erwarten – erhoffen – befürchten

Du weisst, dass Du „was soziales“ studierst, wenn Du zu Beginn eines ganz stinknormalen Kurses über Träger der sozialen Arbeit eine geschlagene dreiviertel Stunde darüber diskutierst, was man bei einem derartigen Kurs erwarten, erhoffen oder befürchten darf/ kann/ soll/ muss, dann noch ein bisschen erörterst, ob man das was man erwartet, auch erhoffen darf oder ob es besser ist, das zu erhoffen, was man nicht erwarten darf, um dann zum Schluss festzustellen, dass man eigentlich ja gar nichts befürchten muss, weil es ja ganz natürlich ist, dass man zu Beginn eines Studiums eine gewisse Neugier mitbringt und neues Wissen erwerben möchte.

Inzwischen nach zwei Wochen und etlichen verschobenen und nochmals umgelegten Kursen, sind wir dann allgemein auch bei inhaltlich-fachlichen Themen angelangt und Frau Ansku findet das alles ganz wunderbar. Ich kann manchmal sehr geduldig sein, aber vor ungefähr einer Woche brachten oben geschilderte Diskussionen mich des Öfteren zur Weißglut, aber jetzt ist alles interessant und spannend und ganz fein.

(Ich versuche, möglichst viel von dieser Zeit aufzuschreiben, von dem ungewohnten und neuem. In ca. drei bis dreieinhalb Jahren dann werde ich dann hierhin verlinken, dann dürfen Sie über mich lachen.)

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3 Kommentare zu „erwarten – erhoffen – befürchten

  1. und – wie fühlst Du Dich dabei? wie wirkt es auf Dich? was sagt Dein Bauch dazu? geht es Dir auch wirklich gut dabei?! 😉

    (Spahaaaaß!!!)

    Ich lerne mit „meinen“ Pädagogen täglich neue Welten kennen, die mir als BWLler bisher so was von verschlossen waren – teilweise sehr befremdlich, aber auch (ich glaubs nicht, dass ich das schreibe) unheimlich bereichernd; manchmal fühl ich mich aber auch so, als hätte ich meinen Kopf in Weichspüler getaucht…

    („unheimlich“ kann man auch so und so meinen 😉 )

    So lange Du „bei Dir“ bleibst, sauge einfach das für Dich auf, wovon Du profitieren kannst! (da spricht wieder die BWLlerin…)

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  2. Die Frage nach dem „wie geht´s Dir damit“ lag mir auch gerade auf der Zunge, obwohl ich ja nix soziales studiert habe. Aber ich bin Tochter zweier Sozialpädagogen und als solche nachhaltig geschädigt 🙂

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