Alte Bekannte

* Vor ungefähr zwei Wochen, am Freitag meiner letzten vollen Arbeitswoche, komme ich frühmorgens ins Büro und finde in meinem Postkasten eine Nachricht einem mir bekannten Absender, allerdings aus einer völlig anderen Abteilung der Firma. „Sind (Bist) Sie (Du) die Blogger-Ansku?“ Ja, die bin ich. Es war der werte Ehegatte einer mir persönlich bekannten, leider inzwischen nicht mehr aktiven Bloggerin. Ich hatte das irgendwie geahnt, aber war mir nie sicher. Also hat er mich gefunden, weil ich im Intranet einen Literaturtipp abgegeben hatte, der war mit Photo. Jetzt ist klar, wir arbeiten beide für dieselbe Firma und es wird vermutlich bald mal ein Wiedersehen geben nach langer Zeit.

+ Ungefähr zu derselben Zeit, ein oder zwei Tage davor oder danach gehe ich etwas müde und gedankenverloren abends von der Arbeit zur Sbahn. Weil der Abend so schön warm ist und ich noch einige wenige Minuten Zeit bis zur Abfahrt meiner Bahn habe, warte ich vor dem Bahnhof. Eine Frau mit Kinderwagen und Hund kommt näher, ich bin aber in Gedanken schon bei der nächsten Veranstaltung und registriere sie kaum. Plötzlich spricht mich die Frau an: „Ansku, bist Du es?“ Ich blicke sie an, muss kurz überlegen – mein Gedächtnis für Namen ist hervorragend, dagegen das für Gesichter eine Katastrophe – und erkenne meine Grundschulklassenkameradin. Wir haben ins ca. achtzehn Jahre nicht mehr gesehen.

* Für uns FHler hat seit knapp anderthalb Wochen das Sommersemester angefangen und zwar mit einem grossen zweitägigen Planspiel. Bei der Anwesenheitskontrolle höre ich plötzlich von dem männlichen Wesen, das vor mir in der Schlange steht, einen Namen, der mir bekannt vorkommt. Ich schaue ihn an, kann aber kein mir bekanntes Gesicht – siehe oben – entdecken und denke mir, dass es vielleicht nur der gleiche Name ist. Am nächsten Tag des Planspiels will ich gerade aus dem Hörsaal in den Hof, als mich jemand anspricht: „Hey, Ansku, kennst Du mich noch?“ Es ist der Typ vor mir in der Schlange, der zu mir sagt: „Na, ich dachte mir schon die ganze Zeit, dass ich Dich doch kenne.“ Ich muss kurz überlegen – siehe oben -, aber dann sagt er mir freundlicherweise nochmal seinen Namen und es ist tatsächlich derselbe Name wie am Tag zuvor. Ein ehemaliger Nachbar. Einige Tage später stellen wir fest, dass wir jetzt auch in derselben Mentoratsgruppe sind.

Das alles innerhalb ca. einer Woche. Hier muss irgendwo ein Nest sein! Ich finde das superschön, spannend und auch zömlisch lustig. Ich sag’s ja immer: Die Welt ist klein und diese Stadt ist ein Dorf. 😉

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