Bewegtes und Bewegendes

Mit den Tags ‘studentenleben’ versehene Einträge

sonntägliches Getwittere

Juli 12, 2009 · 5 Kommentare

* Nein, ich werde jetzt nicht auch noch anfangen zu twittern. Nicht alles, was durch meinen verschwurbelten Kopf schiesst ist so wichtig, dass es gleich im Internet breitgetreten werden muss. Oder nennen Sie es einfach Selbstschutz vor allzu inflationärer Internetpräsenz. ;) Und zur Not, falls doch mal, gibt es ja noch Feiss.bu.ck oder es muss dafür halt mein Blog herhalten. So wie zum Beispiel jetzt:

* Ja, ich lebe noch. Mal besser, mal schlechter, mal mehr im Netz, mal mehr draußen, aber ich lebe noch.

* Früher habe ich nie verstanden, warum Leute im Sommer in den Urlaub fahren. Im Sommer, wenn es hier doch auch so warm ist und wenn die Sonne scheint. Da geht dann selbst die Arbeit leichter von der Hand, Müdigkeit und Trägheit scheinen Fremdwörter, so vollgepumpt mit Sonne und Glückshormonen, und auch nach Feierabend ist es draußen noch hell, so dass man sich in ein Straßencafè setzen kann und ein Glas Wein trinken kann oder noch an den See zum Grillen fahren. Da kommt doch mindestens genauso Urlaubsstimmung auf wie an Adria und türkischer Ägäis und man spart sich den Streß mit dem Packen. Im Winter dagegen, wenn die Sonne sich tagelang hinter Wolken versteckt und es bitterkalt ist, wenn ich vor lauter Müdigkeit tagelang nicht richtig wach werde, DANN brauche ich Urlaub.  Früher war ich der festen Überzeugung, dass ich, ersteinmal im Berufsleben stehen, grundsätzlich irgendwann zwischen November und Februar in den Süden zum Urlauben fahre.

Jetzt, diesen Sommer, fange ich an zu verstehen, warum Leute im Sommer in den Urlaub fahren. Und ich möchte sooo gerne auch. Ans Meer, in den Süden, in die Wärme.

* Mein Finnischschüler macht sich, zwar langsam, aber dafür fleißig und beständig. Neulich hat er sich schon selber Hausaufgaben aufgegeben. :D Während ich einfach weiter im Text Kapitel machen wollte und die als nächstes folgenden Übungen mit ihm zusammen machen wollte, sagte er ganz plötzlich: „Aber die Übungen kann ich doch auch zuhause machen.“ Ich muss mich nur sehr zusammenreißen, denn ich will immer erklären und erzählen und zusätzliche Informationen geben, wie man dies und jenes Wort gebraucht und so weiter. Für mich als Sprachwissenschaftlerin mögen diese Informationen sehr erhellend sein, andere Leute aber verwirren sie nur. Gar nicht so leicht, sich in einen anderen Kopf hineinzudenken!!

* Einen Teil meines Gehaltes für’s Finnischunterrichten habe ich auch gestern gleich auf dem Tollwood ausgegeben für diesen tollen neuen Schlüsselanhänger. Das Wort dadrauf so zur Erinnerung für mich, falls ich es vor lauter Warterei, Unsicherheit und Angst mal wieder zeitweise vergessen sollte: Das Leben ist wunderbar!

schlüssel

* Frau Ansku muss morgen einen kleinen 10 minütigen Vortrag über diese komische Sprache hier halten, bzw. über das Genus der Nomina in dieser Sprache. Das ist an sich sehr spannend, denn es gibt drei Geschlechter, ähnlich wie im Deutschen, männlich, weiblich und ein sogenanntes „communis“, eine Art neutrales, allgemeines Geschlecht für alles, was nicht in die ersten beiden Kategorien passt. Das Geschlecht wird durch eine Endung am Wort angezeigt. Was das Interessante daran ist: Man kann durch die Änderung des Geschlechtes eine Bedeutungsänderung in dem Wort herbeiführen: Hängt man an den Wortstamm für ‘Mais’ z.B. die Endung für männlich an, so bezeichnet es einen Maiskolben oder auch eine einzelne Maispflanze: mili-b. Mit der Endung für weiblich, mili-s, bezeichnet das Wort die Frucht der Maispflanze, das Maiskorn und mit der Endung für ‘communis’ mili-n, bedeutet es Mais allgemein als Gattungsname bzw. eine große Menge von Maispflanzen. Sehr interessant auch folgendes Beispiel: ≠khàrà-b, männlich: Hodensack, aber ≠khàrà-s weiblich: die Hoden. :)

Leider nur sollte werde ich morgen wohl meine zitierten die Beispiele aussprechen können müssen, wenn ich mich nicht total blamieren will, deshalb wird Frau Ansku wohl den Rest des Sonntagnachmittages damit verbringen, irgendwie die Aussprache dieser Klicklaute zu erlernen und dann noch in Perfektion diese auch in einem Wort oder in einem ganzen Satz auszusprechen.

Und nein, um eventuellen Diskussionen gleich von vorneherein den gar aus zu machen, es gibt hier keine Dokumentation meines unbeholfenen Geklickse und Gegluckse. NEIN!

* Einen schönen Sonntag noch allen!

Kategorien: Modus · Sprach(e)verrückt · siehtsoaus
Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , ,

Hökscht spannend

Juli 2, 2009 · 12 Kommentare

Höckscht spannend, was hier grad so alles passiert und sich anbahnt. Hökscht spannend… Was daraus wird? Man weiss es nüscht, aber es wird sehr spannend.

Und sogar mein Studium beginnt tatsächlich langsam, sich auszuzahlen, ab Sonntag habe ich einen Finnischschüler, vermutlich für etwa anderthalb Monate. Noch platter als über die Tatsache, dass ICH! I! MOI! MINÄ! ÉN! Finnisch unterrichten werde, war ich allerdings, als ich gehört habe, was die üblichen Preise für Einzelsprachunterricht sind und was ich demnach getrost für diesen Spaß meine Leistung verlangen darf.

Und so langsam dringt auch bis zu mir durch, dass ich einen Universitätsabschluss habe und dass ich dafür auch was verlangen darf. So langsam.

Esbleibtspannend. :)

Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Wähler an die Urnen

Juni 24, 2009 · 6 Kommentare

Hochschulwahlen und jeder, der gewählt hat, bekommt ein kleines grünes Schnöpselchen, welches er gegen eine Tüte Gummibärchen eintauschen kann. Wie erbärmlich ist das denn?

Und was müsste man den Wählern versprechen, damit alle zur Europa-/ Bundestags- /Landtags- /Kommunalwahl gehen? Jeder, der wählt bekommt eine Tüte Alkopops?

(Ich hatte heute sogar einen ganz besonderen Grund wählen zu gehen. Wenn ich etwas auf den Tod nicht ausstehen kann, dann ist es Profilierungssucht und da wir hier im Institut gerade so einen kleinen bösen Profilierungs-Troll haben, musste ich mal ganz geschmeidisch dem den Riegel vorschieben, denn von solchen Leuten möchte ich nicht meine Interessen vertreten wissen. Da werd’sch zum Hirsch!)

Kategorien: Aspekt · Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: , ,

Estnisch

Juni 23, 2009 · 7 Kommentare

Heute in der Estnischstunde:

* „kuuuurijate töööö jäääärel“ bedeutet ‘eine Arbeitsnacht von Mondforschern am Eisrand’.

(wer genauer wissen will, woher das jetzt kommt, es sind einfach alles zusammengesetzte Wörter mit langen Vokalen. :lol: Hier genauer aufgedröselt: kuu = Mond (auf Finnisch übrigens genauso kuu), uurija = Arbeiter, töö = Arbeit (auf finnisch työ), öö = Nacht (auf Finnisch ), jää = Eis (auf Finnisch ebenfalls jää) und äärel = am Rande (finnisch ääressä = neben). ;)

* Mögliche Diphtonge im Estnischen (Dozentin liest vor): ea, oa, öa, õa, ae, oe, öe, äe, õe, ai, ei, ui, oi, öi, öi, õi, ao, eo, öo, äo, au, iu, ou, öu, äu, (+ nur in Fremdwörtern) uo, ua, ue, üo, üa, üe, eu, io, ia, ie;

Darauf die Feststellung einer Studentin: ‘Drei Chinesen mit dem Kontrabass’ muss aber auf Estnisch ziemlich lustig sein…

Kategorien: Sprach(e)verrückt
Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Das gemöterlischste Zeltlager der Welt

Juni 15, 2009 · 5 Kommentare

war heute vor unserer Uni zu bestaunen. So gemöterlisch, so süß, so putzig! Stellen Sie Sich vor, ein lauer, sonniger Sommerabend in der bayrischen Landeshauptstadt, die Sonne beleuchtet in ihren schönsten Farben, die sie nur abends zeigt, die umgebenden Unigebäude. Vor dem Hauptgebäude ein paar wenige Zelte, dazwischen ca. 5 Studenten die Volleyball spielen, irgendwo auf der Wiese liegt ein schlafendes Wesen auf der Wiese und scheint die Welt um sich herum fast vergessen zu haben. Überhaupt ist ales so ruhig, so friedlich, die vorbeibrausenden Autos und vorbeihastenden Menschen scheinen hier keinen zu stören. Umgekehrt wird die kleine Zeltstadt aber auch von keinem anderen wahrgenommen, sehr fein gekleidete Menschen strömen in die Uni, vermutlich in eine Abendveranstaltung, keiner schenkt den Zelten große Beachtung. Das ganze wird zu Anfang noch liebevoll behütet bewacht von einem Polizisten, später von einem einzigen Sicherheitsmännchen. Darüber der Abendhimmel, Idylle, eine Welt für sich.

Dieses heimelige Kuschellager nennt sich seit heute Bildungscamp.

Für alle Ungebildeten: Bildungscamp ist wenn mein großer Freund Stuve (das ist sowas wie SMV für Studenten) man gegen Studiengebühren protestoiert und es interessiert keinen.  :lol: :lol:

Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Du merkst, dass Du erwachsen bist…

Mai 29, 2009 · 5 Kommentare

… wenn die Kleinen Erstsemester sich in der Bibliothek zum 236. sten Male darüber unterhalten, welcher Lehrer in der Schule wann was wo gemacht hat, wer mit welchem Lehrer welche Kämpfe ausgefochten hat und wer alles plötzlich in der 12. Klasse in Stochastik 12 Punkte hatte, obwohl er/ sie davor in Mathe immer bei 2 Punkten herumgekrebst ist bei mir war das genau umgekehrt, und Dich das irgendwie langweilt gar nicht mehr berührt.

Ist ja immerhin auch schon sieben Jahre her jetzt. Und das ist ganz gut so.

Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Interview zum Bachelor-Murks

Mai 13, 2009 · 5 Kommentare

Bei ihr schonmal in einem Kommentar erwähnt, hier nun für alle:

Dieser mutige Professor aus Mainz hat endlich einmal die Stirn, etwas gegen diesen ganzen Bachelor-Müll zu tun und hat aus Protest seine Professur niedergelegt, chapeau! (Er gibt allerdings auch zu, dass das für viele seiner Kollegen nicht möglich ist, weil sie z.B. Familie zu ernähren haben, aber trotzdem: Endlich einmal jemand, der den ersten Schritt macht!) In dem Interview spricht er mir vollkommen aus der Seele, jeder einzelne Punkt!

Kategorien: Aspekt
Mit Tag(s) versehen: , ,

Erste Erkenntnis

April 16, 2009 · 2 Kommentare

Der Satz „Was man nicht im Kopf hat, das hat man in den Beinen“ gilt auch für angehende Doktoranden.

Mist, verdammter!

Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: , ,

back again

April 15, 2009 · 22 Kommentare

frau-doktor

Seit wenigen Stunden hat mein Schiffchen seinen vorläufigen Hafen gefunden. Sie dürfen mich dann Frau Doktor Ansku nennen, irgendwann in ein paar Jahren, auch wenn mir der Titel dabei herzlich egal ist.

Die Entscheidung war alles andere als leicht und letztendlich doch relativ spontan. Ich konnte und kann immer noch nicht sagen „DAS ist es, was ich in meinem Leben will und das ist ES immer schon gewesen“, aber wenn ich überlege, wie ich bisher Entscheidungen gefällt habe, dann war das noch nie in meinem Leben so, dass ich das sagen konnte. Ich hab einfach probiert und es hat sich immer als gut herausgestellt. Wenn alles gut geht, hab ich vielleicht auch einen kleinen Job an der Uni, aber nichts genaues weiß man aber noch nicht. Das wird alles im Mai geklärt, es ging jetzt aus Termingründen nicht anders. Ein paar gedrückte Daumen könnte ich daher noch gebrauchen, ein Job an der Uni wäre wirklich ein Traum. Ich probiere also einfach einmal aus und wenn das also alles so laufen würde, dann könnte ich mir das durchaus vorstellen, das Promovieren.

Ich bin also wieder da, vorerst, aber ich war nie wirklich weg. Momentan fühlt sich alles nur noch etwas komisch an, so wieder ganz am Anfang…

Danke nochmal allen, die mir so geduldig zugehört haben und mich in dieser Entscheidung bestärkt haben!

Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Der letzte

März 31, 2009 · 6 Kommentare

Heute ist der letzte (oder doch der vorläufig letzte?) Tag, an dem ich mich Student schimpfen kann und dies daher der letzte Eintrag hier mit dem Tag „Studentenleben“, ich bin da ja immer eher so der sentimentalerische Typ, Sie kennen mich da schon ganz gut, nicht wahr? Wie ich diesen Tag zelebriere? Nun, ich könnte mich zunächst nicht entscheiden zwischen den Alternativen, ihn zu verschlafen oder mich höllisch zu betrinken, hab mich aber dann doch für einem Besuch beim Zahnarzt „entschieden“ und vermutlich noch etwas Krankenversicherungskram, der erledigt sein will. :(

Aber daneben plane ich natürlich auch, irgendwo einen schönen Kaffeetschko einzunehmen und diesen Laden zu besuchen, da gibt’s nämlich Studentenrabatt.

Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: ,

Call me

Februar 16, 2009 · 21 Kommentare

… Frau Ansku, M.A.

magisterfeier

Seit heute offiziell und mit 1,98.

Die Magisterarbeit war übrigens 2,0 da hab ich mich wohl „leicht“ verschätzt. Aargh!

Fühlt sich momentan noch sehr komisch und verschwurbelt an, so ein akademischer Titel. Und was kann ich mir jetzt davon kaufen… ???

Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Liebeserklärung II

Februar 5, 2009 · Kommentar schreiben

Heute gab es noch ein weiteres Dankeschön für mein eigentliches Hauptfach das andere Institut. Hach war das eine Freude, so mag ich das. Und der OhSündia Apple Pie war sogar gelungen und hat allen sehr geschmeckt. (Dankeschön für Eure tollen Rezeptvorschläge, ich hab mich dann doch für OhSündia entschieden, aber Eure Rezepte klangen allesamt wirklich toll und ich werde mir die kopieren und bald mal ausprobieren!)

kuchen2

kuchen

Die phonetischen Umschriften der Deko habe ich übrigens extra sorgfältig mit Absicht völlig falsch und unsinnig geschrieben, um einen möglichst eindrucksvollen Beweis zu liefern, wie viel ich in der Zeit gelernt habe um die lieben Dozenten etwas zur Anwendung ihrer Kenntnisse in Entzifferungstechniken zu zwingen. Tja, das war wohl nichts, Phonologie war noch nie meine Stärke, so muss ich halt nochmal ganz von vorne anfangen zu studieren. ;) :-P

Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: , , , , , , ,

Finanzkrise

Februar 2, 2009 · 2 Kommentare

Leute, ich sag Euch was. Es wird schlimm. Das wahre Ausmaß der Finanzkrise wird allmählich deutlich, besonders seit einer guten Woche und alle Prognosen bis jetzt waren noch ScheisselKinderkram. Es steht schlimm um mich Deutschland, jawoll.

Anskus kleines VWL-Lexikon, Lektion eins – Merke: Nach-studentischer feierlauniger Lebenswandel mit noch-studentischem Geldbeutel rentiert verträgt sich irgendwie gar nicht und führt zwangsläufig zum totalen Konto-Kurseinbruch und zu einer massiven Verschärfung der Finanzkrise in der Casa Ansku!!!

Inzwischen sehne ich mich schon fast zurück in die guten alten Zeiten, wo ich gemütlich in meiner Bibliothek sass und nur alle paar Stunden mich um die Beschaffung eines Kaffees kümmern musste. Aber seit einer Woche geht das hier rund! Hier ein Kuchen fürs Institut, danach eine Verabredung zum Mittagessen, dort ein Geburtstag und da noch ein Treffen zum Kaffeetrinken und zur Resozialisierung einer abgestumpften Magistrantin ein Gläschen Wein die liebe Freundin, die man nun ja monatelang nicht gesehen hat, möchte man ja auch mal wieder bei einem Gläschen Wein treffen, wer soll das bitte alles bezahlen?

Wenigstens bekomme ich grad Erfahrung darin, wie einfach es ist, Gelder zum Fenster rauszuschmeißen, die mir nicht gehören. sitzen zwei Stockwerke unter mir ÄUSSERST liebe und großzügige Großeltern, die dann und wann mal netterweise aushelfen. :)

Ich geh dann mal meine geheimen Konten in Liechtenstein checken, vielleicht geben die ja noch ein kleines Restchen her. :lol: 8)

Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: , ,

Zahl des Tages III und vorbei.

Januar 23, 2009 · 20 Kommentare

zweikommanull – erleichtert – knallköpfig – traurig – begreifen – glücklich – müde – wehmütig – die Welt erobern – bewegungsfaul – ein kleines bisschen enttäuscht – voller alles – Abschiedsschmerz – nicht von dieser Welt – urlaubsreif – vorfreudig – alles egal – alles doof – reiselustig – noch nicht wieder im Hier und Jetzt – dankbar – currywurstig – entrückt – faul – ungläubig – feierlaunig – sehr sehr k.o. – Lust auf neues – völlig plemplem – Quatsch im Kopf – Zeit – angekommen – Danke für’s Daumendrücken, 1000 Dank!

Kategorien: Aspekt · Frau Ansku · Sprach(e)verrückt
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Und dann…

Januar 18, 2009 · 2 Kommentare

…. hat mich der große Datenfraß nach fast 11 Monaten mit brav regelmäßig ausgeführten Sicherheitskopien und ohne Verluste in den Untiefen meiner Festplatte so knapp auf der Zielgraden doch noch erwischt.

Aber gottseidank nicht so schlimm. Eine Datei aus Versehen überspeichert.

Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: , ,

.

Januar 18, 2009 · Kommentare sind deaktiviert

Hab ich mal erwähnt, dass ich Leute total doof finde, die sich über eine Note, die hinter ihren eigenen Erwartungen zurückbleibt, aber trotzdem immer noch gut okay ist, einen Wolf ärgern? Himmelherrgott, es ist nur eine Zahl und es ist ein Bruchteil der Gesamtnote! Es gibt wirklich schlimmere Dinge im Leben…

2,3

Menno. Weil’s so unnötig und doof war und weil ich doch eigentlich so ein gutes Gefühl hatte davor.

Hmpf und weiter. Einen hab ich noch!

Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Punkt.

Januar 15, 2009 · Kommentar schreiben

Und irgendwann im Verlauf des Abends davor bin ich dann immer so vollgestopft, so nicht mehr aufnahmefähig und allem so überdrüssig und dann ist auf einmal ganz plötzlich und zunächst unbewusst, aber dann immer bewusster der Punkt erreicht, wo ich plötzlich weiss, dass es einfach gut ist. Dann ist es plötzlich egal, ob mich das Tempussystem des Swahili immer noch an den Rand der Verzweiflung treibt weil natürlich mal wieder alle etwas komplett anderes behaupten und die tagelangen Bedenken, Gedankenwicklereien, ob mein Konzept passt, sind dann plötzlich wie weggewischt. Ich mag nicht mehr und ich weiss aber auch gleichzeitig, es ist gut so. Es ist nicht perfekt, es ist nicht so wie ich es haben will, aber es ist gut.

Und dann genehmige ich mir ein Feierabendbier, obwohl ich normalerweise nicht oder seltenst alleine trinke, aber ein Bierchen für eine geruhsame Nacht und dann kann das alles schon irgendwie werden.

Irgendwie. Morgen. Für heute ist Schluss. Punkt.

Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Gibt es was Schöneres?

Januar 12, 2009 · 6 Kommentare

Gibt es was Schöneres als in der Badewanne zu liegen und der Vollmond scheint einem direkt durch das Dachfenster ins Gesicht? Ich glaube kaum, vielleicht Baden in einem See in einer lauen Sommer-Vollmondnacht, aber na gut, jahreszeitenbedingt bin ich auch so zufrieden.

Leute, was bin ich entspannt. Freitag die nächste Prüfung, Hauptfachprüfung, eine ganze Stunde, ich hab bis jetzt gerade mal die Hälfte gelesen von dem, was ich lesen wollte/ sollte bzw. ich habe gestern den ganzen Tag nur gesurft und gebloggt prokrastiniert, aber HölleHölle, was bin ich entspannt!

Einen schönen Start in eine aufregende neue Woche Euch allen!

Kategorien: Frau Ansku · Modus
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Spruch

Januar 10, 2009 · Kommentar schreiben

Heute in der Arbeit in der Kaffeeküche gesehen

„Wenn Du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein.

Wenn Du zweimal Erfolg hast, kann es Glück sein.

Wenn Du dreimal Erfolg hast, dann ist es Fleiß und Tüchtigkeit.“

-aus der Normandie-

Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: ,

Ach hätt’ ich doch…

Januar 10, 2009 · 7 Kommentare

Neulich hab ich einen zur momentanen Situation sehr passenden Artikel gefunden „ach, hätt’ ich doch…“, in dem es darum geht, was Studenten im Rückblick kurz vor Abschluss ihres Studiums gerne anders gemacht hätten oder anders hätten machen können/ wollen/ müssen. Mehr Praktika, noch ein Auslandssemester einschieben, mehr feiern, weniger arbeiten, irgendetwas findet man immer…

Nach einigem Überlegen bin ich zu dem schönen und sehr befriedigendem Schluss gekommen, dass es in den wesentlichen Dingen wenig bis gar nichts gibt, was ich an/ in meinem Studium bereue oder anders gemacht hätte und wenn, dann sind es so Sachen wie das, dass ich damals nicht die Zeit und die Möglichkeit hatte, noch ein Auslandssemester an mein Praktikum in Finnland dranzuhängen. Oder, dass ich es nicht geschafft habe, ein kleines bisschen mehr und regelmäßiger zu arbeiten um dann mit mehr Geld mehr machen zu können, ich bin wohl schon ein echter Prototyp des „dauerbankrotten Studenten“ und hab meiner Familie wohl einiges abverlangt. Oder dass ich nicht noch fünf weitere Semester studieren darf/ kann. ;) Ich könnte auch sagen, ich bereue es, dass ich nicht die Zeit hatte, noch mindestens zehn weitere Sprachen (auf der Wunschliste ganz oben stehen: Russisch, Türkisch, Hindi, Schwedisch, Arabisch, Portugiesisch, Swahili u.v.m.) fließend zu lernen. Aber das ist wohl eher nichts, was ich wirklich „bereue“ und meine verpasst zu haben, sondern der Lauf des Lebens. Der Tag hat leider nur 24 Stunden und das Studium nur ein gewisse bei mir eh schon ziemlich hohe Semesterzahl . :lol: Trotzdem habe ich diese 24 Stunden und diese 12 Finnland miteinberechnet 13 Semester so genutzt, wie ich es mir vorgestellt habe und das ist ein sehr schönes Gefühl.

Ich hatte viel Glück – dessen bin ich mir bewusst – und hatte auch eine Familie, die mich nach Leibeskräften und in jeglicher Hinsicht unterstützt hat. Deswegen habe ich auch eher selten und unregelmäßig nebenher gejobbt/ jobben müssen. Praktika habe ich keine gemacht, aber das bereue ich nicht. :D Ehrlich gesagt, ich wollte meine Studienzeit nutzen, um die Welt zu entdecken, Sprachkurse zu machen und Sprachen zu lernen und das habe ich gemacht – und hab jetzt immerhin zwei offizielle Sprachdiplome zu Hause im Treppenhaus hängen.

Obwohl man ja immer von allen Seiten zu hören bekommt (und das hört sich auch in dem Artikel etwas danach an), dass man als Geisteswissenschaftler ohne mindestens 20 Praktika null Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat, habe ich habe mich diesem Sog der Panik vor Arbeitslosigkeit um mich herum wiedersetzt. Ich bin sogar fast ein bisschen stolz darauf war und bin der Meinung, dass Studentenpraktika überbewertet werden. Klar, man kann mal Büroluft schnuppern und wenn jemand arbeiten will und Joballtag mal live erfahren will, ist das schön und gut. Aber soooo massig viel Berufserfahrung sammelt man auch nicht, denn selbst wenn man ums Kaffeekochen herumkommt: Akten sortieren ist auch nicht sehr viel spannender und lehrreicher. (So war’s zumindest bei mir.) Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass sich irgendwie irgendwo und irgendwann ein Job finden wird. Ich möchte nicht blauäugig sein und ich denke, es wird vielleicht nicht ganz leicht, aber es wird sich etwas finden. Hoffentlich muss ich nicht nächstes Jahr an dieser Stelle schreiben, dass dem wohl doch nicht so war…

Nein, ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass nach einer unschönen Schulzeit mit viel Mobbing, dass dieses Studium (bis jetzt) die beste und intensivste Zeit meines Lebens war, dass ich die Zeit so genutzt habe, wie ich es mir vorgestellt habe und dass ich eine Beschäftigung gefunden habe, die mir aufrichtig Freude macht und mich erfüllt und – das Wichtigste – dass ich auch hier im Institut echte Freunde gefunden habe. Von mir gibt es daher kein „Ach, hätt’ ich doch…“, sondern höchstens ein „Ach, Zeit, verweile doch noch ein bisschen…!“ und ein paar kleine verdrückte Tränchen.

Kategorien: Aspekt
Mit Tag(s) versehen: , , , ,