Die Qual

…der Wahl.

Das ich es nicht lange ohne Sprachkurse und ohne Sprachen zu lernen aushalten würde, war irgendwie klar. Dass ich seit Ende meines Studiums vor einem halben Jahr mindestens schlappe 2369 mal darüber verzweifelt bin, dass ich einfach nicht die nötige Disziplin aufbringe, mich regelmäßig hinzusetzen und mir eine Sprache selber beizubringen, obwohl ich das mit einem halbwegs passablen Lehrbuch und einer guten Grammatik natürlich jederzeit könnte, lasse ich jetzt mal unter das Mäntelchen des Schweigens fallen.

Irgendwie klar war auch, dass es was „exotisches“ sein soll.

Irgendwie klar ist auch, dass ich mich jetzt bald für einen Kurs entscheiden muss, v.a. wenn ich wirklich einen Sprachkurs an der VHS machen will.

Aber so gar nicht klar ist, für WELCHE Sprache ich mich denn nun entscheiden soll. Soll ich mir endlich diesen langgehegten Traum erfüllen und endlich Türkisch lernen? Das wollte ich schon seit mindestens 3 Jahren, hat aber an der Uni zeitlich nie geklappt. Andererseits, Swahili wäre ein mindestens genauso großer Traum, ich wollte immer schonmal eine afrikanische Sprache wirklich VERSTEHEN und SPRECHEN können, nicht nur die Grammatik irgendwie können. Oder sollte ich eine bereits angefangene Sprache etwas weiterführen? Da gäbe es dann Russisch, Portugiesisch und Schwedisch zur Auswahl. Zu allem Überfluss hab ich vorgestern bei einem Spaziergang zwei Frauen sich in einer indischen Sprache (ob das Hindi war, kann ich nicht sicher beurteilen, indische Sprachen sind sich ziemlich ziemlich ähnlich) unterhalten hören, hab mir spontan gedacht wie unglaublich weich und wie unglaublich schön das klingt und hab zu Hause meine Unterlagen aus dem Hindi-Kurs, den ich mal in Finnland ein Semester gemacht habe, hervorgekramt.

Was mach ich nur? Das Programm der VHS mit insgesamt bemerkenswerten 38 „exotischen“ seltener gelernten Sprachen hilft mir da auch nur bedingt weiter, davon kann ich höchstens die slawischen Sprachen wie Polnisch, Slowakisch und Slowenisch usw. wegstreichen. (Natürlich nicht weil generell uninteressant, sondern weil ich gerne ersteinmal richtig Russisch lernen würde, bevor ich mich von anderen slawischen Sprachen verwirren lasse. 😉 )

Oder doch etwas „vernünftiges“ machen, also eine bereits gelernte Sprache verbessern und/ oder z.B. etwas Business-Englisch oder Business-Spanisch?

Ach, aber sowas kann man ja auch zur Not noch zusätzlich machen, sitz ich halt zwei Abende pro Woche in Sprachkursen. 🙂

Bleibt immer noch die Qual der Wahl.

Und Digitalfotografie will ich auch noch lernen. Und Sport machen. So, jetzt wird’s interessant.

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7 Kommentare zu „Die Qual“

  1. Hehehe. Wie wär’s mit Mandarin, um noch was in den Raum zu stellen? Dann können wir zusammen lernen. Das wär’s doch. Chinese for bloggers. Oder so. Also ich finde chinesisch super. (Und vernünftig ist das noch dazu. Du weisst schon, China ist die USA des 21. Jahrhunderts!)
    Aus den von Dir genannten, hm, würde ich vermutlich Schwedisch oder Hindi nehmen. Ah, und die Digitalfotografie. Und das Klavier bitte.

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  2. Du bist gemein, weißt Du das? Mich noch mehr zu verwirren, höh!

    Gottseindank hab ich irgendwie eine natürliche Abneigung gegen genau zwei Sprachareale auf dieser Welt und da gehört leiderleider auch Südostasien mit dazu. Interessiert mich irgendwie nicht so sehr wie der Rest. Momentan wohl eher nicht. Aber vielleicht in ein paar Jahren mal, wir beide zusammen? 🙂

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  3. Ooch. Schade. Jetzt dachte ich schon, ich hätte eine Motivationspartnerin gefunden. (Außerdem ist Mandarin nur so lange schwer, bis man damit anfängt. Und außerdem ist Mandarin ja eher Nordostasiatisch als südostasiatisch. Unten sind doch die Kantonesen.) Aber nein, ich will Dich natüüüüüürlich zu nichts überreden.

    Aber ich bin gespannt, was es dann am Ende wird 🙂

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  4. Ich bin für Hindi!
    Ich würde dann, wenn du mal wieder zu Besuch kommst, Indisch kochen und du könntest die richtigen Ansagen dazu machen. 🙂

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  5. Ich würde wohl Russisch oder Türkisch nehmen – das sind Sprachen, die man immer brauchen kann. Nimm bloß nicht Hebräisch – das musste ich für meinen letzten Job lernen und wie ich inzwischen festgestellt habe, kann man die Sprache eigentlich gar nicht lernen (haben mir auch Muttersprachler selbst gesagt):

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