Mit den Tags ‘kinderkinder’ versehene Einträge
in der Krippe. Vorstellungsrunde für die Mütter:
eine Mama aus Spanien
eine Mama aus dem Irak
eine Mama aus Afghanistan
eine Mama aus Kenia
drei Mamas aus der Türkei
eine Mama aus Bhutan
vereint durch die gemeinsame Erfahrung der verlassenen Heimat, das Leben in einem fremden Land, die Einsamkeit und die schwere neue Sprache.
Sowie die liebsten Kolleginnen aus Deutschland, der Türkei und Syrien und ich.
Lauter wunderbare, starke Frauen aus aller Herren Länder und von drei Kontinenten
in einem Kreis vereint.
Und wie dann manchmal alle Hindernisse und Hürden einbrechen und plötzlich alle anfangen zu erzählen.
Ergreifend. Berührend. Wunderbar.
Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: @work, bewegendes, kinderkinder
Zum ersten Mal seit gefühlten zehn Jahren wieder im Zoo gewesen. Sogar beruflich, ich war mit den Krippenkindern und -kolleginnen unterwegs und es war wunderschön. Ich hab kurzfristig heute frei bekommen und fast alle Kinder und all die dazugehörigen Mamas waren mit, wir hatten unglaublich Glück mit dem Wetter, die Kollegin konnte im Bus nicht die Finger vom Mikrofon lassen entwickelte sich zur Entertainerin in perfektem Teamwork mit Affe und Krokodil, überhaupt war das Krokodil der Renner, die Orang-Utans hatten ein herzallerliebsten Baby von drei Monaten und turnten herum wie die Derwische, wir lernten, was „Giraffe“ und „Elefant“ auf türkisch, arabisch etc. heissen hab’s schon wieder vergessen und ich mit meiner Kamera war bei den meisten Müttern und Kindern ziemlich beliebt. Typisches Mutti-Syndrom vermutlich, sobald man eine Kamera sieht, sein Kind in selbige hineinhalten zu müssen, ts ts ts…
Meine eigene Kamera hab ich leider vergessen.
(So ein schöner Ausflug! Es wurden schon Vorschläge für die nächsten Ausflüge gemacht: Ins Fussballstadion, ans Meer, ein Wochenende in die Berge…)
(Ich hab mich nicht getraut, mit der spanischen Mama von S. und C. spanisch zu sprechen, weil mein Spanisch so eingerostet ist. Und als ich was sagen wollte, da waren plötzlich auch die wenigen Worte, die noch in meinem KOpf waren weg. Aber vielleicht morgen, morgen bin ich nochmal in der Krippe zum Elterncafé.)
(Und erst wieder Donnerstag arbeiten.)
(Obwohl ich ja eigentlich auch heute und mrogen arbeite.
)
Kategorien: Frau Ansku
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Vorhin wollte ich auf dem Heimweg noch schnell eine Kleinigkeit vom Supermarkt holen. Es war gegen 19 Uhr und bereits dunkel, als ich auf den Supermarkt zulief. Einige Menschen strömten ebenfalls in den Supermarkt und erledigten ihren Feierabendeinkauf, an einer Säule kauerte ein Mann mit viel Gepäck und mittendrin vor dem Supermarkt standen zwei Kinder alleine, ein Junge in einem Buggy und ein Mädchen auf einem Fahrrad. Als ich näherkam, bemerkte ich, dass das Mädchen lauthals weinte. Ich sah genauer hin und konnte keine Mutter dazu entdecken, ich sah mich um, und konnte immer noch keine Mutter entdecken und auch niemanden sonst, der sich für die Kinder zu interessieren schien. Zunächst war ich völlig erstaunt über dieses Bild, sah mich nocheinmal um, die Mutter war immer noch nicht zu finden und so ging ich zu den Kindern hin, ging in die Hocke und fragte das Mädchen, ob sie auf ihre Mama wartete und als die Kleine dies bejahte, fragte ich, ob die Mama im Supermarkt ist. Als das Mädchen dies abermals bejahte, erklärte ich ihr, dass die Mama sicherlich gleich wiederkommt und fragte sie, ob sie möchte, dass ich so lange dableibe und mit ihr auf die Mama warte. Auf mein Angebot hin beruhigte sich die Kleine augenblicklich, hörte auf zu schluchzen und wir fingen an, uns sehr nett zu unterhalten. Ich erfuhr, wie alt sie (4) und ihr kleiner Bruder (2) sind und wie die beiden heißen. Der kleine Bruder, der bis dahin bemerkenswert still und cool in seinem Buggy gesessen hatte, schleuderte mir, als ich auch ihn begrüßte, ein fröhliches „Hi, ich bin der C.!“ entgegen, so dass ich herzhaft lachen musste. Beide Kinder fingen sofort sehr vertrauensvoll an, mir zu erzählen, dass die große Schwester schon in den Kindergarten geht und das Mädchen zeigte mir irgendein Buch/ eine DVD – so genau konnte ich das in der Dunkelheit nicht erkennen – dass sie auf dem Gepäckträger ihres Fahrrads mit sich herumfuhr.
Schließlich, nach knapp fünf Minuten, kam die Mutter wieder mit ein paar kleinen Einkäufen in der Hand. Ich erklärte ihr, dass ihre Tochter ziemlich arg geweint hatte und dass ich solange bei den Kindern geblieben war. Die Mutter bedankte sich bei mir, machte aber ansonsten keine Anstalten, noch ein weiteres Wort mit mir zu wechseln oder die Situation noch weiter zu klären und begann für die Kinder die beiden Apfelsaftflaschen, die sie aus dem Supermarkt mitgebracht hatte, zu öffnen. Also verabschiedete ich mich von den Kindern und von der Mutter und ging.
Nennt mich spiessig oder wie auch immer, aber ich find das irgendwie schlimm. Mir käme niemals im Leben in den Sinn, ein kleines Kind alleine vor dem Supermarkt stehen zu lassen, auch nicht „nur fünf Minuten“. Ich weiß nicht genau, wie das Zeitempfinden von 2- und 4-jährigen Kindern ist, aber ich vermute mal stark, dass es da relativ wenig Vorstellung von „nur mal fünf Minuten“ gibt, für Kinder vergeht die Zeit ja meistens viel langsamer als für uns. Nicht nur das, es gibt ja auch Leute, die bleiben nicht bei den Kindern um auf die Mutter zu warten, sondern die nehmen die Kinder mal eben mit!
Gibt mir zu denken, das Ganze.
Kategorien: Aspekt
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Als ich gestern in der Krippe zum Filmen war, blieb ich nach der eigentlich Arbeit auf Einladung der lieben Kolleginnen hin noch etwas länger, denn wir feierten mal wieder Abschied. Der E. geht ab nächste Woche in den Kindergarten. Bereits Mittwoch feierten wir schon einmal Abschied, da war es der A., der uns verliess. Beide Kinder bekamen zum Abschied ein kleines Geschenk, in diesem Fall bekamen die Kinder ein Bilderbuch, beide dasselbe Bilderbuch.
Wir suchten also alle gemeinsam die versteckte Überraschung, fanden sie und setzten uns alle in einen Kreis um auszupacken. Der E. packt aus, sieht das Buch, staunt, sieht die Erzieherinnen an und verkündet:
„Das ist aber nicht mein Geschenk! Das ist A.s Geschenk!!!“
Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: bewegendes, feste feiern, kinderkinder, nursohalt
Wenn ich sehr konzentriert an einer Sache sitze, dann kann es passieren, dass ich zwischendurch plötzlich ohne es selber zu merken, vor mich hin seufze beziehungsweise beim Atmen etwas schnaufe. Soweit so gut.
Wenn ich zum Filmen in der Krippe bin und höchst! konzentriert dabei bin, die Kinder im richtigen Winkel einzufangen, das zu hören, was die Kolleginnen sagen und tun, das Bild nicht zu verwackeln (seeeeeehr seeehr anfällig für sowas!), nicht auszuflippen, wenn zum 23985sten Mal ein Kind an die Kamera will während ich arbeite, meine Augen und Ohren überall zu haben, und ich schaue dann später den Clip an und höre mich wieder und wieder seufzen und schnaufen und zwar directamente in das vor dem Kameramikrofon, dann ist das sehr sehr nörvig und zömlisch peinelisch.
Mann! Ich versuch so sehr das abzustellen, aber es geht nicht.
(Frau Ansku, the trick is to keep breathing! Einatmen! Ausatmen! Einatmen! Ausatmen!)
Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: @work, Dusselcontent, esbleibtspannend, kinderkinder, that's me, wasndas?, wenn dann
Gestern drei Stunden die Tochter (die L, 8 J.) einer Freundin meiner Mutter bespaßt. Dazwischen:
die L (erzählt über ihre Bibi Blocksberg Kassetten, plötzlich): … oh und die eine, die kann ich Dir ausleihen, weil die hör ich nicht mehr so oft, weil die hab ich schon voll oft gehört, weil die ist so lustig. (lacht)
Frau Ansku: … aha… Das ist ja schön.
die L: …aber die kann ich Dir jetzt nicht zeigen, weil wenn Du die siehst, dann weisst Du schon, worum es da geht.
Frau Ansku: Hmm, soso….
die L: Na gut, ein bisschen was kann ich Dir schon erzählen. AALSO, da sagt die Bibi einen Zauberspruch Eene meene Hexerei und so weiter und dann macht es hex hex und dann ist plötzlich alles ganz komisch. (biegt sich vor lachen) Aber mehr kann ich Dir jetzt nicht erzählen, sonst weißt Du schon alles…
Weisse Bescheid, ne?
(Wie konnte ich solch wichtige Dinge nur jemals vergessen, wie z.B. wer die Frau Martin aus Bibi & Tina ist??)
Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: kinderkinder, wortwörtlich
Heute hab ich meinem Finnischschüler das Wort für Mutter beigebracht: Äiti. (Das ‘äi’ wird etwa wie „ai“ ausgesprochen.) Hat also an sich sehr wenig Ähnlichkeit mit sämtlichen europäischen Wörtern für Mutter, Mama, mother, maman usw. und es ist auch um einges durchdringender und markanter (wie hier schoneinmal bemerkt auch auf der Straße). Ist ja auch klar, schließlich haben die Vokale a und i eine sehr hohe Sonorität.
Während ich also heute so dasitze und äiti und isä (Vater) unterrichte, fiel mir ein, dass auch damals während meines Praktikums im Kindergarten in Finnland meine Ohren bereits leidliche Erfahrungen mit dieser Durchdringlichkeit von äiti gemacht haben: Natürlich hatten wir während der Eingewöhnungsphase auch mehrere Kinder, denen die Trennung von der Mutter sehr schwer gefallen ist, die auf den Arm genommen werden und getröstet werden mussten. Dabei stellt sich für Frau Ansku schnell eine schmerzhafte Erkenntnis heraus: Ein Kleinkind, welches weinend auf Deinem Arm hängt und sehr leidvoll nach seiner Mutter weint und direkt neben Deinem Ohr brüllt: ÄÄÄÄÄIIIIITIIIIII!!!!!! kann ganz schön das Trommelfell zum Schlackern bringen. Mehrmals tönten mir nach so einem inbrünstigen. durch Mark und Bein gehenden Schrei danach regelrecht die Ohren, fast dass sie richtige geschmerzt haben. Im Vergleich dazu fand ich Mamamamamama-weinende Kinder hier in der Krippe in Deutschland immer geradezu angenehm, aber auch nur im Vergleich dazu.
Fazit: Finnische Mütter und Erzieher müssen meiner Ansicht nach sehr sehr stabile und intakte Ohren haben. Und regelmäßige Hörtests.
(Mein Beitrag zur aktuellen Diskussion Gesundheitsschutz für Erzieherinnen.
)
Kategorien: Sprach(e)verrückt
Mit Tag(s) versehen: finnougria, kinderkinder, quatsch mit soße, sprachen, that's me
Ich hab so die Gabe, dass ich mir Geburtstage perfekt merken kann. Von allem und jedem. Auch zuweilen gerne von Leuten, die ich vor 10 Jahren mal gekannt hatte, oder vor 2 Jahren. Freundschaften kommen und vergehen (einige auch nicht
) die Geburtstage sind dann in meinem Kopf gespeichert und gehen da auch nicht wieder weg, unlöschbar. Da schwirren also etliche Geburtstage von Menschen rum, mit denen ich früher mal gut befreundet war, wo dann oftmals der Konktakt abgebrochen ist, die Freundschaft in die Brüche ging, ein Streit zwischen uns trat. Manchmal allerdings wache ich auch morgens auf und weiß genau, dass heute irgendjemand Geburtstag hat, jemand aus dieser großen Masse der vergangenen Freundschaften und Bekanntschaften, nur ich komm nicht mehr drauf wer! Sehr confusing.
Egal wie es auseinander gegangen ist, ich denke an diesen Tagen – und von denen gibt es viele im Jahr – ständig an diese Personen, oftmals mit gemischten Gefühlen. Die Erinnerung ist so lebendig und gleichzeitig oftmals auch traurig, wenn es sich um ehemals besonders liebe Freunde handelt, dass ich ganz hibbelisch werde und mich ständig zurückhalten muss, nicht doch irgendeine Mail oder einen kleinen Gruß zu schreiben, weil oftmals ist dieser blöde Streit ja auch schon weit verjährt. Ich bin neugierig und möchte wissen, wie es mit den Menschen weitergegangen ist, ob sie heute glücklich (oder glücklicher?) sind. Aber ich reisse mich zusammen, ich weiss es besser, in den allermeisten Fällen hat es keine Sinn, ich weiss, wir haben uns nichts mehr zu sagen. Ich weiss, ich muss loslassen.
Heute hat eines meiner ehemaligen Babysitterkinder Geburtstag. Ich mochte die Familie wirklich sehr gerne, war mit der Mutter befreundet. Irgendwann vor etwa anderthalb Jahren riss der Kontakt ab. Einfach so, ohne dass ich genau sagen könnte, woran es lag.
Alles Gute zu Deinem dritten Geburtstag, Du inzwischen sicher schon großes Fräulein Sonnenschein! Ich sitze hier und erinnere mich als wäre es gerade gestern gewesen an das erste Mal, als wir zusammen auf dem Spielplatz waren und Du mit gerade einmal einem Jahr in meinem Arm und auf meinem Schoss Deine ersten Erfahrungen auf der Schaukel und im Sandkasten gemacht hast und wie Du gar nicht mehr aufhören konntest, alles anzugucken und all das neue in Dich aufzunehmen, die anderen Kinder, die Spielgeräte, den Sand. Ich hoffe, Dir geht es gut und Du lässt Deine Eltern inzwischen etwas mehr schlafen.
Ich wünsche Dir einen tollen Geburtstag an diesem strahlenden sonnigen Julisonntag mit vielen Geschenken und ganz viel Kuchen.

Ich denk an Dich, kleines Fräulein Sonnenschein.
Kategorien: Frau Ansku · Modus
Mit Tag(s) versehen: Freunde, kinderkinder, that's me
Bloggerkinder. Kinder von Müttern, die man vielleicht noch nie getroffen hat, aber bei deren Geburt man mithibbelt und sobald der Termin näherrückt, ständig an diejenige Person denkt, ob es jetzt wohl schon soweit ist und schnell mal 100 mal pro Tag auf den Blog schaut, um ja nicht zu verpassen, wenn es etwas neues gibt. Ist das Familienglück dann komplett, freut man sich mit den frischgebackenen Eltern und man erlebt so tagtäglich einen Teil dieser Kinder, wie sie ihre ganz speziellen Charakterzüge entwickeln, welche Talente und Fähigkeiten sie entwickeln. Man schickt Pakete zur Geburt, zum Geburtstag und so wachsen im Laufe der Zeit diese Kinder doch nicht nur in die Höhe, sondern irgendwie sehr ans Herz. Und dann eines Tages lernt man diese Kinder kennen.
So geschehen am Donnerstag hier und gestern ganz spontan nach dem Ausflug nach Stuttgart noch hier. Und ach, auch wenn ich dazu neige, mich im Bezug auf Bloggertreffen zu wiederholen, es war mal wieder wunderschön. Zuerst Schüchternheit, die war aber rasch überwunden und schwuppdiwupp waren wir mittendrin im schönsten Spiel. Frau Ansku hat ja inzwischen auch so ihre Erfahrungen und hat daher meistens eine Kleinigkeit dabei, das hilft dann meistens sehr schnell, die Scheu zu überwinden.
Und irgendwie ist das immer sehr faszinierend, diese kleinen Persönlichkeiten live zu erleben und das hinreissende Lachen, das man bereits auf zahlreichen Bilder gesehen hat, in echt zu hören. So aufgeweckte, fröhliche, rundum zufrieden wirkende Kinder (das eines der drei, die ich am Donnerstag kennenlernen durfte, wohl gerade einen schlechten Tag hatte, lass ich jetzt mal aussen vor
) und zwei wunderbare äusserst sympathische, lustige, junge Muttis dazu, die das alles so phantastisch wuppen. Wunderbar war es!
Vielen Dank, Ihr beiden!
Kategorien: Blogdings
Mit Tag(s) versehen: kinderkinder, that's me
wenn ihr jemanden kennenlernt und während der ersten Unterhaltung der Person erzählt, dass ihr Kinder sehr gerne mögt und dass Ihr auch schon im Kindergarten gearbeitet habt, also ein viermonatiges Praktikum in einem Kindergarten in Finnland gemacht habt und danach auch ehrenamtlich Euch für eine Krippe für Immigrantenkinder engagiert habt. Schön und gut. Und die Person würde Euch daraufhin fragen, ob Ihr Euch wirklich sicher seid, dass Ihr (mit Sprachwissenschaft) das richtige studiert habt, ob Ihr nicht lieber „irgendwas mit Kindern“ machen wollen würdet. Zitat: „Warum studierst Du Sprachwissenschaften? Wäre ein Beruf mit Kindern nicht das naheliegendere? Auf die Erklärung bin ich wirklich mal gespannt…“
Ich bin ja immer noch der Meinung, dass ich keinem eine Erklärung schuldig bin, was ich studiere, schon gleich gar nicht jemandem, der bereits nach fünf Minuten so einen blöden und besserwisserischen Kommentar bringt….
(Klar hab ich das Richtige studiert, ich würde es gegen kein anderes Studium dieser Welt eintauschen, jetzt nicht und auch sonst noch nie, Du Hornochse!)
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: Dinge die die Welt nicht braucht, kinderkinder, lästerschwester, Wahnsinn des Alltags
sondern Turku. Ich war zu Besuch bei der Frau Mäusedoktor und habe sie nebst den reizenden Mäusekindern kennengelernt. Und auch wenn es ein kurzfristiges Treffen „light“ war – wir wollten eigentlich ja voriges Wochenende in die Schären und nach Utö – und auch wenn das Wetter nicht so wollte wie wir wollten, wir hatten trotzdem sehr viel Spass! Wunderschön war’s, ich wurde von der Frau Mäusedoktor ueber die nahegelegenen Inseln chauffiert und hab somit trotz Regen doch etwas von der Landschaft gesehen, hab mich sehr nett unterhalten und sehr viel mit den Mäusekindern gespielt, ich Kindergartentante, ich.
Aber wenn ich das nächste Mal wieder in Finnland bin, dann geht’s garantiert nach Utö und ausserdem gleich noch zum Ruisrock-Festival!
Kategorien: reisereise
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Mein letzter Lerntag Arbeitstag an der Uni ist scheinbar sehr autoritär erfolgreich verlaufen: Heute Mittag zwei Erstis höflich gebeten, sie mögen sich doch bitte draussen unterhalten aus der sehr sehr kleinen Institutsbibliothek vertrieben mit dem Hinweis, dass ich morgen Magisterprüfung habe und dass ich mich bei ihrem zugegebenermaßen geflüsterten Gespräch überhaupt nicht konzentrieren kann und die eine hat sich gerade per StudiVZ nochmals entschuldigt und alles Gute für morgen gewünscht. Ich hatte den Zwischenfall schon fast wieder vergessen. Wusste gar nicht, dass die meinen Namen kennt geschweige denn, dass ich so autoritär bin.
Tja, wenn man so alt autoritär wirkt, ist es wohl Zeit zu gehen.
Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: bewegendes, kinderkinder, leben, quatsch mit soße
Freitag abend hab zappte ich kurz vorm Einschlafen wirklich gedankenlos durch das total sinnentleerte Fernsehprogramm die Sender. Als ich gerade versuchte, irgendwie möglichst schnell und unbeschadet am Musiksender des Grauens (der mit den zwei V im Namen) vorbeizukommen, fiel mir etwas auf und ich blieb dabei. Es lief gerade eine Live-Show, zu Gast waren die Gewinner der letzten Popstarsstaffel. Das was mir da so unangenehm aufgefallen war, war die sehr sehr sehrst verwörrte Kameraführung, die die erstaunliche Leistung brachte, immer genau das blöd in die Kamera grinsende TeenieGirlie Sternchen Bandmitglied zu filmen, welches gerade NICHT interviewt wurde bzw. später, welches gerade NICHT sang. Wirklich, mann, ich schwör! Das war so! (Um mich im VIVA-Jargon auszudrücken.) Oder zumindest in 70 Prozent der Fälle, aber selbst das ist schon eine Leistung.
Nun ist es ja so, dass ich seit einigen Monaten auch regelmäßig mit einer Kamera in der Hand herumlaufe und meine Umgebung und meine Kolleginnen terrorisiere. Davor hatte ich – wirklich, ich schwör! – vielleicht ein oder zweimal eine Filmkamera in der Hand und dementsprechend war meine Kameraführung am Anfang ein einziges großes Chaos und ein beständiger Wechsel von trial and error. Ich hatte aber einen guten Mentor an meiner Seite und inzwischen geht sich das glaube ich schon ganz brauchbar an, nicht jede Szene ist der Brüller und Verwackler gehören zum Tagesgeschäft, aber doch im Großen und Ganze kann ich sagen: Filmen ist nicht so schwer, jedenfalls nicht so schwer wie ich dachte. Man braucht eine gute Perspektive, einen guten Bildausschnitt, die richtigen Leute im Bild und dann kann’s eigentlich schon losgehen. (Der wirkliche Terror fängt eigentlich erst danach an, wenn man das gefilmte Material übertragen, speichern und bearbeiten muss, was hatten wir da vor Weihnachten noch für einen Stress!)
Deshalb war ich dann doch sehr erstaunt, wie ein Fernsehsender, der – sollte man meinen – ausgebildete und bezahlte Kameramänner und -frauen beschäftigt, so eine grottige Kameraführung überhaupt zeigen kann und wie man das zeigen kann ohne sich zu schämen. Ich gebe zu, eine Live-Show ist sicherlich nicht so ganz einfach zu filmen, keiner weiss das so gut wie ich jemand, die nun regelmäßig versucht, bis zu 10 kleine Kinder unter drei Jahren, zwei bis drei Erzieherinnen und eine Logopädin im Bild zu behalten und/ oder das Wichtigste aus dem Geschehen herauszufiltern, aber hey! Mit ein bisschen Übung, guten Absprachen und einem wachen Geist kann man das hinbekommen!
Liebe VI.VA-Leute, es tut mir sehr Leid, das sagen zu müssen, aber das kann ich besser! Kann es sein, dass ich mal SO naiv war, zu glauben, dass die Bezeichnung „trash tv“ sich lediglich auf den Inhalt der Sendung bezieht? Nee, kann eigentlich gar nicht sein, dass jemand so naiv ist. ODER??? Und nein, ich strebe jetzt trotzdem keine Karriere als Kamerafrau an. Nein, nein und nochmals nein.
VOLL GROTTIG MANN! Ich schwör!
Kategorien: Frau Ansku
Mit Tag(s) versehen: @work, kinderkinder
Es erstaunt und entsetzt mich immer wieder, wieviele junge Mädchen in meinem Alter und jünger der Meinung sind, erstmal ein Kind bekommen zu müssen, nur weil sie nicht wissen, was sie in ihrem Leben machen wollen und völlig orientierungslos sind. Das ist jetzt nicht „Super Nanny“ oder sonst irgendeine Doku-Soap, das ist in meinem erweiterten Bekanntenpreis passiert und passiert vermutlich bald ein zweites Mal.
Diese Mädchen haben eine Ausbildung abgeschlossen, eine gute Ausbildung, oder sogar ein Studium. Es sind gebildete und intelligente Mädchen. Doch dann kommt der schwierige Punkt: Was mach ich jetzt mit meinem Wissen? Was mache ich aus mir? Wo will ich im Leben hin? Ich weiß es selber, und es bereitet mir im Moment selber einiges an Kopfzerbrechen. Es ist unglaublich schwer, sich zu entscheiden, was man machen möcht, gerade dann, wenn man etwas studiert, was nicht zu einem bestimmten Berufsbild führt, wie zum Beispiel Arzt, Lehrer, Designer. Man muss kreativ sein, man muss „seine eigene Lücke“ im Arbeitsmarkt finden, die den eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten entspricht, in der man sich entfalten und bewähren kann; man muss sich Zeit nehmen, seine Bedürfnisse und Wünsche an das Berufsleben zu formulieren und so vieles mehr. Das frisst Nerven, Zeit und Energie. Das ist anstrengend.
Aber glauben diese Frauen ernsthaft, nach 3 5 10 Jahren zu Hause und mit drei Kindern wäre es leichter, sich beruflich zu orienteren? Natürlich gibt es Frauen, die sich bewusst dafür entscheiden, jung Mutter zu werden und natürlich sollen hier auch keine Mütter mit drei und mehr Kindern kritisiert werden – das würd’ ich mich gerade hier in Klein-Bloggersdorf doch niiieee trauen.
. Ich habe selber den heimlichen Wunsch, möglichst nicht erst ab meinem 30. Geburtstag Kinder zu bekommen, wenn ich denn mal den Mann dafür und das Geld und so weiter blablabla und ich wäre sicherlich keine Mutter, die ihr Kind nach einem knappen halben Jahr 8 Stunden am Tag in die Krippe gibt, um wieder arbeiten zu dürfen.
Von daher mein vollstes Verständnis und Respekt für die, die sich wirklich dafür entscheiden, mit ganzem Herzen Hausfrau und Mutter zu sein. Aber das, was ich nicht verstehen kann, ist dass man ein Kind nur aus „Verlegenheit“ oder aus Orientierungslosigkeit zeugt, weil man nicht weiss, was man mit seinem Leben anfangen soll? Da läuft doch etwas schief.
Mir tun dann diese Kinder so Leid, die der einzige Lebensinhalt ihrer Mutter sind. Das kann doch nicht gutgehen, das endet doch entweder in überverwöhntem Balg oder einem überforderten Kind, das immer perfekt funkionieren muss, oder? Und gemeinhin sagt man ja auch, dass Kinder am ehesten mitbekommen, wenn es den Eltern nicht gutgeht…
Kategorien: Aspekt
Mit Tag(s) versehen: Freunde, kinderkinder, leben, unglaublich
alle ganz kräftig Daumen für mich drücken!!!
Wofür, das erfahrt Ihr im Novermber.
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: esbleibtspannend, kinderkinder, leben, nursohalt
Die Wortteufelin hat mich schon vor längerer Zeit mit einem Kindheitserinnerungsstöckchen beworfen. Fieberhaft habe ich in letzter Zeit seit die Magisterarbeit vorbei ist und ich wieder klar denken kann überlegt, aber vergebens. Mir fällt alles mögliche ein, was ich als Kind getan und gemacht und gedacht habe, aber nichts, woran ich als Kind geglaubt habe, oder wovon ich felsenfest überzeugt gewesen wäre, wie zum Beispiel solche kindlichen Phantasiebilder, dass Ebbe und Flut kommen, weil jemand im Meer den Stöpsel rauszieht oder dass in meinem Schrank ein Monster wohnt. Ich könnte hier so einiges erzählen, ich könnte erzählen, dass ich ein paar sehr komische Angewohnheiten hatte, dass ich zum Beispiel einmal extra mit meinem Bruder losgezogen bin, um das Münchner U-Bahnnetz beziehungsweise die U-Bahnhöfe, von denen es viele hässliche und auch einige sehr schöne, künstlerische gibt, zu erkunden. Dabei weiß ich, dass ich als Kind sehr verträumt war und heute auch manchmal oft noch bin.
Aber kein Monster, nicht ein einziges, kein Stöpsel, der das Meer ablaufen lässt und ich glaube, das mit dem Weihnachtsmann war bei uns auch ziemlich früh passé. Wenn mir nur ein oder zwei Sachen einfallen würden, dann – ja dann war das halt so und gegen das Vergessen kann man nichts machen, aber so gar nichts? Damit mag ich mich nicht zufriedengeben, dafür scheinen mir solche Auswüchse der kindlichen Phantasie ein zu wichtiger Teil der Kindheit. (Und ja, ich war eigentlich auch ein phantasievolles Kind, nicht so wie heute.
) Das erschreckt schockiert erstaunt mich jetzt doch etwas und stellt mich vor Rätsel. Und irgendwie mag ich das gar nicht so richtig glauben, irgendetwas muss es doch gegeben haben und somit bitte ich um Arbeitszeitverlängerung werde ich noch etwas weiterüberlegen und sei es, dass es nur für mich und für einen – vielleicht kleinen, aber immerhin einen – Teil meiner Erinnerungen an meine Kindheit ist.
(Für den Fall, dass jemand das Stöckchen beantworten mag, lege ich es schonmal hierhin und jeder, der möchte, darf sich bedienen. Es wäre nett, wenn Ihr einen kurzen Kommentar hinterlasst, wenn Ihr Euch das Stöckchen mitnehmt, vielleicht kommen mir ja dann auch noch Ideen.
)
Kategorien: Frau Ansku · Stockschwerenot
Mit Tag(s) versehen: kinderkinder, leben
… Terminchaos. Nach zwei Wochen Pfingstferien bin ich gestern -montag- mittag endlich mal wieder hochmotiviert losgezogen meine Krippenkinder zu besuchen und mein Karmapunktekonto zu befüllen. Ich laufe also fröhlich durch den sonnigen Park zu U-Bahn, fahre mit der U-Bahn in die Stadt, laufe von der U-Bahn-Station Richtung Krippe, denn Montag nachmittag ist Krippentag, alles super – und dann zwei Minuten vor der Krippe zu merken, dass wir ja vor den Ferien meinen Krippentag auf den Dienstag verschoben hatten!
Ich weiss jetzt leider nicht, zu wievielten Mal mir sowas passiert, bei 23.478 hab ich aufgehört zu zählen, aber es müssen seeeehr viele Male gewesen sein. Biddebidde sag mir mal jemand, dass ich nicht die einzige bin!!!
Also dann heute nachmittag fröhliches Kinderfressen.
Auf dem Rückweg zur U-Bahn dann noch an so einem Sex-Shop-Videokabinen-Puff-weissnichwas-Dingens vorbeigekommen, aus dem es mit voller Insbrunst aus dem Radio/ CD-Player schmetterte: „Ti aaamo! Tiii amo, ti aaaamo…“ Irgendwie hatte das etwas Berührendes und ich hab echt zwei Sekündchen lang überlegt, ob ich da rein gehen soll und anfangen zu schunkeln und dann: „Ach, Sie sind gar keine Italo-Bar…?!?“
Kategorien: Allgemeines
Mit Tag(s) versehen: @work, übern Tellerrand, kinderkinder, music, Wahnsinn des Alltags
Fürs Protokoll:
Schöne klassische ungarische Musik nach einem Nachmittag voller Kindergeschrei ist für die Ohren wie für den Körper ein Tag Beautyfarm, Day Spa, Ayurvedakur, Sauna und Weihnachten auf einmal. Einfach nur geniessen.
Und ich war doch froh, dass ich – zwar etwas „underdressed“ in Jeans -, aber nach immerhin 4 Stunden Kinder bespaßen dennoch mit sauberem Pullover ganz ohne Reste des Mittagessens in jeglicher Form über das Dekollete verteilt bei unserem schönen musikalischen Abend aufgetaucht bin
die Ministerpräsidentin.
Kategorien: Modus
Mit Tag(s) versehen: feste feiern, finnougria, kinderkinder