählen hätten, an Bloggenswertem. Einzig, es fehlt an der Zeit (und am PC).

Das Semester hat wieder angefangen und ich bin sehr sehr glücklich darüber. Mein Studium, der Job, alles füllt mich aus. Sowohl wortwörtlich, als auch im übertragenen Sinne. Die Tage sind voll, die Abende auch und inzwischen die Wochenenden auch. Aber es füllt mich auch seelisch aus. Da ist auch nach einem zehn-Stunden-Tag in der Uni abends noch eine tiefe Zufriedenheit. Mehr als oftmals nach einem sieben-Stunden-Tag im Büro. Manchmal höre ich meine KomilitonInnen jammern, dass sie so viel zu tun hätten oder dass sie nur einen freien Tag die Woche hätten. Zuerst muss ich ein bisschen innehalten, um nicht entsprechende Auszüge aus meinem Wochenplan zu entgegnen, aber dann denke ich mir, dass ich ja früher genauso war und dass ich bereits ein schönes Studium mit vielen freien Tage genossen habe. Und dann lächele ich in mich hinein und denke mir, dass eigentlich für mich jetzt, momentan, in dieser Situation alle Unitage wie freie Tage sind, weil ich es jeden Tag aufs Neue so sehr genieße, etwas tun zu dürfen, was mich so ausfüllt und so sehr zufrieden macht. Ich weiß, dass das furchtbar kitschig und pathetisch klingt, aber es ist einfach so, dass ich abends so ein kleines unglaublich zufriedenes Klopfen in der Brust fühle, wenn ich in der S-Bahn nach Hause sitze.

Eigentlich, so gesehen, habe ich also momentan drei Tage die Woche „frei“. Und das ist so gut so.

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2 Kommentare zu „Frei

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