Inventur

Nikolaus ist vorbei. Weihnachten auch. Und Neujahr und der Weihnachtsurlaub ebenfalls. Gefühlte 6, tatsächliche 2 Wochen mehr oder weniger nur von Süßigkeiten ernährt. Und trotzdem ist noch soviel übrig, das ich das Gefühl habe, wir könnten dieses Jahr Ostern locker ausfallen lassen. Ich glaube, soviel war es noch nie. Die heutige Inventur ergab folgendes Bild:

Aber irgendwie kann ich auch davon nichts oder wenig abgeben,  nicht so wie die nette Frau Zimtapfel damals. Ich bring es einfach nicht übers Herz. Nicht weil ich es keinem gönnen würde, nicht weil ich so egoistisch bin, nein. Sondern weil ich das meiste davon geschenkt bekommen habe, aus bestimmten Anlässen und weil da auch Erinnerungen dranhängen:

Der (weiße!!!) Schokonikolaus ist – ganz klar – noch aus meinem Nikolausschuh. Ich gehöre zu den Menschen, die sich das Beste zum Schluss aufheben.

Die Schokotäfelchen sind – zu meiner Schande – noch von dem lieben Besuch. Hier ist – wie im weiteren noch deutlich werden wird – schon seit weit vor Weihnachten ständig Schokolade reingeflattert, ich hab es einfach noch nicht geschafft, die Schachtel ganz auf zu essen, deshalb sind noch ein paar Täfelchen übrig. Aber sehr sehr lecker sind sie!

Die Schokomandeln in der roten Tüten daneben sind ebenfalls noch vom Herrn Nikolaus.

Die Waffeln – noch gänzlich unausgepackt – sind von einer Freundin, die ich Ende Oktober/ Anfang November zu einem unangenehmen Arzttermin begleitet habe.

Die kleinen Haribo-Packungen und die Daim-Schokolade habe ich selbst verbrochen, das gebe ich zu. Ich kann nicht zu IKEA gehen ohne Daim zu kaufen, so auch nicht beim letzten IKEA-Besuch vor Weihnachten es könnte ja sein, dass ich nie wieder dort hinkomme und die HariboWeihnachtsgummibärchen waren vom Nikolaus, aber leider viel zu lecker, um so schnell leer zu sein. Überhaupt ist mir zur Zeit ziemlich häufig lieber nach Gummibärchen als nach Schokolade.

Daher bekam ich auch gestern noch mein letztes Weihnachtsgeschenk von den liebsten Unifreunden: Die beiden riesigen Packungen Weingummibären links im Bild von meiner Liebelings-Gummibärchenmarke.

Die Ü-Eier sind noch aus meinem Adventskalender. Der Schokoladenübergau, ich liebe KinderSchokolade über alles, aber auch ich habe irgendwann kapituliert und nur noch jeden zweiten Tag ein Türchen geöffnet. Bin also jetzt bei Türchen Nr. 20. Weil es aber hier im Haus immer verhältnismäßig warm ist, ruhen die restlichen 5 Ü-Eier jetzt bis zu ihrem endgültigen Verzehr im Kühlschrank.

Die rote Weihnachtsschokolade vorne im Bild bekam ich von einer lieben Kollegin in der Krippe geschenkt, weil ich ein wenig Extra-Arbeit für sie gemacht habe und Filme für ihre Forschung geschnitten habe.

Die beiden rot eingepackten Bonbons sind szaloncukor, die Reste meines Weihnachtsgeschenks mein Weihnachtsgeschenk von der allerliebsten Ungarischlehrerin. Eine traditionelle ungarische Süßigkeit zur Weihnachtszeit, die mit verschiedenen Dingen (Marzipan, Gelee etc.) gefüllt, in bunte Bonbons verpackt und an den Weihnachtsbaum gehängt wird. Meine hier sind gefüllt mit Gelee. Ich mag normalerweise kein Gelee, aber das hier ist erstaunlich gut und simply schmackofatz. Wow!

Und die dunkle Fazer-Schokolade ist von heute, frisch aus Finnland importiert von der liebsten Freundin. Ein Dankeschön dafür, dass ich die Tage während sie im Urlaub in der Heimat war, in ihre Wohnung gegangen bin und die Heizung angestellt habe. Es geht nichts über eine warme Wohnung, wenn man von einer Reise zurückkommt. 😉

(Nicht im Bild: Kaugummis, eine Packung Smint und eine Packung Bonbons, die z.T. letzte Woche beim Aufräumen gefunden wurden, z.T. in meiner Handtasche herumfliegen.)

So ist das also. Jedem Schmackofatz seine eigene Geschichte. So sehr schön, aber auch so sehr gewichtig.

Ich hab etwas Angst vor meinem Geburtstag…

2 Kommentare zu „Inventur“

  1. hier auch noch ganz viel übrig. und jetzt wird eisern gefressen bis alles weg ist. ich war schon kurz davor, was wegzuschmeißen, aber ich kann sowas einfach nicht. ehrlich nicht. soviel schokolade wie ich in den letzten wochen gegessen habe esse ich das ganze jahr nicht zusammen. bin eher so der gummi-typ 🙂

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  2. Ich finde immer noch mehr: Eine Bonbontüte in meinem Schreibtisch im Büro, gebunkert für schlechte Zeiten. Eine Rolle Marabou-Schoki von meiner Mutter… Hier muss irgendwo eine Quelle sein.

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