Ätschbätsch II

Ich löse auf und erlöse Klein-Bloggersdorf von der Spannung: Ja, eine Prüfung fehlt mir noch. Das ist eine ganz besondere Prüfung, auch wenn sie nichts mehr mit meinem Abschluss zu tun hat, der ist in der Tasche und damit feddisch!

Es handelt sich um die Ungarisch-Sprachprüfung. Das ist eine institutsinterne Prüfung und ich müsste die eigentlich gar nicht machen, weil ich Finnougristik nur als Nebenfach studiere studiert habe und damals als „meine“ Sprache Finnisch gewählt habe. Die Sprachprüfung, die nach der Absolvierung aller vier Sprachkurse folgt, musste ich machen und hab das auch schon vor Ewigkeiten und ohne Probleme hinter mich gebracht. Aber wenn man dann so ein komischer Sprachwissenschaftler ist, dann ist man doch irgendwann neugierig auf die „andere“ Sprache und so fing ich an, auch die Ungarisch-Kurse mitzumachen. Erst einen, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht die Sprachprüfung vor der Tür. Und wenn man dann die wirklich allerliebste und tollste Ungarischlehrerin-Freundin der Welt hat, dann ist es irgendwie eine Ehrensache, dass man auch die Sprachprüfung macht. Leider hab ich es damals nicht geschafft, zuerst kam Finnland, dann kamen die letzten Seminararbeiten, die geschrieben werden wollten, und dann natürlich die Magisterzeit. Und so hab ich damals feierlich versprochen, dass ich die Sprachprüfung auf alle Fälle irgendwann nachhole, bevor ich ganz verschwinde, und somit komme ich demnächst irgendwann in den Genuss eines “ magyar intenziv kurzus“ bei der liebsten Ungarischlehrerin-Freundin, um dann irgendwann mich dieser jetzt wirklich letzten Prüfung zu stellen. Ich halte meine Versprechen!

Die Prüfung ist aber wirklich nicht tragisch, es geht in erster Linie darum, dass man ein bisschen Konversation machen kann und dann geht es eh um grammatische Fragen. Das ist es dann schon.

Und um uns alle schonmal darauf einzustimmen, dass es hier demnächst auch etwas mehr Ungarisch-Blogcontent geben wirde – und über die Ungarn kann man mindestens genauso viele lustige Geschichten erzählen wie über die Finnen! – hier ein wunderbarer Ansku-Tune von der wunderbaren ungarischen Sängerin Magdolna Rúsza, die 2006 beim Grand Prix mit „Unsubstantial Blues“ antrat – ein unglaubliches Lied von einer unglaublichen Stimme, wie ich finde.

Und hier die ungarische Version „Aprócska blues“

Und jetzt sagen Sie, welche Version schöner ist, aber sagen Sie nichts falsches! 😉 😆

So ist das. Ab jetzt also Ungarisch. Einige Leute können halt den Hals nie voll bekommen. 😉

(Und als ich gestern im Institut war, nur um Bücher zurückzugeben, da sagte man zu mir: „Ach, so wie ich Dich kenne, kannst Du Dich eh nicht von uns trennen und kommst uns sicherlich bald wieder besuchen…“)

3 Kommentare zu „Ätschbätsch II“

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