Verfasst von: Ansku Am: August 30, 2008
Endlich fertig gelesen, für gut befunden und nicht nur für Ungarn-Fans absolut lesenswert.
Miklos Vámos erzählt eine Familiengeschichte über zwölf Generationen und drei Jahrhunderte. Die Familie der Csillágs (ung. csillág = Stern) Sterns, später Sternovszkys und später wieder Csillágs durchleben ein von Höhen und Tiefen geprägtes Leben. Zudem besitzen jeweils die erstgeborenen Söhne die besondere Gabe, in die Vergangenheit und teilweise auch in die Zukunft sehen zu können. Ihre Erlebnisse und Gedanken notieren sie im “Buch der Väter”, welches von Generation zu Generation an die erstgeborenen weitergegeben wird und einen spannenden Einblick in die alte Geschichte der Familie gibt.
Sehr spannend, sehr schön geschrieben. Miklos Vámos schafft es, im ungarischen Original auch die Veränderung der Sprachen von drei Jahrhunderten bis zum heutigen Jugendslang nachzuempfinden und auch in der deutschen Übersetzung ist es geglückt, dies wiederzugeben. Jeder Generation ist ein Kapitel gewidmet, welches eine in sich abgeschlossene Geschichte über das Leben und Schicksal dieser Generation enthält und dennoch sind die Kapitel miteinander verwoben zu einer einzigartigen Familiensage.
August 30, 2008 um 7:04 nachmittags
erwähnte ich in letzter Zeit, dass ich gerne ungarisch können wollte? Das Buch landet jedenfalls auf der Leseliste.