Das Zweit-Semester-Gefühl

Dieses Semester kommt mein Kopf nicht zur Ruhe. Das ist dieses Zweitsemester-Gefühl, wenn man irgendwie gerade angefangen hat und doch schon mitten drin steckt. Ich kenne das. Wenn alles noch nicht Fleisch ist, aber auch nicht mehr Fisch. Wenn man einerseits mitdiskutieren soll, aber andererseits doch noch gar nicht mitdiskutieren kann. Wenn eine gelöste Frage nur zehn weitere Fragen aufwirft. Warum bin ich hier? Was wird hier von mir erwartet? Was will ich und was ist meine Aufgabe? Was soll das? Warum denn unbedingt so und nicht anders? Und überhaupt wofür das alles?

Vieles was ich hier tagtäglich lerne und je mehr ich sehe, erkenne und verstehe oder auch nicht verstehe, löst schleichend und oft lange unbemerkt etwas in mir aus. Vieles davon ist so tiefgehend und rüttelt und wackelt an meinen bisherigen Überzeugungen und Einstellungen, viele meiner Überzeugungen bin ich aber (noch) nicht bereit über Bord zu werfen. Ich suche nach Antworten und finde Fragen, Fragen und noch mehr Fragen. Und manchmal ist das alles so abstrakt, dass ich es selber kaum in Worte fassen kann. Und mich wieder frage was, warum und wieso eigentlich das alles?

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