Geständnis

Weil mein wirklicher Name, sowohl Vor- als auch Nachname, ziemlich weit hinten im Alphabet zu finden ist, musste ich zeit meines Lebens immer wieder warten. In den Klassenlisten, überall, immer wieder als eine der letzten aufgerufehn. Warten, bis ich mein Abizeugnis bekam. Warten, bis ich den Bogen zur Magisterklausur bekam. Nicht, dass ich davon ein Trauma weg hätte, ich kann warten. Aber:

Das mag jetzt komisch und selbstverliebt klingen, aber irgendwie gibt es, seit ich blogge, manchmal Momente, in denen ich mich diebisch freue, wenn ich sehe, dass ich (entweder mit B wie  „Bewegendes und Bewegtes“ oder mit A wie „Ansku“) in irgendeiner Blogroll ganz oben an einer der oberen Plätze stehe. Ohne endlos runterzuscrollen, ohne zu warten, einfach nur da.

Cool ist das. Richtig cool.

4 Kommentare zu „Geständnis“

  1. 🙂

    An welch einfachen und banalen Dingen man sich selbst doch manchmal freuen kann ist doch auch sehr schön, oder?

    (Mir ging/geht es übrigens umgekehrt, vor der Heirat immer recht weit vorne dabei, jetzt als Schäferin… nun ja 😉 )

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  2. Ja, das ist wirklich ganz unglaublich, worüber man sich freuen kann. Aber Frau Unterholz, ihren tatsächlichen Vornamen kenne ich ja, der ist doch auf der Rangliste gar nicht so schlecht. 😉

    Und Frau Schäfer, Sie hier! Das ist ja schön. Wilkommen! 🙂

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  3. Hihi, ich habs genau umgekehrt gemacht: mein echter Vorname kommt immer ganz vorne, mit meinem Bloggerpseudonym stehe ich meist am Ende der Liste. 😀

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