Wie fürchterlich!

Ich bin gerade dabei, dieses Buch zu lesen. Es ist furchtbar, furchtbarer, furchtbarst. Ein Kinderschänder und seine ganz verkorkste, ver- und entrückte Gedankenwelt, mehrere Kindermorde hautnah miterlebt, es ist grausam. Einfach nur absurd, grausam und fern jeder Vorstellungskraft für das Leid, was die Personen in dem Buch durchleben. Und das grausamste: Ich würde das Buch am liebsten sofort weglegen und es einfach nicht weiterlesen und mich nicht mehr mit diesesn Grausamkeiten konfrontieren. Ich würde viel lieber irgendeinen kleinen, netten, lustigen Liebesroman lesen, aber so komisch es klingt, ich kann dieses Buch nicht mehr weglegen, ich stecke schon viel zu tief drin. Ich habe bereits knapp die Hälfte gelesen, mit all den schrecklichen Details und jetzt schreit alles nach mir nach einem gerechten Ende, nach der Aufdeckung der vielen Morde und nach einer Bestrafung obwohl ich schon am Ende gespickt habe und in etwa weiss, dass der Täter bestraft wird, es musste einfach sein. Ich muss diese Geschichte, so schrecklich sie ist, irgendwie abschließen. Ich muss meinen Frieden damit machen, um das Buch zuzuklappen, weglegen und es irgendwie auch vergessen oder loslassen zu können. Und das versuche ich jetzt so schnell wie möglich zu tun und deshalb versuche ich auch, schnell wie ich selten ein Buch gelesen habe möglich das Buch zu Ende zu lesen.

(Ich erinnere mich, dass einige Leute damals Interesse an dem Buch bekundet haben und ich bin prinzipiell sehr gerne bereit, Bücher zu verleihen, aber ich weigere mich, DIESES Buch an hormongebeutelte Schwangere verleihen, nichts persönliches gegen Sie, aber nö! Ich bin schon tausend Tode gestorben bis jetzt, wie mag es da erst jemandem gehen, der eigene Kinder hat? Ich möchte für nichts verantwortlich sein.)

Ich les dann mal weiter…

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8 Kommentare zu „Wie fürchterlich!“

  1. Uah. Danke für die Warnung. Ich mag eine Memme sein, aber das muss ich dann wohl nicht lesen – hab einmal ein Buch über Kinderprostitution in Thailand angelesen und die schrecklichen Vorstellungen haben mich nicht mehr losgelassen, das war ganz schlimm. Nene.

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  2. Ich schleich mal an meinem Bücherregalen entlang und suche was aufheiterndes für dich, damit du nach dieser Lektüre sofort alle Angstzustände weglachen kannst. Magst du Paasilinna? Oder lieber Mikael Niemi? Hab allerdings beides nur auf Deutsch, finnisch könnt ich allerdings die von mir noch ungelesenen „Kapteeni Sinikarhun 13 1/2 elämää“ anbieten – also?

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