Ich muss Ihnen ein Geständnis machen, besonders der Frau Puppe.
Ich hab hier ein Hörbuch, das ist auf Finnisch. Ich habe das Buch als normales Buch und als Hörbuch vor ewigen Zeiten mal geschenkt bekommen. Als ebenfalls eingeschworene Hörbuchhasserin habe ich damals natürlich das Buch gelesen und das Hörbuch ganz weit hinten in den Schrank gestecktt. Irgendwann vor ein paar Wochen fiel es mir beim Aufräumen wieder in die Hände. Von den Hörspielen der Frau June, die ich im Sommer oft auf einer Wiese liegend und vor mich hin träumend hörte, angefixt legte ich eine CD in den CD-Player und lauschte. Und fand das wie schon die Hörspiele eigentlich ganz nett. Spontan dachte ich mir, das wäre vielleicht mal etwas für längere Bahnfahrten und überspielte die CDs auf meinen EmPeDrei-Player. Da blieben sie jedoch vorerst, weitestgehend ungehört.
Seit Montag fahre ich 4 mal pro Woche morgens zu sehr unstudentischen Zeiten 50 Minuten zur Arbeit und bin schon froh, wenn ich meinen Kaffee in der Hand festhalten kann. Ein Buch zu halten geht da leider nicht mehr, noch weniger es zu lesen, wenn ich schon selber kaum aus den Augen blicken kann. Und deshalb finde ich das ganz praktisch, morgens noch halb im Land der Träume, einfach nur dazusitzen und einer Geschichte zu lauschen.
Eine weitere Situation in der ich Hörbücher inzwischen ganz praktisch finde, ist beim Spazierengehen. Manchmal werde ich aus heiterem Himmel einfach so unruhig, dass ich rausmuss und eine halbe Stunde oder Stunde spazierengehen muss. Und gestern, auf dem Spaziergang von der U-Bahn nach Hause ist es passiert, dass ich mir einfach die Kopfhörer in die Ohren gesteckt habe und mein Hörbuch weitergehört habe. Ich gehe gerne spazieren, dabei kann ich gar wunderbarst abschalten, aber auch wunderbarst nachdenken. Beim Spazierengehen liest es sich aber leider etwas schlecht, aber ich kann trotzdem nebenher eine Geschichte hören und man kann auch ganz fantastisch dazu die Gedanken schweifen lassen. Das ist genauso entspannend wie Spazierengehen und Musik hören und die Gedanken schweifen lassen. (Spazierengehen ist eigentlich immer entspannend. Ich kann auch beim Spazierengehen essen und es hat für mich überhaupt nichts mit Hektik zu tun, eher im Gegenteil. Ich mache am Wochenende manchmal einen Spaziergang zum Bäcker, hole mir ein Frühstück und verzehre es meistens bereits auf dem Heimweg, während ich die Natur betrachte und mich an der frisch, unschuldigen Morgenstimmung erfreue. Frühstück in der Natur sozusagen. Klingt komisch, ist aber so.)
Außerdem hat das Hörbuch in einer Fremdsprache den Vorteil, dass es das Hörverständnis in der Sprache schult. Deshalb finde ich für mich inzwischen Hörbücher in einigen Situationen ganz praktisch. Bin stark versucht, mir von irgendjemandem demnächst ein weiteres Hörbuch aus Finnland mitbringen oder schicken zu lassen.
Mittags auf dem Heimweg und abends möchte ich dann aber bitte wieder Papier und Seitenrascheln und Sätze so betonen, wie ich es mir vorstelle. Denn da sind wir uns doch alle einig: Ein Hörbuch kann niemals ein richtiges Buch ersetzen.
Eine liebe finnische Freundin von mir hatte Besuch aus Finnland und daher haben wir heute vor unserem traditionellen Sonntagskaffee erst noch einen Ausflug in die nähere und ferne Geschichte dieser Stadt gemacht und waren als Touriführer in der Münchener Residenz. Gerade noch rechzeitig zur V-Woche.
V wie verwöhnt
Bereits am Samstag wurden wir nach Strich und Faden verwöhnt. Wir waren in die Lounge des Arbeitgebers meiner Mutter in der Allianz Arena eingeladen. Dort gab es Fußball und (vor allem ) excellentes Essen. Wenn Sie wüssten, was sich INNEN in der Speisekarte links im Bild verbarg… (Ach wie praktisch, dass ich so gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann: Wochenendberichterstattung und dem ABC-Projekt neues Leben einhauchen!)
V wie verloren
Es spielte TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg. Tja, und gegen Ende des Spiels hingen die Fahnen und die Gesichter der Duisburger Fans ganz schön schlapp herunter. Yeah!
V wie von oben
Blick aus meinem Fenster in den Garten – das war allerdings im Sommer und die Blumen blühten noch!
V wie verzinkt
V wie verstrahlt
V wie Varianz
Genau zwei Exemplare des unglaublichen Farbenschauspiels, dass sich zur Zeit in der Natur bietet.
(Ich weiss nicht, was dieses Photo mit V zu tun hat, aber ich mag es gerne und ich finde, dass es ziemlich scharf ist, dafür dass ich es mit meinem kleinen Handy geknipst habe.)
Mölkky stammt aus Finnland und steht nicht zuletzt deswegen seit einiger Zeit bei uns Finnougristen hoch im Kurs. Die Auswahl unserer besten Spieler Unser Team war sogar schon im Juni bei den deutschen Mölkky-Meisterschaften in Nürnberg – mehr oder weniger erfolgreich. Heute hatte ich zum ersten Mal Gelegenheit, mein mangelndes Werf-Talent unter Beweis zu stellenmich als Holzklotzwerferin zu versuchen einer Mölkky-Session mitzuerleben.
Es gibt 12 kleine Holzklötzchen, die jeder eine Nummer tragen. Diese Klötzchen werden am Anfang des Spiels aufgestellt, nämlich so:
Dann nimmt einer der Spieler das Wurfholz in die Hand und wirft ähnlich wie beim Kegeln wild drauflos auf die Klötzchen.
Die umfallenden Klötzchen werden dann folgendermaßen gezählt: Fällt nur ein Klötzchen, so zählt die Zahl, die auf dem Klötzchen steht. Fallen mehrere Klötzchen, so zählt die Anzahl der gefallenen Klötzchen. Obwohl hier im Bild beispielsweise die 7 und die 9 (hinten) umgefallen sind, gibt es hierfür nur 2 Punkte, weil nur zwei Hölzchen umgefallen sind. Klötzchen, die auf anderen Klötzchen zum Liegen kommen, zählen nicht als gefallen.
Dann werden alle umgefallenen Klötzchen auch das hinter der 12! wieder aufgestellt und zwar genau an der Stelle, wo sie zum Liegen kommen, dadurch ergibt sich dann diese „Streuung“ wie hier im Bild, die es im Verlauf des Spiels etwas leichter macht, einzelne Hölzchen zu treffen. Aber auch nur etwas leichter.
Danach ist der nächste Spieler dran mit Werfen. Gewonnen hat der Spieler, der als erstes GENAU 50 Punkte erreicht, wer die 50 Punkte überschreitet, fällt zurück auf 25 Punkte.
Mir hat es obwohl ich wirklich mit einem beneidenswerten Talent, daneben zu werfen gesegnet bin und daher solche Spiele normalerweise eher meide, wirklich großen Spaß gemacht und die nächste Saison vergeht sicherlich nicht mehr ohne mich.
Ach ja, und wer das auch mal ausprobieren möchte, kann sich das Spiel entweder in Eigenregie herstellen – einfach zwölf Holzklötze zurechtschneiden und Zahlen obendrauf plus ein rundes Wurfholz – oder im Internet bestellen.
Eine wirklich sehr sehr empfehlenswerte Buchempfehlung:)
Muriel Burberry hat mit „Die Eleganz des Igels“ ein wunderbares Buch geschrieben. Die 12jährige Paloma, Tochter aus reichem Hause, fühlt sich von der oberflächlichen und von Egoismus geprägten Welt ihrer reichen Familie erdrückt. „Der Zufall will es“, dass sie aussergewohnlich intelligent ist und mit scharfem Blick und noch schärferem Urteilsvermögen hinter die Kulissen des scheinbar sinnlosen Lebens ihrer Umgebung sieht. In all dieser Sinnlosigkeit sieht sie keinen Ausweg für ein sinnerfülltes Leben für sich und beschließt, nach Ende des Schuljahres an ihrem 13. Geburtstag, die Wohnung anzuzünden und sich das Leben zu nehmen.
Im selben Haus wohnt Renée, 54, Concierge. Sie stammt aus einer armen, bäuerlichen Familie und hatte eine harte Kindheit, in der es kein warmes Wort gab. Eines Tages als junges Mädchen entdeckt sie die faszinierende Welt der Kunst und Literatur und beginnt zu lesen. Doch Renée hat Angst, dass ihre wahre Identität auffliegt und sie damit nicht mehr den Erwartungen an eine Concierge entspricht, deshalb ist sie stets bemüht, ihre Intelligenz und Belesenheit vor allen Hausbewohnern zu verbergen.
So leben die Bewohner des Hauses jeder in seiner eigenen Welt bis eines Tages ein Bewohner stirbt und ein neuer, höchst mysteriöser Bewohner in die Wohnung einzieht und sich das Leben aller Hausbewohner entscheidend verändert.
Das Buch ist abwechslungsreich, weil es immer zwischen Palomas und Renées Bericht wechselt und in einer wunderbaren Sprache geschrieben. Ich, die ich zur Zeit irgendwie extrem wenig lese (Kopf zu voll!), ich habe jede Seite genossen. Naja gut, manchmal waren mir Palomas philosophische Gedanken etwas zu hochtrabend, ich bin halt nicht so philosophisch veranlagt. Die Geschichte erzählt ganz wunderbar und mit fein ausgewählten Bildern, wie sich die Beziehungen Stück für Stück ganz zart entwickeln. Das ist ganz wunderbar und berührend.
Lesen!!
Nur der Schluss! Muss dann das sein! Dieser schreckliche Schluss!! Das macht doch keinen Sinn!
Vor einigen Jahren, es muss wohl um das Jahr 2001/2002 gewesen sein, diskutierten wir mit unserem Geschichtslehrer im Leistungskurs über das Internet. Der Lehrer, ein bekennder Zyniker, aber großartiger Lehrer und Diskussionspartner, wollte uns damals weismachen, dass das Internet eine Art überdimensionale Müllkippe ist. Eine riesengroße Plattform, auf der jeder das publizieren kann, was er meint, publizieren zu müssen. Und jeder andere kann das frei zugänglich nutzen. So weit, so gut. Mein Lehrer ging jedoch noch weiter, indem er behauptete, dass wirklich wertvolle Publikationen, wirklich heiße Infos, einzigartie Forschungen und Ergebnisse dennoch nach wie vor in Buchform publiziert werden. „Wer wirklich etwas Interessantes zu berichten hat, der veröffentlicht das doch nicht im Internet, der will doch daran verdienen!“
Oft denke ich heute noch über diesen Satz nach, auf irgendeine Weise ist er mir sehr prägend in Erinnerung geblieben und beeinflusst auch heute noch meinen Umgang mit dem Internet. Dennoch stelle ich fest: Das Internet hat sich verändert in den letzten Jahren. Trieb ich mich in den Jahren 2000/2002 im zarten Alter von 18 Jahren vielleicht in ein paar Fanforen rum, schrieb Emails, kämpfte gelegentlich mit für meine Begriffe damals ziemlich unbrauchbaren Suchmaschinen und hatte allgemein nicht so wirklich viel Ahnung geschweige denn Überblick über dieses neue Medium, so machen wir heute eigentlich alles per Internet. Wir buchen unsere Urlaube im Netz, wir shoppen, wir networken, letztes Jahr beim Schreiben der Magisterarbeit fand ich verlorengegangene Literaturhinweise mit ein paar Klicks im Netz wieder, statt umständlich die Bücher neu ausleihen zu müssen. Es gibt zahlreiche Fachzeitschriften inzwischen auch online, meistens jedoch nicht frei zugänglich, natürlich wollen die Leute etwas an ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen verdienen und das muss man auch tolerieren. (Auch wenn es manchmal wirklich sehr ärgerlich und frustrierend ist, einen vielversprechenden Artikel zu finden, der GENAU auf das zu erforschende Thema passt und diesen nicht lesen zu können ohne zu zahlen.) Internet und Verdienst, das muss sich nicht mehr ausschließen. Und heute fand mein Bruder sogar eine Software, um den Drucker meiner Eltern auf meinem Laptop zu installieren, weil die Installations-CD verlorengegangen ist. Als das tatsächlich funktionierte und der PC den Drucker erkannte, staunte ich nur. „Ich wusste gar nicht, dass es jetzt sowas auch im Internet gibt.“ (Software klar, aber von solchen maschinenbezogenen Installationen wusste ich bisher nichts) Die Antwort meines Bruders: „Im Internet gibt es ALLES.“
Ich glaube trotzdem in gewisser Hinsicht weiterhin an diesen Satz, ich glaube, dass das Internet vor allem ein schnelles Medium ist, gut um sich einen Überblick zu verschaffen, aber nicht sonderlich gut, um sich intensiv mit einzelnen (geistigen) Themen gründlich auseinanderzusetzen. Ich möchte auch gar nicht auf Printmedien verzichten. Ich konsultiere sicherlich auch weiterhin, insbesondere wenn ich mich mit wissenschaftlichen Inhalten beschäftige, zuerst ein gutes Handbuch. Aber ich googele auch den Begriff, mit dem ich mich gerade beschäftige, denn immer häufiger finden sich auch kleine, unscheinbare, aber sehr hilfreiche Perlen im Internet. Und dennoch zwingt mich dieser kleine Satz meines Lehrers vor ca, 7,8 Jahren doch immer auf’s Neue, meinen Umgang mit dem Internet zu überdenken, darauf zu achten, wo und wie ich mich im Netz bewege und nicht alles unreflektiert zu konsumieren.
Einer neuer Ansku-tune-Ohrwurm. Ich bin musikalisch relativ anspruchslos, ich hör fast alles, aber ich freu mich doch immer wieder, wenn ich so etwas Schrilles, Aussergewöhnliches finde. Ich hab da irgendwie eine Schwäche für.
Mein persönliches Highlight heute vormittag RTL Punkt9 beim Milieu-TV Frühstücksfernsehen:
Ein Bericht über dieses Lied, dann eine Umfrage auf der Straße wie die Menschen dieses – sagen wir mal – etwas andersartige Lied finden und ob das Potential zum Sommerhit hätte.
Kommentar eines jungen Mannes: „Neee, das ist kein Sommerhit, gar nich gut, neee… Ich fahr Samstag nach Malle, ICH WEIß also, was gute Tanzmusik ist…“
Ähem. Quod erat demonstrandum…
(und ich nehm das jetzt mal in die Ansku-Tunes auf, ich hab einen Ohrwurm.)
Ein Ausflug in die frühen Zeiten des Rock ‘n’ Roll, in eine bunte, fremde und völlig verrückte Welt und das Ganze noch grandios gemacht.
Nicht zu vergessen ist natürlich die Musik, ein weiteres Highlight in diesem Film. Lauter Klassiker, alle jene wunderbare Perlen der 60er in einem Film versammelt, ich wär am liebsten im Kino aufgesprungen und hätte mitgerockt. Und ich habe erschrocken festgestellt, dass ich solche Musik fast gar nicht hier hab, das muss dringendst geändert werden.
Wenn die Frau Ansku Samstag abend zu Hause ist und keine Lust mehr zu lernen hat das Fernsehprogramm zu schlecht ist, dann fällt ihr mal eben so gegen 21 Uhr ein, dass sie endlich einmal die uneingeschränkte Macht über die Familienküche hat und dass man das ja ausnutzen könnte und noch schnell und vor allem ungestört dem Cynthianismus frönen könnte. Wenn dann nur noch die Schokolade fehlt, aber die sündhaft teure 24-Stunden-Tankstelle nur zwei Straßen weiter ist, dann entstehen dabei mal eben ganz wunderbare Chocolate Chip Cookies Sonderedition á la Ansku (mit dunkler Schoki, weißer Schoki und Walnüssen).
(Morgen muss ich die Macht wieder abgeben teilen. Ach Cynthia, was mach ich dann nur?)
ich bin ja immer schwerst beeindruckt von Deinen tollen Backideen. Ich bin auch schon höllisch gespannt auf die überall so gelobten Monster-Brownies und werde die in baldiger Zukunft ausprobieren. Aber ich glaube, gegen das Muffin-Rezept von meiner Mutter, welches wir heute morgen ausprobiert haben, kommst Du nicht an musst Du Dich warm anziehen, ob die Monster-Brownies das toppen können???
Kleine Auswahl der Zutaten: Schokolikör, Kakaopulver, Vollmilch-Schokolade, Kouvertüre, Zimt u.v.v.vm.
Ich bin eigentlich Milcheisesser aus vollster Überzeugung – Frucht und süß zusammen, das mag ich irgendwie nicht. Also gibt es bei mir meistens „Irgendwas mit Nuss und/ oder Schoko“.
Aber manchmal, an so heissen Tagen wie heute, da kann ich nichts mehr pappsüßes essen weiche ich dann doch ab von meiner Linie und dann greife ich zu einem Cornetto Erdbeer und das ist dann so hörrlisch erfröschend und da ist trotzdem ein bisschen Vanilleeis dabei und Schokolade in der Waffel.
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(Oh, ich seh grad, der war schon 2006 in den Kinos. Hat jemand von Euch den damals schon gesehen?? Ich hab’s erst letzte Woche auf DVD gesehen, ich hab es damals nicht mitgekriegt, aber das muss nichts heissen, ich krieg allgemein seeehr wenig mit, was im Kino läuft. Wie dem auch sei, wenn nicht, DVD holen und anschauen!!!)
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Seit meiner Teenager-Zeit ist es eigentlich immer so, dass ich von dem Lied, welches ich morgens als allererstes höre, den ganzen Tag einen Ohrwurm habe. So hatte ich einmal im zarten Alter von 16/17 Jahren das zweifelhafte Vergnügen, ein geschlagenes Vierteljahr lang immer und immer wieder „quit playing games“ von den Backstreet Boys in meinem Kopf zu haben und das nicht wieder raus zu bekommen – obwohl ich das natürlich nicht JEDEN Morgen als allererstes zu hören bekam, aber halt doch sehr oft und solche Sachen bleiben dann in meinem Kopf haften (dafür anderes, sinnvolleres leider nicht…). Das war keine schöne Zeit.
Manchmal können diese Morgen-Ohrwürmer äusserst angenehm sein, wie z.B. vor ein paar Tagen, so dass ich den ganzen Tag lang immer wieder beschwöngt diese Melodie pfeife und meine Laune sich dann schlagartig um 100% steigert. Manchmal aber kann das auch richtig richtig schlömm sein und das war gestern. Ich gestehe, ich mache oft morgens zum Aufwachen statt Radio den Fernseher auf VIVA oder MTV an und ja, ich hätte es eigentlich wissen müssen, gestern morgen habe ich gerade ACHTUNG: KLICK AUF EIGENE VERANTWORTUNG!!! diesen netten Herrn, der das ganze Jahr über in Karnelvalslaune mit Maske rumläuft erwischt. Nicht so schön, dabei ist das eigentlich gar nicht mein Musikstil und trotzdem… mein Kopf… Sie wissen schon. Der Morgen war gelaufen.
Heute hab ich es so mittelmässig gut getroffen: Mika, an sich ja nicht schlecht, aber ich mag den irgendwiewarumauchimmer nicht sonderlich und das Lied wurde auch schon einige hundertmal zu oft gespielt. Ich versuche mal wieder umzuschalten auf etwas schöneres.
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wenn man wegen WochenendeallezuhausemitSchatziZeitnuralleinezuzweit-Flaute einen gemütlichen DVD-Abend nur alleine zu zweit mit dem sexiest ungarischen Schauspieleralive plant, aber der Schläpptop DVDs grundsätzlich nur in minimalster Lautstärke abspielt, also total unverständlich, weiss der Geier warum… So macht das keinen Spaß und deshalb werde ich mich jetzt ins Bett verziehen.
Allen verehrten Lesern einen schönen Fussballabend!
Da es die letzten Spiele immer so war, dass die Tore immer genau dann geschossen wurden, wenn ich gerade einen Moment weggeguckt habe, eine Minute auf dem Klo war etc., habe ich mich heute für etwas Kultur und somit für den ungarischen Kinoabend mit Anwesenheit der Regisseure und Diskussion und so entschieden. Meine gute Tat für den Fussball und Deutschland.
Mein Tipp daher: Da ich ja nicht gucken kann: 90:0 für Deutschland. Naja, so ungefähr jedenfalls. Deutschland gewinnt, auch wenn ich glaube, dass es sehr knapp wird und dass die Deutschen den Kampfgeist der Türken nicht unterschätzen sollten.
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So mag ich Geburtstagsgeschenke. Mein Vater hat vor einem Monat zum Geburtstag Karten für Katie Melua bekommen – von der Familie für die ganze Familie.
Die wunderbare Frau Katie Melua hat mich verzaubert. Zuerst, im ruhigeren eher akustisch gehaltenen Teil hat sie ganz alleine auf der Bühne nur ihrer Stimme die ganze Halle beherrscht, um dann im späteren, etwas lebhafteren Teil mit Band ihr enormes Repertoire, welches verschiedene Stilrichtungen vereint, vorzustellen. Ihre Liebesballaden finde ich, klingen oft alle ziemlich gleich, aber ansonsten gibt’s nichts zu meckern, bei dieser Stimme… Ich habe selten so reinen und klaren Live-Gesang gehört, meistens klingt es ja doch etwas verzerrt.
Jedem, der jetzt neugierig geworden ist und der zudem noch erfahren möchte, wie Akneprobleme und der grosse Lebenszyklus zusammenhängen, dem kann ich nur empfehlen, sich bei der nächsten Gelegenheit eine Konzertkarte zu kaufen oder sich eine CD von Frau Melua zuzulegen. Wunderbar und verzaubernd.
Ach ja, die Vorbandfrau war auch sehr sehr gut, aber fragt mich bloss nicht wie die heisst… Eine Australierin, Andrea McSoundso, glaub’ ich.
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Jaaah! Nach einer dreiwöchigen IrrFahrt durch Finnland letzten Sommer und einem weiteren dreiviertel Jahr hab ich gestern endlich diesen langersehnten Film in den Händen gehalten, importiert und geschickt von der liebsten Suzie! Danke Dir ganz doll, meine Süße! *drück*
Ich war verdammt neugierig auf diesen Film, musste ihn dann auch gleich nach dem Möbelrücken bis 22.00 Uhr noch anschauen *grins* und er hat eigentlich sein Versprechen gehalten, nur die Hauptperson Nelli fand ich manchmal etwas tussihaft, etwas zu glatt, zu perfekt. Die Handlung selber entspricht dem Klischee *Perfekte-brave-Tochter-aus-perfektem-feinen-Hause-träumt-davon-Sängerin-zu-werden-obwohl-Eltern-sie-lieber-im-Medizinstudium-sehen-würden-und-trifft-bösen-bösen-Rapper-Sie denkt-oh-böser-böser-Rapper-er-denkt-oh-snobistische-dumme-kleine-Tussi-und-am-Ende-lieben-sie-sich-doch-bis-in-alle-Ewigkeit,* ist aber nett erzählt. Insgesamt schon alles etwas klischeehaft, aber dennoch nicht zu verachten, irgendwie ist diese sich zwischen Nelli und Sune entwickelnde Beziehung auch sehr berührend. Auch Regie, Aufnahmen und Bilder sind meiner Meinung nach sehr schön gestaltet. Also ganz toll dieses Filmchen und jetzt auch endlich meins! Juchu!
BTW: Wer hat eigentlich diese sinnentleerte englische Übersetzung des Titels verbrochen?
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Wir haben hier einmal im Jahr lateinamerikanische Filmtage. Dort werden verschiedene Filme aus lateinamerikanischen Ländern gezeigt und dieses Jahr ist Ecuador dran. Da die liebste Freundin Lateinamerika-Fan ist und noch dazu Montag Geburtstag hatte, habe ich das zum Anlass genommen, sie gestern abend dorthin zu entführen und wir sahen
„Esas no son penas“
Fünf Jugendfreundinnen beschließen, sich nach 14 Jahren zum ersten Mal wieder bei der krebskraneken Alejandra zu treffen. Elena erwartet ihr zweites Kind, die verheiratete Marina leidet an der Liebe zu einem anderen Mann, die frühverwitwete Diana teilt ihre Einsamkeit mit der pubertären Tochter und Tamara ist den Drogen und flüchtigen Beziehungen nie entkommen. Ein Portrait von Frauen im Ecuador von heute.
Ein wunderbarer Film, die Aufnahmen sind ganz toll, es sind tolle Bilder dabei. Fesselnde Bilder. Auch die Geschichte ist wunderschön erzählt, das Schicksal dieser einzelnen Frauen sehr realistisch nachempfunden ohne Übertreibungen a la Hollywood. Das Treffen selber hatte ich mir ganz anders vorgestellt, aber es war sehr emotional und spannend. Dazu wunderbare Musik. Schade, dass es so etwas nicht öfter gibt.
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