Bewegtes und Bewegendes

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Geschenke!

Dezember 19, 2009 · 2 Kommentare

Ich glaube, das schönste Weihnachtsgeschenk für alle Beteiligten ist, wenn ich mal ausnahmsweise NICHT vergesse, das Preisschild vom Geschenk zu entfernen und nicht unterm Tannenbaum das Geschenk nach dem Auspacken umgehend zurückfordern muss, um das Preisschild schnell abzuknibbeln während es eh alle schon gesehen haben. :)

Aber dieses Jahr nicht mehr! Ich bin dann mal Preisschilder abknibbeln Geschenke für die liebe Familie einpacken.

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Arschtritt

Dezember 17, 2009 · 4 Kommentare

Jeden Mittwoch und jeden Donnerstag gegen 17.30 Uhr verfluche ich entweder meinen Bildungshunger, der mich im September dazu trieb, mich gleich an zwei Abenden zu VHS-Kursen anzumelden, oder überlege mir ernsthaft, einfach zu schwänzen, in der warmen Bude zu bleiben und nicht nocheinmal wieder raus in die Dunkelheit zu müssen. Wenn ich dann da bin, ist es immer sehr lustig und wunderbarst, aber das davor, das davor, wissen Sie! Ich bin ein Faultier, ein ganz schreckliches und momentan zudem ein sich im Winterschlaf befindliches. ;)

Heute hab ich mir überlegt, mir einen persönlichen Arschtreter zu erfinden. Das ist eine Art Roboter, in den ich meine Termine einprogrammieren kann und der dann immer zum gewünschten Zeitpunkt hinter mir herkommt und mir einen herzhaften Tritt in den Allerwertesten gibt, damit ich mich endlich in Bewegung setze und gewisse Dinge tue.

Und mit dieser Erfindung werde ich dann reich, weil jeder auch so einen persönlichen Arschtreter haben will und Millionen und Milliarden davon produziert werden. Und dann bin ich so reich, dass ich nur noch die Termine annehme, auf die ich Lust habe.

Und das wären dann, wen ich mir das so überlege, Sprachkurse.

Hm. Plan besser nochmal überdenken.

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Magnet Santa Claus

Dezember 15, 2009 · 3 Kommentare

Konnte vorhin im Kaufhaus nicht an diesen reizenden Gesellen vorbeigehen.

[KLICK!]

Beim Bezahlen

Verkäufer: Oh, gleich ein ganzes Rudel

Frau Ansku: Ja, klar. Ich muss doch sicherstellen, dass der Weihnachtsmann auch reichlich Geschenke vorbeibringt….

Verkäufer: Ah! Sie meinen also, dass der dann auch mehr bringt?

Frau Ansku: Ja klar, vier können mehr schleppen als einer!

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Dezembermorgen

Dezember 5, 2009 · 4 Kommentare

Nach Ewigkeiten mal wieder bei den besten, wunderbarsten Eltern zu einem richtig ausgiebigen Frühstück gewesen. Die letzten Wochen hat es nie geklappt, dafür war es jetzt umso wunderbarer, mit fein gedecktem Tisch, Kerzenschein und frischem Ei und Obstsalat, der perfekte Start in ein Nikolauswochenende.

(… und ich könnt schon wieder schlafen, sofort nach dem Frühstück zurück ins Bett. So typisch Dezember eben.)

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Aus dem Fenster geblickt

November 18, 2009 · 3 Kommentare

Schon vor einiger Zeit warf mir Frau Zimtapfel ein Stöckchen zu, welches ich natürlich gerne beantworte, es dauert nur alles zur Zeit etwas bei mir…

Das ist der Blick aus dem Fenster im Flur/ Schreibtischecke, so ähnlich sieht es auch im Bad aus.

.. und solch schöne Sonnenuntergänge sehe ich zur Zeit aus dem Fenster meines Zimmerchens. Die Einfahrt gehört zu unserem Garten, alles dahinter zu Nachbars Garten.

Noch schöner finde ich den Blick aus dem Bürofenster – leider nicht mein Fenster, sondern das des Chefs. Im Oktober war vor dem Fenster ein Traum in Gelb, über die gesamte Fensterfront, leider finde ich das Photo nicht mehr. :(

Ich werfe das Stöckchen weiter an Frau Agichan (wenn sie wieder gesund ist), Muckeltiger, Imke, Familie Schwaner und Chrizzo. Wenn Ihr wollt…?? :)

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Chef – Deutsch, Deutsch – Chef

November 16, 2009 · 12 Kommentare

Wenn ich für meinen Chef Dokumente ablege, dann steht rechts oben auf dem Dokument nicht, in welchen Ordner das Dokument gehört, sondern in welchen „File„.

Wenn ich für meine Chef eine Kontenübersicht mache, dann ist das keine Kontenübersicht, sondern ein „Dispo Sheet.“

Wenn ich die Ordner für Personalangelegenheiten und Recruiting holen will, dann suche ich nach „Personnel“ auf dem Ordnerrücken.

Und so weiter.

Sorgt zwar bisweilen für Erheiterung bei Frau Ansku, wie affektiert diese Geschäftssprache doch sein kann selbst wenn man nur zu zweit und keine englischsprachige Person im Büro angestellt ist, gelegentlich auch für aufgerollte Zehennägel vor lauter Schaudern in meinem kleinen Sprachwissenschaftler- und Sprachpuristenherz über soviel Kauderwelsch-Denglish, aber bisher noch alles verständlich.

Letzte Woche aber wollte ich die Filter des Wasserentkalkers wechseln und suchte verzweifelt nach den Ersatzfiltern. Nicht zu finden. Chef an dem Tag gerade out of office, also fragte ich beim nächsten Telefonat nach, wo denn die Wasserfilter sind.

Chef: „Na, die sind doch da im Zimmer auf dem Highboard. Ich hab sie doch neulich erst dahin gestellt!“

Frau Ansku: „Oh. Hätte ich die sehen müssen? Und was in aller Welt ist ein Highboard? Ach ja, gut, dann such ich die dort. Wunderbar, danke Chef. Einen schönen Tag noch Chef.“ :)

Frau Ansku legt das Telefon auf und überlegt fieberhaft, was denn nun ein Highboard sein könnte und wo in unserem Büro sich ein solches befindet. Schließlich kommt sie zu dem Schluss, dass ein Highboard ein relativ hohes Regal sein muss, vielleicht sogar etwas ähnlich wie ein Sekretär oder ein Stehpult? Auf alle Fälle wohl ziemlich edel, wenn es schon Highboard heißt. In meinm Zimmer steht sowas sicherlich nicht, da steht nur ein billiges Regal mit Büromaterial. Also begibt sich Frau Ansku auf die Suche in das Büro des Chefs, durchkämmt dort sämtliche Regale und findet tatsächlich ein ziemlich hohes, fast schon sekretärähnliches Ding. Aber auch hier keine Wasserfilter.

Letzten Freitag dann, der Chef ist wieder da und erkundigt sich nach den Wasserfilter. Frau Ansku gesteht kleinlaut, dass sie sie nicht gefunden hat.

Chef (leicht genervt): „Aber die müssen doch da sein, in dem Highboard!“ dreht sich um und geht gezielten Schrittes in Frau Anskus Büro, verschwindet hinter der Tür in der Ecke…

Ach so, in dem ollen Billy-Regal für Bürokrams sind die Wasserfilter!!

:lol:

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Lichtblicke im November (2)

November 14, 2009 · 3 Kommentare

Winterzeit ist Puzzlezeit und Frau Ansku ist ziemlich ziemlich puzzleverrückt (wie schon letztes Jahr). Immer gut dabei, ein helles, buntes, fröhliches Sommermotiv zu verwenden, das vertreibt auch gleich die grauen Gedanken.

Das hier war eigentlich ein „Quickie“ für „mal so zwischendurch“, obwohl man eigentlich keine Zeit hat zum Puzzeln. 1000 Teile, ausgeliehen von einer Freundin, fertiggestellt in zwei Wochen – hauptsächlich zwei Wochenenden, weil ich unter der Woche, wenn ich erst abends im Dunkeln heimkomme nicht mehr oder nicht mehr so lange bei künstlichem Licht puzzeln mag. Dafür musste ich aber trotzdem jeden Morgen, bevor ich zur Arbeit ging, wenn es schon hell war, wenigstens kurz an meinem mal wieder zum Puzzeltisch umfunktionierten Schreibtisch vorbeigehen und wenigstens ein kleines Teilchen an seinen richtigen Platz einsetzen. Die paar Minuten muss Zeit sein.

(Ob ich mir zu Weihnachten oder zum Geburtstag wohl mal 5000 3000 Teile wünschen soll?? Dazu muss ich aber ersteinmal ein Platzproblem lösen.)

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Für eine aktive Freizeitgestaltung

November 10, 2009 · 8 Kommentare

Auch so ein typisches Berufsanfängerphänomen ist, dass ja zunächst soviel neues auf einen einströmt, dass mit Arbeitsschluss gegen 13 oder 14 Uhr die Arbeit noch nicht getan, im Sinne von abgehakt ist. Besonders gravierend wird das dann, wenn man als Werkstudentin in 19 Stunden eigentlich fast das komplette Aufgabengebiet einer Sekretärin abdeckt, keine Kollegen zur Unterstützung hat und den ganzen Laden alleine schmeißen muss, wenn man damit ein kleines bisschen überfordert ist und wenn der Arbeitsberg auf dem Schreibtisch wie auch das schlechte Gewissen trotz Überstunden von Woche zu Woche größer wird… Ziemlich genau um 13.15 Uhr/ 13.45 Uhr/ 14.15 Uhr/ 15.15 Uhr, je nachdem wie ich rauskomme, wenn ich dann zum S-Bahnhof gejapst bin, gerade noch meine Bahn erwischt habe, fängt nämlich das Kopfkino an. „Ach, ich hätte noch tun können…“ „Ach, ich müsste noch XY anrufen.“ „Hab ich die Unterlagen XYZ ordentlich genug vorbereitet für den Chef?“ „Hab ich daran gedacht, XYZ zu erledigen und dem Chef auf den Tisch zu legen?“ „Ach, ich hätte noch….“ Solche Gedanken scheinen sicherlich dem einen oder anderen bekannt, aber wenn man über Stunden nicht schafft, abzuschalten, dann ist das doch ziemlich nervig und anstrengend.

Gestern nachmittag war es mal wieder richtig schlimm. Ich überlegte lange, ob ich noch etwas länger bleiben sollte und noch dies oder das erledigen sollte, entschied mich aber dann dagegen, weil 1. ich aufgrund von zuwenig Schlaf hundemüde war, 2. trotzdem schon eine Menge erledigt hatte, 3. alle weiteren anstehenden Aufgaben ein hohes Maß an Konzentration und Wachheit erfordert hätten und 4. der Chef nicht da war und ich weiss, dass wenn er Ende der Woche wiederkommt, noch eine Menge Arbeit auf mich zu kommt, Überstunden nicht ausgeschlossen. Außerdem muss ich sowieso morgen nochmal rein. Vielleicht war das die falsche Entscheidung, denn sobald ich in der S-Bahn sass, nahm das schlechte Gewissen überhand und rollte über mich wie ein Güterzug. Alle Versuche, mich davon zu überzeugen, dass erst Montag ist, der Chef erst wieder am Donnerstag da und morgen auch noch ein Tag ist, schlugen fehl, ich fühlte mich hundeelend. Der nächste Versuch, Ablenkung mit Musik und Lesen schlug ebenfalls fehl. Ein Spaziergang von der U-Bahn nach Hause konnte diese Unzufriedenheit, diesen fahlen Nachgeschmack im Gegensatz zu sonst auch nicht lindern, auch nicht ein Tee zu Hause und eine Runde durch das geliebte Bloggersdorf. Schlussendlich legte ich mich ins Bett und schlief eine halbe Stunde, das half dann endlich abzuschalten und Job Job sein zu lassen. Morgen Mittwoch ist auch noch ein Tag.

*seufz* So hab ich mir das mit dem Bürotür zu und Schluss! schönen Feierabend, Wochenende, Urlaub des Arbeitenden nicht vorgestellt, aber ich denke, das ist so ein typisches Anfängerphänomen und gibt sich mit der Zeit.

Derweil hab ich mich jetzt entschlossen, das allnachmittägliche Kopfkino mit aktiver Freizeitgestaltung zu umgehen, anders geht es leider nicht. Alleine zu Hause lässt sich kein Kopfkino anhalten, also werd ich versuchen, mich täglich möglichst häufig, nach Möglichkeit gleich nach der Arbeit mit lieben Freunden zu verabreden, um auf andere Gedanken zu kommen, auch wenn jeden Tag irgendwo Mittagessen oder Kaffeetrinken vermutlich auf Dauer ziemlich teuer wird und mein knappes Gehalt auch in kürzeser Zeit wohl wieder versoffen verfressen wäre. Aber anders geht es nicht. Also, ich bin für alle Schandtaten bereit werd dann mal mein Telefonbuch durchtelefonieren, wer wann Zeit hat.

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X wie…

November 9, 2009 · Kommentar schreiben

X fehlt ja auch noch:

X wie X-Beine

Das war die Idee der Frau Ansku Mutter, als ich sagte, das ich X-Photos brauche. Und das sind auch die schönen Schuhe der Frau Ansku Mutter.

X wie X


X wie römisch X :)


[klick aufs Bild]

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W wie…

November 9, 2009 · Kommentar schreiben

Bisher konnte ich sie ja nicht zeigen, weil Flickr mich nicht liess, aber zumindest für W und X hab ich eifrig geknipst:

W wie Wolke


W wie Weinen


W wie Weg


W wie Walk the line


[KLICK aufs Bild]

W wie Wunder der Natur



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Begegnungen

November 9, 2009 · 3 Kommentare

Neulich gab es eine Begegnung der besonderen Art und die war sogar sofort sehr zutraulich und sehr klebrig anhänglich. Faszination pur, trotz und gerade wegen Gartenarbeitstag. Bei solch spannenden Begegnungen geht sogar die Frau Ansku zwischendurch mal freiweillig in den Garten und die schwer schuftende Familie im Hintergrund schimpft, weil Frau Ansku die ganze Zeit nur fasziniert vor der Kamera steht.

Und dafür, dass ich diese Photos jetzt endlich zeigen kann, ergeht ein ganz besonderer Dank an die Frau Mäusedoktor mit vielen lieben Grüßen nach Finnland. Flickr wollte mich plötzlich nicht mehr meine Photos in den Blog einbauen lassen.

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Die Sache mit der Belohnung

November 8, 2009 · 8 Kommentare

Mit Zähneknirschen las ich die Woche Frau Schussels Artikel über Essegewohnheiten und musste schweren Herzens zugegeben, das entspricht auch ziemlich genau meinem Verhalten. Allerdings kann ich das auch noch toppen: Richtig übel wird das Ganze dann, wenn diese Belohnung gleich zweimal stattfindet, einmal wenn z.B. ein Tag ziemlich stressig war und glorreich „überlebt“ ist und einmal, wenn ein Tag richtig gut gelaufen ist. In beiden „muss“ abends, nach dem Abendessen oder vorm Fernseher eine Belohnung her und das ist dann eben am besten etwas Süßes.

Aber, der kleine Unterschied dabei ist: Ich kann eine Erklärung dafür liefern. :D Neulich erzählte mir meine Mutter, dass sie in einer Zeitschrift gelesen hat, dass das Gehirn während es nachts die Ereignisse des Tages verarbeitet ziemlich massiv Glucose abbaut und diese Gluccose quasi schon im vorneherein einfordert, deshalb hat man abends vorm Fernseher oft so einen „Jieper“ auf etwas Süßes. Hach, das ist doch schön, wenn man für alles eine Rechtfertigung Erklärung hat, dann „darf“ man auch in aller Seelenruhe sündigen! ;) :D

(Ganz ehrlich, ich habe dieses Verhalten, sich mit Essen zu belohnen und zwar eben gleich doppelt und damit zu fast jedem Anlass auch schon häufiger bei mir beobachtet und ich finde das eigentlich auch nicht wirklich gut, nicht in erster Linie wegen dem vielen Zucker und den paar Pfunden zuviel, die ich mit mir herumtrage, sondern wegen dem Verhalten an sich. Dennoch hat es für mich momentan keine Priorität, da etwas zu ändern. Dauerhaft werde ich sicherlich mal was ändern müssen, aber momentan hab ich – gottseidank – kein Kind, dem ich ein Vorbild sein müsste ;) und hab auch gerade genügend zu tun, gewisse andere Dinge zu regeln und in geordnete Bahnen zu lenken. Da ist mir das bisschen viel Schoki zuviel grad herzlich wurscht. Ich passe auf, dass es nicht überhand nimmt und esse z.B. meistens davor erst noch etwas Obst als Ausgleich, aber das war’s dann. Projekt Zuckerfrei daher verschoben auf nächstes Jahr)

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Reiselustig

November 8, 2009 · 9 Kommentare

Ich hätte Lust, mal wieder zu verreisen, für ein paar Tage, irgendwohin. Sehr Lust.

Die letzte Reise ist ja auch erst schon zwei Monate her. :)

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Visitenkarten

November 5, 2009 · 3 Kommentare

Gibt es auch Leute, die ihr Selbstbewusstsein über die Anzahl der Visitenkarten, die sie eingesammelt haben, definieren? So nach dem Motto: Seht her, ich hab connections, ich bin was. Wenn man sich das aber mal so überlegt, ist das im Grunde genommen doch wie Facebook für die Chefetage. Man „kennt“ 50 100 200 500 Leute, aber zu tun hat man mit ihnen ab dem Moment, wo man Visitenkarten ausgetauscht hat nie wieder.

Drängte sich mir heute so auf, diese Frage, beim Eintippen der gefühlt 497. 30. Visitenkarte die nie wieder jemand braucht ins Adressverwaltungssystem.

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Oktober 29, 2009 · 10 Kommentare

Habe mich soeben überwunden und endlich die beiden Säcke mit Kleidern, die ich im Frühjahr 2008 in einer großen Entrümpelungsaktion mit der liebsten Freundin aussortiert habe, zum Altkleidercontainer der *ähäm* neben unserer Eingangstür steht zu bringen. Nach anderthalb Jahren. Naja, das ist dann wohl auch so eine Macke von mir. Ich bin sehr gut im Aussortieren und und räume brav zweimal im Jahr meine Schränke auf, aber das Ausgeräumte und Entrümpelte liegt dann halt bisweilen mal eben solange bis es wieder Zeit wird für die nächste Entrümpelungsaktion anderthalb Jahre sorgfältig in Säcken verpackt hier herum…

Nun ja, immerhin komme ich jetzt wieder bis zu meinem Schreibtisch durch, der seit meinem Uniabschluss wahlweise als Puzzletisch oder als Müllablage zweckentfremdet war.

Und wenn ich mich hier so umsehe, dann schreit mein Kleiderschrank eigentlich mal wieder nach einer Entrümpelung…

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Endlich ein Grund zur Panik

Oktober 29, 2009 · 2 Kommentare

Heute mittag bin ich – untrainiert wie ich bin – so schnell von der Arbeit zur S-Bahn gerannt, dass mir jetzt noch die Lungen wehtun. Natürlich geht sowas nicht ohne einen heftigen Husten und derlei schöne Nebenwirkungen vorbei und so sass ich die ganze ca. 20minütige Fahrt in der S-Bahn und kämpfte mit einem Reizhusten vom allerfeinsten, richtig bellend und auch etwas verschleimt. Trinken, Essen, Pfefferminzkaugummi – nichts half um den Reiz im Hals zu beruhigen.

Und während ich da so sass und mit Tränen in den Augen, Schnodder in der Nase mit diesem Husten und meinem rebellierenden Reizhals kämpfte, sah ich mich kurz um, sah in die Gesichter meiner Mitfahrer und da kam mir der Gedanke, wie viele Leute ich jetzt damit in Panik versetzt habe. :D

(Ein junger Mann zumindest hat sich von mir weggesetzt.)

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Cover

Oktober 23, 2009 · 4 Kommentare

Man mag von den Sangeskünsten von Popstarssternchen Coverversionen halten, was man will. Das Gute daran jedenfalls ist, dass Coverversionen einen immer wieder erinnern, was für wunderbare Musik es doch früher einmal gab („Moment, da war doch was!“) und animieren, die alten verstaubten CDs und Kasetten wieder aus den hinteren Schränken herauszukramen.;)

So wie in diesem Fall, ich muss hier sogar sagen, ich mag beide Versionen, jede auf ihre eigene Art.

Original:

und Cover:

Oder das hier, ich kann mich zwar nicht wirklich für Techno begeistern, aber da gab es doch mal diesen schönen Italo-Hit:

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Warum lernst Du?

Oktober 22, 2009 · 3 Kommentare

Langsames Beschnuppern und Kennenlernen meiner Mitstreiter im Türkischkurs, eine Auswahl der Dialoge, die da so ablaufen:

1. „Und? Warum lernst Du Türkisch?“ – „Ach, meine Verlobte ist Türkin und ich muss mich ja irgendwie auch mit der Verwandtschaft verständigen können…“

2. „Und? Warum lernst Du Türkisch?“ – „Wir haben ein Haus Bodrum. Wir fahren da schon seit vier Jahren jeden Sommer hin und ich kann immer noch kein Wort Türkisch. Ich tu mir ja so schwer mit Sprachen, weißt Du, schrecklich ist das…!“

3. „Und? Warum lernst Du Türkisch?“ – „Mein Freund ist Türke und ich wollte jetzt auch mal seine Sprache lernen. Wir reden zuhause immer auf Deutsch, aber ich möchte auch mal seine Sprache können, aber er sagt, er kann mir das nicht beibringen…“

4. „Und? Warum lernst Du Türkisch?“ – „Och, ääh… Ja… Also… Weiss nich’ genau. Ich wollt’ einfach so mal wieder ‘ne neue Sprache lernen… Ich bin Linguistin, da hält man’s nie lange aus ohne eine neue Sprache zu lernn. So Berufkrankheit oder so ähnlich…“

Jetzt dürfen Sie raten, welche der hier zitierten Personen wohl Frau Ansku ist, Nr. 1, 2, 3 oder 4. ;)

(Und ‘biber’ heisst übrigens auf türkisch ‘Paprika’.)

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Schnickeldi da!

Oktober 9, 2009 · 4 Kommentare

Mein Türkisch-Häfft ist da!

Und noch so ein zwei Schnickeldichen mehr.

Konnte nicht wiederstehen. Plöder Mindestbestellwert! 8)

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VHS

Oktober 8, 2009 · 9 Kommentare

Ich nehm alles zurück, was ich jemals über VHS-Sprachkurse gesagt habe! Mein Türkischlehrer ist genauso wie ich der Ansicht, dass man Grammtik eigentlich quasi von selbst lernt – insbesondere bei einer agglutinierenden Sprache, wo die verschiedenen Endungen einfach alle hinters Wort gesetzt werden:

ev : Haus

ev – ler : die Häuser

ev – ler – im : meine Häuser

ev – ler – im – de : in meinen Häusern.

Das was wir also im Kurs üben müssen, sind die Vokabeln und das Sprechen. Phantastisch, der Mann hat Ahnung! Und so hab ich gestern höchstens zwischendurch 10 Minuten Aussprache geübt und mal eben entspannt gelernt, jemanden zu Begrüßen, zu Verabschieden, mich vorzustellen,  die Zahlen bis 10 (die ich mir bisher nie merken konnte, jetzt kann ich sie!), mich zu erkundigen, wie dies oder jenes heißt, und einige Wörterchen wie bisikli, atobüs, tren, ekmek, masa (na, wer errät’s? ;) ) und noch einige andere.

Wenn das so weitergeht, blog ich hier im November auf Türkisch. Mal sehen, was da noch so kommt. Isch freu misch riesisch!

(Dafür muss ich mir jetzt Gedanken über meinen eigenen Unterricht machen, ich habe seit letzter Woche wieder eine Finnischschülerin und werde ihr heute das Grauen aller Finnischlernenden, den Partitiv beibringen dürfen. Ich kann den doch selber auch nach 5 Jahren noch nicht richtig benutzen. Als ich das Angebot annahm, bekam ich die Information, dass sie schon etwas mehr kann als mein letzter Schüler, aber ich muss zum größten Teil nur ganz einfache Dinge wie z.B. die Zeiten beim Verb unterrichten. Tja, nein. Soweit waren wir im Lehrbuch dann doch noch nicht. Jetzt dann also Partitiv. Höh.)

Und morgen dann wieder Ungarisch beim Kaffeetrinken mit meiner liebsten Ungarischlehrerinfreundin.

Sprachverwörrung delüxe! :)

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