Verfasst von: Ansku Am: April 22, 2008
“Eine Familiengeschichte, eine wunderschön erzählte Familiengeschichte”, mit diesen bekam ich Ende Januar von der liebsten Frau P. dieses Buch ausgehändigt. Mein Buchsitter-Buch. Und ja, sie hat Recht!
Es hat etwas gedauert (ich bin ein Häppchen-Leser), aber nun habe ich alles durchgeschmöckert. Und bin begeistert. Es ist wunderbar spannend zu sehen, wie die Geschichten in einer Familie über mehrere Generationen hinweg miteinander verworben sind. Wie ein Mensch von dem, was er erlebt, bestimmt wird und wie sich daraus eine Tragik Oder auch eine sehr sehr ordentliche Portion Verschwurbeltheit? entwickeln kann, die selbst beim Tod dieses Menschen mitmischt. Und dennoch werden einem die Gestalten im Laufe des Buches richtig sympathisch, sie wuchsen einem richtig ans Herz. Ein wunderbarer Schmöcker also, mit interessanten Charaktären, einer sich auf höchst unterhaltsame Weise durch das Buch ziehenden Handlung mit vielen lustigen, spannenden, plötzlichen Wendungen und mit kleinen, interessanten Ausflügen in die Geschichte Finnlands im 20. Jahrhundert.
Der Autor Kjell Westö gehört zur schwedischsprachigen Minderheit im Süden Finnlands, das Buch ist somit ursprünglich auf Schwedisch geschrieben. Daher bekam ich beim Lesen auch einen interessanten kleinen Einblick in das Leben dieser Minderheit.
Vielen Dank, liebe Frau P., für diesen gelungenen, für mich ersten Ausflug in die speziell finnlandschwedische Literatur!
April 23, 2008 um 4:59 nachmittags
gerne, gerne!
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schön, dass es dir genauso erging wie mir (auch wenn ichs fast auf einmal gefressen hab – bin ein Schling-Leser
puszi!