Persönliche Haftung

Wir sprechen in der Rechtsvorlesung über Rechtsstaatsprinzip und Sozialstaatsprinzip. Unter anderem geht es darum, dass jemand, der z.B. auf einem Amt falsch beraten worden ist, einen Ausgleichsanspruch hat, der ihn gleichstellen soll mit jemandem, der korrekt beraten worden wäre und z.B. alle Anträge dementsprechend rechtzeitig gestellt hätte. So etwas kann unter Umständen teuer werden, von daher ist so eine Glanzleistung natürlich auch beim Arbeitgeber nicht besonders rühmlich.

Da viele Sozialarbeiter auch beratende Funktion haben, ermahnt uns die Dozentin am Ende der Vorlesung, doch auch die ungeliebten und oft langweiligen Rechtsvorlesungen ernst zu nehmen, weil es so wichtig ist, sich genau auszukennen und später im Beruf gut beraten zu können. Wenn man derartig unangenehm beim Arbeitgeber auffällt, könne das ja auch unter Umständen anderweitige Folgen haben…

Studentin meldet sich und fragt ganz schüchtern: Müssen wir denn auch persönlich dafür haften, wenn jemand wegen uns durch schlechte und falsche Beratung geschädigt wurde??

(Und ich dachte immer, bei Sozialarbeitern gäb’s eh nichts zu holen. Das nenn ich Engagement!) 😉 😆

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