Frau im Spiegel Büro

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Feierabend und raus aus den steifen Büroklamotte!n! Obwohl ich persönlich das Outfit fürs Büro nicht unbedingt schlecht finde, kann ich mich manchmal doch nicht des Gefühls entwehren, mir ein bisschen wie verkleidet vorzukommen. Und dann kommen fast schon zwangsläufig auch solche Gedanken, wie die, ob nicht ALLE Kleidung, die wir anziehen, gleichzeitig eine Verkleidung ist. Versuchen wir nicht immer mit Kleidung ein bestimmtes Bild von uns abzugebene, egal wie sehr die Kleiderwahl unser „eigener Stil“ ist? In einem Fall versuchen wir – und versuchten schon seit Menschengedenken – , mit Kleidung gesellschaftliche, standesgemäße Normen zu erfüllen, im Büro, im Theater, beim Tennis und im anderen Fall versuchen wir, mit unserem „eigenen“ Stil ein bestimmtes Bild von uns zu geben und/ oder zu demonstrieren, wie sehr wir auf dem neuesten Stand sind. Aber tun wir das nicht auch, wenn wir uns verkleiden? Wir mögen also keine Verkleidung im Fasching, aber „verkleiden“ uns jeden Tag aufs Neue für den Job?

Morgen werde ich mich wohl zumindest etwas weniger verkleiden, denn morgen hab ich frei und auch endlich und offiziell Urlaub!

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6 Kommentare zu „Frau im Spiegel Büro“

  1. Aber schick ist es 🙂

    Stimmt aber, einen Job, in dem ich mich jeden Tag „rausputzen“ müßte, könnte ich mir auch nur schwerlich vorstellen. Da ist es dann ganz gut, wenn man die meiste Zeit eh nur am Schreibtisch hockt und kaum Kundenkontakt hat.

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  2. Ja, für mich wäre eine tägliche „Verkleidung“ im job auch nix. Ich bin daher froh, dass wir kommen können, wie wir wollen.
    Und auch sonst würde ich sagen, ich verkleide mich so gut wie nie – Kleidung muss für mich bequem sein und funktionell (also meist vor Kälte schützen), auf dem modischen Auge bin ich ziemlich blind 🙂

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  3. Jetzt musste ich spontan an den Nachrichtensprecher denken, der mit Kravatte und Sakko bekleidet am Tisch sitzt und unterhalb der Tischkante nur noch in Unterhosen.. Muss ein heisser Sommer gewesen sein 😉 (oder ein Sketch mit Dieter Krebs?)

    Zu Verkleidung.. hmm. Kommunikation gefällt mir besser. Ich ziehe etwas an und mache damit eine Aussage (manchmal auch unfreiwillig ;-).
    Interessant in diesem Zusammenhang auch die „Uniform“ und deren Wirkung.. „Uniform“ auch im Sinne von Einheits-/Berufskleidung..
    spannendes Thema!

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  4. Ich glaube, nen Job, wo ich mich aufbrezlen müsste, wäre nicht so mein… Ich mag Berufskleidung lieber, da sieht man wenigstens nach Arbeit aus 😉

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