Planungsschwierigkeiten

Ostern naht, die Schulferien nahen und das bedeutet auch für Frau Ansku zwei Wochen Urlaub, sogar schriftlich im Arbeitsvertrag festgehalten. Entweder ab nächster oder übernächster Woche hätte ich Urlaub, aber so genau weiß ich das eigentlich auch noch nicht, die Angaben in meinem Arbeitsvertrag und im bayrischen Ferienkalender sind da etwas wiedersprüchlich, also muss ich wohl nochmal Don Jefe fragen. Urlaub hört sich auf jeden Fall äußerst verlockend an, meine Reiselust ist immer noch ungebrochen, ich MUSS einfach mal wieder was anderes sehen als die Stadtmauern Münchens – auch wenn diese zugegebenermaßen im Glanz der Frühlingssonne einen ganz neuen und wunderbaren Charme haben – und ein paar Tage den Kopf freibekommen, an nichts denken müssen klingt zu verlockend. Nur, was fang ich mit meinem Glück an?

Eigentlich möchte ich auch nicht schon wieder alleine verreisen, viel lieber würde ich mit einer lieben Freundin mich in die Planungsarbeiten stürzen und eine spannende Reise austüfteln mit viel neuem, viel entdecktem und viel viel Sonne. Nur leider hat von meinen reiselustigen, spontanen, unabhängigen Freunden momentan keiner Zeit. Und ich kann es auch wirklich keinem verübeln, wer fährt schon als junger Mensch ohne Familie außerhalb der Schulferien weg außer Frau Ansku, wenn der Jefe während der Schulferien für zwei Wochen das Büro dicht macht und mit seiner Familie nach Thailand fährt?

Vielleicht aber, vielleicht passiert morgen oder übermorgen noch ein Wunder und ich hab gar keinen Urlaub, sondern muss mehr arbeiten als je zuvor? In diesem konkreten Fall würde ich wirklich äußerst gerne auf meinen Urlaub verzichten, aber es macht die Planung für den Fall dass eben nicht auch nicht unbedingt leichter. Es wird also wenn überhaupt, ein absoluter Spontanurlaub, denn angesichts dieser ganzen Umstände sehe ich mich wirklich nicht in der Lage, irgendetwas zu planen, am allerwenigsten einen Urlaub.

Planungsunsicherheit auf der ganzen Linie also, immerhin existiert inzwischen ein „Notfallplan“, der sich auch ziemlich spontan realisieren lässt und das wäre momentan vielleicht Berlin. Ich war seit 2005 nicht mehr in Berlin, das geht ja wohl gar nicht. Irgendwie zieht es mich also in die Hauptstadt, für den Fall der Fälle, irgendwann Anfang April, ganz spontan. Irgendwie möcht icke gerne mal wieder Berlinerisch hören (und vielleicht ein paar Dialektstudien machen?) und sehen, was sich dort so verändert hat, den Westen Deutschlands hab ich ja im letzten Jahr schon ausgiebig bereist. 😉 Und vielleicht hat ja auch der ein oder andere Berliner und Neu-Berliner 😉 etwas Zeit auf einen Kaffee?

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3 Kommentare zu „Planungsschwierigkeiten

  1. Eine weise Entscheidung, was gibt’s schöneres als Berlin im Frühling? 😉 Aber bloß nicht über Ostern kommen, da ist die Stadt wieder mit Touristen so überfüllt, dass das keinen Spaß macht…

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  2. Ich flüchte bis 5. April ins Niederbayrische vor all den italienischen Teenagern, die gerade Berlin-Mitte unbetretbar machen. Wenn Du aber danach hier sein solltest: Du hast meine Handy-Nummer!

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